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Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
letzthin wurde ich auf Friedrich Syrup aufmerksam gemacht, nach dem im Rauental eine Straße benannt wurde. Die erklärende Tafel weist ihn, wenn ich mich recht erinnere, als Arbeitsminister in der Weimarer Republik aus. Ich habe dann den Wikipedia-Artikel über Friedrich Syrup gelesen und bin doch sehr erschrocken. Hier wird nahegelegt, dass er in führender Position an der Drangsalierung jüdischer Mitbürger und am \"Hungerplan\" für den Russlandfeldzug beteiligt war.
Ich finde, die Stadt sollte dringend überprüfen, ob die Benennung einer Straße nach Friedrich Syrup verantwortbar ist.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Koren
letzthin wurde ich auf Friedrich Syrup aufmerksam gemacht, nach dem im Rauental eine Straße benannt wurde. Die erklärende Tafel weist ihn, wenn ich mich recht erinnere, als Arbeitsminister in der Weimarer Republik aus. Ich habe dann den Wikipedia-Artikel über Friedrich Syrup gelesen und bin doch sehr erschrocken. Hier wird nahegelegt, dass er in führender Position an der Drangsalierung jüdischer Mitbürger und am \"Hungerplan\" für den Russlandfeldzug beteiligt war.
Ich finde, die Stadt sollte dringend überprüfen, ob die Benennung einer Straße nach Friedrich Syrup verantwortbar ist.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Koren
Sehr geehrter Herr Sippmann, ich freue mich, dass Sie sich hier wohl fühlen in unserer Stadt. Ich kann das nur bestätigen. Ich habe nunmehr meinen zwanzigsten Wohnsitz nach Stationen in Leipzig, Berlin, München, Wilhemshaven, Göttingen, Marburg, Bonn, Mainz, Koblenz und vielen Wohnorten drum herum. Nirgendwo ist es schöner als in Koblenz. Und übrigens: In all den Städten, soweit ich mich daran altersbedingt erinnern kann, wird über die Fragen genau so gestritten und spielt das Auto in den Innenstädten die gleiche große oder kleine Rolle. So wie es nicht wahr ist, dass wir einseitig das Auto aus den Innenstädten verdrängen, ist es auch nicht wahr, dass wir nichts für den ÖPNV tun. Wir haben, z.B. mit dem neuen Schienenhaltepunkt Mitte, einen recht gut frequentierten Innenstadt-Bahnhof geschaffen. Und das KEVAG-Bus-Netz ist gut. Sie haben recht: Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Das ist auch eine ständige Aufgabe von KEVAG/KVS. Sie können sicher sein, dass unsere Verkehrsplaner/-innen auch in der KVS die Entwicklung in anderen Städten im Blick haben. Darüber wird weiter zu sprechen sein. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich greife das Thema ÖPNV gerne nochmal auf, auch um deutlich zu machen, dass es keine Einzelmeinung ist, die Herr Dahlheim und Herr Schüller hier vertreten.
Ich wohne seit zwei Jahren in KO und fühle mich hier ausgesprochen wohl. Aber ich habe an keinem meiner vorherigen Wohnorte eine solch \"autofixierte\" Stadt wie KO gesehen. Es fängt damit an, dass Leib und Leben hier wohl an Parkplätzen in der Innenstadt hängen. Gerade heute forderten Geschäftsleute in der Altstadt die RÜCKNAHME eine Fußgängerzone! Das Verbot der Durchfahrt in der Clemensstraße wurde aufgehoben, weil Besitzer von SUV\'s anscheinend keine 5 Meter mehr laufen können. Ganz zu schweigen von Bausünden wie dem Parkhaus am Altlöhrtor.
Der Stadtrat ist sich anscheinend nicht darüber bewusst, dass moderne Verkehrspolitik den Schwerpunkt nicht auf eine möglichst autogerechte Stadt legen darf.
Zum Thema KEVAG wurde hier schon viel geschrieben. Ich kann mich Herrn Dahlheim leider nur anschließen. Ein frischer Wind muss dort einkehren. Ich empfehle den Mitarbeitertn einen Ausflug mit der Bahn die Mosel rauf nach Trier. Eine Stadt mit ähnlichen Voraussetzungen wie KO, aber einem Nahverkehrsnetz, dass das der KEVAG in den Schatten stellt. Sollte diese Maßnahme zu aufwändig sein, reicht auch schon ein Vergleich der Internetangebote beider Verkehrsbetriebe um die Unterschiede deutlich zu machen.
