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zu Eintrag 1627 Herr Mildenberger:
dann lassen Sie Ihre brave Tochter am besten nicht nachts in die Stadt. Damit sie nicht von einem dieser: Zitat \"Jugendlichen, die demographisch in die Minderheit geraten sind, heute unter einem Druck stehen und unter einer Perspektivlosigkeit leiden\" nicht bestohlen oder verprügelt wird!
Haben Sie den Beitrag von Herrn Schuhen eigentlich richtig gelesen?
Ich wohne in der Altstadt und kann seine Beobachtungen nur bestätigen. Er zeigt doch nur auf, was Tatsache ist und verteufelt doch nicht die gesamte Jugend!
dann lassen Sie Ihre brave Tochter am besten nicht nachts in die Stadt. Damit sie nicht von einem dieser: Zitat \"Jugendlichen, die demographisch in die Minderheit geraten sind, heute unter einem Druck stehen und unter einer Perspektivlosigkeit leiden\" nicht bestohlen oder verprügelt wird!
Haben Sie den Beitrag von Herrn Schuhen eigentlich richtig gelesen?
Ich wohne in der Altstadt und kann seine Beobachtungen nur bestätigen. Er zeigt doch nur auf, was Tatsache ist und verteufelt doch nicht die gesamte Jugend!
Sehr geehrter Herr Schuhen (1622),
als echter Schängel (Urgroßvater war ein französischer Besatzungssoldat nach WK I) freue ich mich, dass Sie die(einzigartige) Atmosphäre meiner Heimatstadt berührt.
Es ist bedauerlich, dass Sie, andernorts sozialisiert, große Teile Ihres bisherigen Lebens an weniger lebenswerten Orten verbringen mussten und weiterhin müssen.
Verständlich, dass Sie da noch Defizite aufweisen, deswegen (wir sind ja tolerant und großzügig) hier etwas Nachhilfe in rheinischer Lebensart:
Unsere Jugendliche haben das Recht, ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Fehler zu machen (der werfe den ersten Stein, der noch nie in jungen Jahren einen über den Durst getrunken und noch nie \"wild\" gepinkelt hat).
Ich habe mir sagen lassen, dass selbst ein Herr Friedrich Merz als Jugendlicher mit dem frisierten Mofa durchs Sauerland gefahren ist.
Was schlagen Sie vor? Ausgangssperre für Jugendliche ab 22.00 Uhr? Präsenz der Ordnungsbehörden rund um die Uhr? Und wer soll das bezahlen? Die Koblenzer? Für Sie?
Wenn Sie die betreffenden Leute (Zitat:) \"auf (Ihren) frühmorgendlichen Heimwegen\" antreffen, nehmen Sie das zum Anlass, darüber nachzudenken, ob nicht SIE vielleicht ein bisschen spät dran sind!
Um nicht falsch verstanden zu werden: ich möchte hier keinen Exzessen Vorschub leisten.
Doch weiß ich, da ich beruflich damit befasst bin und als Vater einer (braven) 18jährigen Tochter, dass diese Jugendlichen, die demographisch in die Minderheit geraten sind, heute unter einem Druck stehen und unter einer Perspektivlosigkeit leiden (\"Generation Praktikum\"), die Ihrereins sich vermutlich gar nicht vorstellen kann!
Ist Ihnen bekannt, dass jeder alte Opel Corsa mit Aufklebern bei Polizeikontrollen rechts raus gewunken wird?
Ich bin dagegen, unsere Jugendlichen unter Generalverdacht zu stellen! Es sind unsere Kinder! Sie sind unsere Zukunft!
Ihnen, nicht IHNEN gehört diese Stadt!
Wir - die Koblenzer - halten das aus. Wir begegnen Ihnen mit Liebe und Verständnis, und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden.
Richtig! Wir sind eine (kleine) Großstadt - und kein Freizeitpark! Das gehört dazu, überall auf der Welt! Überlegen Sie lieber, was SIE dagegen tun können!
Wenn nicht, fahren Sie nach Maria Laach... wir werden Sie nicht vermissen!
MfG J.Mildenberger
P.S.: Sorry, Herr Hofmann-Göttig, aber wir müssen uns doch überlegen, wo wir stehen! N ´est pas?
als echter Schängel (Urgroßvater war ein französischer Besatzungssoldat nach WK I) freue ich mich, dass Sie die(einzigartige) Atmosphäre meiner Heimatstadt berührt.
Es ist bedauerlich, dass Sie, andernorts sozialisiert, große Teile Ihres bisherigen Lebens an weniger lebenswerten Orten verbringen mussten und weiterhin müssen.
Verständlich, dass Sie da noch Defizite aufweisen, deswegen (wir sind ja tolerant und großzügig) hier etwas Nachhilfe in rheinischer Lebensart:
Unsere Jugendliche haben das Recht, ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Fehler zu machen (der werfe den ersten Stein, der noch nie in jungen Jahren einen über den Durst getrunken und noch nie \"wild\" gepinkelt hat).
Ich habe mir sagen lassen, dass selbst ein Herr Friedrich Merz als Jugendlicher mit dem frisierten Mofa durchs Sauerland gefahren ist.
