Gästebuch

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Bernd Kaufmann (NR. 2020) schrieb am 8. November 2013 um 22:27:
Lieber Oberbürgermeister Hofmann-Göttig (GB2012),

vorab möchte ich Ihnen danken für die offene Kommunikation, die Sie den Bürgerinnen und Bürgern mittels dieses Gästebuches ermöglichen und dies auch leben.

Ihre Ausführungen zu den Stromprodukten von KEVAG und EVM finde ich sehr „interessant“. Es ist sicherlich richtig, dass EVM und KEVAG unterschiedliche Historien haben und deshalb auch unterschiedliche Stromprodukte. Auch ist es sicherlich richtig, dass nicht alle Kunden Ökostromprodukte haben wollen und sich daher für andere Produkte entscheiden. Aber zweifelsfrei ist es auch klare Erkenntnis der Energiemarktliberalisierung, dass die Kunden faire Strompreise haben wollen und wegen des Strompreises auch den Stromversorger wechseln.

Die erfolgreichen EVM-Stromkunden-Akquisitionen der letzten Jahren verdeutlichen dabei: 100% Ökostrom ist günstiger als Atom- und Kohlestrom … und faire Strompreise sind möglich.

Im direkten Kostenvergleich zwischen EVM und KEVAG würde eine Koblenzer Familie mit 100 % - Ökostrom (EVM) ca. 90 Euro / Jahr gegenüber dem Atom- und Kohlestrom (KEVAG) sparen. Zwischenzeitlich gibt es zwar den KEVAG-Treuestrom mit 100 % Ökostrom, aber noch nicht zu einem fairen Preis. Denn dieser ist – selbst nach Abzug der 25 Euro-Treueprämie – immer noch 65 Euro / Jahr teurer als bei der EVM.

Schade, dass aktuell die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger noch nicht zur EVM wechseln und damit die Vorteile von „100 % Ökostrom zu einem fairen Preis“ nutzen können.

Bleibt zu hoffen, dass die anstehende Fusion von KEVAG und EVM zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger erfolgt, sprich:
faire Strompreise … und dies ist nur mit 100 % Ökostrom und nicht mit Atom- und Kohlestrom möglich!

