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Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig, sehr geehrter Herr Dahlheim,
selten hat jemand meinen Gedanken so auf denm Punkt gebracht wie Herr Dahlheim in (2034). Vielen Dank Herr Dahlheim! Als radfahrender gebürdiger Koblenzer meide ich die Busse wo es nur geht wegen der hohen Kosten und der langen Wartezeiten an den Haltestellen. Ein Tendenz die Autos aus der Stadt zu halten kann ich in Koblenz nicht feststellen. Im Gegeteil für die Autofahrer wird fast alles getan. Ich bin gespannt, ob sich das in den nächsten Jahren in irgend einer Weise ändern wird. Ich habe wenig Hoffnung.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Schüller
selten hat jemand meinen Gedanken so auf denm Punkt gebracht wie Herr Dahlheim in (2034). Vielen Dank Herr Dahlheim! Als radfahrender gebürdiger Koblenzer meide ich die Busse wo es nur geht wegen der hohen Kosten und der langen Wartezeiten an den Haltestellen. Ein Tendenz die Autos aus der Stadt zu halten kann ich in Koblenz nicht feststellen. Im Gegeteil für die Autofahrer wird fast alles getan. Ich bin gespannt, ob sich das in den nächsten Jahren in irgend einer Weise ändern wird. Ich habe wenig Hoffnung.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Schüller
Sehr geehrte Frau Born,
noch eine wichtige Info: Die neuen Parkplätze am Peter-Altmeier-Ufer stehen den Bewohnern und Bewohnerinnen mit Parkausweis von 20.00 bis 8.00 Uhr zur Verfügung - also nicht erst ab 22.00 Uhr. Analog zu unseren anderen bewirtschafteten Parkplätzen werden diese dann tagsüber zwischen 8.00 und 20.00 Uhr bewirtschaft und sind mit Parkschein jedermann zugänglich. Wir werden jetzt sehen, wie dieses Angebot angenommen wird und hoffen, dass es zur Entspannung der Parkplatzsituation beiträgt. Ihr JoHo
noch eine wichtige Info: Die neuen Parkplätze am Peter-Altmeier-Ufer stehen den Bewohnern und Bewohnerinnen mit Parkausweis von 20.00 bis 8.00 Uhr zur Verfügung - also nicht erst ab 22.00 Uhr. Analog zu unseren anderen bewirtschafteten Parkplätzen werden diese dann tagsüber zwischen 8.00 und 20.00 Uhr bewirtschaft und sind mit Parkschein jedermann zugänglich. Wir werden jetzt sehen, wie dieses Angebot angenommen wird und hoffen, dass es zur Entspannung der Parkplatzsituation beiträgt. Ihr JoHo
Sehr geehrter Herr Dahlheim, in einem Punkte muss ich Ihnen zustimmen: Das Parkplatzproblem wird m.E. wirklich überzeichnet dargestellt, wenn es wie eine Lebensfrage für die Entscheidung für oder gegen Koblenz erscheint. Natürlich haben Sie auch recht, wenn Sie betonen, dass wir schließlich neben dem Individualverkehr auch noch den ÖPNV haben. Ob er wirklich so stark verbesserungsbedürftig sei, wie Sie anmerken, darüber möchte ich mir meine Meinung noch bilden. Richtig ist, dass die geplante Fusion von EVM und KEVAG (mit der Tochtergesellschaft KVS) weitere Perspektiven eröffnen. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass auch der fusionierte Betrieb kein lokales, sondern ein regionales Unternehmen ist und es auch bei städtischer Mehrheitsbeteiligung nicht zu unwirtschaftlichen neuen Lösungen kommen darf. Das gibt weder der städtische Haushalt her, noch würden die Minderheitsgesellschafter das akzeptieren können. Über alles andere aber kann man reden. MfG JoHo, OB und Vorsitzender der Aufsichtsräte von EVM und KEVAG
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Gästebuchleser und -schreiber,
als regelmäßiger Leser in diesem Medium bin ich (in Koblenz nicht wohnend aber sehr häufig als Gast) fasziniert und verärgert zugleich darüber, dass es in 2/3 der Postings nur um ein Thema geht: Parkplätze. Vordergründig mag es vielleicht vielen auf den Nägeln brennen, wenn sie einen Parkplatz suchen, aber ist das nicht zu kurz gegriffen? Gedeiht oder scheitert Ihre Stadt an Parkplätzen?