KO kann natürlich nichts für seine geographische Lage als einzige Großstadt inmitten einer ländlichen Region und den damit verbundenen Pendlerströmen. Allerdings sollte die Politik der Stadt ihre Herangehensweise an das Thema Verkehr überdenken.
Zum Schluss zwei Anregungen:
Warum tritt die Stadt nicht an die großen ortsansässigen Unternehmen ran und erarbeitet mit diesen zusammen ein Konzept, wie man Mitarbeiter dazu bewegt ÖPNV zu nutzen oder Fahrgemeinschaften zu bilden?
Neue Parkhäuser (z.B.: Forum) in der Innenstadt ziehen logischerweise auf Autos in die Stadt. KO hat an diesem Punkt wohl den Absprung verpasst. Andere Städte, wie München, Tübingen, Erlangen, Dresden etc. gehen erfolgreich genau den anderen Weg.
Koblenz kann noch viel lebenswerter werden, als es dass jetzt schon ist!
Herzliche Grüße
Dirk Sippmann
ich greife das Thema ÖPNV gerne nochmal auf, auch um deutlich zu machen, dass es keine Einzelmeinung ist, die Herr Dahlheim und Herr Schüller hier vertreten.
Ich wohne seit zwei Jahren in KO und fühle mich hier ausgesprochen wohl. Aber ich habe an keinem meiner vorherigen Wohnorte eine solch \"autofixierte\" Stadt wie KO gesehen. Es fängt damit an, dass Leib und Leben hier wohl an Parkplätzen in der Innenstadt hängen. Gerade heute forderten Geschäftsleute in der Altstadt die RÜCKNAHME eine Fußgängerzone! Das Verbot der Durchfahrt in der Clemensstraße wurde aufgehoben, weil Besitzer von SUV\'s anscheinend keine 5 Meter mehr laufen können. Ganz zu schweigen von Bausünden wie dem Parkhaus am Altlöhrtor.
Der Stadtrat ist sich anscheinend nicht darüber bewusst, dass moderne Verkehrspolitik den Schwerpunkt nicht auf eine möglichst autogerechte Stadt legen darf.
Zum Thema KEVAG wurde hier schon viel geschrieben. Ich kann mich Herrn Dahlheim leider nur anschließen. Ein frischer Wind muss dort einkehren. Ich empfehle den Mitarbeitertn einen Ausflug mit der Bahn die Mosel rauf nach Trier. Eine Stadt mit ähnlichen Voraussetzungen wie KO, aber einem Nahverkehrsnetz, dass das der KEVAG in den Schatten stellt. Sollte diese Maßnahme zu aufwändig sein, reicht auch schon ein Vergleich der Internetangebote beider Verkehrsbetriebe um die Unterschiede deutlich zu machen.
KO kann natürlich nichts für seine geographische Lage als einzige Großstadt inmitten einer ländlichen Region und den damit verbundenen Pendlerströmen. Allerdings sollte die Politik der Stadt ihre Herangehensweise an das Thema Verkehr überdenken.
Zum Schluss zwei Anregungen:
Warum tritt die Stadt nicht an die großen ortsansässigen Unternehmen ran und erarbeitet mit diesen zusammen ein Konzept, wie man Mitarbeiter dazu bewegt ÖPNV zu nutzen oder Fahrgemeinschaften zu bilden?
Neue Parkhäuser (z.B.: Forum) in der Innenstadt ziehen logischerweise auf Autos in die Stadt. KO hat an diesem Punkt wohl den Absprung verpasst. Andere Städte, wie München, Tübingen, Erlangen, Dresden etc. gehen erfolgreich genau den anderen Weg.
Koblenz kann noch viel lebenswerter werden, als es dass jetzt schon ist!
Herzliche Grüße
Dirk Sippmann
Sehr geehrter Herr Koren, vielen Dank für Ihren positiven Eintrag. Ich will Ihnen die Sache gern mit Hintergrundinformationen erläutern:
Schulsozialarbeit ist eine sehr gute Sache. Sie unterstützt unsere Lehrkräfte bei ihrer pädagogischen Arbeit. Sie wird eigentlich an fast allen Schulen gebraucht. Das weiß ich noch hautnah aus meiner Zeit als Schul-Staatssekretär des Landes Rheinland-Pfalz, denn wir haben das in den 1990erJahren in der Fläche eingeführt. Der Bund hat dafür seit einiger Zeit auch Geld beigegeben. Die Bundesförderung wurde nun eingestellt. Damit drohte die Nichtverlängerung der zum Jahresende auslaufenden Verträge auch mit den Koblenzer Schulsozialarbeiter. Der Bund weigerte sich das Programm zu verlängern und berief sich damit auf die Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern (Föderalismusreform).
