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(3543)
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(3543) Hofmann-Göttig
Mo, 24-04-2017 10:41:11
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Sehr geehrter Herr Döhler (GB 3538), sehr geehrte Frau Sänger (GB 3539),
ich werde das Ordnungsamt bitten, Ihre Schilderungen in die angeforderte (vgl. GB 3541) Stellungnahme zum GB von Herrn Mildenberger (GB 3536) einzubeziehen und komme dann darauf zurück.
MfG
JoHo

(3542) Hofmann-Göttig
Mo, 24-04-2017 10:36:48
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Sehr geehrter Herr Mundorf (GB 3537),
Sie haben recht, dass die TuS eine wichtige Visitenkarte zum Wohlfühlen und Vorzeigen ist. Das haben wir schon sehr häufig zum Ausdruck gebracht. Es ist völlig falsch, die TuS für unser "einziges sportliches Aushängeschild" zu sehen. Vor einigen Wochen habe ich zusammen mit der Bürgermeisterin, sie ist Sportdezernentin, über 120 Koblenzerinnen und Koblenzer ausgezeichnet, die bei Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften im vergangen Jahr auf dem Treppchen standen. Diese Leistungen gilt es ebenso zu respektieren.
Auf Ihre beleidigenden, unbegründeten Vorhaltungen will ich nicht eingehen. Nur soviel: Die Stadt Koblenz hat mit dem Haushalt 2017 den ersten ausgeglichenen Haushalt seit acht Jahren. Kein anderes Oberzentrum in RLP hat das geschafft. So schlecht kann unsere Finanzpolitik die letzten Jahre demnach nicht gewesen sein.
Die lange Zeit verschobene Renovierung der Tartanbahn ist notwendig, weil es die sportpolitische Entscheidung des Stadtrates ist, das Stadion nicht nur als Fußballstadion, sondern als multifunktionaler Sportstätte weiterhin nutzen zu wollen.
MfG
Hofmann-Göttig, Kämmerer

(3541) Hofmann-Göttig
Mo, 24-04-2017 10:26:53
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Sehr geehrter Herr Mildenberger (GB 3536),
vielen Dank für Ihren sehr anschaulichen Bericht eines nachvollziehbaren, gefährlichen Missstandes.
Ich werde das Ordnungsamt um eine Stellungnahme bitten.
MfG
JoHo

(3540) Hofmann-Göttig
Mo, 24-04-2017 09:59:26
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Sehr geehrter Herr Neumann (GB 3535),
ich habe Ihre Anregung an den Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen weiter geleitet.
MfG
JoHo

(3539) Gudrun Sänger
Mo, 24-04-2017 08:38:35
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Hallo,

auch ich möchte zum Thema Radfahrer auf die Missstände in der Innenstadt aufmerksam machen. In der Fußgängerzone wird munter drauf los gerast, in einer Geschwindigkeit, die nicht mehr feierlich ist. Als Fußgänger
wird man gezwungen auszuweichen, damit man nicht umgefahren wird. Ich dachte immer das auch in der Fußgängerzone Radfahren verboten ist. Man sollte doch meinen, das man in einer Fußgängerzone sicher ist, weit gefehlt!

Grüße G. Sänger

(3538) Siegfried Döhler
So, 23-04-2017 11:39:42
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Ach, Herr Mildenberger,

zu diesem Thema ist jedes Wort ein verlorenes Wort.

Im November 2014 wurde im Rauental ein Fußgänger beim Verlassen der Sparda-Bank auf dem Gehweg von einem Radfahrer erfasst. Beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Diesen Vorgang schilderte ich in einer Zuschrift an den OB hier im Gästebuch.
Die Antwort erschöpfte sich in der Feststellung, dass der öffentlich verfügbare Raum in weiten Teilen der Stadt an vorderer Stelle für den Kfz-Verkehr bestimmt ist, dass die Radfahrer so keiner richtig will (für Autofahrer stellen sie unter Umständen eine Bremse oder ein Hindernis dar, Fußgänger fühlen sich von ihnen ständig bedroht) und in der Hoffnungen auf die Zukunft, in der die Innenstadt von Teilen des Kfz-Verkehrs entlastet und damit mehr Raum für alle verfügbar wäre.

Er stellt dann fest, dass die Bekämpfung des widerrechtlichen Gehwegradelns eine besondere Aufgabe darstelle, weil dies Verhalten auf zahlreichen Wegen zu allen möglichen Zeiten erfolgt. Meint aber im gleichen Atemzug, dass das Einschreiten gegen telefonierende Autofahrer ohne Freisprechanlage oder die Rotlichtverstöße von Fußgängern schwierig sei. Letztendlich lautet sein Fazit: Wir werden es weiterhin unterlassen, der Bevölkerung gegenüber Sofortmaßnahmen oder gar, in die Zuständigkeit der Polizei eingreifend, die Totalüberwachung in Aussicht zu stellen. Damit wird den Radfahrern ein Freibrief vom höchsten Amt ausgestellt.

Um etwa gegen unerlaubt telefonierende Autofahrer vorzugehen, gibt es immer wieder groß angelegte Polizeikontrollen, bei denen lohnende Strafgelder kassiert werden. Ähnliche Aktionen gegen Radfahrer? Fehlanzeige! Im Gegenteil: Es sind weder Sofortmaßnahmen vorgesehen noch wird es eine Überwachung geben. Wie auch, Fahrradstreifen (Beamte, die auf Polizeifahrrädern unterwegs sind) sind mir noch nie begegnet und für die städtischen Ordnungshüter ist - so viel mir bekannt - der fließende Verkehr tabu. Wenn man so will, sind die Verhältnisse sogar erwünscht: Die Radfahrer sind weg von der Straße, die Autos haben freie Fahrt, und die Fußgänger... die haben gefälligst Rücksicht auf die Radler zu nehmen!

Dem Fußgänger, als schwächstem Verkehrsteilnehmer, nimmt man seine letzte Sicherheit, den Fußgängerweg, mit höchster amtlicher Duldung von Gehwegradlern. Und das wird sich selbst nach einem schweren Unfall - auch nicht für die Zukunft ändern.


(3537) Mundorf , Detlef
Sa, 22-04-2017 22:53:45
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Sehr geehrter Herr Hofmann -Goettig

Wann endlich versteht die Stadt Koblenz ihr einziges sportliche Aushaengeschild TuS Koblenz zu vermarkten ?
wer Herrn Sander kennt, weis das dieser zurückhaltend ist.
Der Bericht in der Rz von heute ist schockierend.
Deine Stadt hat genügend Steuergelder verschwendet. sie und der SPD Clan ( siehe Lipinski Naumann ) haben schon genug in den Sand gesetzt.
Beispiele :
Forum Mittelrhein, Stadtbad oder doch keines, der Wochenmarkt usw. )
Renovierung der Tartanbahn 3men3für 1 Million € macht uns sprachlos.
Mein Fazit. Hoffentlich kann der neue OB mehr zum Erhalt der TuS beitragen.
Sie sind eine einzige Entaueschung

