Gästebuch

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Hofmann-Göttig (NR. 1750) schrieb am 24. Juni 2013 um 19:55:
Sehr geehrte Frau Best, wir haben uns heute im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates umfassend mit der Problematik Fähre Lay beschäftigt. Auch wenn dies in nicht-öffentlicher Sitzung geschah, so wurde mir ausdrücklich frei gestellt, dies hier mit dem Gästebucheintrag öffentlich zu berichten:
Wir haben uns entschlossen, die Beschlussvorlage der Einstellung der Fähre Lay nicht in der kommenden Stadtratssitzung zu beraten. Für uns steht fest, dass in die Fähre Lay keine weiteren Investitionen getätigt werden sollen. Allenfalls sind wir bereit, für eine Übergangszeit bis zum Ende der technischen Betriebsgenehmigung der Fähre die jetzt laufenden Ausgaben zu tätigen. Wenn es Ihnen gelingt, mit Hilfe Ihres Vereins den Weiterbetrieb der Fähre sicher zu stellen, dann werden wir Sie nicht entmutigen mit einem entgegen stehendem Beschluss. Wir werden auch die Bewerber für die Funktion des Fährbetreibers fragen, ob sie für eine derartige Lösung zur Verfügung stehen würden. Sie. Ihrerseits, wollten ja auch auf die Suche nach einem Fährbetreiber unter diesen Bedingungen gehen. Über diese Haltung bestand zwischen den Fraktionen Einvernehmen. Der Layer Ortsvorsteher Kreuser hat sich nach Kräften für den Erhalt der Fähre eingesetzt. Er war bei den Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats (HuFa) zugegen und steht Ihnen für die Beantwortung weiterer Fragen zur Verfügung, soweit Sie das wünschen. Viel Glück also, und Danke für Ihr ehrenamtliches Engagement. Liebe Grüße Hofmann-Göttig, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrats und Chef der Verwaltung
Hofmann-Göttig (NR. 1749) schrieb am 24. Juni 2013 um 13:42:
Liebe Frau Born, ich habe heute Morgen die ärgerliche Sache mit den Fachleuten besprochen und folgende Auskunft erhalten: Die Schiffsstromversorgung ist wieder in Betrieb. Leider haben wir zur Zeit noch keine rechtliche Handhabe, wenn sich die Fahrgastschiffe nicht an die Stromversorgung anschließen. Geplant ist, ab 01.10.2013 das P-A-Ufer als Anlegestelle zu betreiben. Erst dann ist es möglich, die Fahrgastschiffe „zu zwingen“, sich an den Landstrom anzuschließen. Bedauerlicherweise können wir zur Zeit in der Sache noch keine komplette Abhilfe schaffen und die Kapitäne nur bitten, sich freiwillig an die Stromversorgung anzuschließen. Das ist zwar für Sie, Frau Born, noch nicht zufrieden stellend, aber: Sie sehen, wir arbeiten dran. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1748) schrieb am 24. Juni 2013 um 13:40:
Sehr geehrte Frau Best,
wir haben heute über die Angelegenheit im Ältestrat und im Stadtvorstand beraten und werden heute Nachmittag im Haupt- und Finanzausschuss darauf zurück kommen. Anschließend werde ich heute Abend hier in der Sache antworten.
MfG
JoHo
Gabi Born (NR. 1747) schrieb am 24. Juni 2013 um 01:00:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
es ist 10 vor 1 in der Nacht und wir können keinen Schlaf finden, weil mal wieder eines dieser Hotelschiffe die Aggregate laufen hat. Sie hatten mir zwar schon geschrieben, dass bedingt durch das Hochwasser die Stromversorgung eingestellt werden musste. Das sollte aber doch mittlerweile wieder funktionieren?! Es sollte doch eine Änderung bezüglich der Anlegestellen beschlossen werden??? Ist es denn wirklich immer noch so, dass die Schiffe die Aggregate laufen lassen dürfen? Ist die Ruhe der Anwohner immer noch zweitrangig??? Wir müssen 5:30 Uhr aufstehen und an Schlaf ist nicht zu denken.
