Gästebuch

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Hofmann-Göttig (NR. 2640) schrieb am 11. Mai 2015 um 17:43:
Sehr geehrter Herr Körfgen,
das Romanticum ist eine tolle Einrichtung, für die wir als Lernort noch weiter werben müssen, gewiss. Museen sind in aller Regel ohne Zuschüsse nicht zu betreiben. Ich bin davon überzeugt, dass Koblenz Touristik das Romanticum erfolgreich auf dem lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Markt vermarkten kann. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 2639) schrieb am 11. Mai 2015 um 12:17:
Sehr geehrter Herr Lebert (GB 2637),
ich verstehe Ihre Sorge - sie ist aber völlig unbegründet. Der Sachverhalt wurde in der Presse möglicherweise missverständlich dargestellt. Der Bau der Sporthalle Asterstein verzögert sich aufgrund von Vertragsabstimmungen leider sowieso. Die Verzögerung ist absolut unabhängig vom Bau der Flüchtlingsunterkünfte. Da sich der Bau deutlich verzögert, nutzen wir die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel in Teilen vorläufig nur formal als Deckungsbeitrag. Sobald für den Bau der Sporthalle Gelder benötigt werden, werden diese auch unmittelbar zur Verfügung gestellt. Das gilt auch für alle anderen geplanten Projekte. Die finanziellen Mittel, die wir für die notwendige Unterbringung von Flüchtlingen benötigen, werden nicht bei anderen zu realisierenden Maßnahmen eingespart. Sie führen auch nicht zu Verzögerungen. Diese Klarstellung ist mir wichtig. Genauso wie es mit wichtig ist, dass wir die in großer Not zu uns kommenden Menschen menschenwürdig unterbringen und sie bei ihrer Integration unterstützen. Ich halte dies für unsere humanitäre Pflicht und freue mich, über die große Hilfsbereitschaft der Koblenzerinnen und Koblenzer! Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, OB
Thomas Körfgen (NR. 2638) schrieb am 8. Mai 2015 um 12:36:
Sehr geehrter Herr OB,

das Thema Haushalt war gestern wieder eines der brisantesten Themen im Stadtrat. Die Stadt ist eben hoch verschuldet. Aber man will auch wieder an der Steuerschraube drehen, ohne vielleicht zu schauen wo es noch Einsparungspotentiale gibt.

Denn zu erklären wäre beispielsweise der Öffentlichkeit, wie man die finanzielle Situation um das Romanticum verbessern kann.

Wie Sie mir auf meine Anfrage mitgeteilt haben, stehen den Betriebskosten von 440.000 € gerade einmal (gerundet) 82.830 € Eintrittsgelder gegenüber. Gerade einmal 20 % der Kosten werden über die Eintrittsgelder gedeckt. Der Rest ( ca. 360.000 €) ist wohl Zuschuss von uns Bürgern, oder?

Die Besucherzahlen bleiben bislang (und das schon kurz nach der Eröffnung) deutlich hinter den Erwartungen zurück. Und nun? Weitermachen wie bisher?

Viele Grüße
T. Körfgen
Lebert Klaus (NR. 2637) schrieb am 8. Mai 2015 um 08:46:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

stimmt es wirklich wie in der RZ zu lesen, dass Gelder die für Turnhallen eingespart werden für Flüchtlingsunterkünften genutzt werden sollen?

Es gibt einen enormen Instandsetzungsstau in öffentlichen Einrichtungen die auch von Kinder genutzt werden. Das kann ja wohl nicht war sein, dass diese, ohnehin knappen Gelder nun noch für andere Dinge genutzt werden.

Wenn Die Stadt keinen Platz mehr hat, so muss einfach auch einmal Halt gesagt werden.

Ganz ehrlich, ich bin tief betroffen über das Vorgehen der Stadt.
Hofmann-Göttig (NR. 2636) schrieb am 6. Mai 2015 um 11:30:
Sehr geehrter Herr Römer, vielen Dank für Ihren Beitrag, dem ich mich voll und ganz anschließen kann.
Ich freue mich besonders über Ihre positive Sicht auf unsere schöne Stadt.
MfG
JoHo
Gunnar Römer (NR. 2635) schrieb am 6. Mai 2015 um 10:56:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich bedanke mich recht herzlich für die umfassende Rückmeldung.