(3536) Jens Mildenberger
Fr, 21-04-2017 18:38:50
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Sehr geehrter Herr OB,

heute um 13.00 Uhr verließ ich die Geschäftsstelle der SPD in der Hohenzollernstraße 59 und ging zu meinem Auto, das etwa 30 m in südlicher Richtung auf der Hohenzollernstraße in nördlicher Fahrtrichtung abgestellt war.
Da kam mit sehr hohem Tempo ein Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung auf dem Gehsteig in südlicher Richtung fahrend (in meinem Rücken) auf mich zu, so dass ich mich schon vorsichtig zur Fahrbahn hin orientierte, als ein Mann, etwa 10 m vor dem Fahrradfahrer aus einem Haus heraus auf den Gehsteig trat, der um ein Haar von dem Fahrradfahrer angefahren wurde.
Der Mann hatte schnell reagiert, der Radfahrer hätte ob seiner Geschwindigkeit, den Unfall wohl kaum verhindern können.
Der Radfahrer war ein schlanker Mann Mitte dreißig mit rasierter Glatze, vermutlich Vegetarier, wirkte, seiner Geschwindigkeit beraubt, als könne er keiner Fliege etwas zuleide tun und äußerte, es täte ihm leid und er wisse, dass er nicht auf dem Gehweg fahren dürfe, aber es sei ihm zu gefährlich auf der Straße zu fahren...
Ich sprach den Mann an, der, zunächst geschockt, nun seine Sprache wieder gefunden hatte, während den Radfahrer seine Endorphine schon weiter auf dem Weg auf dem Gehweg getragen hatten.
Er war der Meinung, dass Radfahrer über 18 nicht mehr auf dem Gehweg fahren dürften, ich berichtigte ihn, dass dies meiner Meinung nach nur Kindern im Vorschulalter erlaubt sei.
Jeden Tag erlebe ich Radfahrer, die sich im Verkehr wie Fußgänger gebärden, nur mit vielfachem Tempo, wenn sie etwa in der Rizzastraße oder im Markenbidchenweg auf Zebrastreifen die Fahrbahn queren etc. ...
Leider sind sie nicht gekennzeichnet und entziehen sich so einer straf- und zivilrechtlichen Verfolgung.
Vor wenigen Wochen klingelte ein Radfahrer mich und zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes ungeduldig aus dem Weg, als er (ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung) in der Johannes-Müller-Straße auf dem Gehweg angerauscht kam.
Ich erwarte von der Stadtverwaltung, diesem Treiben Einhalt zu gebieten!
Radfahrer haben auf dem Gehsteig nichts zu suchen! An Zebrastreifen haben sie abzusteigen!
Das muss kontrolliert und sanktioniert werden!
Im ersten geschilderten Fall wäre ein Kind schwer verletzt oder tot gewesen!

MfG., Jens Mildenberger


(3535) Joachim Neumann
Fr, 21-04-2017 10:51:03
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Sehr geehrter OB,

es ist wieder soweit. Der eigentlich nicht hinnehmbare Zustand des "Strassenbegleitgrüns" vgl. GB 3222 ist wieder erreicht. Welcher optische Zustand präsentiert sich den sicherlich nicht wenigen Gästen des Campingplatzes, die zu Fuß in die Innenstadt gehen. Man sollte vielleicht darüber nachdenken, die Grünflächen umzuwidmen, damit ein öfteres Mähen erfolgt. Wie im letzen Jahr auch schon, ist ein dreimaliges Mähen sicherlich nicht ausreichend. Hier bestimmt aus gärtnerischer Sicht sicherlich nicht die Vorgabe (Strassenbegleitgrün, 3xmähen) die Notwendigkeit, sondern die Wachstumsverhältnisse des Grüns.

Mit freundlichen Grüßen
J. Neumann

(3534) Hofmann-Göttig
Mi, 19-04-2017 19:00:44
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Dear Kim Carter, Thanks a lot for your compliments to the Homepage and to my "Foto-Kolumne", which you found under the Categories. I am looking forward to see you again in four weeks in Austin/Texas/USA. Yours Joachim


PS: Die Geschichte zu diesem Gästebucheintrag ist in drei Stationen erzählt:


Erste Station (Herbst 1999): Unsere Tochter Kira besucht die Schenkendorff-Grundschule. Es gibt mehrtägigen Besuch aus unserer Städte-Partnerstadt Austin/Texas (USA). Wir übernehmen die Gastgeberschaft für die Schülerin Shannon Carter in Begleitung ihrer Mutter Kim Carter.


Zweite Station (Herbst 2007): Kira und ich besuchen die Familie Carter privat in Austin. Daraus entsteht ein Foto-Buch in kleiner Auflage.


Dritte Station (Mai 2017): Ich werde im Rahmen unserer Städtepartnerschaft eine Koblenzer Delegation nach Austin leiten. Im Rahmen des einwöchigen Aufenthalts wird es zur dritten Begegnung mit der Familie Carter kommen, die wir heute morgen per Mail vorbereitet haben. Ich habe darin auf meine Homepage und meine ungebrochene Leidenschaft für die Fotografie verwiesen. Damit hat sich Kim in ihrem Gästebuchbeitrag auseinander gesetzt. In meinen Augen ist diese Geschichte ein herrliches Beispiel funktionierender Freundschaft im Rahmen von Schüleraustausch und Städtepartnerschaft. Dear family Carters: you are a great family. I am so glad to meet you now the third time. Joachim Hofmann-Göttig



(3533) Carter
Mi, 19-04-2017 15:49:26
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A wonderful web site! Your photography is beautiful.

(3532) Gunnar Römer
Mi, 19-04-2017 11:42:09
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Mühe und die hoffnungsvolle Antwort der Ämter. Koblenz wäre nicht Koblenz, wenn es nicht gelingen würde, wunderschöne Naturlandschaften mit einer ausreichenden Wirtschaftskraft zu verbinden.

Daher hoffe ich persönlich auf eine Ausweisung von weiteren Industrieflächen nördlich der Zaunheimer Straße in Richtung Koblenzer Kreuz bei gleichzeitiger Schonung der Winninger Höhe und der Region Heyerberg.

Ergänzend zu den Ausführungen der städtischen Stellen möchte ich noch auf einen Punkt hinweisen, der im Landschaftsplan des Amtes für Stadtentwicklung auf Seite 143 bis 145 festgestellt ist. Hier wird die ehemalige Kiesgrube Heyerberg sogar für eine Aufnahme in den Katalog der geschützten Landschaftsbestandteile vorgeschlagen. Es heißt dort:

"Nach Beendigung des Kiesabbaus (Grube Strabag) Erhaltung und Entwicklung der wertgebenden Strukturen wie temporäre Wasserflächen, offene Rohböden, Pionier- und Ruderalfluren als Sekundär-Lebensraum insbesondere für seltene/gefährdete Amphibien (Wechselkröte, Kreuzkröte), Reptilien (Zauneidechse), Vögel (Schwarzkehlchen, Flussregenpfeiffer, Uferschwalbe) und Insekten (Heuschrecken, Grabwespen, Solitärbienen). Erhaltung randlicher Gebüsche als Lebensraum für Vögel sowie zur Anreicherung des Landschaftsbildes. Durchführung naturschutzfachlicher Maßnahmen unter Berücksichtigung des vorliegenden Rekultivierungsplanes."

Welch ein Widerspruch wäre hier die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie. Ich bitte Sie, dies bei den weiteren Planungen zu berücksichtigen.

Ansonsten bedanke ich mich bei Ihnen und den zuständigen Ämtern für die mutmachende Stellungnahme.

