Gästebuch

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Tom Achatz (NR. 1680) schrieb am 7. Juni 2013 um 22:14:
Lieber Herr Oberbürgermeister. Mich Nachricht heute fast umgehauen. Ehrlich gesagt war es klar, dass es Schwierigkeiten geben würde aber ich hatte dennoch gehofft. Ich schließe mich der vielen Mails an und wünsche uns allen dass unsere Seilbahn dort bleibt wo sie ist. Ich werde nach wie vor unterschreiben, Freunde animieren ebenfalls zu unterschreiben wann immer es möglich ist. freundliche Grüße Tom Achatz
Hofmann-Göttig (NR. 1679) schrieb am 7. Juni 2013 um 21:20:
Sehr geehrter Herr Sahlmen (GB 1675),
ich habe heute viele Emails von enttäuschten Koblenzern und Koblenzerinnen bekommen, die im Tenor genau die Stimmung wieder geben, die Sie beschreiben. Ich teile Ihre Auffassung, dass ein Abbau der Seilbahn von einer ganz großen Mehrheit unserer Mitbürger/-innen und unserer Gäste nicht akzeptiert werden kann. Wir sind kampferprobt und wir werden kämpfen. 95.000 Unterschriften bei den Freunden der BUGA, 90 Prozent Zustimmung der Bevölkerung zur Seilbahn, einstimmiger Stadtatsbeschluss für die zweijährige Verlängerung und die Bereitschaft des Besitzers Doppelmayr zum eigenen wirtschaftlichen Risiko weiter zu machen, sind eine unmissverständliche Botschaft: JA ZUR SEILBAHN, SIE SOLL IN KOBLENZ BLEIBEN!
Die Alternative Seilbahn oder Weltkulturerbe stellt sich allerdings nicht. Ohne das Land können unsere Beschlüsse für verlängerte Betriebsgenehmigungen keine Rechtskraft erlangen. Und das Land wird den Titel nicht aufs Spiel setzen. Das war jederzeit klar. Ich habe heute nicht nur einen Brief an die zuständige Staatsministerin mit unseren Vorschlägen geschrieben, sondern auch mit unserem Regierungsbeauftragen für die Welterbestätten telefoniert, der unsere Haltung für die Seilbahn im Welterbekomitee in Kambodscha vertreten will. Wir werden die nächste Woche nutzen, um ihm viele gute Argumente mit ins Reisegepäck zu geben. Das wichtigste Argument: die Seilbahn stört das Welterbe nicht, sie profiliert es. Die Festung Ehrenbreitstein ist eines der bedeutsamsten Monumente im Welterbegebiet. Erst durch die Seilbahn wird sie der Bedeutung gemäß wahrgenommen. Auch die Bevölkerung kann viel in unserem Kampf für die Seilbahn beitragen. Kräftig bei den Frenden der Buga für die Seilbahn unterschreiben, Leserbriefe schreiben, auch mein Gästebuch nutzen. klar machen, wie wir denken. Das hilft. WIR WOLLEN, DASS DIE SEILBAHN BLEIBT! Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister
Hofmann-Göttig (NR. 1678) schrieb am 7. Juni 2013 um 20:56:
Sehr geehrter Herr Kaufmann (GB 1674),
die Auffassung, dass KEVAG den Anteil erneuerbarer Energie an ihrem Energiebezug weiter steigern sollte, teilen die Unternehmensleitung und ich ausdrücklich. Ziel von KEVAG ist es, den Anteil erneuerbarer Energie und regenerativ eigenerzeugten Stroms in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. Grundsätzlich sind wir im Aufsichtsrat aber auch der Ansicht, dass die Entscheidung zur Energiebeschaffung im Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, ökologischen Aspekten und einer bezahlbaren Energieversorgung erfolgen muss. In Anbetracht der großen, durch KEVAG abgesetzten Strommenge ist eine seriöse Aussage, wann KEVAG ihre Stromlieferung vollständig aus regenerativen Quellen decken wird, allerdings heute noch nicht möglich. MfG JoHo, auf dem Wege von der THÜGA-Beiratssitzung von München nach Koblenz
Thomas Sahlmen (NR. 1677) schrieb am 7. Juni 2013 um 19:49:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Albert Einstein hat mal gesagt, Wahnsinn ist, alles beim alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Auch unsere Stadt macht Veränderungen so bunt und liebenswert.
Der Rückbau der Seilbahn wäre für die Zukunft der Stadt ein Desaster. Ich weiß, dass Sie alles Erdenkliche für den Erhalt möglich machen, aber wenn es nicht anders geht, halten wir uns ans Dresdner Vorbild.
Ich wünsche Ihnen hierbei Kraft und Stärke.
Für die Mehrheit der Koblenzer und unserer Nachbarn ist die Seilbahn ein Stück unseres liebenswerten Koblenz geworden.
es grüßt Sie herzlich
Thomas Sahlmen
Bernd Kaufmann (NR. 1676) schrieb am 6. Juni 2013 um 23:37:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig (GB 1673),

