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René Güls (NR. 1760) schrieb am 25. Juni 2013 um 21:42:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

auch wir waren am Wochenende im neuen Forum Confluentes, das uns sehr gefallen hat. Allerdings sind mir doch ein paar Dinge aufgefallen, die ich hier kurz loswerden möchte:

1. Ich war überrascht, wie klein der Cafe-Bereich war und hoffe, dass man hier nachbessert, sollte die Zeit zeigen, dass das Café stärker genutzt wird, als bisher vermutet. Gerade das Angebot von gemütlichen Sitzgelegenheiten, um einen Kaffee zu genießen ist ein wenig unterdimensioniert.

2. Die Ein- und Auslasskreuze waren absolut überlastet. Das gerade am Romanticum nur ein Kreuz für Ein- und Auslass genutzt wird, so dass immer nur stoßweise Leute raus oder rein kommen, ist einfach zu wenig. Auch hier sollte noch einmal nachgebessert werden. Auch am Museum war aufgrund eines Ausfalls nur ein Kreuz nutzbar (im Romaticum ist ja sogar nur ein verfügbar / was passiert hier, wenn dies ausfällt?), so dass die Leute für den Auslass auf der Wendeltreppe warten mussten, was zusätzliches Unfallpotential mit sich brachte...

3. Der größte Kritikpunkt, den viele Koblenzer Bürger bereits geäußert haben, ist das äußere Erscheinungsbild. Ich hatte im Vorfeld bereits schon einmal die Idee, durch geschickte Innenbeleuchtung, Aussenbeleuchtung oder Projektion von den benachbarten Gebäuden aus, das Forum zumindest in den Nachtstunden in buntes (farbwechselndes) Licht zu tauchen. Natürlich ist dies aufgrund der Größe mit ein wenig (Kosten-)Aufwand verbunden, würde dem Gebäude aber ein wenig Schliff geben und zu einem Touristenmagneten auch in den Abendstunden machen. Als Beispiel fällt mit hier die Rhein-Mosel-Halle ein, bei der die Außenbeleuchtung ja vorbildlich gelöst wurde. So etwas hätte ich mir auch für den Kulturbau gewünscht. Mit ein wenig Aufwand wäre ja sogar die Nutzung der Außenfassade als \"leuchtender Werbeträger\" nutzbar, der auf anstehende Veranstaltungen hinweist, Gäste / Touristen begrüßt oder (ganz innovativ) per SMS mit Texten der Touristen versehen werden kann. Wenn man sich solche \"leuchtenden\" Gebäude in anderen Städten ansieht, so haben diese sich immer als Magnet für Touristen entwickelt. Und genau dort finden unsere Touristen mit der Tourist-Info ja auch ihre neue Anlaufstelle. Aber was nicht ist, kann ja evtl noch werden.