Die Länder, so auch Rheinland-Pfalz, waren nicht bereit einzuspringen. Nach der Devise: Der Bund fängt eine Aufgabe an, beendet sie und die Länder müssen weiter finanzieren. Deshalb haben die Kommunen wieder einmal den "schwarzen Peter". Entweder laufen die Verträge aus oder die letzten in der Hierarchie der Gebietskörperschaften, die Kommunen, müssen einspringen. Dazu waren wir ursprünglich auch nicht bereit. Nach unserer Verfassungslage sind wir als Kommune nämlich nur für das nicht-pädagogische Personal zuständig (Hausmeister/-innen, Schulsekretärinnen/Schulsekretäre). Die Arbeit der Schulsozialarbeitenden rechnen wir dem pädogischen Betrieb zu, für deren Finanzierung das Land zuständig ist (Lehrer/-innen sind Landesbedienstete). Alle sechs Fraktionen unseres Stadtrats vertreten aber für den städtischen Haushalt die Auffassung, dass wir lieber doch das Geld (deutlich mehr als 300.000 Euro) ausgeben, auch wenn uns das bei unserer Finanzlage schwer fällt. Aber die Schulsozialarbeit sollte weiter gehen. Das wird aller Voraussicht nach in der nächsten Stadtratssitzung im Haushalt beschlossen werden. Mit dieser Situation haben wir uns zum Wochenanfang im Stadtvorstand beschäftigt. Das Problem ist nämlich, dass auch bei positiver Haushaltsaufstellung wir weiterhin einen defizitären Haushalt haben, dessen Genehmigung üblicherweise ein weiteres kompliziertes Verfahren mit der Kommunalaufsicht nach sich zieht, das uns in das zweite oder dritte Quartal des Jahres 2014 bringt. Erst dann hätten wir formal betrachtet die Hauhaltsvoraussetzungen rechtssicher, um mit der Schulsozialarbeit weiter zu machen. Die Schulsozialarbeiter/-innen wären zwischenzeitlich arbeitslos, sie würden aber gebraucht und ob sie uns dann wieder zur Verfügung stünden, das wäre ungewiss. Das ist aber nicht die politische Absicht des Stadtrats. Deshalb haben wir im Stadtvorstand beschlossen, die Verträge nicht auslaufen zu lassen, sondern im Vorgriff auf den sicher zu erwartenden Haushaltsbeschluss des Stadtrats weiter laufen zu lassen. Wie gesagt: Das fällt uns finanziell sehr schwer, wir sind aber von der Sinnhaftigkeeit der Maßnahme sehr überzeugt.
Sie wollten wissen, wem Sie also die von Ihnen begrüßte Entscheidung verdanken? Einerseits den sechs Stadtratsfraktionen, die sich in dieser Sache zusammen getan haben und uns von der Verantwortlichkeit dieser zusätzlichen Geldausgabe zulasten der Kommune anstelle von Bund und Land überzeugt haben. Andererseits der Verwaltung mit dem Stadtvorstand an der Spitze, die unkonventionelle Wege gegangen sind, das trotz einer schwierigen haushaltsrechtlichen Situation umzusetzen, wie es der Absicht der sechs Fraktionen entspricht. Insofern gilt ihr Dank der Koblenzer Politik und Verwaltung gemeinsam. Und ich danke Ihnen für Ihre Anerkennung. MfG Hofmann-Göttig,, Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Stadtrats
Schulsozialarbeit ist eine sehr gute Sache. Sie unterstützt unsere Lehrkräfte bei ihrer pädagogischen Arbeit. Sie wird eigentlich an fast allen Schulen gebraucht. Das weiß ich noch hautnah aus meiner Zeit als Schul-Staatssekretär des Landes Rheinland-Pfalz, denn wir haben das in den 1990erJahren in der Fläche eingeführt. Der Bund hat dafür seit einiger Zeit auch Geld beigegeben. Die Bundesförderung wurde nun eingestellt. Damit drohte die Nichtverlängerung der zum Jahresende auslaufenden Verträge auch mit den Koblenzer Schulsozialarbeiter. Der Bund weigerte sich das Programm zu verlängern und berief sich damit auf die Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern (Föderalismusreform).
