Archiv fuer Tagebuch-, Wochenberichte Kategorie
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 Mit Fotos
Montag 30. August
Im Stadtvorstand bereiten wir die Woche mit den zahlreichen Gremiensitzungen vor . Wir müssen uns aber sputen, denn die Bürgermeisterin und ich müssen mittags in Cochem sein. Dort nehmen wir an einer Sondersitzung des Kreistages teil, wo in einer festlichen Zeremonie die Vertragsunterzeichnung für den Zweckverband Abfallentsorgung stattfindet. Der Landkreis und auch wir Koblenzer sparen durch die Zusammenarbeit nicht unerheblich viel Geld.
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29
Aug
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 Mit Fotos
Montag 23. August
Im Stadtvorstand haben wir diesmal eine lange Tagesordnung. Die wichtigste Entscheidung: Das Hallenbad ist nicht kurzfristig gefährdet. Wir können es auf der Grundlage eines umfangreichen Sachverständigengutachtens wieder für die Öffentlichkeit frei geben.
Das kann dann auch taufrisch den Stadtratsfraktionen am Nachmittag im Ältestenrat vermeldet werden.
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22
Aug
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 mit Fotos
Montag 16. August
Im Stadtvorstand werten wir die Erfahrungen mit „Rhein in Flammen“ aus. Wir danken den Aktiven, insbesondere den Sicherheitsleuten für eine professionelle Arbeit.
Am Nachmittag habe ich ein längeres Gespräch mit EVM-Chef Rönz über die aktuelle Zusammenarbeit. Dann geht es in den Ältestenrat. Dort berichte ich umfassend über die Ergebnisse der heutigen Stadtvorstandssitzung.
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15
Aug
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Samstag, den 14. August
Nachmikttags gratulieren wir zum 25 jährigen Firmenjubiläum von Meddy’s Laufladen und nehmen bei herrlichem Wetter am Empfang teil. Das ist für mich nicht irgendein Geschäft. Wir sind dort seit elf Jahren Kunde. Und so hebe ich in meinem Grußwort auch ganz persönlich die Qualität des Geschäfts aus Sicht des Kunden hervor. Denn ich habe mit gut 50 Jahren mit dem Laufsport begonnen und mir seit Aschermittwoch dieses Jahres vorgenommen, täglich wieder mindestens eine halbe Stunde zu laufen, was ich auch fast jeden Tag erfülle. Ich gratuliere aber auch offiziell als Vertreter der Stadt.
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8
Aug
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Montag, den 2. August
Kulturdezernent Detlef Knopp ist zurück aus dem Urlaub und wir haben eine Rücksprache über aktuelle Themen.
Dann geht es in den Stadtvorstand zusammen mit der Bürgermeisterin. Ich stelle dort kurz meine 100 Tage Bilanz vor, im Übrigen aber steht im Mittelpunkt die Vorbereitung des Großevents „Rhein in Flammen“ am 14. August. Unser Eigenbetrieb „Koblenz Touristik“ ist Veranstalter. Für den wiederum ist der Oberbürgermeister verantwortlich. Damit ist klar, dass ich die Gesamtverantwortung auch für die Sicherheitsfragen habe, die in den letzten Tagen immer wieder an uns herangetragen wurden.
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1
Aug
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Montag 26. Juli
Wir tagen mit dem Stadtvorstand, Routine.
Am Nachmittag besuche ich die Verbraucherzentrale in Koblenz, sehr freundliche Damen und eine großartige Arbeit, die mir vorgestellt wird. Verbraucherschutz ist mir sehr wichtig: Gerade wenn man für die soziale Marktwirtschaft einerseits eintritt, ist es wichtig, dass andererseits niemand „über den Tisch gezogen wird“. Später habe ich im Rathaus zwei Landrätinnen zu Gast: aus Bad Dürckheim Sabine Röhl (SPD) und aus Bernkastel – Wittlich Beate Läsch-Weber (CDU). Sabine Röhl war meine Stellvertreterin als ich Vorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss war und Beate Läsch-Weber wird im nächsten Frühjahr Präsidentin des Sparkassen und Giroverbandes Rheinland-Pfalz, für mich also als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Koblenz ein wichtiger Kontakt. Ich erläutere den Landrätinnen den Stand der BuGa-Vorbereitungen und wir verbinden das selbstverständlich mit einer Seilbahnfahrt.