Was schlagen Sie vor? Ausgangssperre für Jugendliche ab 22.00 Uhr? Präsenz der Ordnungsbehörden rund um die Uhr? Und wer soll das bezahlen? Die Koblenzer? Für Sie?
Wenn Sie die betreffenden Leute (Zitat:) \"auf (Ihren) frühmorgendlichen Heimwegen\" antreffen, nehmen Sie das zum Anlass, darüber nachzudenken, ob nicht SIE vielleicht ein bisschen spät dran sind!
Um nicht falsch verstanden zu werden: ich möchte hier keinen Exzessen Vorschub leisten.
Doch weiß ich, da ich beruflich damit befasst bin und als Vater einer (braven) 18jährigen Tochter, dass diese Jugendlichen, die demographisch in die Minderheit geraten sind, heute unter einem Druck stehen und unter einer Perspektivlosigkeit leiden (\"Generation Praktikum\"), die Ihrereins sich vermutlich gar nicht vorstellen kann!
Ist Ihnen bekannt, dass jeder alte Opel Corsa mit Aufklebern bei Polizeikontrollen rechts raus gewunken wird?
Ich bin dagegen, unsere Jugendlichen unter Generalverdacht zu stellen! Es sind unsere Kinder! Sie sind unsere Zukunft!
Ihnen, nicht IHNEN gehört diese Stadt!
Wir - die Koblenzer - halten das aus. Wir begegnen Ihnen mit Liebe und Verständnis, und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden.
Richtig! Wir sind eine (kleine) Großstadt - und kein Freizeitpark! Das gehört dazu, überall auf der Welt! Überlegen Sie lieber, was SIE dagegen tun können!
Wenn nicht, fahren Sie nach Maria Laach... wir werden Sie nicht vermissen!
MfG J.Mildenberger
P.S.: Sorry, Herr Hofmann-Göttig, aber wir müssen uns doch überlegen, wo wir stehen! N ´est pas?
Sehr geehrte Frau Suchanek,
wie angekündigt, habe ich mit meinen Fachämter die Frage, keine Zirkusaufführungen mit Wildtieren in Koblenz mehr zuzulassen, erörtert. Wir kommen zu dem Schluss, auch weiterhin Genehmigungen für Zirkusaufführungen mit Wildtieren zu erteilen. Nach wie vor tun wir dies selbstverständlich nur dann, wenn alle erforderlichen Genehmigungen und die Bescheinigungen des Veterinäramtes vorliegen. Ein Verbot ist nach dem jetzigen Stand auf „dünnem“ juristischen Eis gebaut. Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist der Ansicht, dass mit einem Wildtierverbot im Zirkus in die Grundrechte der Berufs- und der Eigentumsfreiheit eingegriffen würde. Der Deutsche Bundestag hat sich bereits mehrfach gegen ein Verbot von Wildtieren ausgesprochen. Wir sehen deshalb keine verhältnismäßige Grundlage für ein Verbot. Selbstverständlich freuen wir uns darüber hinaus, wenn Zirkusse ohne Wildtiere in unserer Stadt gastieren. Wir unterstützen dies gerne. Sie haben zudem auch unser Taubenfütterungsverbot angesprochen. Es ist in der Gefahrenabwehrordnung der Stadt Koblenz aufgenommen Da von Taubenkot grundsätzlich Gesundheitsgefahren ausgehen können, soll durch diese Maßnahme zumindest der Population keinen Vorschub geleistet werden. Für die Sorge, dies hätte mit Tierquälerei zu tun, besteht nach unserer Auffassung überhaupt kein Anlass. Wie andere Wildvögel finden auch Tauben in Koblenz und in der Region genug Nahrung. Das Fütterungsverbot verhindert ausschließlich ein Überangebot. Ich hoffe, Sie haben für unsere Auffassung Verständnis. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, Ehrenpräsident des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Koblenz
wie angekündigt, habe ich mit meinen Fachämter die Frage, keine Zirkusaufführungen mit Wildtieren in Koblenz mehr zuzulassen, erörtert. Wir kommen zu dem Schluss, auch weiterhin Genehmigungen für Zirkusaufführungen mit Wildtieren zu erteilen. Nach wie vor tun wir dies selbstverständlich nur dann, wenn alle erforderlichen Genehmigungen und die Bescheinigungen des Veterinäramtes vorliegen. Ein Verbot ist nach dem jetzigen Stand auf „dünnem“ juristischen Eis gebaut. Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist der Ansicht, dass mit einem Wildtierverbot im Zirkus in die Grundrechte der Berufs- und der Eigentumsfreiheit eingegriffen würde. Der Deutsche Bundestag hat sich bereits mehrfach gegen ein Verbot von Wildtieren ausgesprochen. Wir sehen deshalb keine verhältnismäßige Grundlage für ein Verbot. Selbstverständlich freuen wir uns darüber hinaus, wenn Zirkusse ohne Wildtiere in unserer Stadt gastieren. Wir unterstützen dies gerne. Sie haben zudem auch unser Taubenfütterungsverbot angesprochen. Es ist in der Gefahrenabwehrordnung der Stadt Koblenz aufgenommen Da von Taubenkot grundsätzlich Gesundheitsgefahren ausgehen können, soll durch diese Maßnahme zumindest der Population keinen Vorschub geleistet werden. Für die Sorge, dies hätte mit Tierquälerei zu tun, besteht nach unserer Auffassung überhaupt kein Anlass. Wie andere Wildvögel finden auch Tauben in Koblenz und in der Region genug Nahrung. Das Fütterungsverbot verhindert ausschließlich ein Überangebot. Ich hoffe, Sie haben für unsere Auffassung Verständnis. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, Ehrenpräsident des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Koblenz