Die Länder, so auch Rheinland-Pfalz, waren nicht bereit einzuspringen. Nach der Devise: Der Bund fängt eine Aufgabe an, beendet sie und die Länder müssen weiter finanzieren. Deshalb haben die Kommunen wieder einmal den "schwarzen Peter". Entweder laufen die Verträge aus oder die letzten in der Hierarchie der Gebietskörperschaften, die Kommunen, müssen einspringen. Dazu waren wir ursprünglich auch nicht bereit. Nach unserer Verfassungslage sind wir als Kommune nämlich nur für das nicht-pädagogische Personal zuständig (Hausmeister/-innen, Schulsekretärinnen/Schulsekretäre). Die Arbeit der Schulsozialarbeitenden rechnen wir dem pädogischen Betrieb zu, für deren Finanzierung das Land zuständig ist (Lehrer/-innen sind Landesbedienstete). Alle sechs Fraktionen unseres Stadtrats vertreten aber für den städtischen Haushalt die Auffassung, dass wir lieber doch das Geld (deutlich mehr als 300.000 Euro) ausgeben, auch wenn uns das bei unserer Finanzlage schwer fällt. Aber die Schulsozialarbeit sollte weiter gehen. Das wird aller Voraussicht nach in der nächsten Stadtratssitzung im Haushalt beschlossen werden. Mit dieser Situation haben wir uns zum Wochenanfang im Stadtvorstand beschäftigt. Das Problem ist nämlich, dass auch bei positiver Haushaltsaufstellung wir weiterhin einen defizitären Haushalt haben, dessen Genehmigung üblicherweise ein weiteres kompliziertes Verfahren mit der Kommunalaufsicht nach sich zieht, das uns in das zweite oder dritte Quartal des Jahres 2014 bringt. Erst dann hätten wir formal betrachtet die Hauhaltsvoraussetzungen rechtssicher, um mit der Schulsozialarbeit weiter zu machen. Die Schulsozialarbeiter/-innen wären zwischenzeitlich arbeitslos, sie würden aber gebraucht und ob sie uns dann wieder zur Verfügung stünden, das wäre ungewiss. Das ist aber nicht die politische Absicht des Stadtrats. Deshalb haben wir im Stadtvorstand beschlossen, die Verträge nicht auslaufen zu lassen, sondern im Vorgriff auf den sicher zu erwartenden Haushaltsbeschluss des Stadtrats weiter laufen zu lassen. Wie gesagt: Das fällt uns finanziell sehr schwer, wir sind aber von der Sinnhaftigkeeit der Maßnahme sehr überzeugt.
Sie wollten wissen, wem Sie also die von Ihnen begrüßte Entscheidung verdanken? Einerseits den sechs Stadtratsfraktionen, die sich in dieser Sache zusammen getan haben und uns von der Verantwortlichkeit dieser zusätzlichen Geldausgabe zulasten der Kommune anstelle von Bund und Land überzeugt haben. Andererseits der Verwaltung mit dem Stadtvorstand an der Spitze, die unkonventionelle Wege gegangen sind, das trotz einer schwierigen haushaltsrechtlichen Situation umzusetzen, wie es der Absicht der sechs Fraktionen entspricht. Insofern gilt ihr Dank der Koblenzer Politik und Verwaltung gemeinsam. Und ich danke Ihnen für Ihre Anerkennung. MfG Hofmann-Göttig,, Chef der Verwaltung, Vorsitzender des Stadtrats
Sehr geehrter Herr Hofmann- Göttig,
heute bin ich mal richtig stolz auf unsere Stadt! Die Schulsozialarbeit für Gymnasien und Grundschulen, deren weiterfinanzerung ungeklärt war, wird durch die Stadt finanziert!
In, für die Stadt finanziell schwierige Zeiten, ist dies eine richtige Entscheidung. Das war bestimmt nicht einfach und ich weiß auch gar nicht, wer das durchgesetzt hat. Ich finde das toll! Viele Eltern finden das bestimmt genauso.
Mit besten Grüßen
Manfred Koren
heute bin ich mal richtig stolz auf unsere Stadt! Die Schulsozialarbeit für Gymnasien und Grundschulen, deren weiterfinanzerung ungeklärt war, wird durch die Stadt finanziert!