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25
Jul
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  mit Fotos
Montag 19. Juli
Die Bürgermeisterin ist aus dem Urlaub zurück, der Kulturdezernent ist in den Urlaub entschwunden, hat aber Voten für den Stadtvorstand schriftlich hinterlassen, sodass wir gemeinsam mit dem Baudezernenten einstimmige Entscheidungen im Stadtvorstand treffen können. Ich berichte von den Gesprächen aus der Vorwoche zum Thema TuS-Sponsoring, denn mit dem Thema haben wir alle zu tu. Wir müssen im Übrigen über einige Investitionsprojekte entscheiden.
Dann fahren wir zu Dritt auf den Hauptfriedhof, treffen dort auf den Präsidenten der ADD aus Trier Dr. Josef-Peter Mertes und nehmen auf Einladung des Landesvorsitzenden des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge Michael Hörter MdL an einem Internationalen Workcamp junger Leute aus acht verschiedenen Ländern teil. In meinem Grußwort würdige ich das Engagement des Volksbundes und vor allem der jungen Leute: “Wer gemeinsam Gräber pflegt, der schießt nicht aufeinander”, so bringe ich es auf den Punkt. Anschließend treffen wir uns mit J.-P. Mertes und M. Hörter zu einem Nachgespräch.
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18
Jul
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 mit Fotos
Montag 12. Juli
Trotz Sommerpause beginnen wir die Woche mit einer Sitzung des Stadtvorstandes. Die Bürgermeisterin ist im Urlaub, die beiden Beigeordneten sind da und wir können so einige Entscheidungen treffen.
Mittags besuche ich Charlotte Jepp im Caritas Wohnheim in Arenberg und gratuliere ihr zum 100. Geburtstag.
Am Nachmittag kommt der Geschäftsführer des Rhein-Mosel-Verkehrsverbundes zum Antrittsbesuch.
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11
Jul
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Montag 5. Juli
Heute steht eine Vorbereitungs-Verhandlungsrunde mit der TuS-Führung über das künftige Sponsoring des Drittliga-Vereins durch die Stadt Koblenz und die städtischen Beteiligungsgesellschaften an. Ich mache sehr deutlich, dass, wenn man den Konzern Stadt Koblenz betrachtet, die Stadt sehr viel für die TuS leistet. Das wird öffentlich nicht immer so deutlich.
Zusammen mit dem Kulturdezernenten Detlef Knopp nehme ich an der Vorstandssitzung der Deinhard Stiftung teil, die vor allem das Mutter Beethoven Haus unterstützt. Ich gehöre dem Stiftungsvorstand qua Amtes an.
Mittags besuche ich den Betriebsausflug der städtischen Mitarbeiter/-innen des Ludwig Museums und des Mittelrhein Museums. Wir essen gemeinsam beim Winzer Wagner in Ehrenbreitstein.
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4
Jul
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 Mit diversen Fotos vom 3. BuGa-Baustellenfest am Artikelende
Montag 28. Juni
Morgens tagt der Ältestenrat des Stadtrats zur Vorbereitung des Haupt- und Finanzausschusses und der Stadtratssitzung, Und dann der wichtigste Termine des Tages: Verhandlungen mit der Kommunalaufsicht über den Haushalt 2010 und den Zentralplatz. Das Ergebnis ist klar: Wir müssen uns nach der Decke strecken und durch. Daran ist nichts zu ändern. Also gebe ich am Nachmittag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bekannt, dass wir die bisher gefassten Beschlüsse so aufrechterhalten können, aber wir in den nächsten Jahren gewiss finanziell kürzer treten müssen. Zuviel wurde auf einmal angeschoben in den letzten Jahren.