Herzliche Grüße

Bernd Kaufmann
Perry Metten-Golly (NR. 2019) schrieb am 8. November 2013 um 11:59:
Sehr geehrter Herr Güls (GB 1986/ 1992),
da der Oberbürgermeister sich gerade auf der Fahrt ins Ausland befindet, hat er mich gebeten, Ihnen folgende Antwort auf Ihren Gästebucheintrag zukommen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen, Perry Golly Leiter des Büros des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig
Sehr geehrter Herr Güls (GB 1986/ 1992),
bitte entschuldigen Sie, dass folgende Antwort etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat als üblich. Mir ist wichtig, dass hier keine Missverständnisse entstehen. Mit Stadtratsbeschluss vom 23.08.2012 wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen eine Zusammenlegung der Koblenzer Förderschulen an einem Standort möglich und zustimmungsfähig ist. Infolgedessen hat das Kultur- und Schulverwaltungsamt im vergangenen Jahr eine umfangreiche Datensammlung betrieben und auf dieser Grundlage, sowie unter Berücksichtigung der Aussagen des Schulentwicklungsplans der Stadt Koblenz, mögliche künftige Maßnahmen im Rahmen der Schulentwicklungsplanung konzeptionell ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden des Weiteren die erforderlichen Gespräche mit Vertretern der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), sowie dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz gesucht. Dabei stellte sich heraus, dass neben den ursprünglich fokussierten Förderschulen, auch die weitere Entwicklung der Realschulen plus in Koblenz aufgrund der an dieser Schulform kontinuierlich rückläufigen Schülerzahlen im Gesamtkontext der Schulentwicklungsplanung zu betrachten ist. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Schulträgerausschusssitzung vom 28.08.2013 wurde die Verwaltung beauftragt, die bildungspolitischen Sprecher, die betroffenen Schulleitungen, die Fraktionen, sowie die Elternschaft in den Prozess mit einzubinden, infolgedessen das zuständige Kultur- und Schulverwaltungsamt ein umfangreiches Beteiligungsverfahren zum 22.10.2013 eingeleitet hat, welches derzeit noch andauert. Im Rahmen dieses Beteiligungsverfahren werden alle Daten und Fakten transparent dargelegt und auf dieser Basis ergebnisoffen im Zusammenhang mit der Schulentwicklung in Koblenz diskutiert. Der von Ihnen aktuell eingebrachte Aspekt bzgl. der Anmeldebögen in den Grundschulen wurde im Rahmen der Sitzung des Beteiligungsverfahren durch die Schulleitung an die Verwaltung herangetragen. Von diesem Zustand hat die Verwaltung keinerlei Kenntnis. Diesbezüglich muss auf die ADD als zuständige Schulbehörde verwiesen werden, welche für die innerorganisatorischen Schulangelegenheiten zuständig ist. Ich stehe Ihnen weiterhin für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Joachim Hofmann-Göttig
Hofmann-Göttig (NR. 2018) schrieb am 7. November 2013 um 19:04:
Allor Peterssen,
nein, ich bin in Facebook nicht unterwegs. Ich habe die vorliegende private Homepage und eine offizielle städtische unter www.koblenz.de, über die man mich auch unmittelbar per Mail erreichen kann. MfG JoHo
Allor Peterssen (NR. 2017) schrieb am 7. November 2013 um 16:47:
Liebe Herr Hoffmann, Haben Sie vielleicht auch eine FB Seite? Gruss
Werbe-Hosting getilgt mit der Bitte um Verständnis.
Mit freundlichem Gruß CHerzog, Redaktion www.hofmann-goettig.de
Hofmann-Göttig (NR. 2016) schrieb am 7. November 2013 um 12:43:
Sehr geehrter Herr Güls (GB 2010),
als Seilbahnkämpfer weiß ich, dass die Integration der Seilbahn in den ÖPNV eine faszinierende, aber alles andere als leicht zu lösende Kampfaufgabe ist. Dabei ist die Frage der Kostenbelastung durch erhebliche, dafür notwendige Verlängerung deren Betriebszeiten der Seilbahn eine mitentscheidende Frage, die im Augenblick nicht lösbar erscheint. Die Frage der Zugänglichkeit der Bergstation ist auch nicht kurzfristig zufriedenstellend zu klären. Wir bleiben dran. Aber es ist eher eine Vision, als eine zeitnah zu realisierende Vorstellung. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 2015) schrieb am 7. November 2013 um 12:32:
Lieber Thomas Enders (GB 1990),
nach Kontaktaufnahme mit dem KEVAG-Vorstand komme ich nun noch einmal auf die Angelegenheit zurück, mit der ich dann diesen Vorgang auch zum jetzigen Zeitpunkt zunächst einmal abschließen möchte und muss, weil es weitere Neuigkeiten erst nach Vollzug der Fusion von KEVAG und EVM zu vermelden geben wird.
Vielen Dank für Ihre Fragen bzw. Vorschläge, die ich Ihnen gern wie folgt beantworte:
Zu1: Da die EVM in Relation zur Stromkundenanzahl der KEVAG bislang neben der Grundversorgung in Cochem ausschließlich Neukundenakquisition gemacht hat, hat sie sich im Akquisitionsgebiet auf das Angebot von Ökostromprodukten fokussiert. Die KEVAG hat, historisch gewachsen, entsprechend der Kundenbedürfnisse ein breites Produktportfolio Strom, z. B. Festpreisprodukte, TreueStrom, Ökostromprodukte, etc. Die KEVAG gibt somit der Kundschaft die Möglichkeit, aus einem breiten Produktportfolio zu wählen. Klare Erkenntnis über die vielen Jahre seit Energiemarktliberalisierung ist z. B. die Tatsache, dass nicht alle Kunden Ökostromprodukte haben wollen und sich daher für andere Produkte entscheiden. Wie Ihnen bereits mitgeteilt, ist es selbstverständlich möglich, analog den von Ihnen genannten Wettbewerbern, ein zertifiziertes 100% Ökostromprodukt oder sogar ein 100% Ökostromprodukt (Naturstrom) mit GSL-Label Zertifizierung zu wählen.
Zu 2: Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Zusammenführung der beiden Unternehmen, um im Laufe des nächsten Jahres die Fusion KEVAG/EVM zu vollziehen. Zu diesem Zeitpunkt werden wir mit spürbarer Medienresonanz und verstärkter Kommunikation in eigener Sache das neu geschaffene Unternehmen unseren Kunden und Kundinnen und den Bürgern und Bürgerinnen der Region vorstellen.
Zu 3: Auch wenn ich Ihren Vorschlag mit dem Fokus ausschließlich auf Strom nicht so ganz verstanden habe, ist die Zielsetzung und die Lösung der Zusammenführung wie folgt: Mit erfolgter Fusion werden die derzeitigen Mitarbeiter/-innen der KEVAG/EVM im Rahmen ihrer neuen Verantwortungen sowohl das Strom- als das Gasgeschäft aus einer Hand machen. Zum Bespiel wird ein/-e Vertriebsmitarbeiter/-in, die/der heute ausschließlich Strom- oder Gas-Produkte vermarktet, zukünftig aus einem Guss für die Vermarktung des Gesamtgeschäftes Strom/Gas verantwortlich sein.
Ich hoffe Ihnen mit diesen Antworten gedient zu haben und verbleibe mit besten Grüßen, Hofmann-Göttig Vorsitzender der Aufsichtsräte von KEVAG und EVM
René Güls (NR. 2014) schrieb am 5. November 2013 um 12:25:
PS: Um die Realschule hier nicht ganz außen vor zu lassen: Wie sich mittlerweile herausstellt, ist das Konzept des Förderschulzentrums für die Planer \"alternativlos\", doch leider wird hier lediglich auf die Kosten geschaut und leider nicht auf die Kinder, die das vergrößerte Konfliktpotenzial an der Schule ausbaden müssten. Ein Zitat aus dem Planer-Team hierzu war sinngemäß, dass man sich damit nicht auch noch befassen könne. Das kann doch wirklich nicht ihr Anspruch sein, oder?
René Güls (NR. 2013) schrieb am 5. November 2013 um 12:25:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