Sehr geehrter Herr Schuhen, wie angekündigt, habe ich mit dem Ordnungsamt gesprochen. Es bedankt sich ausdrücklich für die Mitteilung Ihrer nächtlichen Erkenntnisse, insbesondere aber auch für das Lob für die Tätigkeit der Polizei und des Ordnungsamtes. Jugendschutz ist für das Ordnungsamt ein besonderes Thema. Bereits in den Morgenstunden wird hier, z.B. durch Schulpflichtkontrollen bzw. Schulzuführungen, eingegriffen. Diese Kontrollen ziehen sich über den ganzen Tag bis in die Nacht. Alkoholkonsum oder Rauchen in der Öffentlichkeit von Jugendlichen werden in die Kontrollen mit eingebunden. Auch das Ordnungsamt setzt hierfür in der Nacht im Rahmen der personellen Möglichkeiten zusätzliche Streifendienste ein, die dann mit der Polizei oder allein Präsenz zeigen und Kontrollen durchführen. Ein ständiger 24-Stunden-Dienst des Ordnungsamtes lässt sich jedoch personell und finanziell nicht durchhalten. Wie in allen Bereichen der Stadt versuchen wir aber auch hier mit den uns zur Verfügung stehenden knappen Mitteln das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Anregungen wie von Ihnen nehmen wir deshalb immer gerne entgegen und prüfen, was möglich ist. Dabei stimmen wir uns auch mit der Polizei eng ab und wirken darauf hin, dass diese sich - wenn das Ordnungsamt zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort einmal nicht zur Verfügung steht - z.B. auch "Wildpinklern" annimmt. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Schuhen,
vielen Dank für die Wertschätzung für Koblenz, die Sie zum Ausdruck bringen. In der Sache selbst habe ich das Ordnungsamt um eine Stellungnahme gebeten und melde mich, sobald sie vorliegt.
MfG
JoHo, auf dem Weg von Mainz nach Koblenz
vielen Dank für die Wertschätzung für Koblenz, die Sie zum Ausdruck bringen. In der Sache selbst habe ich das Ordnungsamt um eine Stellungnahme gebeten und melde mich, sobald sie vorliegt.
MfG
JoHo, auf dem Weg von Mainz nach Koblenz
Bitte entschuldigen Sie die in meinem Beitrag versehentlich fehlerhafte E-Mail-Adresse. Ein Zahlendreher hat sich eingeschlichen. Die korrekte habe ich nun hier angegeben.
Bernd Schuhen
Bernd Schuhen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Ich bin äußert gerne in dieser Stadt und auch definitiv einer der die Veränderungen u.a. durch die BUGA 2011 zu schätzen weiß. Gerade die Altstadt brauch sich bei Weitem nicht hinter anderen Großstädten zu verstecken. Daher bin ich, jemand der zwar beruflich bedingt nicht in der „Schängel-Stadt“ wohnt, jedoch fast 100 % seiner Freizeit bei seiner Lebenspartnerin und Freunden in Koblenz verbringt auch gerade in den Abend- und Nachtstunden gerne in einer kleinen Gruppe von Freunden und Bekannten im Nachtleben der Rhein-Mosel-Stadt unterwegs. Das vielseitige Angebot und die durchweg positiven Eindrücke ermuntern immer wieder zu nächtlichen „Altstadttouren“.
Hier möchte ich zunächst ein Lob an die Polizei und das Ordnungsamt aussprechen. Kaum kann ich mich an Abend- und frühe Nachtstunden erinnern, in denen keine Uniformierten „Freund und Helfer“ auf der Straße unterwegs waren um dem Bürger ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
Nun besteht hier allerdings eine Frage meiner- oder auch unsererseits. Wie bereits oben erwähnt trifft man in den frühen Abend- und Nachtstunden immer wieder mal auf Kräfte der Polizei und des Ordnungsamtes, die Jugendliche kontrollieren oder einfach Präsenz zeigen.
Auf unseren späten nächtlichen / früh morgendlichen Heimwegen jedoch vermisst man diese Hoheitsträger und nimmt diesbezüglich auch keine Handlungen war.
Ganz besonders beschämend, ja gar schon fast ekelerregend stellt sich die Situation im Bereich der Altstadt durch häufig betrunkene „Wildpinkler“, welche völlig ungeniert auf Gehwege oder, wie zuletzt sogar beobachtet, an ein Gotteshaus (Kirche am Jesuitenplatz) urinieren.