Am Abend eröffne ich in der Sparkasse die jüngste Ausstellung „WunderWald“ des Koblenzer Heimatmalers Ralf Godde, der eine wunderbare Koblenzer Stadtwald-Impression nach Jahreszeiten geschaffen hat.
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27
Jun
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Montag 21. Juni
Im Ältestenrat bereiten wir die bevorstehenden Sitzungen des Stadtrates und des Haupt- und Finanzausschusses vor. Das hat sich zwischenzeitlich gut eingespielt und trägt erheblich zur Beschleunigung der Gremiensitzungen bei. Im anschließenden Stadtvorstand haben wir so die Möglichkeit aufgeworfene Fragen zu klären. Zwischendurch fahre ich schnell noch zu Rosa Elzer und gratuliere der Dame zum 100.
Dann leite ich die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und wir schaffen die sehr umfangreiche Tagesordnung tatsächlich in knapp zwei Stunden.
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20
Jun
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 Mit diversen Fotos
Montag 14. Juni
Wie üblich tagt der Stadtvorstand, wir bekommen Routine in der Zusammenarbeit und sind schon nach zwei Stunden durch.
Mittags habe ich einen schönen Termin: Ich verleihe 110 Teilnehmern und Teilnehmerinnen in Gegenwart von entsprechenden Schul- und Institutionenvertretern Zertifikate über ihre erfolgreiche Teilnahme an deutschen Sprach- und Integrationskursen. Mir ist dieser Termin auch persönlich wichtig, ist es doch unser aller großes Anliegen, zu besseren Deutschkenntnissen zu verhelfen, um Migranten und Migrantinnen die Integration zu erleichtern. Gesellschaftspolitisch ist dies in und für Koblenz mit 25 Prozent an Menschen mit Migrationshintergrund sowieso sehr bedeutsam.
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13
Jun
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Montag 7. Juni
Wir beeilen uns heute im Stadtvorstand, denn am späteren Vormittag haben wir in Koblenz den Ministerpräsidenten Kurt Beck zu Gast bei 180 Betriebsräten auf der Horchheimer Höhe im Soldatenfreizeitheim. Ehrensache für mich dabei zu sein, ihn und die Betriebsräte zu begrüßen. Schließlich gehört auch dieser Termin in die Kategorie “Versprochen – gehalten”. Wir haben voriges Jahr gemeinsam versprochen, den Kontakt auch zu den Gewerkschaften eng zu halten.
Mittags treffe ich mich mit dem Arbeitskreis Wirtschaft der FDP-Landtagsfraktion und berichte über die BuGa. FDP-Fraktionschef Herbert Mertin ist dabei und viele andere Liberale, mit denen ich über zwei Jahrzehnte eng verbunden bin. Ein schöner Termin.
Am Nachmittag bin ich im Ordnungsamt zur letzten Personalteilversammlung. Auch diese ist sehr angenehm. Ich fühle mich wohl in der Koblenzer Verwaltung.
Es folgt die Sitzung des Ältestenrates. Wir einigen uns auf den Ablauf der Sachverständigenanhörung zum Zentralplatz im morgigen Stadtrat. Anschließend nehme ich auf Einladung an der Sitzung des Vorstandes der SPD-Stadtratsfraktion teil.
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6
Jun
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Montag 31. Mai
Im Stadtvorstand bereiten wir die letzte Sitzung des Stadtrates gründlich nach. Wir beeilen uns mit der Sitzung, weil ich am Vormittag zugesagt habe, die Gesundheitsmesse im Löhr Center zu eröffnen. Zusammen mit dem Center Manager Luscher besuche ich viele Stände und ich lerne viele Neuigkeiten rund um die Gesundheit kennen.
Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der BuGa, vor allem das Thema Schrägaufzug, Vorgespräch mit der Geschäftsführung der BuGa GmbH, Vorbesprechung mit den städtischen Vertretern im Aufsichtsrat, Sondersitzung des Aufsichtsrats und dort schließlich: Einstimmige Zustimmung, dass die BuGa GmbH den Bau des Schrägaufzugs zur Festung Ehrenbreitstein in Auftrag gibt. Erleichterung. eines der schwierigen Themen der letzten Wochen konnte erfolgreich abgearbeitet werden. Das werden wir noch in einer gesonderten Pressekonferenz vorstellen.
