Letzter Tagebucheintrag der OB-Wahlkampagne 1. April 2009 bis 26. September 2009
06:00 Uhr Zeitungsstudium, Abholung von gespendeten 1000 weißen, doppelt gefüllten Rosen im Industriegebiet von einem zuverlässigen, mich aufmunternden Unterstützer und Spender. Sehr großzügig, wie ich finde, und ich weiß noch, wie diese Verabredung vor Monaten getroffen wurde und: hält.
Die Rosen werde ich an den Unterstützer-Ständen zum großen Teil vorbeibringen zum Verteilen. Den Rest werde ich selbst im Laufe des Tages verschenken.
08:00 Besuch verschiedener Unterstützer-Stände in der Stadt: Pfaffendorf. Rauental, Goldgrube. In Rauental in einer Bäckerei, in der ich auch eine weiße Rose übergebe, bekomme ich ein Mohnbrötchen geschenkt. Ich freue mich sehr darüber, weil man dort behalten hat, wie gern ich Mohnbrötchen esse.
09:30 Horchheim, BGB-Regio Konferenz, Soldatenfreizeitheim. In meinem Grußwort, um das ich gebeten wurde, betone ich meine Ansicht, wie wichtig eine gut funktionierende Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist. Ich berichte von meinen Vorstellungen vom „Runden Tisch“ für beide Seiten, meinen Erfahrungen mit dem bereits einberufenen „Runden Tischen“ der Arbeitnehmerschaft und meinen Gesprächen mit der Wirtschaft. dass die mittelständischen Firmen das Koblenzer Standbein sind, weil man sich auf sie verlassen kann, weil sie mit der Heimat verbunden sind. Für mich ist das Chefsache, falls ich zum Koblenzer OB gewählt werde.
10:30 Oberwerth, Einweihung des Hockey -Kunstrasenplatzes Rot-Weiß Oberwerth. Ein wichtiges Projekt mit weiteren Angeboten für ganzjährige Bespielung.
11:15 Besuch weitere Unterstützerstände in Neuendorf, Lützel, Südliche Vorstadt; in Lützel noch eingeschoben: ein Moschee-Besuch.
13:00 Lützel, es geht zum 1. Sommerfest des Projekts „Soziale Stadt“ . Beeindruckend, was auf die Beine gestellt wird an Engagement für eine Verbesserung des heimatlichen Umfelds in Lützel, wie das Mitmachen der in Lützel beheimateten Bevölkerung geweckt wird, sich für eigene Belange konkret einzusetzen.
14:00 Altstadt, Abschluss Der OB-Kampagne Auf dem Plan mit unglaublich ausgelassener Stimmung. Dazu trägt eine zufällig anwesende Niederländische Kapelle bei mit rund zwanzig Blasmusikern. Es wird getanzt und ausgelassenen fröhlich bei dem herrlichen Sommerwetter gefeiert. Der Platz ist voller Menschen.
15:00 Innenstadt, Besuch beim „Deutschen Roten Kreuz“ an der Liebfrauenkirche mit interessanten Informationen und Gesprächen. Zum Beispiel ist mir nicht so klar gewesen, dass das Logo eine Einmaligkeit insofern besitzt, dass es auf der ganzen Welt bekannt ist und erkannt wird.
16:00 Oberwerth. Besuch beim TC-Oberwerth der 3. Koblenzer Stadtmeisterschaft 25. – 27.09.2009, die auch in meinem Heimatclub ausgetragen werden mit rund 350 Anmeldungen. Toll, wie das Interesse von Jahr zu Jahr steigt, vor allem auch bei den Kindern und Jugendlichen.
17:00 Rübenach, Kirmesbesuch mit zuvor feierlicher Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Beeindruckend, was es alles zu sehen gibt: viele Stände, Fahrgeschäfte und eine sehr großes Zelt für die Veranstaltungen.
18:30 Lay, Besuch des Weinfests auf Einladung von Werner Steffens mit Abendveranstaltung im großen Zelt. Eine Superfest, mit dem Höhepunkt der Koblenzer Gewächse „Willi und Ernst“. Eine unglaublich klasse, eineinhalbstündige Vorstellung der Comedy Kabarettkünstler Dirk Zimmer und Markus Kirchbaum. Lachen. Lachen. Lachen … Ein toller Abend.
23:00 wieder zu Hause, Abspannen, Reden, im kleinen Familienkreis einige Runden Billard spielen, dann aber doch noch mal an den PC im heimischen Arbeitszimmer. Schließlich müssen die Bilder vom Tag noch herunter geladen und dieses Tagebuch geschrieben und einige Internetarbeiten und Emails erledigt werden.
So, nun kommt der 27. September 2009 mit den Koblenzer Oberbürgermeisterwahlen.
Eine kleine Bilanz meines Koblenzer Einsatzes für die Bewerbung zum OB für Koblenz muss ich auch für mich selbst erstellen:
• 230.000 verteilte Broschüren und Handzettel
• 60.261 Besuche auf der Homepage www.hofmann-goettig.de
• 327 Gästebucheintragungen auf der Homepage mit über 320 individuellen Antworten
• 523 einzelne Homepage-Artikel
• 3.000 gefahrene Stadtkilometer mit dem JoHoMobil in 4 Wochen
• 1.800 Plakate
• 1.100 öffentliche Termine, Veranstaltungen, Vereinsgespräche in allen Stadtteilen
• rund 1.000 schriftliche Unterstützer in der Wahlkampagne
• über 700 Mitglieder in der WKW-Gruppe zur OB-Wahl
• rund 150 Mitglieder der Wählerinitiative
• Über 100 gesonderte Spender und Sponsoren
• Viel gelernt, viele Gespräche, Kennenlernen nicht zählbarer Koblenzer/-innen
• Unzählige Wünsche und Daumendrücker quer durch alle Parteien
• kein TV-Duell mit dem sich verweigernden Konkurrenten
An dieser Stelle möchte ich mich vorab bei Allen bedanken, die mich auf dem Weg bis zum Wahltag in rührender und berührender Weise unterstützt haben: ideell, materiell, mit ihrer ganzen Person, mit sehr viel investierter Zeit. Es ist eine tiefe menschliche Erfahrung, so viel Unterstützung und Fürsprache zu erhalten und zu spüren – öffentlich und privat.
Nach sechs Monaten gründlicher Koblenz Erfahrung seit meiner Nominierung zum unabhängigen, parteiübergreifenden Koblenzer OB-Kandidaten komme ich zu dem noch verstärkten Beschluss:
Ja, ich will für alle Koblenzerinnen und Koblenzer Oberbürgermeister unseres Koblenz werden und ich kann es am Besten und Wirkungsvollsten nachhaltig zum Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger, zum Nutzen für Koblenz als Stadt und als Mittelzentrum des nördlichen Rheinland-Pfalz:
Koblenz gemeinsam nach vorn
Ja, es kann gelingen, wenn meine Bitten um die Wahlstimme für mich zum Koblenzer Oberbürgermeister 50 plus x erreichen.
Horchheim: Grußwort beim DGB
Lützel: Moschee-Besuch
Metternich: Besuch Info-Stand
TC- Oberwerth: Hofmann-Göttig mit Steffen Thienert und jugendlichen Turnierteilnehmenden
Auf dem Plan: Wahl-Abschlussveranstaltung mit Tänzchen
OB-Kampganenabschluss in Lay mit Dirk Zimmer alias “Willi”






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