In, für die Stadt finanziell schwierige Zeiten, ist dies eine richtige Entscheidung. Das war bestimmt nicht einfach und ich weiß auch gar nicht, wer das durchgesetzt hat. Ich finde das toll! Viele Eltern finden das bestimmt genauso.
Mit besten Grüßen
Manfred Koren
Sehr geehrte Frau Debrich,
über Ihren positiven Erfahrungsbericht habe ich mich sehr gefreut, zumal es leider eher selten ist, dass über Positives berichtet wird.
Herzlichen Dank dafür. Und weiterhin alles Gute.
MfG
JoHo
über Ihren positiven Erfahrungsbericht habe ich mich sehr gefreut, zumal es leider eher selten ist, dass über Positives berichtet wird.
Herzlichen Dank dafür. Und weiterhin alles Gute.
MfG
JoHo
Sehr gehrter Herr Hoffmann Göttig,
sehr geehrter Herr Schüller,
nach Durchsicht der letzten Gästebucheinträge bezüglich der negativen Kritik am öffentlichen Nahverkehr innerhalb Koblenz muss ich doch einmal Partei ergreifen und eine Lanze für das ÖPNV-Netz brechen.
Ich wohne seit 1998 in der Stadt Koblenz und habe seit Jahren kein Auto mehr.
Bisher war ich auf keinen Bus angewiesen, da ich hier in der Stadt alles fußläufig erledigen kann. Bedingt dadurch, dass ich seit letzter Woche und bis auf unabsehbare Zeit nun mehrere Male täglich zum Kemperhof muss, musste ich mich zwangsläufig mit dem ÖPNV-Netz auseinander setzen. Ich war überrascht wie übersichtlich die Internetseite der KEVAG gestaltet war, auch habe ich alle geforderten Informationen zu den benötigten Buslinien, Preise, Fahrzeiten und weitere Auskünfte erhalten. Erfreut war ich auch, dass die von mir benötigte Buslinie 6/16 so häufig zum Kemperhof und auch zurück im Einsatz ist. Ob ich mittags, nach der Arbeit, am späten Abend oder gen Nacht einen Bus benötige, bisher habe ich keinerlei Probleme gehabt den Weg hin, oder auch wieder nach Hause zu bewältigen. An bestimmte vorgegebene Abfahrtszeiten muss man sich natürlich halten, denn ein Bus ist kein Taxi, somit für die Nutzer nicht variabel einsetzbar oder individuell abrufbar. Busse, die DB, S- oder U-Bahnen, auch Flugzeuge – all diese Beförderungsmittel sind an vorgeschriebene Fahrpläne gebunden, die Kritik, das Wartezeiten einzuhalten sind und adhoc kein Bus zur gewünschten Zeit zur Stelle war, dies finde ich ein wenig anmaßend.
Ich jedenfalls bin froh, dass die Stadt Koblenz, bzw. die KEVAG dazu beiträgt, dass ich ohne Schwierigkeiten von A nach B gelangen kann.
sehr geehrter Herr Schüller,
nach Durchsicht der letzten Gästebucheinträge bezüglich der negativen Kritik am öffentlichen Nahverkehr innerhalb Koblenz muss ich doch einmal Partei ergreifen und eine Lanze für das ÖPNV-Netz brechen.
Ich wohne seit 1998 in der Stadt Koblenz und habe seit Jahren kein Auto mehr.
Bisher war ich auf keinen Bus angewiesen, da ich hier in der Stadt alles fußläufig erledigen kann. Bedingt dadurch, dass ich seit letzter Woche und bis auf unabsehbare Zeit nun mehrere Male täglich zum Kemperhof muss, musste ich mich zwangsläufig mit dem ÖPNV-Netz auseinander setzen. Ich war überrascht wie übersichtlich die Internetseite der KEVAG gestaltet war, auch habe ich alle geforderten Informationen zu den benötigten Buslinien, Preise, Fahrzeiten und weitere Auskünfte erhalten. Erfreut war ich auch, dass die von mir benötigte Buslinie 6/16 so häufig zum Kemperhof und auch zurück im Einsatz ist. Ob ich mittags, nach der Arbeit, am späten Abend oder gen Nacht einen Bus benötige, bisher habe ich keinerlei Probleme gehabt den Weg hin, oder auch wieder nach Hause zu bewältigen. An bestimmte vorgegebene Abfahrtszeiten muss man sich natürlich halten, denn ein Bus ist kein Taxi, somit für die Nutzer nicht variabel einsetzbar oder individuell abrufbar. Busse, die DB, S- oder U-Bahnen, auch Flugzeuge – all diese Beförderungsmittel sind an vorgeschriebene Fahrpläne gebunden, die Kritik, das Wartezeiten einzuhalten sind und adhoc kein Bus zur gewünschten Zeit zur Stelle war, dies finde ich ein wenig anmaßend.