Herzliche Grüße


Gunnar Römer

(3531) Hofmann-Göttig
Di, 18-04-2017 09:44:51
email

Sehr geehrter Herr Römer, wie angekündigt, habe ich die beiden zuständigen Ämter (Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung) um eine abgestimmte Stellungnahme gebeten. Sie liegt mir nun vor:


"Derzeit werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie umfassend Flächenpotenziale im Bereich des Güterverkehrszentrums (GVZ) an der A61, auf Koblenzer Gebiet, auf ihre Eignung zur baulichen Weiterentwicklung des GVZ untersucht. Zunächst beschränkten sich diese Untersuchungen auf zwei große Bereiche: zum Einen nördlich des bestehenden GVZ bis zum Autobahnkreuz sowie zum Anderen nördlich der L 52/ östlich der L125. Dabei handelt es sich im Prinzip um "Suchräume". Den konkreten Ort, an dem tatsächlich eine bauliche Weiterentwicklung des GVZ erfolgen und vor allem in welcher Größenordnung dies geschehen kann, soll das Ergebnis der v.g. Machbarkeitsstudie liefern. Hierzu werden die Flächen hinsichtlich der Betroffenheiten auf vielschichtige Art und Weise untersucht. Dabei spielen u.a. die Auswirkungen auf Natur und Landschaft, Schutzgebiete, Naherholung, aber auch Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Nutzung und die bewirtschaftenden Betriebe eine Rolle. Der Vorschlag, den Untersuchungsraum auf eine Teilfläche südlich der L52 auszudehnen, erreichte uns aus der Bevölkerung. Wie Sie wissen, nehmen wir die Anregungen unserer Bürgerinnen und Bürger sehr ernst, denn Partizipation ist uns wichtig. Aus diesem Grunde haben wir die vorgeschlagene Ausdehnung des Untersuchungsraumes vorgenommen. Selbstverständlich ist den verantwortlichen Planern aber auch die räumliche Nähe zu dem LSG Heyerberg/ Kimmelberg bewusst. Seien Sie deshalb versichert, dass dieser Aspekt, genauso wie viele andere beeinflussende Faktoren, bei der Eignungsbewertung der angesprochenen Fläche berücksichtigt wird." Mit freundlichen Grüßen JoHo, OB



(3530) Hofmann-Göttig
Di, 11-04-2017 01:49:29
email

Sehr geehrter Herr Römer,
das erwidere ich sehr gerne.
Mfg
JoHo

(3529) Gunnar Römer
Mo, 10-04-2017 10:20:53
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

super - vielen Dank! Das wäre mir sehr wichtig.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und erholsame Osterzeit!

Herzliche Grüße


Gunnar Römer

(3528) Hofmann-Göttig
Mo, 10-04-2017 02:03:48
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Sehr geehrter Herr Römer,
Ich werde die beiden Ämter bitten, diesen Hinweis in die aprüfung einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen
JoHo

(3527) Gunnar Römer
So, 09-04-2017 10:45:29
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

herzlichen Dank für Ihre umfassende Rückmeldung. Allerdings sind mir die Auswirkungen auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg doch noch wesentlich wichtiger als auf die Gemeinde Wolken. Insofern habe ich mich innerlich bereits mit dem 3. Bauabschnitt gegenüber vom Amazon arrangiert.

Größte Sorgen bereiten mir die Planungen auf Koblenzer Gebiet. Die Vorschläge, mit den Gewerbeflächen auf das Gelände der ehemaligen Kiesgrube bzw. nördlich der L52/östlich der L125 auszuweichen, wären für das LSG extrem schädlich. Eine Siedlungsausweitung nördlich der Zaunheimer Straße bzw. direkt in Richtung Koblenzer Kreuz (evtl. sogar mir der Möglichkeit einer zusätzlichen Anbindung an die A48) wären hier sicherlich günstiger.

Haben Sie hier aktuelle Informationen bzw. könnten diesbezüglich nachhaken. Die Angelegenheit in Wolken beunruhigt mich zwar auch, bereitet mir aber insgesamt derzeit weniger Kopfzerbrechen.

Ich danke Ihnen herzlich!

Viele Grüße


Gunnar Römer

(3526) Hofmann-Göttig
So, 09-04-2017 10:29:46
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Sehr geehrter Herr Römer,


vielen Dank für die große Mühe, die Sie sich gemacht haben. Mir ist die Angelegenheit als Wirtschaftsdezernent sehr wohl vertraut. Und Sie schreiben dazu ja auch Zutreffendes im Hinblick auf die positive Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt als Oberzentrum. Wir verdanken der Wirtschaftsansiedlung nicht nur sehr hohe Einnahmen (Gewerbesteuer, als wichtigste selbst-gestaltbare Einnahmequelle einer Kommune, die uns als einziges Oberzentrum in Rheinland-Pfalz dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt ermöglicht), sondern auch eine einzigartige Arbeitsplatzdichte mit 100.000 Arbeitsplätzen (auf 113.000 Einwohnern, darunter selbstverständlich viele noch nicht und nicht mehr Erwerbsfähige) und demzufolge 40.000 Einpendler/-innen aus Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus.


Dafür ist ein Oberzentrum allerdings auch da: Arbeitsplätze und Infrastruktur (Bildung, Gesundheit, Verkehr, Kultur, Sport, Freizeit u.a.) schaffen, auch für das Umland. Die Stadt Koblenz ist sich ihrer Verantwortung für die Region Mittelrhein in Punkto Arbeit und Infrastruktur sehr bewusst und stellt sich dieser Herausforderung. Die Entwicklung des Güterverkehrszentrum an der A61 ist für alldas ein Schlüsselprojekt der letzten Jahre und auch für die Zukunft. Die Ansiedlung von AMAMZON war für die Wirtschaftsentwicklung für Arbeit und Wirtschaftskraft sehr wichtig. Und sie hat einen positiven Sog ausgelöst, dem wir uns stellen zusammen mit den Partnern im Zweckverbandsgebiet (Landkreis Mayen-Koblenz, Gemeinden Bassenheim und Kobern-Gondorf). Die Auswirkungen der weiteren Entwicklungen in diesem Bereich für die Gemeinde Wolken kann ich nur mit Beteiligung der zuständigen Ämter kommentieren. Ich habe daher das Amt für Wirtschaftsförderung sowie das Amt für Stadtentwicklung und Bauplanung auf Ihren Gästebucheintrag aufmerksam gemacht und um eine abgestimmt Stellungnahme gebeten, die allerdings angesichts der begonnenen Osterpause und der Komplexität der Materie ihre Zeit brauchen wird. Soweit aber erst mal aus meiner Sicht mit den besten Wünschen für die Osterpause. Herzliche Grüße Hofmann-Göttig, Wirtschaftsdezernent und Kämmerer



(3525) Hofmann-Göttig
So, 09-04-2017 10:09:45
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Sehr geehrter Herr Neumann, DEanke für Ihren Hinweis. Ich habe ihn an das Tiefbauamt weiter geleitet. Mit freundlichen Grüßen JoHo



(3524) Gunnar Römer
So, 09-04-2017 03:12:07
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

leider bin ich durch Zufall gerade auf eine Information gestoßen, die mich überaus beunruhigt. Und zwar so sehr, dass ich mit meinem Schreiben gar nicht mehr bis zum kommenden Morgen warten möchte. Als Bürger der Gemeinde Wolken sehe ich schon lange mit einer gewissen Sorge auf die städtebaulichen Entwicklungen am Rande unserer Gemeinde (Stromtrasse, Amazon, etc.). Aber mir ist natürlich bewusst, dass die Region Koblenz ihre Stellung als Oberzentrum halten muss und Gewerbeausweitungen hier teilweise unvermeidbar sind.