warum vergleichen Sie die KEVAG mit den Stadtwerken Aachen und nicht mit den Entega, worauf Herr Enders in seiner Anfrage Bezug nahm? Oder sind 79,9 % Erneuerbare Energien-Anteil bei der Entega eine zu ehrgeizige Herausforderung für die KEVAG mit lediglich 27,9 % in 2011? Die Entega wird mit ihren mehr als 1.000.000 Stromkunden sicherlich eine deutlich größere Strommenge als die KEVAG mit ihren 200.000 Kunden absetzen (Quelle: jeweils Wikipedia). Die Argumentation des KEVAG-Vorstands „In Anbetracht der großen durch KEVAG abgesetzten Strommenge …“ ist somit nicht akzeptabel. Was die Entega mit fast 80 % Ökostrom kann, wird doch wohl auch die kleinere KEVAG können, oder? Den Forderungen von Herrn Enders kann ich mich nur anschließen:

>Kurzfristige Einstellung des Vertriebs von Atomstrom
>Kontinuierlicher stufenweiser Ausstieg aus dem Kohlestrom
>Konsequente und damit auch zeitgemäße Investition in erneuerbare Energien mit dem Ziel \"100 Prozent erneuerbare Energien\"
>Kostengünstiger Ökostrom für a l l e Stromkunden

Wenn dies die KEVAG nicht kann, sollte die KEVAG den Stromeinkauf einstellen und auf die Entega übertragen. Immerhin bietet die Entega für Koblenzer 100 % Ökostrom 3 Cent pro kWh günstiger an als die KEVAG.