Ich jedenfalls bin froh, dass die Stadt Koblenz, bzw. die KEVAG dazu beiträgt, dass ich ohne Schwierigkeiten von A nach B gelangen kann.
Sehr geehrter Herr Schüller, die Gebühren für den ÖPNV müssen wirtschaftlich sein, wir können sie nicht städtisch subventionieren. Wir werden auch kein ÖPNV-Netz einrichten können, dass mit dem Individualverkehr im Hinblick auf Verfügbarkeit mithalten kann. Daher bleibt es unsere Aufgabe, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln (darunter auch Privat-Auto, Bus, Bahn, Zweirad, Taxi, Fußgänger) hinzubekommen. So wie letztendlich der Einzelne für sich zu entscheiden hat, wie er von A nach B kommt. Das können und wollen wir niemandem abnehmen. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
aus aktuellem Anlas noch ein Beispiel zur Qualität des ÖPNV in Koblenz.
Heute bin ich morgens von Pfaffendorf aus mit dem Bus zur Arbeit (Zentralplatz), ad ich nache der Arbeit mit meiner Frau ins Kino wollte und meine Frau kein Fahrrad fährt. Für diese kruze Strecke 2,80 Euro! Das Kino war um ca. 19:20 aus. Am Busbahnhof Löhrcenter waren wird dann um 19:30. Auf den nächste Bus nach Pfaffedorf hätten wir dann eine halbe Stunde warten müssen. Wie sind dann mit dem Taxi gefahren.
So bringt man die Leut nicht dazu, den ÖPNV zu nutzen. Ich sehe es nicht als Aufgabe der Politik ausgewogen zwischen zwei Parteien (Ausofahre / nicht Autofahrer) zu vemitteln, sondern im Sinne von Umwelt und Lebensqualtität auch bestimmte Verkehrsmittel zu föredern und andere unattraktiv zu machen.
Mit freundlichen Grüße
Klaus Schüller
P.S. Das nächste malfahre ich mit dem Auto in die Stadt und stelle es in ein Parkhaus. Das macht dann 14,00 Euro die Differenz zu 112,20 mfür 2*2 Personen Busticket zahle ich dann gerne.
aus aktuellem Anlas noch ein Beispiel zur Qualität des ÖPNV in Koblenz.
Heute bin ich morgens von Pfaffendorf aus mit dem Bus zur Arbeit (Zentralplatz), ad ich nache der Arbeit mit meiner Frau ins Kino wollte und meine Frau kein Fahrrad fährt. Für diese kruze Strecke 2,80 Euro! Das Kino war um ca. 19:20 aus. Am Busbahnhof Löhrcenter waren wird dann um 19:30. Auf den nächste Bus nach Pfaffedorf hätten wir dann eine halbe Stunde warten müssen. Wie sind dann mit dem Taxi gefahren.
So bringt man die Leut nicht dazu, den ÖPNV zu nutzen. Ich sehe es nicht als Aufgabe der Politik ausgewogen zwischen zwei Parteien (Ausofahre / nicht Autofahrer) zu vemitteln, sondern im Sinne von Umwelt und Lebensqualtität auch bestimmte Verkehrsmittel zu föredern und andere unattraktiv zu machen.
Mit freundlichen Grüße
Klaus Schüller
P.S. Das nächste malfahre ich mit dem Auto in die Stadt und stelle es in ein Parkhaus. Das macht dann 14,00 Euro die Differenz zu 112,20 mfür 2*2 Personen Busticket zahle ich dann gerne.
Sehr geehrter Herr Schüller, darüber geht der Streit: Die einen beklagen, wir täten nicht genug für die Autofahrer/-innen in der Innenstadt (Stichwort Anwohnerparken), die anderen beklagen, wir dächten nicht genug an ÖPNV und Radfahrer/-innen. Wir - in der Verwaltung und überwiegend im Stadtrat - nehmen für uns in Anspruch, abgewogen beide Interessen im Blick zu haben. Es wird mir nicht gelingen, davon die eine und die andere Seite zu überzeugen. Aber wir werden weiterhin beide Seiten fest im Blick haben. MfG JoHo