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30
Mai
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Montag, 24. Mai (Pfingstmontag)
Keine dienstlichen Termine außerhalb, nur u.a. auch Büroarbeiten zu Hause,
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Dienstag 25. Mai
Am Vormittag gratuliere ich Manfred Gniffke für 25 Jahre Stadtführer in Koblenz. Er hat sich wirklich verdient gemacht um die Vertretung unserer schönen Stadt nach außen.
Ich habe zwei weitere Personal-Teilversammlungen. Auch diese laufen zu meiner vollen Zufriedenheit.
Am Nachmittag eröffne ich die Schulsportwoche am Gymnasium auf der Karthause. Das ist mir ein wichtiges Anliegen, Förderung der Bewegung im Alltag.
Am Abend nehme ich auf Einladung an den Beratungen der SPD-Stadtratsfraktion zur Vorbereitung der bevorstehenden Stadtratssitzung teil.
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24
Mai
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Montag, 17. Mai
Nach der üblichen Morgenlage leite ich meine erste Sitzung des “Ältestenrates”. Diesem Gremium gehören alle Fraktionen des Stadtrats an, die beiden großen mit je zwei Mitgliedern. An den Montagen, an denen nachmittags der “Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats” (HuFA) tagt, kommt der Ältestenrat morgens zusammen, um die Sitzung vor zu besprechen. Auf meine Initiative hin, tagt der Ältestenrat im Übrigen am Montagnachmittag, um alle Stadtrats-Aktivitäten zwischen Stadtvorstand und Fraktionen zu koordinieren. Natürlich sind die Sitzungen nicht-öffentlich und vertraulich, so dass ich inhaltlich hier auch nichts berichten kann. Anschließend tagt der Stadtvorstand. Im Mittelpunkt steht auch hier die Vorbereitung des HuFA. Mittags habe ich nur ein paar Minuten Zeit, um den Wirtschaftsminister Hendrik Hering und den BuGa-Beauftragten der Landesregie-rung Staatssekretär Roger Lewentz zu begrüßen. Wir weihen eine neue Gondel der Seilbahn auf der Bergstation ein. Das sieht wirklich gut aus. Dann muss ich aber eilig wieder runter ins Rathaus, um die HuFA-Sitzung zu leiten. Auch die Sitzung verläuft betont sachorientiert und mit knapp sechs Stunden relativ zügig. Es sind halt noch einige dicke Brocken strittig zu klären. Das wird bestimmt in einigen Monaten noch konzentrierter gehen können.
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16
Mai
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Montag 10. Mai
Im Stadtvorstand steht heute etwas Besonderes an: Mit einem Kurzvortrag demonstrieren Kompetente vom Rechenzentrum hilfreichen, moderne Büro-kommunikationsmethoden. Wir entschließen uns, dass alle vier Stadtvorstands-mitglieder einen elektronischen Kalender führen werden, den wir untereinander einsehen können. Das wird die Terminkoordination innerhalb des Stadtvorstands sehr erleichtern.
Sodann haben wir eine längere Abstimmungsrunde mit den Projektentwicklern zum Thema Zentralplatz. Es geht um die Umgestaltung der Verträge, um sie noch rechtssicherer für die Stadt zu gestalten. Die Verhandlungen enden mit einer Einigung, die aber noch viel Nacharbeit in den Details nach sich zieht.
