Wortlaut der Presseinformation der Stadt Koblenz, 30.09.2010:

Quelle Link: http://www.koblenz.de/cgi-bin/r30msvcshop_detail_anzeige.pl?var_hauptpfad=../r30/vc_shop/&var_fa1_select=var_fa1_select||196|&var_te1=545

” Lob für städtische Grünflächen: Ergebnisse der Internet-Befragung liegen vor

(Koblenz: 30.09.10/Nr.: 93)
Das Thema motivierte: Rund 500 Bürgerinnen und Bürger haben an der ersten Internet-Umfrage zum Grünflächenangebot der Stadt Koblenz  teilgenommen. „Ein großes Engagement.“ freut sich Rüdiger Dittmar, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz, über die Resonanz. „Für die Einschätzungen und Hinweise aus der Bevölkerung möchten wir uns ganz herzlich bedanken.“ Auch für den Stadtchef Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig ist die Rückkopplung städtischer Verwaltungsleistungen mit den „Kunden“ ganz wichtig. „Wer zufriedene Kunden will, der muss bürgernah die eigenen Dienstleistungen immer wieder überprüfen.“, so der OB.

Die Ergebnisse zeigen, dass rund jeder zweite Teilnehmer mit den städtischen Grünanlagen sehr zufrieden oder zufrieden ist (48%). Sehr deutlich wurde, welch großen Wert die Bürgerinnen und Bürger auf Parkanlagen legen, gefolgt vom Straßengrün mit seinen Bäumen und dem Grün am Stadtrand. Acht von zehn Teilnehmern gaben an, dass Ihnen Grünanlagen und Parks sehr wichtig seien. Für mehr als die Hälfte der Teilnehmer haben das Straßengrün mit Bäumen sowie Wald und Flur am Stadtrand eine sehr wichtige Bedeutung (61% und 55%). Für neun von zehn Teilnehmern ist dabei ein gepflegter Park wichtig oder sehr wichtig. Der Eigenbetrieb nimmt daraus die Aufgabe mit, in den Parkanlagen einen Schwerpunkt zu setzen und dort einen guten Pflegezustand sicher zu stellen.

65 % der Teilnehmer sprechen künftig auch den für die BUGA 2011 gestalteten Flächen eine sehr große oder große Bedeutung zu. Außerdem beurteilten 68% die bisher durchgeführten Sanierungsmaßnahmen der Grün- und Freiflächen in den Stadtteilen als sehr wichtig oder wichtig. „Dies zeigt, dass wir mit den Maßnahmen, die wir in den letzten Jahren umgesetzt haben, die richtigen Wege beschritten haben.“ so Dittmar.

Auch mit Lob, Kritik oder anregenden Hinweisen sparten die Teilnehmer nicht. 244 persönliche Anmerkungen fügten sie dem ansonsten standardisierten Fragebogen an. Viel Lob war dabei. Aber auch der vielfach geäußerte Wunsch nach mehr Informationen zum umfangreichen Themengebiet Grünflächen. Einige Teilnehmer befürchteten auch, es werde sich sowieso nichts ändern. Das Team vom Eigenbetrieb freut sich über das Lob, das ihm für seine Arbeit ausgesprochen wurde und will konstruktiv mit kritischen Anmerkungen umgehen. „Wir werden uns mit jeder Anregung befassen.“ sagt Rüdiger Dittmar. Und OB Hofmann-Göttig ergänzt: „Wir werden sicher nicht jedes Problem lösen oder sofort abstellen können. Doch ich bin sicher, dass sich für einige Verbesserungswünsche kurzfristige Lösungen finden lassen.“

Fest steht jedenfalls schon jetzt, dass eine solche Befragung beizeiten wiederholt werden soll. „Wenn wir bei unserer Arbeit wissen, wo beim Bürger der Schuh drückt, dann können wir auch bürgerorientiert handeln.“, so der Oberbürgermeister und erhofft sich ähnliche Initiativen von anderen städtischen Eigenbetrieben und Ämtern.

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