Dennoch sehe ich mit großer Sorge dem wohl kaum noch aufzuhaltenden dritten Bauabschnitt des Industrieparks/GVZ A61 südlich der L52 entgegen. Wie nah mögen die Baugebiete wohl an den Ort Wolken heranreichen? Bleibt noch etwas von dem „schönen Dorf im Grünen“ übrig? Das alles ist aber harmlos gegen das, was ich dann in dem Sitzungsprotokoll der OV Rübenach vom 24.01.2017 lesen musste. Unter heißt es zu Beginn von Seite 4 des Sitzungsprotokolls: „Eine Anregung aus der Zuhörerschaft ist, ob nicht ein Teil der ausgewiesenen Fläche im Bereich L52/Anderbachstraße in Richtung Heyerberg verlegt werden könne. Wegen der dortigen schlechteren Bodenverhältnisse wäre eine Gewerbeansiedlung in diesem Bereich sicher ein Alternativstandort. Im Gegenzug bliebe wertvolles Ackerland bestehen.“ Herr Hastenteufel und Herr Hammann sicherten zu, der Vorschlag „werde zur weiteren Prüfung angenommen“

Herr Oberbürgermeister, Sie kennen „meine“ Vorgeschichte ja etwas (Thema Schleider Bach). Wie begeistert war ich von der tollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Koblenz und uns als Grundstückbesitzer im Landschaftsschutzgebiet Heyerberg-Kimmelberg. Aber wenn wir ehrlich sind: Wenn dieser Vorschlag von der Sitzung angenommen würde, wäre der GAU für das Landschaftsschutzgebiet perfekt. Leider kann ich Ihnen die entsprechende Landkarte hier nicht zeigen, aber Sie kennen diese sicher selber gut. Eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 (in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg) wäre eingekesselt durch das Gebiet unter der RVO des LSG Heyerberg-Kimmelberg. Lichtverschmutzung, Lärmemissionen und sonstige Begleiterscheinungen würden den ökologischen Wert des Gebietes zumindest größtenteils gegen Null tendieren lassen. Natürlich bin ich nicht ganz neutral aus den Ihnen bekannten Gründen. Aber bei allem Siedlungsdruck: Das kann ja wohl nicht im Sinne des Erfinders sein, eine der idyllischsten Gegenden der Stadt Koblenz praktisch zu zerstören. Im Übrigen frage ich mich, wie viel Anteil dieser Fläche in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg überhaupt zur Gemarkung Rübenach gehört. Oder wollen die Gülser und Metternicher da auch mitmachen? Das Windrad in der Nähe der Metternicher Grillhütte gehört z. B. schon wieder zum Landschaftsschutzgebiet – wo also wäre da überhaupt Platz (Vgl. Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung)?

Für mich ganz persönlich, aber gewiss auch für viele weitere Bürger wäre dies sicherlich ein Albtraum. Aus meiner fast wöchentlichen Erfahrung kann ich sagen: Eine Renaturierung des Schleider Bachs wäre dann fast obsolet. Zumindest im Oberlauf wäre dieser dann lediglich wenige hundert Meter von einem Gewerbegebiet entfernt und die Tier- und Pflanzenwelt würde massiv darunter leiden. Wie bereits erwähnt: Diese von einigen Rübenacher Bürgern vorgeschlagenen Grundstücke wären eingerahmt vom Landschaftsschutzgebiet. Ok, sie liegen nun einmal nicht drin. Aber die Auswirkungen wären dennoch gravierend. Ein bedeutender Wanderweg führt direkt von der L52 (Einfahrt in Richtung Reithalle Metternich) ins LSG und dieser wäre dann gewissermaßen ein „Spazierpfad zwischen Gewerbehallen und LKWs“.

Auch wenn ich nie ein Gegner des wirtschaftlichen Fortschritts war: Gerade in Koblenz und Umgebung ist der Flächenverbrauch gigantisch (zumindest subjektiv empfunden). Was ist mit den Vorgaben, und hier darf ich Ihre geschätzte Nachricht vom 13.09.2012 (GB-Eintrag 1375) zitieren, „sparsamer Umgang mit Grund und Boden“ und dem Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“?

Überaus kritisch sehe ich auch eine mögliche Siedlungsausweitung auf die sog. „Winninger Höhe“, also dem Gebiet nördlich der L52 und östlich der L125. Auch hier würde ein unmittelbarer, sich stark auf die Ökologie auswirkender Einfluss auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg genommen. Der Abstand zwischen dem LSG und dem potenziellen Gewerbegebiet würde hier unter 100 Meter betragen. Im Übrigen handelt es sich hier ja auch um eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Fläche, die auch Freizeit- und Erholungswert für die Rübenacher Bürger besitzt. Auch hier darf ich auf einen Schriftwechsel zwischen uns verweisen. Auf meine Frage nach einer möglichen Siedlungsausweitung in diesem Areal (30.04.2015) antworteten Sie mir (GB-Eintrag 2620): „Zur Ihrer zweiten Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass der Flächennutzungsplan derzeit keine derartige Nutzung vorsieht. Primäres Ziel ist die Vermarktung der vorhandenen Industriebauflächen im Industriegebiet A61 / GVZ Koblenz“. Natürlich ist so eine Aussage nicht bindend. Aber sind wir keine zwei Jahre später schon so von der Realität eingeholt worden? In selbigem GB-Eintrag verweisen Sie auf weiteres Flächenpotenzial „nördlich der Zaunheimer Straße“.

Ohne das Sankt-Florians-Prinzip bedienen zu wollen: Wäre eine Gewerbeflächenausweitung nicht genau dort – also nördlich der Zaunheimer Straße (wie ja teilweise schon geschehen) – wesentlich sinnvoller? Meinetwegen auch südlich der L52 gegenüber von Amazon und der Rhein-Zeitung? Hier würde man das Prinzip „Innen- vor Außenentwicklung“ zumindest ansatzweise realisieren. Ich verstehe die Sorgen der Rübenacher, nach der sich die Acker- und Grünflächen um den Ort herum weiter reduzieren. Aber sollte zu einem derartig wichtigen und wertvollen Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet wie Heyerberg-Kimmelberg nicht auch ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt werden? Mit dem Hochregallager (ehem. Dialog) und der Spedition Dachser ist man schon sehr nah herangerückt. Ich kenne indes kein vergleichbar reichhaltiges Stück Natur, das gleichzeitig so nah an einer Großstadt liegt. Und dies sage ich nicht, weil ich dort selber ein Grundstück besitze. Die Tierwelt ist ungewöhnlich reichhaltig und die Landschaft unverwechselbar, ja fast etwas südländisch anmutend. Vor wenigen Tagen stieß ich auf einen Artikel in der RZ mit dem Titel „Koblenz soll bis 2020 leiser werden“. Dort heißt es „Im Gegenzug definiert der Lärmaktionsplan übrigens auch ruhige Gegenden, die erhalten bleiben sollen, damit sich Stadtbewohner wohnortnah erholen können. Dazu gehören beispielsweise der Stadtwald, aber auch der Immendorfer Wald und Heyerberg/Kimmelberg in Metternich“.