Der wichtigste Termin an diesem Tag ist die Zusammenkunft mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats auf meine Einladung hin. Alle sieben Stadtratsfraktionen/-parteien haben ihre Teilnahme möglich gemacht. Da die Besprechung vertraulich ist, sei nur soviel gesagt: Ich unterbreite viele Vorschläge, wie wir künftig Koblenz gemeinsam nach vorn bringen können. Dazu gehört auch mein Angebot, mich gern zu Fraktions- bzw. Parteisitzungen – und zwar zu allen – einladen zu lassen, was der gegenseitigen Information zu Gute kommen sollte. Andere, wesentliche Ergebnisse aus diesem Gespräch werden in meine Erklärung vor dem Stadtrat am 28. Mai einfließen. Ich bin optimistisch, dass wir alle gut miteinander im Stadtrat auskommen werden, denn der Wille zur Zusammenarbeit scheint alle Beteiligten zu einen.
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9
Mai
Geschrieben in Tagebuch-, Wochenberichte von joho |

Montag 3. Mai
Heute ist eine besondere Sitzung: Erstmals tagt der Stadtvorstand mit Bürger-meisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und den Beigeordneten Martin Prümm und Detlef Knopp unter meiner Leitung. Mit dem Obersatz: „Es geht alles weiter wie mit Amtsvorgänger Schulte-Wissermann gewohnt, außer den Dingen, die ich aus-drücklich anders machen möchte.“, beginne ich meine Ausführungen. Der Stadt-vorstand ist ein Kollegialorgan, wir arbeiten als Team, Koblenz und nicht unseren Parteien verpflichtet. Das Klima ist angenehm und vertrauensvoll.
Mittags stelle ich mich den Personalräten vor und anschließend den Amtsleitern und Amtsleiterinnen. In beiden Besprechungen geht es vor allem um den Umgang mit-einander in den nächsten acht Jahren als OB und damit als Chef der Verwaltung. Mein wichtigster Satz: „Ob linksherum oder rechtsherum ist egal, Hauptsache geradeaus.“ Das galt in der OB-Kampagne, es gilt erst recht im Amt. Widerspruch ist nicht nur zulässig, sondern sogar erwünscht, aber eine getroffene Entscheidung ist zu respektieren.
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2
Mai
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Montag 26. April
Die Bausachverständigen der Schlösserverwaltungen aus den Bundesländern begrüße ich, mein letzter fachlicher Auftritt als Kulturstaatssekretär (vgl. auf dieser Info-Plattform rechts vertikal Kategorie > Reden JoHo/Audio u. Print 27.04.2010).
Dann geht es in die Staatssekretärskonferenz nach Mainz, wo ich mich von den Kolleginnen und Kollegen verabschiede.
Nachmittags geht es zurück nach Koblenz ins SWR-Studio für ein Abschiedsinterview.
Dienstag 27. April
Heute nun ist der große Tag des Abschieds in Mainz: Der Reigen wird eröffnet mit einer Abteilungsversammlung der Kulturabteilung des Ministeriums. Man spürt viel gute, ehrliche Kameradschaft. Mittags überraschen mich die Blechbläser der Deutschen Staatsphilharmonie mit einem mitreißenden Open Air Abschiedskonzert. Dann kommt die offizielle Verabschiedung durch „meine“ Ministerin Doris Ahnen, die eine nahe gehende Laudatio auf meine 19-jährige Tätigkeit als Staatssekretär hält und meine Abschiedsrede (vgl. auf dieser Info-Plattform rechts vertikal Kategorie > JoHo-Reden/Audio u. Print 27.04.2010). Es ist ein bewegender Moment.
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25
Apr
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 Mit Fotos
Dienstag 20. April (Urlaubswoche)
Heute kommt die bisherige „Wählerinitiative“ zusammen, um über die Umwandlung zum „Unterstützerkreis des Oberbürgermeisters Joachim Hofmann-Göttig“ zu entscheiden. Ursprünglich war der Verein nur zur Unterstützung der OB-Wahlkampagne gedacht. Er besteht zur Zeit aus 145 Mitgliedern. Es wäre leichtfertig, diese Kompe-tenzen brachliegen zu lassen. Die Versammlung ist gut besucht. Einstimmig wird beschlossen, dem künftigen OB die nächsten acht Jahre zur Seite zu stehen. Ich freue mich (vgl. auf dieser Info-Plattform rechts, vertikal Kategorie > Pressemitteilungen/-JoHo 21.4.2010).