Vielleicht sollte man das Thema Mobilität etwas breiter auslegen. Feststellen, dass Ihre Stadt auch im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlicher Größe und Funktion viel zu autofixiert ist und der ÖPNV stiefmütterlich behandelt wird. Da lernt das kleine Kind dann schon, dass man alles mit dem Auto erledigt, was auch zu Fuß oder mit dem Bus ginge. Und wenn man als Autofahrer nur lange genug meckert, bekommt man das, was man will (siehe Beschränkung der Clemensstraße für Autos, die ja wieder aufgegeben wurde, weil sich niemand dran gehalten hat - eine spannende Methode der Rechtsbeugung).
Die verkehrspolitisch größe Fehlentscheidung der Stadtgeschichte, den schienengebundenen Nahverkehr in der Stadt abzuschaffen, wird nie mehr revidierbar sein (traumhaft wäre eine Reaktivierung nach z.B. Karlsruher Modell), schon aufgrund der Kosten.
Nun sollte man aber doch wenigstens versuchen, das Bussystem halbwegs attraktiv zu machen. Mit einem 30-Minuten-Takt in den Berufsverkehrszeiten und einem Stundentakt darüber hinaus macht man das nicht. Da ist es kein Wunder, dass die Leute alle mit dem Auto zur Arbeit fahren, selbst, wenn sie im Stadtgebiet liegt. Studentenmassen bekommt man so auch nicht befördert.
Freizeitaktivitäten am Wochenende müssen um 0.30 enden, denn um 1 Uhr fahren die letzten Busse. Hier lohnt ein Blick in Städte ähnlicher Größe (deren Haushalt auch nicht rosig ist). Trier oder Ludwigshafen bekommen das hin. Koblenz leider nicht.
Auch dynamische Fahrgastinformation, die andernorts schon zahlreiche Haltestellen schmückt, gibt es in Koblenz gar nicht (da so wenige Busse fahren, lohnt es nicht?!) und da es hier keine Umweltzone gibt, hat die KEVAG auch keine Eile mit dem Ersatz von Bussen, die keinen Rußfilter haben.
Mit der Fusion von KEVAG und EVM hätte man Effizienzgewinne, die man nutzen könnte. Die Neuaufstellung als solide \"Stadtwerke\", die eine neue Qualität auch im ÖPNV bieten. Beispiel: Warum prüft man nicht den Pilotbetrieb eines Erdgasbusses, wenn man schon den größten Gasversorger der Region im Haus hat?
Es tut mir leid, wenn ich hier so weit ausgeholt und Kritik verteilt habe. Aber mit Blick auf die Art und Weise der Fortbewegung in anderen Städten musste ich dies nach den letzten Postings loswerden. Vielleicht ist ja doch an der ein oder anderen Stelle eine Verbesserung zu schaffen - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Herzliche Grüße
Dahlheim
liebe Gästebuchleser und -schreiber,
als regelmäßiger Leser in diesem Medium bin ich (in Koblenz nicht wohnend aber sehr häufig als Gast) fasziniert und verärgert zugleich darüber, dass es in 2/3 der Postings nur um ein Thema geht: Parkplätze. Vordergründig mag es vielleicht vielen auf den Nägeln brennen, wenn sie einen Parkplatz suchen, aber ist das nicht zu kurz gegriffen? Gedeiht oder scheitert Ihre Stadt an Parkplätzen?
Vielleicht sollte man das Thema Mobilität etwas breiter auslegen. Feststellen, dass Ihre Stadt auch im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlicher Größe und Funktion viel zu autofixiert ist und der ÖPNV stiefmütterlich behandelt wird. Da lernt das kleine Kind dann schon, dass man alles mit dem Auto erledigt, was auch zu Fuß oder mit dem Bus ginge. Und wenn man als Autofahrer nur lange genug meckert, bekommt man das, was man will (siehe Beschränkung der Clemensstraße für Autos, die ja wieder aufgegeben wurde, weil sich niemand dran gehalten hat - eine spannende Methode der Rechtsbeugung).
Die verkehrspolitisch größe Fehlentscheidung der Stadtgeschichte, den schienengebundenen Nahverkehr in der Stadt abzuschaffen, wird nie mehr revidierbar sein (traumhaft wäre eine Reaktivierung nach z.B. Karlsruher Modell), schon aufgrund der Kosten.
Nun sollte man aber doch wenigstens versuchen, das Bussystem halbwegs attraktiv zu machen. Mit einem 30-Minuten-Takt in den Berufsverkehrszeiten und einem Stundentakt darüber hinaus macht man das nicht. Da ist es kein Wunder, dass die Leute alle mit dem Auto zur Arbeit fahren, selbst, wenn sie im Stadtgebiet liegt. Studentenmassen bekommt man so auch nicht befördert.