Keinesfalls wird dies noch möglich sein, wenn eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg oder nördlich der L52/östlich der L125 beschlossen wird. Ich schätze seit vielen Jahren den äußerst sachlichen und fairen Dialog mit Ihnen hier im GB aber auch in einer persönlichen Sprechstunde 2013 im Kindergarten Rübenach. In einigen Wochen werden wir uns auf der Delegationsfahrt nach Austin sehen. Und bitte sehen Sie mir diese deutlich formulierte Bitte nach: Schützen Sie das LSG Heyerberg-Kimmelberg und seine direkte Umgebung vor einer Bebauung! Mir ist bewusst, dass Koblenz unter massivem Wettbewerbsdruck steht und die Flächen knapp werden. Dennoch kann es nicht sein, dass den Menschen nun die gesamte Identifikation mit der Heimat genommen wird. Gegenden wie der Stadtwald und das LSG Heyerberg-Kimmelberg sollten absolut tabu bleiben! Eine Gewerbeflächenausweitung in unmittelbarer Nähe zum Kreuz Koblenz ist sicherlich auch für potenzielle Investoren interessanter.

Ich danke Ihnen für Ihr offenes Ohr und ich hoffe sehr, dass auch in Zeiten dynamische Entwicklungen ein paar Dinge so bleiben, wie sie waren.

Es grüßt Sie herzlich

Gunnar Römer


Wissenschaftsjournalist





(3523) Joachim Neumann
Fr, 07-04-2017 19:44:31
email

Sehr geehrter OB,

danke für die rasche Antwort.

Vielleicht ist das Ziel, dass der Radverkehr auf der Strasse geführt wird. Tatsache ist jedoch, dass der überwiegende Teil der Radler aus dem Schartwiesenweg kommend den Fussweg entlang der Hochwasserschutzmauer (Hafenrückseite)zumindest bis zum Spielplatz an der Ecke Neuendorfer-/Strassburger Strasse benutzt. Ebenfalls, aber vielleicht in geringerer Anzahl, aus der Stadt kommend.
Vielleicht reicht ja ein Logo auf dem Weg.

Mit freundlichen Grüßen

J. Neumann

(3522) Hofmann-Göttig
Fr, 07-04-2017 10:26:11
email

Sehr geehrte Frau Adams,
Sie wissen, dass ich das Projekt seit Anbeginn meiner Tätigkeit als OB unterstütze. Bei all meinen Bürgersprechstunden in Wallersheim ging es alljährlich auch um dieses Thema. Wenn die nächste Bürgersprechstunde für Sie zu spät kommt, dann können wir auch einen anderen Termin nutzen. Ich habe meinen Büroleiter gebeten, das zu terminieren und vorzubereiten.
Ich freue mich auf die nächste Begegnung, die mich stets fasziniert, wegen Ihrer positiven Grundauffassung und Ihrem ungebrochenen Engagement für eine Sache nicht des persönlichen Interesses, sondern des Gemeinwohls.
Ihr
JoHo

(3521) Nicole Adams
Fr, 07-04-2017 10:06:55
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Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hofmann- Göttig,
wir wissen Ihre bisherige Unterstützung bei unserem Herzensprojekt „Dachausbau Grundschule Wallersheim“ sehr zu schätzen und möchten Ihnen auch auf diesem Wege ganz herzlich dafür danken!
Leider ist das Projekt momentan wieder in eine extreme Notlage geraten – in einer Zeit, in der wir fast täglich mit dem Startschuss der Maßnahme gerechnet hätten und entsprechend eigentlich sehr gut vorbereitet sind.
Für Ihre Bürgersprechstunde am 6.6.2017 (an unserer Schule) habe ich schon einen Termin reserviert. Leider befürchte ich, dass dieser Zeitpunkt zu spät ist.
Hätten Sie eventuell vorher noch einmal kurz Zeit für uns?
Emotional ist es gerade sehr schwer – für Schüler, Eltern, das Team und ganz Waschem. Irgendwie befinden wir uns gerade tief im Keller und wollten doch hoch auf´s Dach…

Herzlichen Dank und viele Grüße
Nicole Adams



(3520) Hofmann-Göttig
Di, 04-04-2017 17:12:31
email

Sehr geehrter Herr Neumann (GB 3510),


ich habe mit dem Tiefbauamt gesprochen. Die Planungen sahen bereits vor, dass jetzt zeitnah zum Beginn der Radfahrsaison die Hinweisbeschilderung der Radroute versetzt wird. Seitens der Straßenverkehrsbehörde wird jedoch ein Standort vor der Einmündung zum Schartwiesenweg als geeigneter angesehen. Da der Radfahrverkehr aus Richtung Neuendorfer Straße sowie Schartwiesenweg auf der Fahrbahn geführt wird, sieht die Straßenverkehrsordnung eine zusätzlich Beschilderung des baulich von der Fahrbahn abgerückten Gehweges nicht vor ("Abbau des Schilderwaldes"). Mit freundlichen Grüßen JoHo



(3519) Hofmann-Göttig
Mo, 03-04-2017 15:25:39
email

Sehr geehrter Herr Körfgen,


als ich am 1.5.2010 meinen Dienst als OB antrat, war rund um den Zentralplatz alles beschlossene Sache. Mir oblag die Verantwortung für die Ausführung. Wir haben das Großprojekt 3,4 Mio unter Plan realisiert. Darauf bin ich stolz. Der Vergleich mit der Pyramide sollte deutlich machen: Das Effizienzdenken des Rechnungshofs ist nur eine Sicht auf das Ganze. Man hätte auch eine Fabrikhalle für das Museum, die Bibliothek und Touristeninfo hinstellen können, mit 2,5 Meter hoher Decke. Das wäre billiger gewesen, hätte aber funktioniert. Das wäre aber eine Verschandelung des Stadtbildes. An der Stelle gehört etwas Repräsentatives mit Alleinstellungsmerkmal. Mit dem Effizienzdenken des Rechnungshofes hätten wir weder Pyramiden noch Kirchenbauten in der Welt. Klar müssen die Erfahrungen im Nutzerverhalten ausgewertet werden. Dabei auch Ratschlag von außen zu holen, ist nicht verkehrt. Manches läuft sehr gut, z.B. die Stadtbibliothek. Mit anderem können wir noch nicht zufrieden sein, z.B. Romantikum und Dachterrasse. Daran muss weiter gearbeitet werden. Und gewiss sind dabei die laufenden Betriebskosten im Blick zu halten. Das sehen Sie ganz gewiss richtig. Das mache ich auch. Sonst hätten wir nicht im Jahre 2017 den ersten ausgeglichenen Haushalt seit dem Jahre 2009. MfG JoHo



(3518) Thomas Körfgen
Sa, 01-04-2017 18:28:38
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Hoch verehrter Herr OB und Kämmerer Prof. Dr. Hofmann-Göttig,

zu GB 3497:
Ein sehr interessanter Vergleich des Kulturbaus mit den Pyramiden, immerhin eines der sieben Weltwunder.

Und auch die Aussage...., man muss sich mal im Herzen der Stadt was leisten können....Da gibt´s genug unrühmliche Beispiele, wohin das geführt hat....sich mal was zu gönnen.

Aber im Ernst: Man muss doch die Dinge ansprechen, die nicht rund laufen und auch erst Recht, wenn es sich um öffentliche Gelder handelt. Entweder muss man schauen, das aktiv positiv zu verändern oder sich von manchem zu trennen. Die Besucherzahlen im Romanticum waren auch im letzten Jahr weiterhin rückläufig (etwas unter 19.000 im Jahr), das Kulturcafe ist bereits mehrere Monate zu, die WeinLounge wurde noch nie richtig genutzt, die Unterhaltung des ganzen "FC" ist nicht gerade eine kleine Hausnummer.... und 2 Millionen Euro sollen nun in den Dachausbau gesteckt werden. Was will den Koblenz-Touristik oder wer auch immer dort oben veranstalten? Gibt es da Pläne, ein Konzept zum Nachlesen?

