Gästebuch

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Hofmann-Göttig (NR. 2400) schrieb am 29. September 2014 um 17:23:
Sehr geehrter Herr Körfgen (GB 2397),
ich habe wenig Verständnis für Ihre Mail und den gleichlautenden Gästebucheintrag. Sie haben sehr viele Eingaben gemacht, Emails, Briefe, Gästebucheinträge. Sie haben immer Antworten bekommen. Manche Dinge sind sogar unmittelbar von Ihnen angestoßen worden, z.B. die bürgeroffene Plattform zur Haushaltskonsolidierung mit regelmäßigen Statusberichten. Dass Politik und Verwaltung nicht immer Ihren Vorschlägen folgen, das ist normal. Aber eine derartige Fundamentalkritik haben weder die Verwaltung noch die Parteien und Fraktionen im Stadtrat verdient. Verstehen Sie daher meine Antwort nicht nur im Namen der Verwaltung, sondern auch als Vorsitzender des Stadtrats. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, OB
Jörn Seger (NR. 2399) schrieb am 27. September 2014 um 16:59:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, in der Rhein-Zeitung erschien dieser Tage mein u.a. Leserbrief. In ihm ist an sich schon alles gesagt: Die Anzahl der extrem lautstarken Veranstaltungen auf dem nur anscheinend dafür gut gelegenen Messeplatz nehmen in letzter Zeit immer mehr zu. Das Personal des Ordnungsamtes kann nichts machen, da entsprechende Genehmigungen der Stadt vorliegen. An Schlaf ist auch nach Veranstaltungsende zunächst nicht zu denken, da die recht angetrunkenen Festbesucher ja auch noch lautstark nach Hause müssen. Von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr ertönt Musik und Gesang aus dem Festzelt in exorbitanter Lautstärke. Von Schallschutz kann nicht die Rede sein - hinter Stoffwänden eines Zeltes. Wallersheim ist ein Wohngebiet! Bei einem Anruf beim Ordnungsamt konnte (angeblich) noch nicht einmal der zuständige Sachbearbeiter ermittelt werden, der dies so genehmigt hat. Zudem entstand der Eindruck, dass die maximale Anzahl der in einem Jahr zulässigen Veranstaltungen mit derartiger Lautstärkeimmission in Ruhezeiten nirgendwo nachgehalten wird. Was gedenken Sie zu tun? Hier nochmals der Leserbrief: -------- „AN TAGEN WIE DIESEN“… so schallt es laut und gut vernehmlich im Schlafzimmer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, welches rund 230 Meter Luftlinie vom Messegelände der Stadt Koblenz entfernt auf der anderen Seite des Wallersheimer Kreisels steht. Es ist Freitagabend, 23.56 Uhr. Der Wecker soll um 6.00 Uhr wieder klingeln, Arbeit steht an. Seit bereits etwa 17.00 Uhr ist die Ruhe im nördlichen Stadtteil allerdings vorüber: Auf dem Messegelände steht dieser Tage mal wieder das bayerisch geschmückte Festzelt eines Partyveranstalters, der mit insgesamt 14 genehmigten Veranstaltungen bis Mitte Oktober, davon wohl etwa 9 Veranstaltungen von 17.00 bis 24.00 Uhr ordentlich lange „Remmi Demmi“ (so der Name einer der Bands des Freitagabends!) machen darf. Und das ganze Festzelt singt fleißig mit. Die Stimmung ist wohl gut. Es stellt sich allerdings die Frage, ob solch eine Veranstaltung auch in der Innenstadt genehmigt worden wäre. Die Anwohner des Hauses und der Nachbarschaft wurden dieses und in den letzten zwei Jahren auch schon mit Zirkusauftritten, teilweise mit „Imissionen" bis 2 Uhr nachts um ihren Schlaf gebracht. Hinzu kommen die 2012er unvergessenen 17 tollen Tag- und Abendauftritte einer Kölner Band im Zelt, die in der Lautstärke wohl bisher das Maximum darstellten: Zitat aus der RZ vom 01.09.2014 (Seite 26): „Beim letzten Mal lief alles ganz großartig. Und der Platz ist wunderbar – wir können Krach machen ohne Ende.“ (!). 2015 geht es auch hier weiter. Problematisch ist, dass auch hier im Norden der Stadt eine arbeitende Bevölkerung wohnt und lebt. Die fünf bis zehn Nächte / Abende, die man nach einer allgemeinen Faustregel und der „Freizeitlärmverordnung“ (was es alles gibt…) jährlich tolerieren sollte, sind 2014 längst voll. Es entsteht der Eindruck, dass die günstigeren Preise für die Anmietung des Messegeländes dieses für etliche Veranstaltungen attraktiv macht. Fazit: Feste feiern ja, aber dann bitte besser auf alle Lokationen der Stadt verteilt und laute Konzerte und Partynächte bitte nicht nahe Wohngebieten hinter einfachen Stoffwänden von Zelten! -------- Mit freundlichen Grüßen, Jörn Seger
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Mit freundlichem Gruß
CHerzog, Redaktion www.hofmann-goettig.de
T. Zander (NR. 2398) schrieb am 27. September 2014 um 10:55:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich kann es einfach nicht nach vollziehen das die Stadt Koblenz in der Otto-Schönhagen-Straße so weg sieht. Ich selbst arbeite in der besagten Straße und finde die Umstände dort einfach nur schrecklich. Mann wird schon früh morgens von den Damen angesprochen und regelrecht festgenagelt und wenn man weggeht auch noch beschimpft. Abends oder nachts ist die Situation noch schlimmer... Da ist arbeiten fast unmöglich... Seid mehreren Monaten beobachten wir schon, das diverse Fahrzeuge mit Bulgarisch/ Rumänischen Kennzeichen die besagte Straße regelrecht patrolieren. Man hat abends immer das Gefühl man wird durch die ausländ. \"Zuhälter-Mafia\" beobachtet.
Ich selber habe zwei kinder die ich niemals in diese Straße mit nehmen werde. Dies wird durch unsere Kunden bestätigt. Die Reaktionen derer gehen von einem müden Lächeln bis hin zur totalen Abneigung...