Freizeitaktivitäten am Wochenende müssen um 0.30 enden, denn um 1 Uhr fahren die letzten Busse. Hier lohnt ein Blick in Städte ähnlicher Größe (deren Haushalt auch nicht rosig ist). Trier oder Ludwigshafen bekommen das hin. Koblenz leider nicht.
Auch dynamische Fahrgastinformation, die andernorts schon zahlreiche Haltestellen schmückt, gibt es in Koblenz gar nicht (da so wenige Busse fahren, lohnt es nicht?!) und da es hier keine Umweltzone gibt, hat die KEVAG auch keine Eile mit dem Ersatz von Bussen, die keinen Rußfilter haben.
Mit der Fusion von KEVAG und EVM hätte man Effizienzgewinne, die man nutzen könnte. Die Neuaufstellung als solide \"Stadtwerke\", die eine neue Qualität auch im ÖPNV bieten. Beispiel: Warum prüft man nicht den Pilotbetrieb eines Erdgasbusses, wenn man schon den größten Gasversorger der Region im Haus hat?
Es tut mir leid, wenn ich hier so weit ausgeholt und Kritik verteilt habe. Aber mit Blick auf die Art und Weise der Fortbewegung in anderen Städten musste ich dies nach den letzten Postings loswerden. Vielleicht ist ja doch an der ein oder anderen Stelle eine Verbesserung zu schaffen - die Hoffnung stirbt zuletzt.
Herzliche Grüße
Dahlheim
Sehr geehrter Herr Mildenberger,
zunächst verweise ich auf meine Antwort an Frau Born. Was die von Ihnen geforderte Parkraumbewirtschaftung auf dem Oberwerth angeht, so möchte ich bekennen (auch als Oberwerther), dass ich dafür bin, weil unverkennbar viel Verdrängungsparker/-innen auf dem Oberwerth zu bemerken sind. Ich habe daher den Baudezernenten gebeten, diesen Vorschlag zu prüfen. MfG JoHo
zunächst verweise ich auf meine Antwort an Frau Born. Was die von Ihnen geforderte Parkraumbewirtschaftung auf dem Oberwerth angeht, so möchte ich bekennen (auch als Oberwerther), dass ich dafür bin, weil unverkennbar viel Verdrängungsparker/-innen auf dem Oberwerth zu bemerken sind. Ich habe daher den Baudezernenten gebeten, diesen Vorschlag zu prüfen. MfG JoHo
Sehr geehrte Frau Born,
ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Ihr Sohn wegen der Probleme mit dem Anwohnerparken aus Koblenz weggezogen ist. Ich bedanke mich dafür, dass Sie unsere Bemühungen in dieser Angelegenheit anerkennen. Übrigens: Die Einwohnerzahl von Koblenz steigt deutlich. Wir sind jetzt nur noch gut zwei Hundert von der magischen 110.000-Marke entfernt. Das hat auch mit der gesteigerten Attraktivität von Koblenz zu tun. Bei allen Problemen: Koblenz ist schön und es ist schön, hier zu leben. MfG JoHo
ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Ihr Sohn wegen der Probleme mit dem Anwohnerparken aus Koblenz weggezogen ist. Ich bedanke mich dafür, dass Sie unsere Bemühungen in dieser Angelegenheit anerkennen. Übrigens: Die Einwohnerzahl von Koblenz steigt deutlich. Wir sind jetzt nur noch gut zwei Hundert von der magischen 110.000-Marke entfernt. Das hat auch mit der gesteigerten Attraktivität von Koblenz zu tun. Bei allen Problemen: Koblenz ist schön und es ist schön, hier zu leben. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig (GB 2022),sehr geehrter Herr Zimmer (GB 2025),
zunächst bedanke ich mich, sehr geehrter Herr OB, für Ihre Antwort!
Allerdings kann man mit schönen Phrasen eigentlich alles begründen, so dass die Sache selbst am Ende nur noch als Objekt verschiedener Auffassungen erscheint, die ja in unserer pluralistischen Gesellschaft sozusagen dazu gehören...
Ob das aber dann dem Gemeinwohl dient?
Zur Sache:
1.\"größtmögliche Sicherheit für den Schulweg\":
Diejenigen Kinder, die südlich der betreffenden Stelle wohnen, werden in Pfaffendorf und nicht in E´stein eingeschult. Somit ist das gar kein Schulweg! Allerdings werden viele Kinder aus den höher gelegenen Ortsteilen hier morgens von ihren Mamis mit dem Auto angeliefert. Diese lassen dann, in Ermangelung einer Parkmöglichkeit, ihre Autos mitten auf der Fahrbahn stehen, weil sie noch \"einen Kuchen in die Schule bringen\" müssen. Das Resultat sind genervte Mütter und genervte Anwohner zu Stoßzeiten und ein Verkehrschaos, dass sicher nicht zur Sicherheit der zwischen den Autos herumspringenden Kinder beiträgt!