In der nächsten Stadtratssitzung - eben da gehört sowas auch natürlich hin - gibt´s ne umfangreiche Anfrage der AfD und ein Antrag, u.a. auch untersützt von Ihrer Partei, eine Machbarkeitsstudie zur Steigerung der Attraktivität des "FC" zu erstellen.

Ich denke, die Parteien wissen auch warum das notwendig ist.

Mal sehen, was die Parteien, die Verwaltung und Koblenz-Touristik noch alles machen werden rund um das "FC".

Und Herr OB, ich mache Sie wirklich nicht für den Bau des "FC" persönlich verantwortlich. Sie müssen aber als OB, Kämmerer...etc. natürlich auch die Kosten im Auge behalten. Oder sehe ich das falsch?

Beste Grüße
TK

(3517) A. Walter
Fr, 31-03-2017 08:58:34
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Sehr geehrter Herr Sonntag, sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

in ihrem GB Eintrag 3515 schreiben Sie, dass die Stadt Koblenz ausschließlich für den ruhenden Verkehr zuständig ist. Diese Aussage wird durch die Aussage von Herrn Hofmann-Göttig und die des Ordnungsamtes GB Einträge 3275+3277 (Thema 20iger Zone, Überschreitung Tempolimit) entkräftet, in welchem selbst Herr Hoffmann-Göttig darauf verweist, das die Stadt Koblenz für diese Belange zuständig ist! Zuständigkeit je nach Gusto oder weiß hier keiner so recht wer für was zuständig ist? Zum Nachsinnen wurde der Text aus diesen GB Einträgen hier abgebildet:

GB (3275) Hofmann-Göttig
Sehr geehrter Herr Bormer,
die Stadt ist zuständig für den ruhenden Verkehr, das Land Rheinland-Pfalz (Polizeidirektion Koblenz) ist zuständig für den fließenden Verkehr. Ich will gerne bei einem der nächsten Zusammenkünfte mit dem Polizeipräsidenten (wir treffen uns vertrauensvoll und häufig) auf Ihren Eindruck zu sprechen kommen. MfG JoHo

GB (3277) Hofmann-Göttig
Sehr geehrter Herr Bormer,
ich komme noch einmal zurück auf meinen spontanen Eintrag GB 3275. Das Ordnungsamt hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass an dieser Stelle wir als Stadt selber tätig sind. Insofern korrigiere ich meinen Eintrag. MfG JoHo

(3516) Hofmann-Göttig
Do, 30-03-2017 23:52:45
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Sehr geehrter Herr Sonntag,

weil das so ist, dachte ich, es wäre ein Dienst am Kunden, den Kontakt zur (Landes-)Polizei her zu stellen, zumal mir der Polizeipräsident angedeutet hat, dass er Infos für den Petenten hat, die er aber nicht öffentlich machen wolle.

Mit freundlichen Grüßen
JoHo

(3515) Gottschalk Sonntag
Do, 30-03-2017 22:39:18
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Sehr geehrter Herr Walter, sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

bezugnehmend auf den Dialog 3508 & 3512 bis 3514 zum Thema Verkehrskontrolle darf ich mir nachfolgende Anmerkung erlauben. Das Verhalten der kommunalen Stadtverwaltung liegt in den gesetzlich festgelegten Kompetenzen begründet. So sind Anliegen betreffend des fließenden Verkehrs grundsätzlich direkt an die Polizeibehörde oder alternativ an sonstige Vertreter der ländlichen Ebene zu richten, während die Zuständigkeit der Stadt ausschließlich im ruhenden Verkehr (z. B. parken) liegt. Dass Themenfelder der Landesebene vom Amtsträger der Kommune nicht zufriedenstellend beantwortet werden können, liegt deshalb in der Natur der Sache.

Mit freundlichen Grüßen

Gottschalk Sonntag

(3514) Hofmann-Göttig
Do, 30-03-2017 14:32:27
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Sehr geehrter Herr Walter,


das war ein Angebot der Polizei zu einem Gespräch, das Sie annehmen können oder lassen. Ich fand das freundlich sowohl vom Polizeipräsidenten als auch von mir es zu vermitteln. Ob Sie das annehmen oder nicht ist selbstverständlich Ihre Entscheidung. Mit freundlichen Grüßen JoHo



(3513) A. Walter
Do, 30-03-2017 13:22:06
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Sehr geehrter Herr OB,

meine Mitteilung zu den Vorfällen rund um den Zentralplatz, der Raserei in der Innenstadt, besonders Casinostraße, ist nicht der erste Gästebucheintrag zu diesem Thema. Es wurden schon viele Kritiken darüber laut, das hier Maßnahmen seitens der Stadt zu ergreifen sind um Abhilfe zu schaffen. In den jüngst geposteten GB Einträgen 3372 / 3382 sowie 3390 ging es um diese Thematik. Ich denke, es kann nicht meine Aufgabe sein nun der Polizei zum Thema Raserei in der Innenstadt Rede und Antwort zu stehen. Ich verstehe mich nicht als Aufklärer in dem Sinn, dass ich zu irgendwelchen Angelegenheiten oder anderen Fragen Auskunft geben will. Der einfache Bürger mit einem relevanten Informationsvorsprung vor der Polizei, da muss man sich fragen warum?

In ihrem GB Eintrag 3412 schreiben Sie, das sie selbst die Polizei in Bezug auf die "Rennen" informiert hätten. Am Montag (27.03.)ist mir zu Ohren gekommen, dass diese Problematik in einer Stadtratssitzung (o.ä.?) thematisiert wurde, die Polizei aber bis dato über diese Vorfälle in der Innenstadt keinerlei Kenntnisse hatte und nicht Bescheid wusste. Sehr Seltsam.

Sie selbst sollten hier Taten folgen lassen!

Angab zu meiner E-Mailadresse wurde nicht gemacht zum einfachen Schutz meiner Privatsphäre und als Rückversicherung diese Daten nicht an Dritte verbreiten zu können.

MfG A. Walter


(3512) Hofmann-Göttig
Do, 30-03-2017 10:08:12
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Sehr geehrter Herr Walter (GB 3508),
Ich hatte zwischenzeitlich Kontakt mit dem Herrn Polizeipräsidenten in dieser Sache. Er schlägt vor, dass Sie sich mit der Polizeiinspektion Koblenz in Verbindung setzen, um den Vorgang mündlich zu besprechen. Die Polizei hätte das von sich aus getan, wenn Sie im Gästebuch Ihre Email Adresse hinterlegt hätten.
Mit freundlichen Grüßen
Hofmann-Göttig, OB

(3511) Hofmann-Göttig
Do, 30-03-2017 00:33:20
email

Sehr geehrter Herr Neumann,
Ich werde mich erkundigen und melde mich dann.
Mit freundlichen Grüßen
JoHo

(3510) Joachim Neumann
Mi, 29-03-2017 20:05:08
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Sehr geehrter OB

bezugnehmend auf GB 3222 und 3234 möchte ich gerne nachfragen, ob es noch zu den vorgeschlagenen Änderungen kommt.
Da jetzt die Fahrrad-, E-Bikesaison wieder begonnen hat kann man täglich kritische Situationen zwischen Fußgängern, laufenden Kindern und den "Radlern" beobachten.
Ebenso die Anbringung der Radwegeschildern ist immer noch nicht optimal.