Ich finde es sehr schade das sie zu dem vorgeschlagenen Ortstermin nicht erscheinen möchten. Man könnte ja über den Ob sagen das er sich in dieser Szene rum treibt.
Aber wir sind es ja gewohnt das sich von der Stadt Koblenz aus hier nur ungern jemand zeigt...

Mit mittlerweile ebenfalls ungehaltenen Grüßen

T. Zander
Thomas Körfgen (NR. 2397) schrieb am 27. September 2014 um 09:24:
Sehr geehrter Herr OB,

sehr geehrte Damen und Herren der Stadtratsfraktionen.

Seit etwas über fünf Jahren lebe ich in Koblenz. Dies auch sehr gerne, habe ich mir aktuell eine Eigentumswohnung gekauft.

Von Anfang an habe ich versucht, durch Eingaben bei der Stadt auf Misstände hinzuweisen, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, Haushaltssparvorschläge der unterschiedlichsten Art einzubringen oder auf Ihrer Homepage Herr OB.

Aber ich habe merken müssen, dass es so richtig keinen interessiert. Man hat das Gefühl, dass man nicht will, dass es nicht gehen kann/soll oder alles ist doch schon so schön in Koblenz. Die Maßnahmen der BUGA waren doch ausreichend. Na ich kann und will auch nicht Beispiele wiederholen, das würde den Rahmen sprengen.

Aber ich hab keine Lust mehr, irgendetwas einzubringen oder als Verbesserung vorzuschlagen. Interessiert kaum einen. Von den Stadtratsfraktionen habe ich ganz selten eine Reaktion bekommen (als Ausnahme sei hier die BIZ und FBG-Fraktion erwähnt). Sonst nothing. Das zeigt auch das Interesse der Parteien am Bürger.

Machen Sie Ihre Sache ruhig so weiter und rühmen sich auf Plattformen, dass alles doch bestens ist in Koblenz.

Es grüßt
Thomas Körfgen von der Südallee
Martina Kasuch (NR. 2396) schrieb am 26. September 2014 um 20:36:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

Betr. Nase voll von Ohren voll!!



