23 Sep.
Kurz-Report von OB Hofmann-Göttig: Montag 17.09. bis Sonntag 23.09.2012
Posted in Tagebuch/Wochenberichte by joho Keine KommentareMontag 17. September 2012
Wieder einmal ein Tag mit ausschließlich internem Arbeitsprogramm wie Lagebesprechung, Ältestenrat, Stadtvorstand, Haupt- und Finanzausschuss und anschließende Aktenarbeit. An solchen Tagen sehe ich aus Gremienmitglieder keine(n) “normale(n)” Bürger(in). Solche Tage muss es aber auch geben, wenn auch nicht zu häufig, weil der direkte Bürgerkontakt für den OB eben so wichtig ist.
Dienstag 18. September 2012
Zwei wichtige öffentliche Veranstaltungen stehen auf dem Programm: Auf einer Pressekonferenz präsentiert die Deutsche Telekom mit mir zusammen die Ausbaupläne im innerstädtischen Bereich mit superschnellem Internet via Glasfaserkabel. Dazu kann ich nur sagen: Jeder, der das Glück hat, in diesem geplanten Ausbaugebiet zu wohnen, hat Glück und sollte zustimmen, dass die Telekom zu eigenen Kosten ohne Beteiligung der Nutzer/in superschnelles Glasfaserkabel verlegt.
Am Abend prämieren wir die Betriebe aus Koblenz mit dem “Öko-Verkehrssiegel”, die sich um die ökologische Weiterentwicklung in puncto Mobilität für unserer Stadt besonders verdient gemacht haben.
Mittwoch 19. September 2012
Nach einem Firmenbesuch bei KMW in Maria Trost, die in imposanter Weise Maschinenbauanlagen entwirft und als Prototypen herstellt, geht es nach Mainz zu einem ehrenvollen Termin: Im Rahmen eines Integrationsforums Rheinland-Pfalz darf ich darstellen, warum wir in Koblenz die höchsten Einbürgerungsquoten aller Städte in Rheinland-Pfalz aufweisen können. Ich stelle dabei heraus, dass das auch viel mit unserem friedlichen Integrationsklima in Koblenz zu tun hat. Dafür engagieren sich viele, besonders auch Ratsherr Vito Contento.
Donnerstag 20. September 2012
Zwei denkwürdige Termine kennzeichnen diesen Tag: Am Vormittag beteilige ich mich an der Einweihung der neuen Containerbrücke in unserem Hafen. Mit diesem Invest sind wir jetzt so aufgestellt, dass wir die größten Rheinschiffe löschen können, und zwar zuverlässig und wir genug Kapazität auch für künftige Auftragssteigerungen haben. Wir betreiben unseren Hafen über die Stadtwerke Koblenz.
Am Spätnachmittag nehme ich auf Einladung an der Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins teil. Angesichts der in der vorherigenige Woche überreichten Baugenehmigung und der Zusage zum Landeszuschuss für den Neubau herrscht hier beste Feierstimmung.
Freitag 21. September 2012
Der Tag ist im Hinblick auf meine öffentlichen Verpflichtungen ausgeprägt vielfältig: Morgens halte ich in der Universität einen Vortrag über 15 Jahre Frauenförderung im Rahmen des Projektes “Ada Lovelace”, mittags trage ich auf der Festung Ehrenbreitstein die Bedeutung der Festung für das Stadtmarketing vor, nachmittags spreche ich mit den Umlandkommunen über den geplanten KEVAG-Kauf in den Räumlichkeiten der EVM und am Abend halte ich im Stadttheater die Begrüßungsrede anlässlich der Breitbach-Preis-Verleihung. Dazwischen gibt es allerdings interne Termine und Aktenarbeit. Langeweile kann da nicht aufkommen …
Samstag 22. September 2012
Am Morgen eröffne ich als Schirmherr im Kemperhof das Aids- und Hepatitis-Forum. Das halte ich für wichtig, um mitzuhelfen Aids aus der “Schmuddelecke” heraus zu holen und insbesondere deutlich zu machen, dass das Diskirminierungsverbot in Artikel 3 Grundgesetz auch homosexuelle Menschen schützen soll.
Am Nachmittag lösen wir ein Geburtstaggeschenk aus dem vorigen Jahr ein, das aus Zeitgründen immer wieder verschoben werden musste und machen eine Führung für ein benachbartes Ehepaar aus Koblenz durch das Arp-Museum Bahnhof Rolandseck. Dessen Entstehung gehörte zu den großen Projekten, die ich 19 Jahre als Staatssekretär maßgeblich zu begleiten hatte. Und wieder einmal konnten wir uns davon überzeugen, wie schön es ist, mit einer gerade erweiterten vorzüglichen Gastronomie. Ich kann es uns Koblenzern und Koblenzerinnen als Ausflugsziel nur nahe legen.
Sonntag 23. September 2012
Als OB begrüße ich im Ludwig Museum viele illustre Gäste zum 20. Geburtstag. In meiner Rede mache ich deutlich, dass das Ludwig Museum im vergangenen Jahr im Rahmen der BUGA eine ganz besondere Rolle gespielt hatte und wir sehr stolz auf dieses städtische Museum sind.
Anschließend ist digitale Aktenarbeit angesagt, um am Spätnachmittag den privaten Teil des Wochenendes beginnen zu können.


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