Daneben fallen auch immer wieder stark alkoholisierte Heranwachsenden und Jugendliche auf, welche teilweise sogar, ich vermute aufgrund des Alkoholkonsums, im eigenen Erbrochenen liegen oder im schlimmsten Fall die Fäuste gegenüber anderen Gruppen oder Passanten sprechen lassen wollen. Selbstverständlich kann es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sein, Erziehungsaufgaben zu übernehmen, jedoch sollte die Öffentlichkeit gerade den Schutz unserer Jungend als unsere Zukunft sehr ernst und vor allem sich dafür auch Zeit nehmen.
Das Sprichtwort „Je später der Abend, desto schöner die Gäste“ kann man hier leider nicht aufrecht erhalten. Um es auf einen Nenner zu bringen: „Je später die Nacht, desto unsittlicher das Verhalten“.
Bereits in einem persönlichen und sehr konstruktiven Gespräch mit einem Polizeibeamten der Koblenzer Polizei habe ich die immer häufiger erlebten Geschehnisse und Erfahrungen geschildert. Hier konnte ich erfahren, dass für die Bekämpfung von Gewalttaten in der Koblenzer Altstadt häufig zusätzliche Streifendienste seitens der Polizei rund um die Uhr eingerichtet wurden. Diese von mir geschilderten Probleme würden jedoch überwiegend durch das Ordnungsamt wahrgenommen, welche aber aufgrund Dienstzeiten in den späten Nachtstunden / frühen Morgenstunden nicht verfügbar wären. Ist dem wirklich so?
Keinesfalls soll hier der Eindruck entstehen, die Politik oder die Amtsträger in Ihrer Funktion kritisch zu hinterfragen, jedoch würde, wenn es denn wirklich so wäre, eine Art des rechtsfreien Raumes geschaffen. Wie ich mich bereits anfänglich meines Berichts ausgelassen habe halte ich unsere Stadt für einen wunderschönen Lebensraum, nur sollten wir aufpassen, das dies auch so bleibt.
Es würde mich herzlichst freuen, wenn Sie mir und den Bürgern der Stadt Koblenz hierzu in Ihrer bekannten offenen Art und Weise antworten würden.
Beste Grüße
Bern Schuhen
Ich bin äußert gerne in dieser Stadt und auch definitiv einer der die Veränderungen u.a. durch die BUGA 2011 zu schätzen weiß. Gerade die Altstadt brauch sich bei Weitem nicht hinter anderen Großstädten zu verstecken. Daher bin ich, jemand der zwar beruflich bedingt nicht in der „Schängel-Stadt“ wohnt, jedoch fast 100 % seiner Freizeit bei seiner Lebenspartnerin und Freunden in Koblenz verbringt auch gerade in den Abend- und Nachtstunden gerne in einer kleinen Gruppe von Freunden und Bekannten im Nachtleben der Rhein-Mosel-Stadt unterwegs. Das vielseitige Angebot und die durchweg positiven Eindrücke ermuntern immer wieder zu nächtlichen „Altstadttouren“.
Hier möchte ich zunächst ein Lob an die Polizei und das Ordnungsamt aussprechen. Kaum kann ich mich an Abend- und frühe Nachtstunden erinnern, in denen keine Uniformierten „Freund und Helfer“ auf der Straße unterwegs waren um dem Bürger ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
Nun besteht hier allerdings eine Frage meiner- oder auch unsererseits. Wie bereits oben erwähnt trifft man in den frühen Abend- und Nachtstunden immer wieder mal auf Kräfte der Polizei und des Ordnungsamtes, die Jugendliche kontrollieren oder einfach Präsenz zeigen.
Auf unseren späten nächtlichen / früh morgendlichen Heimwegen jedoch vermisst man diese Hoheitsträger und nimmt diesbezüglich auch keine Handlungen war.
Ganz besonders beschämend, ja gar schon fast ekelerregend stellt sich die Situation im Bereich der Altstadt durch häufig betrunkene „Wildpinkler“, welche völlig ungeniert auf Gehwege oder, wie zuletzt sogar beobachtet, an ein Gotteshaus (Kirche am Jesuitenplatz) urinieren.
Daneben fallen auch immer wieder stark alkoholisierte Heranwachsenden und Jugendliche auf, welche teilweise sogar, ich vermute aufgrund des Alkoholkonsums, im eigenen Erbrochenen liegen oder im schlimmsten Fall die Fäuste gegenüber anderen Gruppen oder Passanten sprechen lassen wollen. Selbstverständlich kann es nicht Aufgabe der Allgemeinheit sein, Erziehungsaufgaben zu übernehmen, jedoch sollte die Öffentlichkeit gerade den Schutz unserer Jungend als unsere Zukunft sehr ernst und vor allem sich dafür auch Zeit nehmen.
Das Sprichtwort „Je später der Abend, desto schöner die Gäste“ kann man hier leider nicht aufrecht erhalten. Um es auf einen Nenner zu bringen: „Je später die Nacht, desto unsittlicher das Verhalten“.