Als engagierter Aufsichtsratsvorsitzender (Zitat Herr Enders) sollten Sie solch eine Antwort des KEVAG-Vorstandes nicht akzeptieren.
Hofmann-Göttig (NR. 1675) schrieb am 6. Juni 2013 um 19:44:
Sehr geehrter Herr Enders (GB 1669),
mittlerweile liegt mir die Stellungnahme des KEVAG-Vorstands zu Ihrer Frage vor: KEVAG wird den Anteil erneuerbarer Energien an ihrem Energiebezug weiter steigern. Ziel von KEVAG und EVM ist es, den Anteil erneuerbarer Energie und regenerativ eigenerzeugtem Strom in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. Derzeit beträgt der Ökostromanteil am Gesamtstrommix der KEVAG 40% (z. Vgl.: Stadtwerke Aachen: 33%) Der Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung sind der Überzeugung, dass die Energiewende große Chancen für mittelständische Unternehmen bietet. Aus diesem Grund treiben unsere Unternehmen gegenwärtig gleich mehrere regionale Projekte voran, vor allem im Bereich der Windkraft, aber auch bei der Nutzung anderer regenerativer Energiequellen. In Anbetracht der großen durch KEVAG abgesetzten Strommenge ist eine seriöse Aussage, wann KEVAG ihre Stromlieferung vollständig aus regenerativen Quellen decken wird, allerdings heute noch nicht möglich. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 1674) schrieb am 4. Juni 2013 um 17:30:
Sehr geehrter Herr Schmell, das genau ist die Funktion meines Gästebuches. Neben den zahlreichen nicht-öffentlichen Emails und Briefen an den OB, soll jede/r Bürgerin/Bürger die Möglichkeit haben, öffentlich dem OB Sachanliegen vorzutragen. Der OB beantwortet sie entweder aus eigener Kenntnis heraus sofort innerhalb von 24 Stunden oder unverzüglich nach Vorlage einer Sachstellungnahme durch unsere leistungsstarke Verwaltung. Vielen Dank für Ihre anerkennenden Worte. MfG JoHo
Robert Schmell (NR. 1673) schrieb am 4. Juni 2013 um 13:40:
Ihr Gästebucheintrag 1668. Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig, vielen Dank für die Informationen. Grüße aus dem "Neudörfchen" Robert Schmell
Wegen Werbung: Hosting und web-adresse gelöscht mit der Bitte um Verständnis.
Mit freundlichem Gruß
CHerzog, Redaktion www.hofmann-goettig.de
Hofmann-Göttig (NR. 1672) schrieb am 2. Juni 2013 um 00:04:
Sehr geehrter Herr Enders, schön, dass Ihnen unsere erste Führung "vom Keller bis zum Dach" im Rathaus gefallen hat. 110 zufriedene Gäste bei den drei Führungen haben uns gezeigt: es war eine gute Idee. Das sehen auch die Fraktionen des Stadtrats so. Deshalb wollen wir dies nächstes Jahr erneut anbieten.
Vielen Dank auch, dass Sie sich ökologisch engagieren. Ich habe Ihre Frage zur KEVAG an den Vorstand weiter geleitet und melde mich, sobald ich eine Antwort habe. Zunächst wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag, bei dem in Koblenz, beginnend mit dem traditionellen Kaiserin Augusta Fest zum Weltkulturerbetag, wieder viel los sein wird. MfG JoHo
Thomas Enders (NR. 1671) schrieb am 1. Juni 2013 um 22:48:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lassen Sie mich zunächst als einer von bestimmt vielen Koblenzern dafür danken, dass die Stadt Koblenz einen \" Tag der offenen Tür \" im Rathaus am 25. Mai 2013 veranstaltet hat, der wiederholt werden sollte und auch eine Pilotfunktion für andere deutsche Großstädte bilden könnte.

Jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen: Es geht um die KEVAG, deren Aufsichtsratsvorsitzender Sie sind.
Vor ca. fünf Jahren verließen meine Frau und ich sowie noch ein anderes Familienmitglied die KEVAG, um einen umweltfreundlicheren Energieversorger, nämlich die ENTEGA ( Mainz/ Wiesbaden ), zu unterstützen, mit der wir sogar tarifmäßig sehr zufrieden sind.
Kurz zuvor war die ENTEGA noch ein \" normaler\" Stromversorger mit dem \" normalen\" Strommix aus Atom und Kohle, der sogar noch auf der Mainzer Rhein- Halbinsel Ingelheim bekanntlich ein Kohlekraftwerk plante. Seit 2008 ist dies schon längst Geschichte. ENTEGA dachte um und baute ihr Geschäftsmodell im Sinne einer nachhaltigen Daseinsfürsorge konsequent um. ENTEGA bewies dadurch, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit kein Widerspruch bedeuten müssen.
Im Jahre 2011 stammten bereits 79,9 Prozent der ENTEGA - Gesamtstrommenge aus erneuerbaren Energien.
Daher meine Frage an Sie als engagierten Aufsichtsratsvorsitzenden:
Müsste die KEVAG nicht auch das können, was die ENTEGA bereits in unserer \"Nachbarschaft\" kann?

Kurzfristige Einstellung des Vertriebs von Atomstrom
Kontinuierlicher stufenweiser Ausstieg aus dem Kohlestrom
Konsequente und damit auch zeitgemäße Investition in erneuerbare Energien mit dem Ziel \"100 Prozent erneuerbare Energien\"
Kostengünstiger Ökostrom für a l l e Stromkunden

Sehr geehrter Herr Prof. Hofmann-Göttig, ich bin mir .sehr sicher, dass ich im Namen einer schweigenden Mehrheit von KEVAG- Kunden/ innen diese Zeilen Ihnen schreibe und bedanke mich bereits im Voraus für Ihre Antwort!

Thomas Enders, Koblenz