2.\"eine leistungsfähige Zufahrt zum Ortskern und zu LIDL, die auch die Andienung mit Sattelzügen ermöglicht\":
Wir sind uns doch darüber einig, dass hier die Fahrbahn verengt wurde!?
3.\"Trennung der Verkehrsarten mit beidseitigen Gehwegen für die fußläufige Erreichbarkeit der Grundschule und von LIDL\":
Weiterhin sind wir uns doch darüber einig, dass bereits zuvor beidseitig Gehwege vorhanden waren!?
4.\"Die Stichstraße entlang der Schule wurde bewusst durch einen Bord von der Fahrbahn \"Im Teichert\" getrennt und mit Pflaster befestigt. Dies soll den Charakter des Fußgängerbereiches auch durch den Ausbau verdeutlichen\":
Zunächst mal fragt man sich, warum man als Fußgänger nun weitläufig und im rechten Winkel herumlaufen muss, anstatt (wäre viel kürzer) einfach dem Straßenverlauf folgen zu können? Dann tritt man nämlich in die beiden neu angelegten \"Hundeklos\"!(Kommt da überhaupt der Bücherbus noch durch?)
Die Stichstraße wird hauptsächlich als Abkürzung von den Leuten benutzt, die sich heutzutage kein Auto mehr leisten können. Außerdem dient sie Ungeduldigen dazu, die gerade bei Lidl erworbenen Alkoholika gleich dort in geselliger Runde zu konsumieren. Nachtschwärmer benutzen sie, um ihre Notdurft (auch feststofflich) zu verrichten, oder diskutieren hier gerne sehr emotional und lautstark mit ihrer Freundin ihre Beziehungsprobleme aus, inklusive anschließendem \"Versöhnungsquickie\" und zurückgelassenem Kondom.
Als Frau kann man bei Dunkelheit hier alleine nicht herlaufen!
Ob es da Sinn macht, die Stichstraße baulich noch deutlicher von der belebteren Fahrbahn zu trennen, ist doch äußerst fraglich...
Wer an dieser Stelle von beschwingt wandelnden Touristen träumt, den wird die (zumindest nähere) Zukunft Lügen strafen!
5.\"...ist die Bereitstellung von öffentlichem Parkraum in der Straße leider nicht möglich gewesen.\":
Ich war immer der Ansicht, das Parken sei, zumindest im Grundsatz, frei und würde nicht von der zuständigen Verwaltung \"bereitgestellt\"!?
Zur Erinnerung: bis vor zweieinhalb Jahren war das Parken erlaubt, dann nur noch in sieben ausgewiesenen Parkbuchten und jetzt ist es komplett verboten!
Sehr geehrter Herr Zimmer,
vermutlich sind Sie von den Baumaßnahmen nicht persönlich betroffen? Achtzig Schritte sind in diesem Fall nicht einfach achtzig Schritte, sondern achtzig zusätzliche Schritte. Vorher konnten Sie z.B. als Frau im Teichert parken, die Stichstraße einsehen und schnell durchhuschen! Nach Ihrer Argumentation müssten Sie erst ins Parkhaus fahren und wüssten nicht, welche Situation Sie vorfänden, wenn Sie beim Konradhaus um die Ecke in die Stichstraße einbiegen würden...
Außerdem kostet auch dieses, zugegebenermaßen günstige Parkhaus, Geld. Bei regelmäßiger Nutzung 75,-€ im Monat, das sind bei zwei Autos immerhin 1.800,-€ im Jahr, kein Pappenstiel!
Kurzum: über Ästhetik kann man hier sicher streiten, über den praktischen Nutzen kaum!
Hier wurde Schritt für Schritt ohne Not und künstlich eine Situation erzeugt, wie sie die bedauernswerten Bewohner der Altstadt sozusagen naturgemäß hinnehmen müssen!
Ich verstehe den Sohn von Frau Born (GB 2030), wir werden es genauso machen!
Das Resultat ist Gentrifizierung: Berufstätige und junge Menschen wandern ab, es verbleiben die Rentner und die Touristen, Luxussanierung hat längst eingesetzt und die paar Bulgaren wird man auch noch los... Schöne heile Welt!
