Gästebuch

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Sarah thon (NR. 2560) schrieb am 9. März 2015 um 16:41:
Gerne würde ich sie zu mir nach hause einladen (weisser gasse ) damit wir gemeinsam dem geräusch des Fortschritt lauschen können.
Hofmann-Göttig (NR. 2559) schrieb am 9. März 2015 um 13:04:
Sehr geehrte Frau Debrich (GB 2557 in Verbindung mit Gästebucheintrag A. Walter GB 2550),
ich habe mich - wie angekündigt (GB 2554/2558) - an das Baudezernat gewendet und vom Tiefbauamt eine Stellungnahme zur Problematik erhalten.
Die Stadt Koblenz hat sich vor etwa sieben Jahren das Ziel gesetzt, dass bauliche Veränderungen des Zentralplatzes nicht zu einer Kfz-Mengenzunahme in der Casinostraße führen dürfen. Die entsprechenden Planungen und Maßnahmen haben sich bewährt - das Kfz-Aufkommen hat sogar abgenommen. Inzwischen wurde die Casinostraße zwischen Clemens- und Schloßstraße erheblich aufgewertet, u.a. durch umfangreiche Baumpflanzungen und die boulevardähnliche Verbreiterung des östlichen Gehwegs. Die verkehrsrechtlichen Kriterien für die Ausweisung als „Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich", hier als Tempo-20-Zone, sind zweifelsohne gegeben. Vier zusätzliche langsame Busfahrten pro Stunde sind ohne weiteres damit vereinbar. Sie erfolgen übrigens weder im Nachtzeitraum (22 bis 6 Uhr) noch an Sonntagen. Die Buswendefahrten über die Casinostraße haben viele Nutzen, insbesondere die Vermeidung von Kosten, Ressourcenverbrauch und Emissionen. Die Fahrt über die Casinostraße spart jährlich mindestens 1.500 Bus-km ein, ohne dass sich das ÖPNV-Angebot verschlechtert. Im Gegenteil: Bei der Linie 16 z.B. ist die Fahrzeit in Richtung Zentralplatz sogar um 2 Minuten verkürzt worden. Gleichzeitig ist der verkehrstechnisch sensible Friedrich-Ebert-Ring, über den die Linie zuvor wendete, in beiden Richtungen entlastet worden. Darüber hinaus kann weiterhin für Fahrgäste von alternierend verkehrenden Linien mit gleicher Teilstrecke jeweils ein einziger Abfahrtsplatz am Zentralplatz angeboten werden. Hiervon profitieren viele tausend Menschen, die mit den sich ergänzenden Linien 5 und 15 nach Lützel und Metternich bzw. 6 und 16 nach Rauental und Moselweiß fahren. Ein attraktives Linienbusangebot trägt dazu bei, einen Teil der Autofahrten und davon ausgehende Beeinträchtigungen zu vermeiden. MfG JoHo, OB
Hofmann-Göttig (NR. 2558) schrieb am 6. März 2015 um 13:19:
Sehr geehrte Frau Debrich,
ich habe den Prüfauftrag an das Baudezernat um Ihren Beitrag ergänzt.
MfG
JoHo
Anja Debrich (NR. 2557) schrieb am 4. März 2015 um 10:57:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

aufgreifen möchte ich den Gästebucheintrag Nr. 2550 und muss sagen, ich kann den Ausführungen und der Kritik ohne \"Wenn\" und \"Aber\" nur zustimmen. Die Casinostraße ausgeschildert als Tempozone mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, geplant als ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich. Anwendung und Nutzen einer Tempo-20-Zone laut StVO, das diese in zentralen städtischen Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen und überwiegender Aufenthaltsfunktion empfohlen wird. Diese soll den Sinn und Zweck erfüllen, Innenstadtbereiche hinsichtlich des Verkehrs flächig zu beruhigen und die Verkehrssicherheit in Bezug auf die Nutzung des öffentlichen Raums zu gewährleisten, der Durchgangsverkehr und die Lärmbelastung für Anwohner soll hierdurch erheblich reduziert werden. Dies scheint sich momentan ganz in das Gegenteil zu wenden. Nicht nur wie schon angesprochen, das erhöhte Verkehrsaufkommen bedingt durch den gewerblichen Verkehr seit Errichtung des Forums Mittelrhein, nun wird sogar der innerstädtische Busverkehr durch die Casinostraße geleitet. Die Linien 15 und 16 drehen neuerdings stetig ihre Runden durch die Casinostraße rund um den Zentralplatz. Einer Verkehrsberuhigung sehr entgegenarbeitend, da die so gekennzeichneten Straßen den Eindruck vermitteln sollten, dass die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr eine untergeordnete Bedeutung hat.