Bereits in einem persönlichen und sehr konstruktiven Gespräch mit einem Polizeibeamten der Koblenzer Polizei habe ich die immer häufiger erlebten Geschehnisse und Erfahrungen geschildert. Hier konnte ich erfahren, dass für die Bekämpfung von Gewalttaten in der Koblenzer Altstadt häufig zusätzliche Streifendienste seitens der Polizei rund um die Uhr eingerichtet wurden. Diese von mir geschilderten Probleme würden jedoch überwiegend durch das Ordnungsamt wahrgenommen, welche aber aufgrund Dienstzeiten in den späten Nachtstunden / frühen Morgenstunden nicht verfügbar wären. Ist dem wirklich so?
Keinesfalls soll hier der Eindruck entstehen, die Politik oder die Amtsträger in Ihrer Funktion kritisch zu hinterfragen, jedoch würde, wenn es denn wirklich so wäre, eine Art des rechtsfreien Raumes geschaffen. Wie ich mich bereits anfänglich meines Berichts ausgelassen habe halte ich unsere Stadt für einen wunderschönen Lebensraum, nur sollten wir aufpassen, das dies auch so bleibt.
Es würde mich herzlichst freuen, wenn Sie mir und den Bürgern der Stadt Koblenz hierzu in Ihrer bekannten offenen Art und Weise antworten würden.
Beste Grüße
Bern Schuhen
Sehr geehrte Frau Suchanek,
vielen Dank für Ihre anerkennenden Worte zu meinem Engagement auch als Ehrenpräsident des Koblenzer Tierschutzvereins. Dazu habe ich gerade in der neuesten Ausgabe von \"Blick aktuell\" (Ausgabe Koblenz) ein Interview gegeben, das bereits auf der Homepage des Tierschutzvereins und alsbald auch hier auf der Info-Plattform dokumentiert wird. Der Tierschutzverein mit einem schönen Zitat von mir: \"Die Tiere habe ich schon immer geliebt. Die Tierschützer zunehmend.\"
Ihre konkreten Sachfragen lasse ich im Rathaus prüfen und melde mich dann erneut.
MfG
JoHo, Ehrenpräsident des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V.
vielen Dank für Ihre anerkennenden Worte zu meinem Engagement auch als Ehrenpräsident des Koblenzer Tierschutzvereins. Dazu habe ich gerade in der neuesten Ausgabe von \"Blick aktuell\" (Ausgabe Koblenz) ein Interview gegeben, das bereits auf der Homepage des Tierschutzvereins und alsbald auch hier auf der Info-Plattform dokumentiert wird. Der Tierschutzverein mit einem schönen Zitat von mir: \"Die Tiere habe ich schon immer geliebt. Die Tierschützer zunehmend.\"
Ihre konkreten Sachfragen lasse ich im Rathaus prüfen und melde mich dann erneut.
MfG
JoHo, Ehrenpräsident des Tierschutzvereins Koblenz und Umgebung e.V.
PERSÖNLICH
Oberbürgermeister Koblenz
Herrn Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig
Sehr geehrter Herr Professor,
mit großer Freude habe ich die unten stehende Mail in unserem Verteiler mit der Kopie einer Zeitungsmeldung gelesen. Koblenz hat sicher ein ganz außergewöhnliches, exorbitantes Glück, Sie zum OB zu haben. Ich habe noch nie so saubere Worte von einem Politiker/Stadtmachthaber wie hier unten gelesen o. gehört. Sie sprechen sich ganz explizit für den Schutz der Tiere aus und sprechen nicht nur, sondern handeln. Dafür sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank. Es gibt mir ein ganz großes Glücksgefühl, einen OB an der Seite des Tierschutzes zu wissen. Wenn ich mir Ihre Ausbildung u. Tätigkeiten ansehe, weiß ich (hoffe ich), daß Sie sich von der üblichen schauderhaften Politiker-Kaste abheben. Das hat mich bewogen, Ihnen zu schreiben, denn Sie werden das Richtige für Ihre Stadt tun und die Tiere in Ihr Denken und Handeln einbeziehen.
Während ich das schreibe, kommen mir weitere Gedanken. Sie wissen, daß der Tierschutz sich vergeblich um das Verbot der Circustierhaltung bemüht. An Frau Aigner scheitert jeder Tierschutz, nun, sie führt nur fort, was andere vor ihr (nicht) taten, aber sie als Frau ist ein besonders harter Stein. Es gibt inzwischen sogar in der Welt einige Staaten und in Deutschland einige Städte, die das Mitführen von Wildtieren im Circus verboten haben. Zu den deutschen Städten gehören: Worms, Stuttgart, Erfurt, Schwerin, München, Potsdam, Köln, Kassel, Speyer, Schwetzingen, Nidda, Karben, Hofheim, Hanau Büdingen (falls sie nicht rückfällig geworden sind).