Es ist wirklich zum Verzweifeln. Seit Jahren weiß man um diese Lärmbelästigung, aber es passiert: NICHTS!!!
Monika Best (NR. 1746) schrieb am 23. Juni 2013 um 13:31:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ein gutes Dutzend „Ehrenamtliche“ wollen als sog. Fährjungen auf der Layer Fähre unentgeltlich arbeiten, so dass keine Investitionen zur Erfüllung der EU-Vorschriften erforderlich sind. Unter dieser Voraussetzung hatten Sie uns am 11.Juni Ihre Unterstützung zugesagt. Während hier in Lay sehr viele engagierte Menschen daran arbeiten und Vorbereitungen treffen, dass die Layer Fähre so schnell wie möglich wieder fahren kann (Registrierung beim WSA, Vereinsgründung, Gespräche mit potentiellen Fährbetreibern und überregionaler Fachpresse), wird in Ihrer Verwaltung auf Hochtouren daran gearbeitet, die Fähre abzuschaffen (Beschlussvorlage für die Ratssitzung am 5.7. zur endgültigen Stilllegung der Fähre).In dieser Vorlage ist auch die Idee des Layer Ortsvorstehers enthalten, unserem dann gegründeten Verein die Fähre für 1 € zu verkaufen, was wir schon des öfteren ihm gegenüber mündlich als auch schriftlich abgelehnt haben. Diese angeblich so hohen Kosten (und die große Verantwortung) sollen für einen Verein locker tragbar sein? Apropos Kosten: Mit welcher Begründung wurde den Pachtinteressenten die Einsicht in die Schiffspapiere verwehrt? Sollen sie die Katze im Sack pachten? Oder kann man daraus vielleicht ersehen, dass der Zustand der Fähre gar nicht so hoffnungslos ist, wie von der Verwaltung behauptet wird? Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die alte Fähre hat Bestandsschutz. Wenn sie jetzt stillgelegt wird, würden die Auflagen bei erneuter Inbetriebnahme eines Fährbetriebes erschwert oder gar unmöglich gemacht. Das bitten wir bei einer Entscheidung dringend zu bedenken. Unsere noch laufende Unterschriftenaktion wird Ihnen zeigen, dass sehr viele Layer Bürgerinnen und Bürger nach wie vor auf Ihre Unterstützung hoffen.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Monika Best
Hofmann-Göttig (NR. 1745) schrieb am 22. Juni 2013 um 11:30:
Sehr geehrter Her Güls,
Sie haben recht mit Ihrer Bemerkung zur Lage unseres Stadions Oberwerth. Sie ist einzigartig und sollte erhalten bleiben.
MfG
JoHo
René Güls (NR. 1744) schrieb am 21. Juni 2013 um 20:21:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich werde mich mit dem DKF abstimmen und ein Treffen anregen.

Worüber sich jeder Fan freuen würde wäre die Vorstellung eines Konzepts, wie die Stadt gedenkt, weiterhin mit dem Stadion zu verfahren und welche weiteren Schritte kurz-, mittel- und langfristig geplant (oder auch nur angedacht) sind. Dass ein Umbau nur modular stattfinden kann ist im Grunde klar. Interessant wäre aber, was nun tatsächlich dahintersteht. Im Grunde genommen klemmt es ja im Stadion an allen Ecken und Kanten. So gab es ja auch schon einmal Pläne, das Stadion zu einem reinen Fußballstadion umzubauen und die Laufbahn an eine andere Örtlichkeit zu verlagern. Wenn diese ja sowieso nun saniert bzw erneuert werden muss, würde sich dies ja evtl sogar anbieten. Die Lage unserer \"Festung Oberwerth\" ist ja im Grunde einmalig und sollte erhalten bleiben. Aber ich denke da sind wir uns ja sowieso einig. Und gemeinsam sollten wir es doch schaffen, das Beste aus diesem Standort herauszuholen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen,

René Güls
Hofmann-Göttig (NR. 1743) schrieb am 21. Juni 2013 um 19:53:
Sehr geehrter Herr Meffert,
herzlichen Dank für Ihren Eintrag. So bescheiden bin ich gar nicht. Ich weiß, dass wir 2010 die Seilbahn ohne mich nicht bekommen hätten. Denn angesichts der Ablehnung der Landesdenkmalpflege hätten Stadt Koblenz und Buga-Planer keine Zustimmung des Landes bekommen. Mein Kompromissvorschag als Kulturstaatssekretär Zustimmung bis 2013 brachte den Durchbruch. Für den Erfolg in Kambodscha sind wir alle gemeinsam verantwortlich.