Mfg Anja Debrich
Hofmann-Göttig (NR. 2556) schrieb am 3. März 2015 um 10:16:
Sehr geehrter Herr Römer (GB 2551),
vielen Dank für Ihre Würdigung des Neuen Tierheimes und des städtischen und meines ganz persönlichen Engagements für das Projekt. Das alte Tierheim war wirklich nicht länger tragfähig. Der Weg zum neuen Tierheim war steinig wegen der schwierigen Standortsuche und selbstverständlich wegen der Finanzierung. Die Stadt Koblenz hat sich hier ins Zeug gelegt, weil das Kümmern um die Fundtiere städtische Pflichtaufgabe ist. Wenn das Tierheim das nicht für uns machen würde (gegen Entschädigung), müsste wir das mit dem Ordnungsamt selber machen. Besser als die engagierten Tierfreunde vom Tierheim könnten wir das gewiss nicht. Für mich gibt es daneben auch noch eine emotionale Seite: Seit Kindesbeinen an bin ich Tierfreund. Im Laufe meines Lebens hatten wir insgesamt fünf Hunde und zwei Katzen. Wir leben jetzt mit zwei Tierschutzhunden (Poldi und Lucky, siehe Foto im Anhang zum letzten Wochenbericht). Sie sind für uns echte Familienangehörige und Teil des täglichen Lebensglücks, auch wenn sie - wie Menschen auch - gelegentlich Sorgen bereiten. Einen Hund habe wir vom Tierschutz aus dem Kölner Raum (wahrscheinlich deshalb Poldi), den anderen aus dem Koblenzer Tierheim (Lucky ist bei uns lucky). Wir sind also auf den Hund gekommen. Und sie führen bei uns im besten Sinne des Wortes ein "Hundeleben", das gar nichts Schlimmes ist, sondern einen manchmal ganz neidisch machen kann. Jedenfalls: Zusammenleben mit Hunden erfüllt einen, erfordert selbstverständlich  aber auch Familienorganisation in der Hundebetreuung und Rücksichtnahme auf wechselseitige Bedürfnisse. So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Urlaub nicht von, sondern mit den Hunden zu machen, also keine Fernreisen, sondern nahe bei der Heimat. Dadurch fehlt uns aber nichts, im Gegenteil. Wir bekommen dadurch viel Nähe. Deshalb habe ich persönlich großes Verständnis, wenn Sie schreiben, dass Sie erwägen, im Neuen Tierheim zur gegebenen Zeit nach einem vierbeinigen Begleiter Ausschau halten zu wollen. Sie werden dort in jedem Falle großartig und einfühlsam beraten! MfG JoHo, Schirmherr des Neuen Tierheim und Ehrenpräsident des Koblenzer Tierschutzvereins
Hofmann-Göttig (NR. 2555) schrieb am 3. März 2015 um 10:02:
Sehr geehrte(r) Gästebuchschreiber(in) A. Walter (GB 2550),
vielen Dank für Ihre Situationsschilderung. Ich gebe sie an das Baudezernat mit der Bitte um Stellungnahme weiter. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 2554) schrieb am 3. März 2015 um 09:57:
Sehr geehrter Herr Miller (GB 2549),
ich habe heute mit der Pressestelle der Stadtverwaltung verabredet, dass wir demnächst auf der städtischen Homepage eine Chronologie der fraglichen Vorgänge dokumentieren werden. Damit werden auch Ihre Fragen beantwortet. Schon jetzt möchte ich in aller Form klarstellen, dass die in einem Medium von einem Journalisten aufgestellte Behauptung über angebliche Äußerungen des Oberbürgermeisters in nicht-öffentlicher Sitzung des Stadtrats nicht der Wahrheit entsprechen. MfG JoHo
