Wortlaut der Presseinformation der Stadt Koblenz, 26.10.2011

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OB Hofmann-Göttig hält Bundeswehrstrukturreform für nachvollziehbar und verkraftbar – dankt MP Beck und MdB Fuchs

(Koblenz: 26.10.11) Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière hat heute seine Pläne und Standortentscheidungen im Zuge der Bundeswehrreform der Öffentlichkeit präsentiert. Auch Koblenz ist von der Strukturreform betroffen. Von seinen gegenwärtig 7.550 Dienstposten werden zukünftig noch 7.130 erhalten bleiben. Ein Personalabbau findet damit auch in Koblenz statt. „Er ist aber weit weniger gravierend, als bei anderen Standorten“, kommentierte Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig die Pläne des Ministers. Nach seiner Einschätzung kommt Koblenz mit einem blauen Auge davon: „Koblenz zählt damit unverändert zu den großen Bundeswehrstandorten in Deutschland und bleibt damit ein wichtiger Bundeswehrstandort mit einer langen Tradition“, so der OB. Für Koblenz und die Region bliebe die Bundeswehr ein wichtiger Arbeitgeber, auch wenn Einheiten wie das Heeresführungskommando und die Wehrtechnische Dienststelle 51 den Standort Koblenz leider verlassen würden. „Ich bedaure dies – aber wir müssen mit dieser Entscheidung offen umgehen und nach vorne schauen“, so Hofmann-Göttig. Erfreulich sei, dass das Bundesamt für Informationstechnik der Bundeswehr und das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz verbleiben, auch wenn sie zu einer Einrichtung, dem Bundesamt für Ausrüstung und Nutzung zusammengelegt werden. Ebenso verbleibt das Sanitätsführungskommando in seiner Struktur – geht aber als Kommando Sanitätsdienst im jetzigen Zentralen Institut Sanitätsdienst auf.

Insgesamt hob Hofmann-Göttig aber den fairen und offenen Umgang und Informationsaustausch mit Ministerpräsident Kurt Beck und Verteidigungsminister de Maizière hervor. „Bund, Land und Kommune haben hier bei einer für alle Beteiligten schwierigen Herausforderung eine faire Zusammenarbeit bewiesen“, so der OB. „Dass Koblenz nicht noch stärker betroffen wurde, verdanken wir auch dem Einsatz des Ministerpräsidenten“, ist sich der Hofmann-Göttig sicher. In enger Abstimmung auch mit dem Koblenzer OB habe Beck für die Wahrung rheinland-pfälzischer Interessen verhandelt. Ferner dankt Hofmann-Göttig dem Koblenzer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs, der sich ebenfalls sehr stark in Berlin für seine Heimatstadt eingesetzt habe.

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