Gästebuch

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C. Schneider (NR. 2800) schrieb am 20. Oktober 2015 um 12:34:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich bedanke mich für die zügige Stellungnahme. So oder ähnlich habe ich sie inhaltlich erwartet, wenn ich ehrlich sein darf.
Dennoch, vielen Dank.
Grüße,
C. Schneider
Hofmann-Göttig (NR. 2799) schrieb am 19. Oktober 2015 um 14:28:
Sehr geehrter Herr Schneider (GB 2791), nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt kann ich nunmehr auf Ihr Anliegen eingehen. Die Überwachungskräfte wurden am 10.10.2015 anlässlich einer Verkehrsbehinderung in die Örtlichkeit „In den Sieben Morgen“ gerufen. Nach eingegangener Meldung war die Einfahrt eines Betriebes zugeparkt. Da vor Ort, bedingt durch den von Ihnen beschriebenen Flohmarkt, noch etliche Verkehrsverstöße festgestellt wurden, sahen sich die Mitarbeiter gehalten tätig zu werden. Vor allem Gehwege wurden verbotswidrig zum Parken benutzt, zahlreiche Fußgänger mussten auf die Fahrbahn ausweichen. Ihre rechtliche Einschätzung, dass die erteilten Verwarnungen zu Unrecht erfolgt sein sollen, vermag ich nicht zu teilen. Selbstverständlich steht der Rechtsweg für alle Betroffenen offen. Grundsätzlich ist mitzuteilen, dass es den Verantwortlichen des Ordnungsamtes obliegt, wo und wann Kontrollen durchgeführt werden. Schließlich gilt die Straßenverkehrsordnung im öffentlichen Straßenraum des gesamten Stadtgebietes 24 Stunden am Tag. In Bezug auf die von Ihnen angeblich zu geringen Kontrollen im Bereich des Stadtteils Ehrenbreitstein kann ich Ihnen mitteilen, dass gerade dort beinahe täglich, teilweise mehrfach am Tag, Kontrollen durchgeführt und auch fast immer Verstöße festgestellt werden. Dem Ordnungsamt liegen bereits Beschwerden von Anwohnern vor, wonach sogar zu häufig kontrolliert würde. Ob die Kontrollen auch erfolgt sind, wenn Veranstaltungen im Coenen Palais stattfanden, kann nicht gesagt werden, da die Mitarbeiter/-innen der Verkehrsüberwachung keine Übersicht über die einzelnen Veranstaltungen haben und die Kontrollen hinsichtlich der engen Straßen und Gassen sowie der eingeschränkten Anzahl an Bewohnerparkplätzen grundsätzlich notwendig erscheinen. Darüber hinaus bleibt sicherlich festzuhalten, dass die Durchführung von Kontrollen immer abhängig ist von den dienstlichen Möglichkeiten (abzuarbeitende Aufträge, Verkehrsbehinderungen, Abschleppmaßnahmen etc.) und der Anzahl der verfügbaren Kräfte. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 2798) schrieb am 17. Oktober 2015 um 01:42:
Sehr geehrter Herr Klaus, Sie können davon ausgehen, dass ich meine, was ich sage, wenn ich von "seit kurzem" spreche. Der Geologe war vor kurzem bei uns im Stadtvorstand und hat sein Gutachten vorgestellt. Daraufhin hat der Stadtvorstand das Tiefbauamt beauftragt, das Notwendige zu veranlassen. Das Tiefbauamt hat daraufhin sofort Sicherungsmaßnahmen oben auf dem Rittersturz durchgeführt und weiter gehende Maßnahmen geplant, die nunmehr umgesetzt werden. Im Übrigen: Dankeschön für das Kompliment für meine Versuche, Bürgeranfragen so ernsthaft wie möglich und so schnell wie möglich zu beantworten. Die letzte Antwort konnte ich auf der Rückfahrt von München nach Koblenz via iPad erledigen, zwischenzeitlich bin ich am häuslichen PC zurück. Gute Nacht. MfG JoHo
ErwinKlaus (NR. 2797) schrieb am 16. Oktober 2015 um 21:08:
Sehr geehrter Herr OB,
vielen Dank für die Turboschnelle Antwort.Das nenne ich Bürgernah ,trotz Ihres verdienten Wochenendes.
Allerdings liegt mir noch was am Herzen und zwar, Ihre Aussage, das der Verwaltung seit \"kurzem\" ein neues Gutachten vorliegt.
Ist dem wirklich so, oder entschuldigen Sie bitte, ist diese Aussage nicht etwas vorgeschoben?

So, nun aber keine Fragen mehr.
MfG
E.K.
Hofmann-Göttig (NR. 2796) schrieb am 16. Oktober 2015 um 21:01:
Sehr geehrter Herr Klaus, gehandelt wird am Rittersturz seit Jahrzehnten. Seit kurzem aber liegt der Verwaltung ein geologisches Gutachten vor, das eine Verdrängung des Problems nicht zulässt. Deshalb wird gemäß der Erkenntnisse des aktuellen Gutachtens gehandelt und zwar unverzüglich, aber mit Augenmaß. Mfg JoHo
Erwin Klaus (NR. 2795) schrieb am 16. Oktober 2015 um 20:22:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Sperrung der B9 ab Laubach ab kommenden Montag bis zum 30.10. (8:30Uhr- 15:30Uhr) kommt sehr \"Fadenscheinig\" in der Presse rüber.
Es ist doch schon wesentlich länger bekannt, das der Rittersturz sich bewegt, warum also jetzt eine HauRuck Aktion, bei der viele Bürger von jetzt auf gleich vor Probleme gestellt sind. Hätte man nicht schon wesentlich früher handeln MÜSSEN? Oder warum jetzt diese Eile?.