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19
Apr
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Â
 Mit Fotos
Dienstag 13. April (Urlaubswoche)
Wie das so ist, wenn man eine Woche weg war, ist erst einmal jede Menge konventionelle und elektronische Post zu sichten und zu erledigen.
Am Nachmittag treffe ich mich im Cafe Werrmann mit dem rheinland-pfälzischen Justizminister Dr. Hans-Georg Bamberger. Wir sprechen vor allem über die künftige kulturelle Nutzung des neuen Justizzentrums in Koblenz. Der Minister ist sehr aufge-schlossen für die Kultur und für die Stadt Koblenz.
Am Abend nehme ich an der Stiftungsversammlung der Bürgerstiftung Koblenz teil, dessen „geborenes“ Vorstandsmitglied der OB ist. Die Bürgerstiftung hat in den letzten drei Jahren seit Gründung über 300.000 Euro Kapital eingesammelt, um aus der Rendite Projekte in der Stadt zu unterstützen, für die sonst keine Mittel da wären.
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13
Apr
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 Mit Fotos
Dienstag 6. April (“Osterdienstag” – Urlaubswoche)
Richtig Urlaub heißt bei uns nicht notwendigerweise weit weg. Urlaub in der Region, auch das kann sehr abwechslungsreich sein. Wir sind begeisterte „Rheinsteig“-Wanderer, haben ihn schon komplett erwandert, von Bonn bis Wiesbaden (vgl. auf dieser Info-Plattform drei Rhein-Zeitungsartikel unter Kategorie oben horizontal > Profil, Kapitel 5.4 bis 5.6).
Trotzdem freuen wir uns auf ein paar weitere Rheinsteig-Tage. Denn das bedeutet Abtauchen total.
Mit dem Schiff geht es nach St. Goarshausen. Dort steigen wir ein in eine „Königsetappe“ des Rheinsteigs. Die Rucksäcke enthalten frische Wäsche für die Tage, ansonsten heißt es Laufen, soweit es Spaß macht, Quartiersuche dann spontan, viel Sehen unterwegs, Einkehren genießen und Unbekanntes erkunden. So waren wir natürlich schon häufig auf dem Loreley-Felsen, aber die Terrasse am Fuß der Freilichtbühne ist bei Sonne eine echte Entdeckung. Einige Kilometer weiter kommt es noch besser:
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5
Apr
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Montag 29. März (Urlaubswoche)
Am Morgen treffe ich mich mit künftigen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen im Rathaus, um mich thematisch weiter auf das künftige OB-Amt vorzubereiten.
Dann geht es weiter nach Guldental (bei Bad Kreuznach an der Nahe), wo ich im berühmten Restaurant „Der Kaiserhof“ eine Verabredung mit einem Sachver-ständigen öffentlicher Finanzen habe. Er hat eine erste Analyse des defizitären Haushalts der Stadt Koblenz vorgenommen und gibt mir Ratschläge, wie ich als künftiger OB mit den schwierigen Haushaltsfragen umgehen sollte. Das ist nützlich, denn ich habe mir vorgenommen, neben der Innensicht der Verwaltung und des Stadtrates immer wieder unabhängigen Sachverstand von Außen hinzu zu ziehen, um einen umfassenden Eindruck für Problemlösungsalternativen zu bekommen. Über die Erkenntnisse werde ich unmittelbar nach Dienstantritt zu sprechen haben, denn die Kommunalaufsicht hat neuerlich nun auch den Haushalt 2010 nicht ge-nehmigt und zahlreiche Prüfungen angeordnet. Das wird für mich als künftiger Kämmerer ein großes Thema werden.
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28
Mrz
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 Mit Fotos
Montag 22. März (Beginn der Urlaubswoche)
Morgens habe ich ein langes Gespräch mit einem Fachjournalisten über meine Info-Plattform www.hofmann-goettig.de.
Mit einem Engagierten aus dem Förderverein Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein treffe ich mich mittags, um mich auf die Übernahme desVereinsvorsitzes vorzu-bereiten.