Können wir damit rechnen, daß wir Ihre Stadt in diesem Jahr auch mit hinzuzählen können? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie die Tierquälereien im Circus gutheißen. Bitte, verbieten Sie jedes Gastspiel mit Tieren, lassen Sie sich vom juristischen Geplänkel der Circusse bzw. ihrer Unterstützung durch die Justiz nicht beeindrucken. Gehen Sie gegen die rechtsbeugerischen Urteile an, falls es auch in Ihrer Stadt dazu kommen sollte. Kein Circus erfüllt das TSchG, das allerdings jedes Schlupfloch zuläßt, und kein Circus hält sich an die Circusleitlinien, die keinerlei Verbindlichkeit besitzen. Jedes Vet.amt aber kann den Auftritt eines Circus verhindern. Es muß nur wollen, und daran mangelt es überall. Wie können Tierärzte - Tierärzte! - auch das sog. Katzentheater dieses unseligen Russen genehmigen, wenn man weiß, daß Katzen schon in einem Katzenkorb, in dem das Frauchen sie zum TA transportiert, wahnsinnig werden. Und die Katzen dieses Russen sind lebenslang in Käfigen eingesperrt (anders nicht möglich, sowohl auf den 1000en km langen Transporten quer durch die Kontinente und auch während der Gastspielaufenthalte). Katzen zu dressieren ist exorbitante Tierquälerei, das weiß jeder Katzenhalter, nur die Tierärzte der Ämter „wissen“ nichts.
Sogar Köln hat die Circustiere verboten, obwohl dort immer noch gegen alle Proteste die Tierquälerei Rodeo erlaubt wird. Auch die Rodeos sind schlimme Tierquälerei.
Bitte, sehr geehrter Herr Professor, lassen Sie keinen Circus mit Tieren mehr in Ihre Stadt. Es gibt keinen „guten“ Circus und keine „schwarzen Schafe“. Der Circus per se ist das „schwarze Schaf“. Aber das wissen Sie ja. Und noch eine Bitte: Werden Sie zum konsequenten Beschützer der Tiere in Ihrem Machtbereich: Lassen Sie auch keine Tiermessen/-märkte in Ihrer Stadt zu. Auch dort schlimmste Tierquälereien. Und ein letztes:
Ich kenne die Situation der Tauben in Ihrer Stadt nicht. Dennoch wage ich auch dieses Thema noch anzusprechen. Gibt es in Koblenz ein Taubenfütterungsverbot, ohne die Tiere vorher abzusichern? Das Aushungern der Tauben durch die Städte ist eine schwere Tierquälerei, ein schweres Verbrechen, des Mittelalters würdig. Ich kopiere Ihnen nachfolgend meinen Text hinein, den ich an den Münchener OB Herrn Ude in seiner Funktion als Vorsitzender des Städtetags geschickt habe. Er hat nicht wunschgemäß reagiert, und nun ist er nicht mehr der „Chef“. Bei seinem Nachfolger Mali rechne ich mir keinerlei Chance aus, wenn wir erleben müssen, daß er gegen die republikweiten energischen Proteste das Delphinarium in Nürnberg unterstützt hat, ein Delphingefängnis, das eine Kulturschande für unser ganzes Land ist. Bitte lesen Sie, was ich Herrn Ude geschrieben habe. Sehen Sie hier eine Möglichkeit, über den Städtetag die Versorgung der Tauben in den Städten in einer gesetzlich verbindlichen Form (VO) zu erreichen? Über Aigner brauchen wir nicht zu gehen, die Städte aber haben alle Möglichkeiten…
Entschuldigen Sie meinen massiven Angriff auf Sie. Der war nicht von Anfang an gedacht, aber es kommt halt eins zum anderen. Für Ihr großes Tierschutz-Verständnis danke ich Ihnen sehr herzlich, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Antwort auf meine Anliegen zukommen ließen.
Für Ihre Arbeit als OB wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
astrid suchanek
mein Brief an Herrn OB Ude:
Von: A. Suchanek [mailto:astrid.suchanek@tierschutz-union.de]
Gesendet: Montag, 25. März 2013 19:04
An: \'rathaus@muenchen.de\'
Cc: \'buergerberatung.dir@muenchen.de\'
Betreff: Herrn OB Christian Ude: \"Taubensport\"
astrid suchanek
M 7, 1a
68161 Mannheim
Herrn Christian Ude
Regierender OB der Stadt München
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
kürzlich habe ich Sie bei dem von mir sehr verehrten Kabarettisten Pelzig und an anderer Stelle im Interview gesehen. Sie kamen
sehr sympathisch herüber, und das im eklatanten Gegensatz zu einem anderen Politiker, den ich vergessen habe, womit viel
zu Ihren Gunsten gesagt ist…
Sehr geehrter Herr Ude,
ich habe Ihnen wohl schon 2x - ohne Antwort - geschrieben, und ich schreibe Ihnen heute wieder - wegen der Tauben. Bitte löschen Sie die Mail nicht gleich, sondern lesen Sie bitte erst bis runter. Vielleicht schreiben Sie mir dann doch noch… Tun Sie die Sache nicht ab als die von einer Spinnerin und wegen lächerlicher Tauben. Ich bin mitnichten spinnert, und die Tauben sind auch kein lächerlicher Sachverhalt. Sie sind arme Tiere, die man vorsätzlich aushungert, so daß sie nach einer Schrift der Stadt Mannheim nur 2 Jahre leben und in der Zeit trotzdem viele Nachkommen haben, von denen die meisten in den ersten Wochen verhungern. DAS ist unmenschlich.