MfG
und ein schönes WE
Erwin K.
Hofmann-Göttig (NR. 2794) schrieb am 15. Oktober 2015 um 00:36:
Sehr geehrter Herr Beitter, Danke für die Mühe Ihrer Recherchen. Aber sagen Sie mir: In welcher Großstadt in Deutschland wäre das anders als bei uns? Und in welcher würde es sich eher lohnen, die Preise zu bezahlen? MfG JoHo
Björn Beitter (NR. 2793) schrieb am 14. Oktober 2015 um 21:04:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, (GB 2757)
zuerst einmal vielen Dank für die Antwort.
Natürlich ist mir die angespannte Parksituation gerade in der Altstadt schon bewusst. Allerdings ist der Hinweis über die Höhe der Parkgebühren in Anbetracht der am Abend geöffneten Parkhäuser doch etwas fadenscheinig.
Tiefgarage am Görresplatz - hat geöffnet und ist mit max. 4,00 Euro relativ günstig. Aber gerade im Herbst und Winter nicht unbedingt praktikabel wenn man z. B. ins Kino möchte oder auf der oberen Löhr speisen möchte. (Wetter und Wegstrecke)
Tiefgarage am Schloss - je begonnene Stunde 1,50 Euro ebenso teuer wie der Bereich Peter-Altmeier Ufer. Auch hier ist es je nach Wetter und Wegstrecke nicht gerade eine Lösung wenn man in die Altstadt (z. B. Bereich Florinskirche/Auf der Danne) möchte.
Tiefgarage Rhein-Mosel-Halle, Pauschaltarif ab 19:01 Uhr bis 24 Uhr liegt bei 5,00 Euro. Was die Entfernung zur Stadt angeht...
Einzig noch Parkhaus Saarplatz ab 21 Uhr bis 6 Uhr max. 2 Euro. Da geht die Wegstrecke zur Altstadt noch (was die Sauberkeit der Treppenhäuser angeht ist der Parkhausbetreiber gefragt). Aber stellen Sie sich bitte mal Damen vor die sich ein wenig in Schale geworfen haben und dann diese Straßen und Strecken....
Hofmann-Göttig (NR. 2792) schrieb am 12. Oktober 2015 um 14:25:
Liebe(r) Gästebuchschreiber(in) C. Schneider,

vielen Dank für Ihre anschaulich beschriebene Beschwerde. Ich werde eine Stellungnahme des Ordnungsamtes einholen und mich wieder melden.

MfG
JoHo
C. Schneider (NR. 2791) schrieb am 10. Oktober 2015 um 16:39:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lange habe ich mir als betroffener Anwohner das Spiel der wilden und teils rücksichtslosen Parkerei in Ehrenbreitstein angesehen. Ebenso lange habe ich darauf verzichtet, mich darüber zu beklagen.
Heute allerdings reicht es mir. Denn heute durfte ich Zeuge einer Maßnahme werden, die mich ärgert - um es gelinde auszudrücken.

Am heutigen Samstag fand im Gewerbegebiet \"Auf den sieben Morgen\" in Arenberg ein Basar für Kinderkleidung usw. statt. Es dauerte nicht lange, da waren die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor Ort und schrieben fleißig \"Knöllchen\". Meiner Meinung nach zu Unrecht. Doch das möchte ich an dieser Stelle gar nicht diskutieren (denn das würde meinen Beitrag vermutlich noch deutlich verlängern).
Zurück in Ehrenbreitstein zählte ich in gerade einmal zwei von mir passierten Straßen 16 Pkw, die nicht auf markierten Parkplätzen parkten. Wie so häufig.
Dass ich in Ehrenbreitstein einmal ein Fahrzeug sehe, das einen Strafzettel an der Scheibe hat, ist eher die Ausnahme. So auch heute.
Geschweige denn, dass Ihre Mitarbeiter dort einmal zur Kontrolle erscheinen, wenn eine Veranstaltung im Coenen Palais stattfindet, zur abendlichen \"Weinstunde\" im Umfeld des ansässigen Weinhauses oder bei Sonnenschein am Wochenende. Da könnte man mal sehen, wer alles glaubt dort parken zu dürfen, wo es eigentlich den Anwohnern vorbehalten ist. Nein. Aber an einem Samstag muss dringend im Gewerbegebiet kontrolliert werden.
Wenn ich dann noch höre \"wir können nun mal leider nicht überall gleichzeitig sein\" schwillt mir der Kamm.
Lange Rede kurzer Sinn. Für mich ist es ein Knaller, dass ich während meines vielleicht 30 minütigen Aufenthaltes auf dem Basar einen Strafzettel bekomme, während ich tagtäglich und heute auch wieder sehen muss, wie in Ehrenbreitstein alles andere als vorschriftsmäßig geparkt wird - ohne Konsequenzen!
Dass die Stadt Koblenz so klamm ist, dass man zur Kontrolle gezielt dahin fährt, wo mal insgesamt zwei Stunden lang \"was los ist\", war mir nicht klar. Anders lässt sich diese Maßnahme für mich leider nicht erklären. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Ordnungsamt samstags grundsätzlich in diesem (dann) völlig ausgestorbenen Gewerbegebiet unterwegs ist.

Grüße,
C. Schneider