Solange ich noch Bürger der Stadt bin, möchte ich mich dafür aussprechen, die längst überfällige Parkplatzbewirtschaftung auf dem Oberwerth einzuführen, was doch viel näher zur Innenstadt liegt. Das sollte man dann aber ebenso restriktiv machen, wie in Ehrenbreitstein! Dann könnten die dortigen Anwohner ihre Verwandten ja zukünftig zu Fuß vom HBF abholen, ist ja nicht weit (es gibt heutzutage ja Trolleys)! Das ist ökologisch vorteilhaft, gesund und folgt dem Zeitgeist. Außerdem sähe es dort ja auch sehr viel schöner aus, was eindeutig dem Allgemeinwohl dienen würde!
Aber,... ich glaub nicht dran, denn \"Quod licet Iovi, non licet bovi\"!
MfG J. Mildenberger
zunächst bedanke ich mich, sehr geehrter Herr OB, für Ihre Antwort!
Allerdings kann man mit schönen Phrasen eigentlich alles begründen, so dass die Sache selbst am Ende nur noch als Objekt verschiedener Auffassungen erscheint, die ja in unserer pluralistischen Gesellschaft sozusagen dazu gehören...
Ob das aber dann dem Gemeinwohl dient?
Zur Sache:
1.\"größtmögliche Sicherheit für den Schulweg\":
Diejenigen Kinder, die südlich der betreffenden Stelle wohnen, werden in Pfaffendorf und nicht in E´stein eingeschult. Somit ist das gar kein Schulweg! Allerdings werden viele Kinder aus den höher gelegenen Ortsteilen hier morgens von ihren Mamis mit dem Auto angeliefert. Diese lassen dann, in Ermangelung einer Parkmöglichkeit, ihre Autos mitten auf der Fahrbahn stehen, weil sie noch \"einen Kuchen in die Schule bringen\" müssen. Das Resultat sind genervte Mütter und genervte Anwohner zu Stoßzeiten und ein Verkehrschaos, dass sicher nicht zur Sicherheit der zwischen den Autos herumspringenden Kinder beiträgt!
2.\"eine leistungsfähige Zufahrt zum Ortskern und zu LIDL, die auch die Andienung mit Sattelzügen ermöglicht\":
Wir sind uns doch darüber einig, dass hier die Fahrbahn verengt wurde!?
3.\"Trennung der Verkehrsarten mit beidseitigen Gehwegen für die fußläufige Erreichbarkeit der Grundschule und von LIDL\":
Weiterhin sind wir uns doch darüber einig, dass bereits zuvor beidseitig Gehwege vorhanden waren!?
4.\"Die Stichstraße entlang der Schule wurde bewusst durch einen Bord von der Fahrbahn \"Im Teichert\" getrennt und mit Pflaster befestigt. Dies soll den Charakter des Fußgängerbereiches auch durch den Ausbau verdeutlichen\":
Zunächst mal fragt man sich, warum man als Fußgänger nun weitläufig und im rechten Winkel herumlaufen muss, anstatt (wäre viel kürzer) einfach dem Straßenverlauf folgen zu können? Dann tritt man nämlich in die beiden neu angelegten \"Hundeklos\"!(Kommt da überhaupt der Bücherbus noch durch?)
Die Stichstraße wird hauptsächlich als Abkürzung von den Leuten benutzt, die sich heutzutage kein Auto mehr leisten können. Außerdem dient sie Ungeduldigen dazu, die gerade bei Lidl erworbenen Alkoholika gleich dort in geselliger Runde zu konsumieren. Nachtschwärmer benutzen sie, um ihre Notdurft (auch feststofflich) zu verrichten, oder diskutieren hier gerne sehr emotional und lautstark mit ihrer Freundin ihre Beziehungsprobleme aus, inklusive anschließendem \"Versöhnungsquickie\" und zurückgelassenem Kondom.
Als Frau kann man bei Dunkelheit hier alleine nicht herlaufen!
Ob es da Sinn macht, die Stichstraße baulich noch deutlicher von der belebteren Fahrbahn zu trennen, ist doch äußerst fraglich...
Wer an dieser Stelle von beschwingt wandelnden Touristen träumt, den wird die (zumindest nähere) Zukunft Lügen strafen!
5.\"...ist die Bereitstellung von öffentlichem Parkraum in der Straße leider nicht möglich gewesen.\":
Ich war immer der Ansicht, das Parken sei, zumindest im Grundsatz, frei und würde nicht von der zuständigen Verwaltung \"bereitgestellt\"!?