Ich gönne ja jedem diese vielgepriesenen Momente des Abschaltens, Entfliehens vom Alltag und Gasgebens (Zitat Veranstalter) Jede Menge Menschen kommen und feiern hier ab. Fakt ist aber leider, dass die Anwohner diesen Veranstaltungen dauerhaft ausgesetzt sind. Die meisten Gäste nehmen an EINER Veranstaltung teil und verziehen sich nach Ende des Ausschanks (aktuell Oktoberfest) um 1.00h grölend nach Hause. Wir ertragen das Oktoberfest 4 Wochenenden bis min. 0.00 h! Da ist man tatsächlich völlig losgelöst und atemlos durch die Nacht mit Dschingis Khan unterwegs. Am letzten Samstag ging es bis 0.15h. Sonntag von 11.30 bis 18.00h mit Dauerbeschallung. Man kann seinen Garten/Balkon/Terrasse nicht mehr ungestört genießen und selbst bei geschlossenen Fenstern dröhnt nachts der Bass, dass die Matratze hüpft! Die Lebensqualität schwindet.

Ob Zirkus, Kirmes, Karneval (Karnevalsveranstaltung auch im Juli!) … Es sind so viele Feste mit Remmidemmi am Wallersheimer Kreisel, dass es einfach zuviel wird. Es muß doch möglich sein, diese Veranstaltungen einzugrenzen, bzw. auf andere Lokalitäten zu verteilen, hier ist schließlich ein Wohngebiet! Auch mit Menschen, die arbeiten müssen, krank sind, alt sind oder gerne in Ruhe leben möchten. Koblenz darf ruhig eine lebendige und weltoffene Stadt sein, aber es kann nicht angehen, dass dies vorwiegend auf einen Ortsteil beschränkt wird. Heute abend, Freitag 26.09. werden wir bereits wieder voll \"bedröhnt\" so dass der Fernseher nicht mithalten kann und wir freuen uns schon riesig auf die Mallorca-Party morgen abend.
Mit freundlichen Grüßen
M. Kasuch
Andrea Vetter (NR. 2395) schrieb am 26. September 2014 um 13:43:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

wir sind seit 1995 mit unserem Motorradhandel in Koblenz ansässig. 2011 sind wir in die Otto-Schönhagen-Str. gezogen. Vermehrt hören wir von unserer Kundschaft, dass sie mit ihren Kindern nicht mehr zu uns kommen werden, solange diese Wohnwagenlandschaft nicht verschwunden ist. Selbst unser Importeur, der damals den Standort Otto-Schönhagen-Str. mitgenehmigt hat ist heute über diese Zustände ungehalten.
Ich selbst traue mich ausserhalb unserer Öffnungszeiten nicht mehr allein in unser Gebäude. Neuerdings parken in unserer Einfahrt PKW\'s mit bulgarischen Kennzeichen, deren Besitzer offentsichlich auch dort übernachten.Solche Zustände sind geschäftsschädigend. Sie gefährden meine Existenz und die meiner Mitarbeiter. Ich erwarte als Bürger und Steuerzahler, dass Sie dem Treiben eine Ende setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Vetter