Mit freundlichen Grüßen,

René Güls
Hofmann-Göttig (NR. 1759) schrieb am 25. Juni 2013 um 15:11:
Sehr geehrte Frau Plato (GB 1749),
soeben habe ich Rückmeldung vom Amt für Stadtentwicklung zu Ihrer umfassenden Situations-Beschreibung in der Arenberger Ortsmitte erhalten (siehe GB 1753). Das Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung kennt die Situation und die Eigentumsverhältnisse. In diesem Amt sind Bauaufsicht und Denkmalpflege sowie Stadtplanung vereint angesiedelt. Von dort hat man sich regelmäßig und immer wiederkehrend mit der Immobilie und dem offensichtlichen Verfall auseinandergesetzt, wobei die Handlungsmöglichkeiten hier sehr begrenzt sind, wie Sie ja bereits selbst mitteilen. In den letzten Wochen erfolgte dann sehr intensiv eine Erörterung im Zusammenhang mit stadtplanerischen Aufgaben zur Ansiedlung eines Nahversorgers, die Ihnen ja aus dem Ortsbeirat bekannt sein dürfte. Am Sinnvollsten wäre aus meiner Sicht eine umfängliche stadtplanerische Lösung, die dieses für Arenberg bedeutende, leider verfallende Objekt sinnvoll integriert oder aber - wenn dies nicht finanzierbar ist und die Denkmalpflege keine Bedenken hat - beseitigt und durch entsprechende Neubauten ersetzt. Dies bedarf allerdings einer sorgsamen und guten Vorbereitung, sowie des hierzu notwendigen finanziellen Engagements eines privaten Bauherren. Dazu laufen verwaltungsseitig derzeit die entsprechenden Beratungsgespräche und Recherchen auch unter Einbeziehung der Wirtschaftsförderung. Das Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung wird sich auch um evtl. mögliche weitergehende Sofortmaßnahmen kümmern und dann dem Ortsvorsteher Gerd Giefer gegenüber Bericht erstatten. Da Sie ebenfalls Ortsbeiratsmitglied in Arenberg/Immendorf sind, werden Sie von dort aus dann sicher regelmäßig auf dem Laufenden gehalten. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1758) schrieb am 25. Juni 2013 um 15:06:
Sehr geehrter Herr Körfgen (GB 1752),
ich habe durchaus Schwierigkeiten Ihre überwiegend zutreffenden positiven Bemerkungen über das Innere des Kulturbaus zu verbinden mit Ihrer Schlusskritik. Für mich ist das Gebäude ein Quantensprung für unser Stadtmarketing nach Innen und nach Außen. Alle drei Einrichtungen (Tourismus, Museum, Bibliothek) haben ganz neue Perspektiven bekommen und das Kulturcafé verbindet. Ich habe in den letzten Wochen mit mehreren Hundert Koblenzern und Koblenzerinnen gesprochen, die drin waren. Ganz überwiegend waren die Reaktionen nur mit einem Wort zu beschreiben: Begeisterung. Aber bitte, liebe Koblenzer/-innen: Machen Sie sich selber ein Bild und gehen rein und erobern Sie sich Ihre Neue Mitte. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1757) schrieb am 25. Juni 2013 um 15:00:
Sehr geehrter Herr Körfgen (GB 1751),
das Thema \"Alte Münze\" ist ein langjähriges Ärgernis. Der Baudezernent bemüht sich um einen gemeinsamen Ortstermin mit mir und anderen Personen. Da der Besitzer aber im Ausland sei, ist das bisher nicht zustande gekommen. Wir sind aber dran.
MfG
JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1756) schrieb am 25. Juni 2013 um 14:58:
Sehr geehrte Frau Best (GB 1750), ich wünsche Ihnen mit der Fähre Lay viel Erfolg und beglückwünsche Sie und Ihren Verein für Ihr ehrenamtliches Engagment.
MfG
JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1755) schrieb am 25. Juni 2013 um 14:56:
Sehr geehrte Frau Plato (GB 1749),
ich mache mich schlau in der Verwaltung und melde mich dann.
MfG
JoHo
Thomas Körfgen (NR. 1754) schrieb am 25. Juni 2013 um 13:06:
Sehr geehrter Herr OB,

nun isser endlich offen unser neuer Kulturbau. Am Sonntag war ich drinnen. Von aussen gefällt er mir nicht, er wirkt mir zu \"nackt\" und kalt. Von innen gefällt er mir architektonisch sehr.

Was aber bereits auffällt, wo das Gebäude doch so hoch gelobt und stilisiert wird:

1. Hätte man nicht einen großen farbigen Schriftzug \"Forum Confluentes\" an die Fassade anbringen können, wie das am Forum Mittelrhein ist? So klebt lediglich ein einfacher Schriftzug über den Eingängen.

2. Ich halte es schon wirklich für sehr bemerkenswert, wieviel Raum man hier für die doch überschaubare Menge an Bücher geschaffen hat. Dass mir die kalten weißen Regale nicht gefallen ist eine Sache. Aber wieviele Reagele sind zum Teil nur zu einem Viertel oder Drittel gefüllt. Müssen noch Bücher einsortiert werden? Dass auch noch die deutschen Klassiker ziemlich versteckt in einer Ecke stehen... und nicht an etwas zentralerer Stelle.

Manche großzügigen Ecken sind noch leer - oder es wurden aus optischen Gründen paar Stühle hingestellt. Werden die - womit auch immer - noch ausgefüllt?

Werden in der Leselounge noch Sessel o.ä. hingestellt, damit der Name Lounge auch seinen Namen verdient? Bislang stehen dort nur Stühle. Wer will darauf länger verweilen?