Zur Erinnerung: bis vor zweieinhalb Jahren war das Parken erlaubt, dann nur noch in sieben ausgewiesenen Parkbuchten und jetzt ist es komplett verboten!
Sehr geehrter Herr Zimmer,
vermutlich sind Sie von den Baumaßnahmen nicht persönlich betroffen? Achtzig Schritte sind in diesem Fall nicht einfach achtzig Schritte, sondern achtzig zusätzliche Schritte. Vorher konnten Sie z.B. als Frau im Teichert parken, die Stichstraße einsehen und schnell durchhuschen! Nach Ihrer Argumentation müssten Sie erst ins Parkhaus fahren und wüssten nicht, welche Situation Sie vorfänden, wenn Sie beim Konradhaus um die Ecke in die Stichstraße einbiegen würden...
Außerdem kostet auch dieses, zugegebenermaßen günstige Parkhaus, Geld. Bei regelmäßiger Nutzung 75,-€ im Monat, das sind bei zwei Autos immerhin 1.800,-€ im Jahr, kein Pappenstiel!
Kurzum: über Ästhetik kann man hier sicher streiten, über den praktischen Nutzen kaum!
Hier wurde Schritt für Schritt ohne Not und künstlich eine Situation erzeugt, wie sie die bedauernswerten Bewohner der Altstadt sozusagen naturgemäß hinnehmen müssen!
Ich verstehe den Sohn von Frau Born (GB 2030), wir werden es genauso machen!
Das Resultat ist Gentrifizierung: Berufstätige und junge Menschen wandern ab, es verbleiben die Rentner und die Touristen, Luxussanierung hat längst eingesetzt und die paar Bulgaren wird man auch noch los... Schöne heile Welt!
Solange ich noch Bürger der Stadt bin, möchte ich mich dafür aussprechen, die längst überfällige Parkplatzbewirtschaftung auf dem Oberwerth einzuführen, was doch viel näher zur Innenstadt liegt. Das sollte man dann aber ebenso restriktiv machen, wie in Ehrenbreitstein! Dann könnten die dortigen Anwohner ihre Verwandten ja zukünftig zu Fuß vom HBF abholen, ist ja nicht weit (es gibt heutzutage ja Trolleys)! Das ist ökologisch vorteilhaft, gesund und folgt dem Zeitgeist. Außerdem sähe es dort ja auch sehr viel schöner aus, was eindeutig dem Allgemeinwohl dienen würde!
Aber,... ich glaub nicht dran, denn \"Quod licet Iovi, non licet bovi\"!
MfG J. Mildenberger
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig
mit Verwunderung las ich in Ihrem Gästebucheintrag 2028, in dem Sie schreiben, dass sich die Anwohner der Altstadt nicht dazu äußern, wenn von Ihnen Maßnahmen getroffen werden, die zur Entlastung der Bewohner bei der Parkplatzsuche getroffen werden. Das stimmt jetzt aber so nicht. Ich habe mich bei Ihnen für Ihre Bemühungen bedankt (GB Eintrag 1577). Ebenso mein Sohn (GB Eintrag 1591).
Bei der neuesten Maßnahme auf dem Busparkplatz bin ich allerding sehr skeptisch. Wer kommt denn erst um 22 Uhr von der Arbeit nach Hause??.. und glauben sie wirklich, dass diese Plätze dann den Bewohnern zur Verfügung stehen? Wenn da jemand, der kein Anwohner ist, um 20 Uhr einen freien Platz gefunden hat, bleibt der auch da stehen bis er nach Hause fährt und parkt den PKW nicht um 22 Uhr um. Die zahlen dann doch lieber die paar Euro für das Falschparken und haben einen schönen Parkplatz.
Für die Wochenenden,Feiertage und Veranstaltungen gibt es leider immer noch keine Lösung für die Bewohner, ihren PKW abzustellen.
Übrigens hat mein Sohn aufgeben und ist aus Koblenz weggezogen. Jetzt hat er immer einen Parkplatz, wenn er nach Hause kommt und muss nicht bis zu einer Stunde lang suchen.
Jedenfalls möchte ich hier, trotz der immer noch angespannten Parksituation anerkennen, dass Sie wenigstens versuchen etwas zu ändern. Wenn Ihnen mal wieder der Sturm der Entrüstung der \"Gegenseite\" ins Gesicht bläst, denken Sie daran, dass es bestimmt viele Leute gibt, die wirklich froh sind, wenn etwas getan wird!