Danach suche ich die ARGE (Arbeitsgemeinschaft) auf. Geschäftsführer Arno Ackermann erläutert mir äußerst sachverständig die Aufgabe dieser Gemeinschaftsstelle der Bundesagentur für Arbeit und dem Sozialamt der Stadt Koblenz zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.
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21
Mrz
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 Mit Fotos
Montag 15. März
Montags morgens tagt immer die Staatssekretärskonferenz, vor allem um die Sitzung des Ministerrats am Folgetag vorzubereiten. Fast immer findet das in Mainz in der Staatskanzlei statt. Nur selten gibt es eine Ausnahme. Heute ist so ein Tag. Wir sind Gast bei TV-Mittelrhein in Urbar. Nach der internen Tagesordnung, in der BuGa-Beauftragter Roger Lewentz einen Bericht über den BuGa-Vorbereitungsstand gibt (vgl. auf dieser Info-Plattform Kategorie > Materialien von JoHo 15.03.2010), informieren uns Senderchef Bernhard Ehl, Geschäftsführer Christian Opitz und das Moderatorenteam Katrin Wolf und Björn Barz über die Arbeit des erfolgreichsten Regional-Fernsehsenders in Rheinland-Pfalz. Ich bitte die Staatssekretärs-Kollegen und -Kolleginnen, in den Medienplanungen wichtiger Projekte für den Norden des Landes den Sender stets im Blick zu haben.
Es geht weiter zum Landesmuseum auf der Festung Ehrenbreitstein zu einer Rücksprache mit dem Chef der Generaldirektion Kulturelles Erbe Thomas Metz.
Anschließend suche ich das Dekanat Koblenz der katholischen Kirche auf zu einem Antrittsbesuch beim Dechant Eugen Vogt. Wir verabreden uns zu regelmäßigen Treffen, praktischerweise ökumenisch zusammen mit dem evangelischen Kollegen Superintendent Rolf Stahl.
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14
Mrz
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  Mit Fotos
Montag 8. März
Morgens treffe ich mich mit meinem Praktikanten Perry Golly zur Terminabsprache für die Woche.
Dann geht es zur EVM (Energieversorgung Mittelrhein GmbH). Die Geschäftsführer Josef Rönz und Günter Jöhl informieren mich über die Geschäftstätigkeit des Unter-nehmens. Ich werde als Oberbürgermeister dort einige Funktionen übernehmen und so ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem kommunalen Unternehmen zu beschäf-tigen. Wir finden auch menschlich schnell Zugang zueinander. „Ob linksrum oder rechtsrum, Hauptsache geradeaus“, das ist mein Wahlspruch nicht nur im Wahl-kampf, sondern auch für die Jahre meiner Amtsführung. Das findet Anklang bei meinen Gesprächspartnern. Sie erhoffen sich von mir gute regionale Kontakte zu Politik und Gesellschaft. Denn die EVM ist nicht nur lokal, sondern regional auf-gestellt. Gute Beziehungen zu den Amtsträgern der Region über alle Partei-grenzen hinweg, die bringe ich mit.
Am Nachmittag beteilige ich mich an der Pressekonferenz zur Vorstellung der Vortragsreihe zur Kastorkirche im Rahmen der BuGa (vgl. auf dieser Info-Plattform > Kategorie JoHo-Reden/Audio u. Print 09.03.2010).
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7
Mrz
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 Mit Fotos
Montag 1. März
Vormittags setze ich meinen unterbrochenen Besuch im Kommunalen Gebiets-rechenzentrum Koblenz fort. Wir bereiten meine künftige Bürokommunikation zwischen den Arbeitsplätzen Rathaus – Auto – Zuhause vor. Denn wie schon jetzt habe ich die Absicht, viel Büroarbeit von Zuhause aus zu erledigen und nicht nur im Rathaus.