Joachim Weber (NR. 2553) schrieb am 3. März 2015 um 09:11:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, seit Jahren habe ich den steinigen Weg bis zur Einweihung des Koblenzer Tierheims verfolgt. Ich bin sicher, ohne Ihr sehr persönliches Engagement wären Mensch und Tier noch lange 'In der Höll'. Was Sie damit vielen großen und kleinen Lebewesen, 2-Beinern 4-Beinern, schwanzwedelnd oder bellend oder miauend, schwarz, grau, weiß oder in welcher Farbe auch immer, Gutes getan haben, lässt sich mit Worten kaum beschreiben, wenn man bedenkt, was das neue Tierheim für die Lebens- und Arbeitsqualität der Bewohner und Mitarbeiter bedeutet. Dass Sie "nebenbei" noch rund 100.000 Euro persönlich an Spenden gesammelt haben und mit welcher sympathischen Chuzpe Sie Herrn Thomas Bruch eine ordentliche Summe aus der Kasse entlockt haben, zeigt, dass es sehr wohl noch Politiker mit Herz und Verstand gibt. Auf dieses Engagement dürfen Sie ruhig sehr stolz sein und ich freue mich, in einer Stadt zu leben, die einen so engagierten (nicht nur im Tierschutz)und humorvollen "OB" hat. Ich hoffe, Sie setzen sich, nach Erreichen des großen Ziels, auch weiterhin so aktiv für das Wohl der Tiere und für das Koblenzer Tierheim ein. Es gibt noch viel zu tun. Herzlichst, Joachim Weber
Hofmann-Göttig (NR. 2552) schrieb am 3. März 2015 um 08:51:
Sehr geehrter Herr Weber (GB 2552),
ich gebe zu: Ihr Eintrag hat mich angerührt (vgl. schon meine Antwort auf Herrn Römer GB 2555). Das stimmt schon alles, was Sie schreiben. Ich bin schon gefragt worden, ob meine Schirmherrschaft für das Projekt Neues Tierheim nun beendet sei. Die Antwort lautet: Nein. Wir sind ja nicht fertig. Die Außenanlagen sind noch nicht fertig. Und es fehlt auch noch Geld. Der "Tierschutzverein Koblenz und Umgebung e.V." hat mich mit der Verleihung der "Ehrenpräsidentschaft" auf Lebenszeit in die Pflicht genommen über die Amtszeit als OB hinaus. Die Pflicht folge ich von Herzen. Dieser Verein hat 1.600 Mitglieder. Und am Tage der offenen Tür mit rund 1.500 Besucherinnen und Besuchern, wie Tierheim-Leiterin Kirstin Höfer schreibt, konnten wir erleben, wie groß das ehrenamtliche Engagement ist und wie nachgefragt das Neue Tierheim ist. Ich habe mit vielen Gästen gesprochen. Und alle waren begeistert. Und gestern hatten wir auf meiner privaten Homepage mit über 3.000 Besuchern auch einen Rekordtag. Auch das kann nur dem Neuen Tierheim geschuldet sein (siehe dazu meinen Wochenbericht mit den Fotos). Ich danke Ihnen also für die anerkennenden Worte. Das hat gut getan. Ich konnte helfen in den letzten fünf Jahren. Das eigentliche Lob hat aber das Team des Tierheimes selbst und vor allem der Vorstand um Gisela Kroppenberg verdient. Wie viele Enttäuschungen haben die - überwiegend - Damen zu verkraften gehabt? Häme und Spott. Niederlagen. Wieder aufstehen, an das Projekt glauben. Es schließlich zum Erfolg führen. Das konnte ich in alle den Jahren aus größter Nähe beobachten. Mit wachsendem Respekt. Ich habe dabei auch Unterstützer kennen gelernt wie Konrad Kreuzberg und dann Thomas Bruch. Das ist selbstlos und toll. So haben wir jetzt also ein gutes Stücks des Weges zurück gelegt. Wir sind nicht am Ziel. Der Tierschutz wird niemals am Ziel sein, immer nur auf dem Weg. Er ist eine ständige Aufgabe. Aber er trägt auch zur Erfüllung unseres Lebens bei. Das sieht nicht jeder so. Wir haben, heute und in aller Zukunft. versprochen... MfG JoHo, Ehrenpräsident des Koblenzer Tierschutzvereins
Gunnar Römer (NR. 2551) schrieb am 2. März 2015 um 19:55:
Guten Abend Herr Oberbürgermeister, ein großes Lob an die Stadt und an Sie persönlich für den Neubau des Koblenzer Tierheimes. Ich war gestern beim Tag der offenen Tür da und muss sagen, dass dies wirklich ein tolles Ergebnis der jahrelangen Planung ist. Auch wenn ich selber kein Haustier besitze, ist es ein sehr schönes Gefühl, dass sich die Stadt Koblenz so für Tier- und Naturschutz einsetzt. Sollte ich mir als absoluter Katzen-Fan einmal einen vierbeinigen Begleiter anschaffen wollen, weiß ich, wohin ich mich wenden muss. 🙂 Herzliche Grüße. Gunnar Römer.