VG
J. Neumann

(3509) Hofmann-Göttig
Mo, 27-03-2017 14:32:41
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Sehr geehrter Herr Walter,
ich habe Ihren Gästebucheintrag an Polizei und Ordnungsamt zur weiteren Verwendung zugeleitet.
MfG
Hofmann-Göttig

(3508) A. Walter
Mo, 27-03-2017 10:58:38

Sehr geehrter Herr OB,

aus aktueller Veranlassung möchte ich noch einmal ihren GB Eintrag 3412 vom 21.12.2016 in Erinnerung rufen und Rückfragen, wann die verstärkten Kontrollen der Polizei in der Casinostraße vorgenommen werden, die Raser in der 20iger Zone zu Stoppen und diesem Treiben endlich ein Ende zu setzen? Ab Freitag, wie so oft auch das ganze Wochenende hindurch, rasende Motorräder welche in der Casinostraße ihre Geschwindigkeit hochschrauben, sich auf dem kurzen Stück Luisenstraße Richtung Clemensstraße noch überholen. Nicht nur Motorräder, auch diverse Autos mit dröhnenden Motoren die ihre Runden durch die Stadt ziehen. Dieser Geräuschpegel ist durch die ganze Innenstadt zu hören, dieses Spektakel wiederholt sich täglich, ausschweifend besonders von Freitags bis zum Sonntag. Rund um den Zentralplatz, einem modernen Zirkus Maximus gleich, jagen sich hier Fahrzeuge. Nach der Lautstärke deren Motoren- oder Auspuffanlagen wäre auch einmal zu überprüfen, ob diese technischen Ausrüstungen der Fahrzeuge überhaupt eine Betriebserlaubnis entsprechen, oder hier zusätzlich noch technische Verstöße zu ahnden wären. Dieses Gebaren in der Innenstadt, besonders in einem verkehrsberuhigten Bereich ist nicht mehr duldsam, sondern mit Geldbußen oder gar mit einem Fahrverbot zu bestrafen.

MfG Jürgen Walter

(3507) Hofmann-Göttig
Do, 23-03-2017 18:07:33
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Sehr geehrter Herr Webert (GB 3492),


ich habe mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Forum Confluentes gesprochen. Wir möchten, dass sich die Besucherinnen und Besucher darin wohlfühlen. Jeden Tag besuchen viele Menschen den Kulturbau und nehmen die attraktiven Angebote von Koblenz-Touristik, Mittelrhein-Museum und Stadtbibliothek in Anspruch. Das Forum wurde als Aufenthaltsort und kultureller Treffpunkt für alle konzipiert und sollte auch dementsprechend genutzt werden. Daran sollen sich alle halten, unabhängig ihres Alters, ihrer Herkunft oder ihrer Interessen. Wir werden deshalb in Zukunft noch etwas stärker darauf achten, dass die Einrichtungen des Forums entsprechend ihrem Zweck genutzt werden. Die Nutzung des WLAN ist im Forum Confluentes im Übrigen nur für angemeldete Bibliothekskunden oder mit Kauf eines Tickets/Haustickets möglich. Wir würden uns freuen, wenn Sie der Stadtbibliothek auch weiterhin als Kunde treu bleiben. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig



(3506) Hofmann-Göttig
Do, 23-03-2017 15:50:29
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Sehr geehrter Herr Sonntag,


über Ihre anerkennenden Worte habe ich mich sehr gefreut, zumal wir uns nicht persönlich kennen. Ich bin gerade auf dem Weg nach Lay zu meiner nächsten Stadtteil-Bürgersprechstunde. Auch das ist gelebte Bürgernähe, allerdings noch analog, nicht digital. Es ist nicht immer einfach, den Bürgern/Bürgerinnen zu helfen. Aber es ist tägliche Herausfordeung es zu versuchen. Herzlichen Dank nochmals, Ihr Hofmann-Göttig



(3505) Gottschalk Sonntag
Do, 23-03-2017 13:22:31

Sehr geehrter Herr Prof. Hofmann-Göttig,

für Ihre erfolgreichen Bemühungen hin zu einem verbesserten Nutzererlebnis dieses Bürgerforums bedanke ich mich herzlich. Es zeigt auch erneut, wie sehr der Einzelne von Ihnen in vielerlei Prozesse, ob nun politisch oder in eigener Sache, mit eingebunden wird. So viel Bürgernähe und Mitbestimmung ist heute in der Tat keine Selbstverständlichkeit mehr, in dieser Form würde ich sogar behaupten eine absolute Seltenheit. Ich wünsche mir daher, dass dieses Kommunikationsmodell zwischen Bürger und gewählten Politikern eines Tages als Musterbeispiel für unseren demokratischen Staat fungiert.

Mit freundlichen Grüßen und einem ganz großen Lob

Gottschalk Sonntag



(3504) Hofmann-Göttig
Mi, 22-03-2017 15:50:09
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Sehr geehrter Herr Sonntag (Ergänzung zum GB 3481),


der Systemadministrator konnte soeben den numerischen Zugangscode durch einen maschinell nicht mehr knackbaren Code umstellen. Damit dürfte das Spam-Problem, das in den letzten Tagen erneut vereinzelt aufkam, endgültig gelöst sein! Das entspricht genau Ihrer Anregung! MfG JoHo, Herausgeber www.Hofmann-Goettig.de



(3503) Hofmann-Göttig
Di, 21-03-2017 07:38:28
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Sehr geehrter Herr Lempart (GB 3501),


die Verwaltung ist der Frage mehrjährig nachgegangen. Sie hat dabei das tatsächliche Parkverhalten, wie auch die rechtliche Situation erhoben und abgewogen. Das Ergebnis der Untersuchungen finden Sie in dem Folienvortrag des Baudezernenten auf der städtischen Homepage. Ich schlage vor, dass Sie sich mit dieser Quelle vertraut machen. Sollten dann Fragen offen geblieben sein oder Anmerkungen bestehen, dann können wir dem gerne weiter nachgehen.


In dem Vortrag ist auch die Frage behandelt worden, warum in einzelnen Stadtteilen die Einführung der Parkraumbewirtschaftung geboten war, auf dem Oberwerth hingegen nicht. Da ich selber betroffen bin, möchte ich mich und muss ich mich gern in der Sache zurückhalten. Ich habe auch an der Bürgerinformationsveranstaltung nicht als OB, sondern als Anwohner teilgenommen. Ich persönlich war in der Vergangenheit eher für die Einführung der Parkraumbewirtschaftung. Der genannte Vortrag hat mich allerdings überzeugt, dass das zur Zeit weder zulässig noch erforderlich ist. Ich betone noch einmal: zur Zeit. Die Situation könnte sich durch die Fertigstellung des sogenannten Musikerviertels ändern, auch wenn dort für die Anwohnerschaft selbst die baurechtlich vorgeschriebenen (Tiefgaragen-)Stellplätze umfänglich geschaffen werden. Gleichwohl kann durch das, für Oberwerther Verhältnisse, große neue Quartier zusätzlicher Parkraum nachgefragt werden. Deshalb wird die Frage verwaltungsseits nach Fertigstellung der drei Bauabschnitte erneut geprüft. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister und Kämmerer



(3502) Hofmann-Göttig
Di, 21-03-2017 07:24:58
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Sehr geehrter Frank Webert (GB 3500),


ich melde mich, sobald mein Büroleiter den Sachverhalt recherchiert hat. Mit freundlichen Grüßen JoHo



(3501) Horst Lempart
Mo, 20-03-2017 20:16:20
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Hallo Herr OB (GB3499),

vielen Dank für die schnelle Antwort. Da können sich einige Ämter durchaus eine Scheibe von abschneiden ;-)

Dass der Zurückstellung weiter Gespräche über die Parkraumbewirtschaftung auf dem Oberwerth keiner der Gäste widersprochen hat wundert mich nicht. Als Anwohner würde ich auch darüber nachdenken, ob ein Anwohnerparkausweis unbeding sein muss. Gerade dann, wenn ich ihn dann bezahlen soll. Aber auch in der Hohenzollernstraße wird bis zur letzten Hausnummer stadtauswärts überall der Parkraum bewirtschaftet. Warum ist das auf Oberwerth so schwierig, gerade auch bei der Haushaltslage der Stadt Koblenz?