Mit freundlichen Grüße
Gabi Born
mit Verwunderung las ich in Ihrem Gästebucheintrag 2028, in dem Sie schreiben, dass sich die Anwohner der Altstadt nicht dazu äußern, wenn von Ihnen Maßnahmen getroffen werden, die zur Entlastung der Bewohner bei der Parkplatzsuche getroffen werden. Das stimmt jetzt aber so nicht. Ich habe mich bei Ihnen für Ihre Bemühungen bedankt (GB Eintrag 1577). Ebenso mein Sohn (GB Eintrag 1591).
Bei der neuesten Maßnahme auf dem Busparkplatz bin ich allerding sehr skeptisch. Wer kommt denn erst um 22 Uhr von der Arbeit nach Hause??.. und glauben sie wirklich, dass diese Plätze dann den Bewohnern zur Verfügung stehen? Wenn da jemand, der kein Anwohner ist, um 20 Uhr einen freien Platz gefunden hat, bleibt der auch da stehen bis er nach Hause fährt und parkt den PKW nicht um 22 Uhr um. Die zahlen dann doch lieber die paar Euro für das Falschparken und haben einen schönen Parkplatz.
Für die Wochenenden,Feiertage und Veranstaltungen gibt es leider immer noch keine Lösung für die Bewohner, ihren PKW abzustellen.
Übrigens hat mein Sohn aufgeben und ist aus Koblenz weggezogen. Jetzt hat er immer einen Parkplatz, wenn er nach Hause kommt und muss nicht bis zu einer Stunde lang suchen.
Jedenfalls möchte ich hier, trotz der immer noch angespannten Parksituation anerkennen, dass Sie wenigstens versuchen etwas zu ändern. Wenn Ihnen mal wieder der Sturm der Entrüstung der \"Gegenseite\" ins Gesicht bläst, denken Sie daran, dass es bestimmt viele Leute gibt, die wirklich froh sind, wenn etwas getan wird!
Mit freundlichen Grüße
Gabi Born
Sehr geehrter Herr Bialk (GB 2026),
Sie wissen, dass mir auch unser lokaler Beitrag zum Klimaschutz sehr am Herzen liegt. Und Sie wissen, dass ich große Hoffnungen für eine auch ökologisch moderne Energieversorgung mit EVM und KEVAG verbinde. Das Vertrauen, dass ein Koblenzer Oberbürgermeister Einfluss nehmen könnte auf die Gestaltung künftiger Bundesenergiepolitik im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin, das ist zwar ehrenhaft, aber unrealistisch. Ich habe morgen Gelegenheit zu einem Gespräch mit unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ja Mitglied der Koalitionsrunde ist. Da werde ich bestimmt Neuigkeiten erfahren, wie die Verhandlungen auch aus kommunaler und aus Landessicht laufen. Darauf bin ich neugierig. Aber selber tätig werden kann ich auf dieser Ebene nun wirklich nicht. MfG JoHo, OB
Sie wissen, dass mir auch unser lokaler Beitrag zum Klimaschutz sehr am Herzen liegt. Und Sie wissen, dass ich große Hoffnungen für eine auch ökologisch moderne Energieversorgung mit EVM und KEVAG verbinde. Das Vertrauen, dass ein Koblenzer Oberbürgermeister Einfluss nehmen könnte auf die Gestaltung künftiger Bundesenergiepolitik im Rahmen der laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin, das ist zwar ehrenhaft, aber unrealistisch. Ich habe morgen Gelegenheit zu einem Gespräch mit unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die ja Mitglied der Koalitionsrunde ist. Da werde ich bestimmt Neuigkeiten erfahren, wie die Verhandlungen auch aus kommunaler und aus Landessicht laufen. Darauf bin ich neugierig. Aber selber tätig werden kann ich auf dieser Ebene nun wirklich nicht. MfG JoHo, OB
Sehr geehrter Herr Singer (GB 2025),
vielen Dank für Ihren nachvollziehbaren Debattenbeitrag zur Parkplatzsituation in Ehrenbreitstein. Ich greife das auf, um mal meinerseits eine gewisse Verwunderung zu schildern. Über Jahre gab es viele Gästebucheinträge (auch weitere Petitionen schriftlich oder in meinen Bürgersprechstunden) zum Thema Anwohnerparken in der Altstadt. Nicht zuletzt deshalb ist der OB - unterstützt vom Baudezernenten - tätig geworden. Zunächst haben wir die kostenpflichtigen Parkzeiten in der Altstadt abends verlängert. Das soll einerseits Abendbesucher/-innen von außerhalb motivieren in die Tiefgaragen zu fahren, andererseits Nachtparker/-innen von außen länger von den Straßenparkplätzen zugunsten der Anwohnerschaft abhalten. Kaum hatten wir dies im Stadtvorstand beschlossen, da gab es öffentliche Kritik von Gastronomen, wir würden ihnen Kunden abhalten. Die Anwohner/-innen aber, für die wir die Regelung getroffen haben, äußern sich nicht.