Für mich hat sich da schnell die Frage gestellt, ob sich das ganze überhaupt lohnt. Benötigt man heutzutage, insbesondere in Zeiten des digitalen Zeitalters und des fortschreitenden Zuspruchs des e-books solch eine Bibliothek? Der Bau hat ne Menge gekostet und wird im Unterhalt weiterhin ne Menge Geld kosten. (über 1 Mio.€ ???) Da freuen sich die Gebäudereiniger, erst recht wenn innen und aussen mal alles gereinigt werden muss.

3. Die Exponate des Mittelrhein-Museums haben mir gut gefallen. War echt überrascht, wieviele Kunstwerke dort sind. Hier hätte ich mir gewünscht, wenn diese nicht so nah beeinander hängen würden. Aber da ist leider kein Platz, weil die Stadtbibliothek so viel (m.E. viel zu viel) Raum einnimmt.

4. Das Romantikum ist ok, eher was für Touristen und Kinder.

5. Die Touristen-Infos am Bahnhof und im alten Rathaus waren m.E. bisher (auf jeden Fall optisch) besser mit Info-Material ausgestattet.

6. Das Cafe find ich überhaupt nicht gelungen. Ist die Theke an für sich schön, aber wer setzt sich - egal wo man im Grunde sitz - direkt vor Gläsern, der Spüle oder dem Kaffeeautomat. Dann stehen da auch gerade mal 4 Tische drinnen. Und draußen die 3 Tische verlieren sich ja total. Sieht irgendwie alles sehr mikrig aus. Hätte mir da etwas besseres gewünscht. Durfte Cafe Junge nicht mehr?

Alles in allem bin ich sehr gespannt, wie´s um den Kulturbau in naher Zukunft aussehen wird. Ich kann die kritischen Anmerkungen einiger Stadträte nunmehr bestens nachvollziehen.

MfG

TK
Thomas Körfgen (NR. 1753) schrieb am 25. Juni 2013 um 12:38:
Sehr geehrter Herr OB,

im Nachgang zu GB 1749 hätte ich sehr gerne einmal gewusst...., wie ist denn der aktuelle Sachstand Alte Münze auf dem Münzplatz. Seitdem ich in Koblenz wohne - nun seit fast vier Jahren - kenne ich das ggebäude nur eingerüstet. Wem gehört das Gebäude....., was soll mit ihm einmal geschehen?


Viele Grüße

TK
Monika Best (NR. 1752) schrieb am 25. Juni 2013 um 09:49:
Danke! Wir werden alles daransetzen, dass die Fähre noch in diesem Sommer wieder fahren kann.
Viele Grüße aus Lay
Monika Best
Anna-Maria Plato (NR. 1751) schrieb am 25. Juni 2013 um 08:26:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
in Koblenz-Arenberg gibt es ein Haus (ehemals Hotel Löhner), das in den letzten Jahren immer mehr verfällt. Es befindet sich in der Immendorfer Straße in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche St. Nikolaus. Das Haus wird vom Besitzer als Müllhalde benutzt (verschimmeltes Brot und andere Lebensmittel auf der Fensterbank, Sperrmüll im Inneren etc.); es wurden von Anwohnern auch schon Nagetiere im Inneren des Hauses gesichtet. Die Presse hat ebenfalls schon des Öfteren über diesen \"Schandfleck\" geschrieben. Auf Nachfragen beim Ortsbürgermeister Gerd Giefer wurde uns mitgeteilt, dass es laut Verwaltungsauskunft keine Handhabe gegen den Eigentümer gäbe, solange keine ersichtliche Gefahr drohe. Nachdem dann einige Fensterscheiben zu Bruch gingen, hat die Verwaltung reagiert und einige Scheiben vernagelt.
Was passiert aber weiter mit dem \"Schandfleck von Arenberg\"?
Es muss doch möglich sein, dem Besitzer irgendwelche Auflagen zu machen, zumal nun auch noch der Außenputz anfängt zu bröckeln und abzufallen.
Kann sich das Gesundheitsamt und/ oder die Denkmalpflege der Sache annehmen? Immerhin beherbergte dieses Haus früher die erste Schule von Arenberg.
Es wäre schön, wenn Sie sich dieser Sache annehmen würden, denn es ist eine Zumutung für alle Nachbarn, für die Bevölkerung und vor allem für unsere Gäste, die den Wallfahrtsort Arenberg besuchen.
Mit freundlichen Grüßen

Anna-Maria Plato
1. Vorsitzende der Bürgerinitiative Arenberg 2000 e.V.