Wir Tierfreunde/Tierschützer kranken an dem Elend dieser und anderer Tiere, an den Verbrechen, die ihnen angetan werden. Es gibt ja keine Tierquälerei, die es nicht gibt, auf allen Ebenen und in Massen und in allen undenkbaren Formen. Und wir kranken an der Ignoranz der kleinen und großen Politiker, die nichts anderes als Lobbyismus und Geld kennen, keine Verantwortung für die wehrlosen Tiere, von denen wir vergeblich die Beendigung der Tierquälerei fordern. Wir erfahren jeden Tag unsere Ohnmacht, obwohl wir doch im „demokratischen Rechtsstaat“ leben.
Die Bankster u. Wirtschaftsbosse mögen als ihren Lebensinhalt als einziges Geld, Geld, Geld kennen, bei den Politkern sollte die Prämisse die Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Natur sein. Aber genau das ist auch dort in der Regel nicht der Fall. Das gilt natürlich nicht für alle Politiker, und deshalb schreibe ich Ihnen heute noch einmal.
Das TSchG wird in bezug auf den sog. Taubensport von Politik, Justiz und Stadtbeamten mißachtet. Sie fragen: wieso. In den Städten leben tausende Tauben in diversen Populationen, weil sie per „Taubensport“ von ihren Züchtern ausgesetzt wurden. Ca. 40 % der Tiere finden den Heimweg nicht und stranden in den Städten, da sie von Natur aus Felsenbewohner sind/waren. In den Städten werden die Unschuldigen von den Verwaltungen und manchmal auch von verdummten Menschen verfolgt. Da die Tauben Haustiere sind und von den Züchtern mit Getreidemischungen gefüttert wurden, können sie in den Städten nicht gesund leben, weil es die dort nicht gibt. Straßendreck ist keine Nahrung. Mitleidige, oft unwissende Bürger erbarmen sich notdürftig der hungernden Tiere und füttern sie unter ihrer Kriminalisierung durch die Städte heimlich. Weiteres lesen Sie bitte unten. Meine Bitte:
Da das Aigner-Ministerium im Traum nicht daran denkt, seine Aufgabe als oberste Tierschutzbehörde wahrzunehmen, die Städte ihre eigenen Tauben- und Fütterer-Verfolgungs-VOs erlassen haben, mit denen sie sich ihrer Versorgungspflicht den Tauben gegenüber entziehen, sehe ich nur eine Möglichkeit, das Elend der Tauben zu beenden:
Der Städtetag kann alles ändern. Bitte setzen Sie sich im Städtetag dafür ein, daß er seine Mitglieder veranlaßt, die Taubenfütterungsverbote aufzuheben und gemäß dem Augsburger Modell die Tauben ihren Bedürfnissen entsprechend zu versorgen. Ich greife dem Text unten vor: Die Tauben sind keine Krankheitsüberträger. Diese vor Jahren verbreitete Lüge wird heute nicht mehr von den Städten praktiziert. Heute lastet man den Tauben an, daß durch ihren Kot die „Häuser zerfallen“ würden. Beides ist falsch. Der Verein Menschen für Tierrechte hat ein Konzept erarbeitet, das viele Städte anwenden, wenn auch völlig unzureichend, aber es ist ein Anfang, der ausbaufähig ist, wenn man richtig an die Sache herangeht. Dazu unten mehr.
http://www.tierrechte.de/themen/stadttauben/1-film-ueber-das-stadttaubenkonzept-einfuehrung
http://www.tierrechte.de/themen/stadttauben/2-praxis-dvd-zum-stadttaubenkonzept
Taubenhäuser Taubenschläge Taubenbetreuung:
Bauanleitung und Taubenbetreuungs-Unterlagen bei:
Menschen für Tierrechte
Bundesarbeitsgruppe Stadttauben Roermonder Str. 4
52072 Aachen
Tel: 0241/157214
Fax: 0241/155642
info@stadttauben.de
um ihren toten Partner trauernde Taube:
aus http://www.tierschutz-guetersloh.de/
Bitte sehen Sie diese Bitte nicht als Belästigung an, weil sie viele andere Aufgaben haben. Sie haben auch die Aufgabe, Humanismus, Moral und Tierschutz voran zu helfen, wenigstens in Ihrer Stadt, in der Sie das Gewaltmonopol haben. Bitte, helfen Sie, das Verhungernlassen der Tauben und die Kriminalisierung der Fütterer zu beenden. Ihrer Meinung dazu sehe ich dankend entgegen.
mit freundlichem Gruß
astrid suchanek
Der Tierschutzverein Koblenz u. Umgebung hat den Koblenzer OB zum Ehrenpräsidenten und zum Schirmherr über den Tierheim-Neubau ernannt.
Oberbürgermeister Koblenz
Herrn Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig
Sehr geehrter Herr Professor,
mit großer Freude habe ich die unten stehende Mail in unserem Verteiler mit der Kopie einer Zeitungsmeldung gelesen. Koblenz hat sicher ein ganz außergewöhnliches, exorbitantes Glück, Sie zum OB zu haben. Ich habe noch nie so saubere Worte von einem Politiker/Stadtmachthaber wie hier unten gelesen o. gehört. Sie sprechen sich ganz explizit für den Schutz der Tiere aus und sprechen nicht nur, sondern handeln. Dafür sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank. Es gibt mir ein ganz großes Glücksgefühl, einen OB an der Seite des Tierschutzes zu wissen. Wenn ich mir Ihre Ausbildung u. Tätigkeiten ansehe, weiß ich (hoffe ich), daß Sie sich von der üblichen schauderhaften Politiker-Kaste abheben. Das hat mich bewogen, Ihnen zu schreiben, denn Sie werden das Richtige für Ihre Stadt tun und die Tiere in Ihr Denken und Handeln einbeziehen.