Mittags muss ich mich um meine Mutter kümmern; der Vertrauensarzt der Kranken-kasse kommt wegen der Einstufung der Pflegestufe. Nahezu täglich muss ich einen Besuch in der Pflegestation der Seniorenresidenz Moseltal irgendwie in meinem Kalender unterbringen.
Am Nachmittag führe ich in der Stadtverwaltung ein langes Gespräch mit Minka Bäumges, die das „Bündnis für Familie“ in Koblenz engagiert managt.
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28
Feb
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 Mit Fotos
Montag 22. Februar
Am Vormittag bin ich im Gebietsrechenzentrum, um mich mit moderner Bürokommunikation in Koblenz zu beschäftigen.
Mittags treffe ich mich mit der Projektentwicklerin des Zentralplatzes, um auf dem Laufenden zu sein, was dieses wichtige Zukunftsprojekt anbelangt und am Nachmittag geht es nach Mainz, wo wir die Vorstandssitzung des Kultursommer Vereins intern vorbereiten.
Abends besuche ich im Mainzer Staatstheater eine moderne Version von Richard III, die mich allerdings sehr enttäuscht. Na ja, auch Kultur bereitet nicht immer nur Freude.
Dienstag 23. Februar
Mittags nehme ich teil an der Klausurtagung der SPD-Landtagsfraktion in Trier, breche aber vorzeitig auf zurück nach Koblenz, wo ich am Abend zusammen mit OB SchuWi in der Sparkasse Koblenz eine Ausstellung von Fotos des Stadtfotografen Karsten Cronas eröffne. Das ist ein gutes Projekt, um noch mehr Aufmerksamkeit auf die schöne Stadt an Rhein und Mosel zu lenken.
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21
Feb
Geschrieben in Tagebuch-, Wochenberichte von joho |
 Mit diversen Fotos
Montag 15. Februar (Rosenmontag)
Eine Premiere: Das erste Mal im Leben bin ich beim Rosenmontagszug als „Aktiver“ dabei. Der Karnevalsverein Alt Herren Corps lässt mich zusammen mit dem Komodore (Vereinspräsident) Dieter Balter auf dem Komitee-Wagen mitfahren. Das ist ein großartiges Erlebnis. Ich bin überrascht, wie viele Leute man doch erkennt unter den Zehntausenden, die am Zugweg stehen. Vor uns fährt der Motivwagen, der Amtsinhaber OB SchuWi auf Reisen mit einem Wohnmobil zeigt und mich hinter ihm in einer Badewanne, der seine vermeintlichen Schulden „ausbaden“ muss. Lustig. SchuWi selber konnte auch darüber lachen als wir uns vor dem Motivwagen gemeinsam fotografieren lassen.
Der Verein ist mit mir zufrieden und meinem Jungfern-Auftritt als närrischer Aktiver. Ich solle allerdings häufiger „Olau“ rufen, meint der Ex-Prinz Sven I. Ich denke dran, nächste Session, versprochen.
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14
Feb
Geschrieben in Tagebuch-, Wochenberichte von joho |

Montag 8. Februar
In der Uni Koblenz ist heute Prüfungstag. Acht Studenten/-innen meines Seminars schreiben heute ihre Klausuren, erfreulicherweise alle „gut“, zumeist sogar „sehr gut“ (vgl. Abschluss Reader auf dieser Internet-Plattform, Kategorie > JoHo Folien power point 10.02.2010). Nun ist erst mal Ruhe mit der Uni. Im Wintersemester 2010/2011 ab Mitte Oktober geht es weiter. Honorarprofessoren sind Lehrbeauf-tragte aus der beruflichen Praxis. Sie sollen Wissenschaft aus ihrem Berufszusam-menhängen mitbringen. Deshalb habe ich in den letzten Jahren „kulturelle Bildung“ gelehrt. In den nächsten Jahren will ich angehenden Sozialkundelehrern und -lehr-erinnen politische Praxis vermitteln, „Regierungslehre“ nennt sich das Arbeits-gebiet, aus dem ich die Möglichkeiten der Politikbeteiligung am Beispiel der Stadt Koblenz bearbeiten möchte. Ich freue mich schon drauf.
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