Jetzt sind wir einen weiteren Schritt gegangen: Wir haben den Bus-Parkplatz am Deutschen Eck gesplittet für Busse und für Anwohner/-innen. Sofort kam die öffentliche Kritik aus dem Busgewerbe, wir verdrängten damit den Bustourismus. Keine Silbe des Dankes für unseren Mut habe ich öffentlich (z.B. hier im Gästebuch) seitens der Anwohnerschaft der Altstadt gelesen, dass wir hiermit eine zweite Maßnahme zu ihren Gunsten nicht nur geprüft, sondern auch durchgesetzt haben. Die Maßnahme gilt als vorläufig. Wir werden Erfahrungen mit beiden Maßnahmen einsammeln. Wenn die Anwohnerschaft darauf überhaupt nicht reagiert, könnte die Politik zu dem Eindruck kommen, der Wert der Maßnahme für die Anwohner/-innen in der Altstadt stünde in keinem Verhältnis zum jeweiligen Ärger mit den negativ Betroffenen.
Darauf will ich einfach einmal grundsätzlich aufmerksam machen: In der Politik gibt es nahezu nichts Unumstrittenes. Was für den einen gut ist, ist für andere schlecht. Deshalb geht es in der Politik niemals darum, es allen recht zu machen, sondern fachlich vertretbaren, gerechten Interessenausgleich zu schaffen. Ob das gelingt, das hängt aber auch von der öffentlichen Wahrnehmung ab. Und deshalb ist es nur klug, wenn diejenigen, die von einer Entscheidung begünstigt werden, dies auch öffentlich anerkennen. MfG JoHo
vielen Dank für Ihren nachvollziehbaren Debattenbeitrag zur Parkplatzsituation in Ehrenbreitstein. Ich greife das auf, um mal meinerseits eine gewisse Verwunderung zu schildern. Über Jahre gab es viele Gästebucheinträge (auch weitere Petitionen schriftlich oder in meinen Bürgersprechstunden) zum Thema Anwohnerparken in der Altstadt. Nicht zuletzt deshalb ist der OB - unterstützt vom Baudezernenten - tätig geworden. Zunächst haben wir die kostenpflichtigen Parkzeiten in der Altstadt abends verlängert. Das soll einerseits Abendbesucher/-innen von außerhalb motivieren in die Tiefgaragen zu fahren, andererseits Nachtparker/-innen von außen länger von den Straßenparkplätzen zugunsten der Anwohnerschaft abhalten. Kaum hatten wir dies im Stadtvorstand beschlossen, da gab es öffentliche Kritik von Gastronomen, wir würden ihnen Kunden abhalten. Die Anwohner/-innen aber, für die wir die Regelung getroffen haben, äußern sich nicht.
Jetzt sind wir einen weiteren Schritt gegangen: Wir haben den Bus-Parkplatz am Deutschen Eck gesplittet für Busse und für Anwohner/-innen. Sofort kam die öffentliche Kritik aus dem Busgewerbe, wir verdrängten damit den Bustourismus. Keine Silbe des Dankes für unseren Mut habe ich öffentlich (z.B. hier im Gästebuch) seitens der Anwohnerschaft der Altstadt gelesen, dass wir hiermit eine zweite Maßnahme zu ihren Gunsten nicht nur geprüft, sondern auch durchgesetzt haben. Die Maßnahme gilt als vorläufig. Wir werden Erfahrungen mit beiden Maßnahmen einsammeln. Wenn die Anwohnerschaft darauf überhaupt nicht reagiert, könnte die Politik zu dem Eindruck kommen, der Wert der Maßnahme für die Anwohner/-innen in der Altstadt stünde in keinem Verhältnis zum jeweiligen Ärger mit den negativ Betroffenen.
Darauf will ich einfach einmal grundsätzlich aufmerksam machen: In der Politik gibt es nahezu nichts Unumstrittenes. Was für den einen gut ist, ist für andere schlecht. Deshalb geht es in der Politik niemals darum, es allen recht zu machen, sondern fachlich vertretbaren, gerechten Interessenausgleich zu schaffen. Ob das gelingt, das hängt aber auch von der öffentlichen Wahrnehmung ab. Und deshalb ist es nur klug, wenn diejenigen, die von einer Entscheidung begünstigt werden, dies auch öffentlich anerkennen. MfG JoHo