Gerade die zweite Frage war für mich von besonderem Interesse, da die genannten Flächen sehr nah an unserem Grundstück bzw. dem Landschaftsschutzgebiet Heyerberg-Kimmelberg liegen. Da ist es gut zu wissen, dass die baulichen Anlagen des GVZ nicht zu nah an dieses wertvolle Schutzgebiet heranreichen.

Ich find es äußerst wichtig, dass die heutige Politik mehr und mehr auf einen sparsamen Umgang mit Flächen abzielt. Das Konzept \"Innen- vor Außenentwicklung\" ist - speziell auch in Koblenz - äußerst positiv zu beurteilen. Der Flächenverbrauch muss langfristig weiter abgesenkt werden, wie es die Bundesregierung ja auch vorsieht. Am konkreten Beispiel Koblenz gilt es, die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern und gleichzeitig die überaus reizvolle Landschaft dieser Region bestmöglich zu erhalten und zu fördern. Ich finde, dies gelingt immer besser. Danke dafür!

Ihnen weiterhin alles Gute bei der Gestaltung unserer wunderschönen Stadt und Region.

Viele Grüße.


Gunnar Römer.
Hofmann-Göttig (NR. 2634) schrieb am 6. Mai 2015 um 10:01:
Sehr geehrte Frau Lehmbrock (GB 2622),
ich habe mit dem Ordnungsamt gesprochen. Wie grundsätzlich an jedem Wochenende wurden auch am 1. Mai - insbesondere für die Abend- und Nachtstunden - mehrere Streifen eingesetzt. Das Ordnungsamt stellt sich stets auf besondere Tage personell ein. Trotzdem kommt es selbstverständlich vor, dass mehrere Streifen an solchen Tagen zeitgleich zu Einsätzen gerufen werden. Deshalb bitte ich um Verständnis, wenn in solchen Fällen Einsätze nach Prioritäten geleitet werden und für manche Meldungen dann mehr Zeit in Anspruch genommen werden muss. Selbstverständlich bemühen wir uns aber, alle Einsätze so schnell wie möglich zu absolvieren. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, OB
Hofmann-Göttig (NR. 2633) schrieb am 6. Mai 2015 um 09:58:
Sehr geehrter Herr Römer (GB 2620),
ich habe mit dem Amt für Wirtschaftsförderung gesprochen. Die Grundstücke, von denen Sie in Ihrer ersten Frage sprechen, liegen nördlich der Zaunheimer Straße. Der Zeitpunkt bedingt sich durch die Rechtskraft des Bebauungsplans und die Verfügbarkeit der Grundstücke. Zur Ihrer zweiten Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass der Flächennutzungsplan derzeit keine derartige Nutzung vorsieht. Primäres Ziel ist die Vermarktung der vorhanden Industriebauflächen im Industriegebiet A61 / GVZ Koblenz. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 2632) schrieb am 5. Mai 2015 um 18:14:
Sehr geehrte Frau Debrich,
danke für die philosophischen Hinweise. MfG JoHo
Anja Debrich (NR. 2631) schrieb am 5. Mai 2015 um 15:08:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

Ich zitiere:
„Stadtrat musste Entscheidungen treffen - vor meiner Zeit …“.
„Entscheidungen wurden vor meiner Amtszeit, vor meiner aktiven Mitwirkung getroffen…“.

Es ist nie zu spät Entscheidungen zu ändern und Alternativen zu finden! Verweisen möchte ich auf den Begriff der Deliberation. Beratschlagung, Betrachtung, Bedenken. Auf der Grundlage des Nachdenkens, des Reflektierens, des Erwägens von Alternativen eine neue Entscheidung zu treffen!

Deliberandum est diu quod statuendum est semel.
Es ist längere Zeit zu bedenken, was ein für alle Mal festzusetzen ist.

Grüße Anja Debrich