MfG
JoHo
Bernhard Meffert (NR. 1742) schrieb am 21. Juni 2013 um 16:08:
Sehr geehrter Herr OB Hofmann-Göttig, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem großartigen politischen Erfolg. Auch wenn Sie in Ihren Reden gerne bescheiden auf das Team verweisen, das sicher Anteil hat: Es darf an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, dass nicht nur im Problemfall der politisch Verantwortliche den Kopf hinhalten muss, sondern umgekehrt auch im Erfolgsfall derjenige, der sich mit aller Energie für den Erhalt der Seilbahn eingesetzt hat, den Dank und die Anerkennung der Bürger erhalten sollte.
Hut ab vor dieser Leistung und Ihnen die Zeit und Muße, bei einer Seilbahnfahrt zu reflektieren, welche Wirkung dieser Erfolg für viele Menschen in der Region Tag für Tag haben wird, und darauf auch ein wenig stolz zu sein.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Bernhard Meffert
Hofmann-Göttig (NR. 1741) schrieb am 21. Juni 2013 um 15:33:
Hallo TuS Fans Dirk und René Güls,
ich teile - nach Abstimmung mit dem Sport- und Bäderamt - Ihre Auffassung, dass das Stadion Oberwerth einer Modifizierung bedarf. Diesbezüglich wurde vor knapp 2 Jahren ein Arbeitskreis aus Vertretern der Verwaltung, der Fraktionen, der TuS Koblenz und des Leichtathletikverbandes Rheinland gebildet. Aufgrund der Vielzahl der sehr kostenträchtigen Maßnahmen und der prekären Haushalts- und Finanzlage der Stadt Koblenz wurde die Ansicht vertreten, dass der Stadionausbau nur in modularer Weise durchgeführt werden kann. Bevor Ausbaumaßnahmen im Hochbaubereich durchgeführt werden, mussten und müssen noch aufgrund der Lage des Stadions im Wasserschutzgebiet, zuerst einmal Gewässerschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Dies wurde so durch die Obere Wasserbehörde vorgegeben. Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle wurden bereits erneuert. Weitere Maßnahmen, die für die Kostenermittlung in Auftrag gegeben wurden, schließen sich an: Einbau der Entwässerung der befestigten Stehränge, Befestigung der Verkehrsflächen im Stadioninnenbereich, Entwässerung und Sanierung der Kunststofflaufbahn mit Nebenflächen, Befestigung der Stehränge in der Südkurve. Damit sollen die Funktionalität und die Beibehaltung multifunktionaler Nutzungen des Stadions für die Zukunft gesichert werden. Bezüglich einer Überdachung der Stehränge und einer möglichen Sanierung der Haupttribüne wurde ein erstes Vorgespräch geführt. Um deren Durchführbarkeit zu prüfen und mit Kosten zu belegen, werden jedoch noch weitere Gespräche erforderlich sein. Die Verwaltung befindet sich im stetigen Austausch mit der Vereinsführung, um im Miteinander konstruktiv Verbesserungen im infrastrukturellen Bereich zu erzielen. Gerne greife ich die Anregung zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes der Stadionhaupttribüne auf und rege ein Treffen mit Vertretern des Dachverbandes der Koblenzer Fanclubs vor Ort an. Bitte setzen Sie sich dazu mit dem Sport- und Bäderamt in Verbindung. MfG JoHo