Harley-Davidson Vertr. Koblenz
Cordelia Rommersbach (NR. 2394) schrieb am 26. September 2014 um 12:25:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich betreibe zwar kein Geschäft in der Otto-Schönhagen-Straße, möchte mich aber als Bürger auch mal zu Wort melden.
Als Frau dort zwischen den ganzen (Über 30) Wohnwagen zu parken, ist höchst gefährlich.Entweder bekommt man den den wie schon von Frau Luhr erwähnt, aggressiven \"Damen\" gedroht, das man da nicht parken darf, und wenn man nicht woanders parkt, kommen gleich die Zuhälter auf den Hals gehetzt. Allein der Anblick dieser \"Damen\" ist unzumutbar.
Was würden sie denn ihren kleinen Kindern erzählen bzw erklären, wenn Sie dort vorbei fahren und diese \"Damen\" springen Ihnen fast nackt auf die Motorhaube.
Gewerbe hin oder her, aber so geht es echt nicht. Ist es jetzt schon soweit, das wir uns im eigenen Land von der Mafia bedrohen lassen müssen???
Und Sie tun NICHTS???
Unverständlich...
Karin Luhr (NR. 2393) schrieb am 26. September 2014 um 11:24:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich kann mich dem Kommentar meines Nachbarn (Getränkemarkt) über die Problematik in der Otto-Schönhagen-Str. in Koblenz nur mehr als anschließen und das Ordnungsamt macht NICHTS. Der Kommentar der Beamten, wenn wir diese rufen: wir können nichts machen!!! und dann kommt Ihr Kommentar:-Das Ordnungsamt wird tätig-ist ja wohl ein Witz. Es ist doch sehr verwunderlich, dass so eine Stadt wie Koblenz nicht dazu in der Lage ist, steuerzahlenden Geschäftsleuten ein Umfeld zu schaffen, womit diese weiterhin den Gewinn erwirtschaften können, UM Steuern zahlen zu können!!!
Zumal das\" horizontale\" Gewerbe zunehmend ein kriminelles Umfeld schafft, was man an den Überfällen auf die \"Damen\" unschwer abstreiten kann. Seit 10 Jahren betreibe ich eine Spielhalle in der Otto-Schönhagen-Straße und die letzten 3 Jahre werden die Zustände dort immer unzumutbarer. Nicht nur für meine Kunden, die aggressiv von den \"Damen\" angegangen werden, sondern auch für mein Personal ist die Situation ein absolutes Sicherheitsrisiko. Ich bitte Sie inständig darum, endlich mal diese Missstände abzustellen, bevor irgendwas schlimmes passiert, denn dann heisst es wieder:hätten wir doch...
Mit mittlerweile ebenfalls ungehaltenen Grüßen
Karin Luhr
S. Schiller (NR. 2392) schrieb am 25. September 2014 um 23:21:
Ich muss leider mindestens zwei Mal am Tag aus beruflichen Gründen durch die Otto Schönhagen Strasse fahren. Wöchentlich wird der Zustand schlimmer. Parkplätze an der Strasse gibt es keine mehr. Dürfen Wohnwagen an öffentlichen Parkplätze über längere Zeit abgestellt werden? Wäre es in der Innenstadt, so wäre der Wagen schon abgeschleppt. Mittlerweile parken die Wohnwagen/Mobile schon auf den Wirtschaftswegen und versperren diese Durchfahrt für Traktoren. Wobei ich ein Schmunzeln hatte als ich das Schild \"Durchfahrt Verboten - Landwirtschaftlicher Verkehr frei\" vor dem Wohnmobil las. Aber im Ernst, jeder weiß dass hier kaum eine Frau ist, die freiwillig dem Gewerbe nachgeht.
Eine regelmäßige Kontrolle durch Polizei, Ordnungsamt und Zoll wäre mehr als angebracht. Nicht nur am Tag sondern auch am Abend und in der Nacht. Vielleicht wird dann auch der ein oder andere Kunde abgeschreckt.
Gitta Siedenkamp (NR. 2391) schrieb am 25. September 2014 um 16:21:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Ihre Stellungnahme bzgl. unserer allgemein bekannten Problematik in der Otto-Schönhagenstr. verwundert mich ziemlich! Laut mehrfacher Aussage des Ordnungsamtes hat diese keinerlei Möglichkeiten an der inzwischen unzumutbaren Situation vor unserem Getränkemarkt etwas zu ändern.
Ich zitiere: \"solange die Stadt Koblenz die Augen und Ohren verschließt und still duldet, solange haben wir (das Ordnungsamt) keinerlei handhabe etwas zu ändern oder einzuschreiten, wenden Sie sich bitte an die Stadt Koblenz!\"
Ich bitte Sie hiermit, bei der nächsten Stadtratsitzung den Ordnungspunkt: \"unzumutbare und geschäftsschädigende Situation\" in der Otto-Schönhagenstr. vorzulegen und zu verhandeln!
Soweit mir bekannt ist, haben andere Gewerbetreibende in unserer Straße bereits Anwälte eingeschaltet um sich zu wehren.

Auf einen positiven bescheid freut sich
MfG Gitta Siedenkamp