heute schreibe ich Ihnen als \"Seilbahn-Kämpfer\" und Betreiber des Facebookauftritts \"Pro Seilbahn Koblenz\", auch wenn Ihre Antwort bzgl der Realschule Asterstein leider noch auf sich warten lässt.

Ich lese heute in der RZ über die Pläne, die Parkplatzsituation in der Altstadt durch Freigabe von Bus-Parktaschen zu entschärfen. Dabei liegt doch die Lösung schon seit geraumer Zeit auf dem Tisch: Die Seilbahn muss in den ÖPNV eingebunden und auf der Niederberger Höhe ein P&R-Parkplatz geschaffen werden. Die Seilbahn könnte hierdurch nochmals aufgewertet und die allgemeine Parkplatzsituation in der kompletten Innenstadt entschärft werden. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit könnte hier ein spontaner Testlauf (in meinen Augen) wahre Wunder bewirken und nebenbei auch dem ein oder anderen Berufspendler der rechten Rhein-Seite das Pendeln jeden Tag zu einem Seilbahn-Erlebnis machen. Die Idee: Kostenlose P&R-Parkplätze auf der Niederberger Höhe in Verbindung einer Seilbahn-Dauerkarte. Die Parkplätze bestehen seit der BuGa, einzig ein kurzer Bus-Pendler könnte zur Seite gestellt werden (morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie abends zu den Feierabend-Zeiten). Und natürlich müsste die Fahrtzeit der Seilbahn ein wenig verlängert werden.

Mit freundlichen Grüßen,

René Güls
Hofmann-Göttig (NR. 2012) schrieb am 4. November 2013 um 20:20:
Sehr geehrter Herr Mildenberger, sehr geehrte Frau Breidbach,
ich habe den Herrn Baudezernenten gebeten, sich der Sache jeweils anzunehmen. MfG JoHo
Carola Breitbach (NR. 2011) schrieb am 4. November 2013 um 16:50:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich möchte Sie heute über eine unerträgliche Parksituation auf der Karthause informieren,die sich laut Ordnungsamt der Stadt Koblenz durch Anbringung eines Verkehrsschildes (Parken nur in gekennzeichneten Flächen erlaubt) erledigen würde.
In der Spechtstrasse, auf dem sogenannten\"Kirmesplatz\" wird ab morgens früh 8 Uhr alles zugeparkt, ohne Rücksicht auf Bürgersteige, Ein- und Ausfahrten, selbst das Einfahren in eigene Garagen ist nicht mehr möglich. Nachdem vor 2 Wochen mal wieder ein großes Fahrzeug, diesmal die Grünschnittabholung, nicht mehr um die Ecke kam und zum wiederholten Male das Ordnungsamt gerufen wurde, sprach ich persönlich mit einem Mitarbeiter, der mir erklärte, daß nur die Anbringung eines o.g. Verkehrsschildes ihnen eine Berechtigung gäbe, Maßnahmen zu ergreifen. Ich spreche im Namen zahlreicher Nachbarn, daß es hoffentlich nicht erst bei einem von uns brennen muß und dann erst etwas unternommen wird, weil die Feuerwehr nicht zu uns durchkommt. Die städtischen Müllwerker und das Ordnungsamt sind mit der Problematik vertraut und haben uns Unterstützung zugesagt, mich aber auch gebeten, Ihnen diesen Brief zu schreiben. Vielleicht kommen Sie einfach einmal zu uns herauf und schauen sich die Sache an einem Werktag um 8 Uhr morgens selbst an. Wie gesagt, laut Ordnungsamt mit der Anbringung eines Verkehrsschildes zu vermeiden. In der Hoffnung bald von Ihnen zu hören, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, Carola Breitbach