Ich freue mich auf eine weitere Nachricht von Ihnen.

(3500) Webert
Mo, 20-03-2017 15:20:15

Besten Dank, freue mich auf Ihre Antwort.

MfG

Frank Webert

(3499) Hofmann-Göttig
Mo, 20-03-2017 12:54:48
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Sehr geehrter Herr Lempart (GB 3495),


ich war als Anwohner dabei. Der Baudezernent hat dort einen Folienvortrag gehalten, den Sie auch auf der städtischen Homepage finden können. Das Untersuchungsergebnis war, dort vorläufig keine Parkraumbewirtschaftung einzuführen. Nach Fertigstellung des "Musikerviertels" sollen die Daten neu erhoben werden. Dem hat auf der gut besuchten Bürgerversammlung niemand widersprochen. MfG JoHo



(3498) Hofmann-Göttig
Mo, 20-03-2017 12:50:00
email

Sehr geehrter Herr Koren (GB 3494),


es ist Sache des Arbeitskreises Straßenbenennungen, sich mit den Straßennamen auseinander zu setzen. Umbenennungen sind besonders schwierig, weil sie für die Anwohnerschaft mit hohem Aufwand verbunden sind (Adressenänderungen in allen formellen und informellen Papieren und Datenquellen). Es gibt viele Straßennamen, die vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte als problematisch empfunden werden können. Ich glaube nicht, dass sich die Bürgerschaft wünscht, diese Diskussionen und vor allem die damit verbunden Aufwände nunmehr, Jahrzehnte nach dem Krieg, wieder neu zu entfachen. Auch wenn Ihr Hinweis durchaus nachvollziehbar ist. MfG Hofmann-Göttig



(3497) Hofmann-Göttig
Mo, 20-03-2017 12:44:20
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Sehr geehrter Herr Körfgen (GB 3493):


Der Wachmann steht dort nicht wegen der Einnahmekontrolle, sondern aus Sicherheitsgründen, die bauaufsichtrechtlich bisher diese Praxis abverlangte. Ich halte die geplante Investition für die Dachterrasse für lohnend, um eben gerade eine stärkere Frequenz zu sichern. Die Frequenz im Romantikum ist noch nicht zufrieden stellend, die bei Koblenz Touristik und im Mittelrhein Museum ist gut, das Kulturcafé wird hoffentlich alsbald wieder in Betrieb gehen können und die Stadtbibliothek hat mit fast einer halben Million Besucherinnen und Besucher unsere Erwartungen weit übertroffen.


Ich weiß nicht, was Sie veranlasst, immer die nicht zufrieden stellende Elemente des Forum Confluentes heraus zu stellen, die eben im Gesamtzusammenhang bewertet werden müssen. Ich war bei den Entscheidungen im Stadtrat noch nicht in Verantwortung und als "Normalbürger" auch eher skeptisch. Nach der Devise: könnte es nicht auch eine Nummer kleiner sein. Ich bin aber heute begeistert, wie die Stadtbibliothek angenommen wird. Schon das hat sich gelohnt. Deshalb bin ich auch dem Rechnungshof entgegen getreten. Klar hätte man auch eine schnöde Fabrikhalle bauen können. Das wäre billiger gewesen. Aber das wäre nicht adäquat für einen Zentralplatz. Damit hätte man auch nicht die Attraktivität erzielt. Insofern ist das reine Effizienzdenken des Rechnungshofes nicht zielführend. Die alten Ägypter hätten gemäß dieser Denke keine Pyramide gebaut und wir hätten auch keine repräsentativen Kirchen. Beten und Gottesdienst abhalten kann man auch in kleineren Gebäuden. Eine Stadt muss sich gelegentlich auch mal etwas leisten können. Das wurde mindestens zwei Jahrzehnte diskutiert und im Stadtrat entschieden. Da gehört es auch hin. Das sind politische Entscheidungen und nicht die eines Rechnungshofs. Als Kämmerer habe ich darauf geachtet, dass wir nach dieser teuren Entscheidung Zentralplatz, keine neuen Großprojekte mehr angefangen haben. Auch deshalb sind wir das einzige Oberzentrum mit einem ausgeglichenen Haushalt 2017. Darauf bin ich stolz, wie viele im Stadtrat auch. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, Kämmerer



(3496) Hofmann-Göttig
Mo, 20-03-2017 12:23:59
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Zum Gästebucheintrag Webert (GB 3492):


Ich verstehe das Problem. Wir gehen dem nach. MfG JoHo



(3495) Horst Lempart
Mo, 20-03-2017 10:40:58
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Hallo Herr OB,
vor einigen Wochen gab es eine Bürgerversammlung zur Parkplatzsituation auf dem Oberwerth. Leider konnte ich selber nicht daran teilnehmen.

Gab es auch Gespräche über die Parkraumbewirtschaftung auf dem Oberwerth? Aufgrund der Neuansiedlung von Wohnraum und der immer knapper werdenden PKW-Stellmöglichkeiten, gerade auch in den Frühjahr- und Sommermonaten,drängt sich ja eine Anwohner-Parkregelung auf.

Ich danke für Ihre Info.

Viele Grüße

Horst Lempart

(3494) Manfred Koren
So, 19-03-2017 15:55:37
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Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

am Mittwoch wird es, im Gedenken an die erste Deportation einiger unserer jüdischen Mitbürger 1942, einen "Gedenkgang" von der Steinschule zum Bahnhof Lützel geben.
Der Gang wird auch an der "Friedrich-Syrup-Str." vorbeigehen.
2013 hatte ich Sie, hier im Gästebuch, darauf hingewiesen, dass Herr Syrup tief in das verbrecherische Nazi-System verstrickt war. Ob er eine "Nazi-Größe" war, wie die Rheinzeitung 2007 titelte, kann ich nicht beurteilen, es gibt aber genug Beweise, dass er an der Drangsalierung unserer jüdischen Mitbürger an zentraler Stelle beteiligt war.
Grund genug, keine Straße nach ihm zu benennen.

Angesichts der symbolhaften Zuspitzung, dass ein Gedenkgang justament an einer Straße vorbeiführt, die einen hochrangigen Mitarbeiter des damaligen Unrechtsstaats ehrt, möchte ich Sie bitten hier Stellung zu nehmen.
Ich möchte Sie persönlich, als Koblenzer und politisch agierenden Menschen, auffordern klar zu stellen, dass eine "Friedrich-Syrup" Straße, besonders an dieser Stelle, untragbar ist.

Mit besten Grüßen

Manfred Koren



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