Während ich das schreibe, kommen mir weitere Gedanken. Sie wissen, daß der Tierschutz sich vergeblich um das Verbot der Circustierhaltung bemüht. An Frau Aigner scheitert jeder Tierschutz, nun, sie führt nur fort, was andere vor ihr (nicht) taten, aber sie als Frau ist ein besonders harter Stein. Es gibt inzwischen sogar in der Welt einige Staaten und in Deutschland einige Städte, die das Mitführen von Wildtieren im Circus verboten haben. Zu den deutschen Städten gehören: Worms, Stuttgart, Erfurt, Schwerin, München, Potsdam, Köln, Kassel, Speyer, Schwetzingen, Nidda, Karben, Hofheim, Hanau Büdingen (falls sie nicht rückfällig geworden sind).
Können wir damit rechnen, daß wir Ihre Stadt in diesem Jahr auch mit hinzuzählen können? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie die Tierquälereien im Circus gutheißen. Bitte, verbieten Sie jedes Gastspiel mit Tieren, lassen Sie sich vom juristischen Geplänkel der Circusse bzw. ihrer Unterstützung durch die Justiz nicht beeindrucken. Gehen Sie gegen die rechtsbeugerischen Urteile an, falls es auch in Ihrer Stadt dazu kommen sollte. Kein Circus erfüllt das TSchG, das allerdings jedes Schlupfloch zuläßt, und kein Circus hält sich an die Circusleitlinien, die keinerlei Verbindlichkeit besitzen. Jedes Vet.amt aber kann den Auftritt eines Circus verhindern. Es muß nur wollen, und daran mangelt es überall. Wie können Tierärzte - Tierärzte! - auch das sog. Katzentheater dieses unseligen Russen genehmigen, wenn man weiß, daß Katzen schon in einem Katzenkorb, in dem das Frauchen sie zum TA transportiert, wahnsinnig werden. Und die Katzen dieses Russen sind lebenslang in Käfigen eingesperrt (anders nicht möglich, sowohl auf den 1000en km langen Transporten quer durch die Kontinente und auch während der Gastspielaufenthalte). Katzen zu dressieren ist exorbitante Tierquälerei, das weiß jeder Katzenhalter, nur die Tierärzte der Ämter „wissen“ nichts.
Sogar Köln hat die Circustiere verboten, obwohl dort immer noch gegen alle Proteste die Tierquälerei Rodeo erlaubt wird. Auch die Rodeos sind schlimme Tierquälerei.
Bitte, sehr geehrter Herr Professor, lassen Sie keinen Circus mit Tieren mehr in Ihre Stadt. Es gibt keinen „guten“ Circus und keine „schwarzen Schafe“. Der Circus per se ist das „schwarze Schaf“. Aber das wissen Sie ja. Und noch eine Bitte: Werden Sie zum konsequenten Beschützer der Tiere in Ihrem Machtbereich: Lassen Sie auch keine Tiermessen/-märkte in Ihrer Stadt zu. Auch dort schlimmste Tierquälereien. Und ein letztes:
Ich kenne die Situation der Tauben in Ihrer Stadt nicht. Dennoch wage ich auch dieses Thema noch anzusprechen. Gibt es in Koblenz ein Taubenfütterungsverbot, ohne die Tiere vorher abzusichern? Das Aushungern der Tauben durch die Städte ist eine schwere Tierquälerei, ein schweres Verbrechen, des Mittelalters würdig. Ich kopiere Ihnen nachfolgend meinen Text hinein, den ich an den Münchener OB Herrn Ude in seiner Funktion als Vorsitzender des Städtetags geschickt habe. Er hat nicht wunschgemäß reagiert, und nun ist er nicht mehr der „Chef“. Bei seinem Nachfolger Mali rechne ich mir keinerlei Chance aus, wenn wir erleben müssen, daß er gegen die republikweiten energischen Proteste das Delphinarium in Nürnberg unterstützt hat, ein Delphingefängnis, das eine Kulturschande für unser ganzes Land ist. Bitte lesen Sie, was ich Herrn Ude geschrieben habe. Sehen Sie hier eine Möglichkeit, über den Städtetag die Versorgung der Tauben in den Städten in einer gesetzlich verbindlichen Form (VO) zu erreichen? Über Aigner brauchen wir nicht zu gehen, die Städte aber haben alle Möglichkeiten…
Entschuldigen Sie meinen massiven Angriff auf Sie. Der war nicht von Anfang an gedacht, aber es kommt halt eins zum anderen. Für Ihr großes Tierschutz-Verständnis danke ich Ihnen sehr herzlich, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Antwort auf meine Anliegen zukommen ließen.
Für Ihre Arbeit als OB wünsche ich Ihnen viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
astrid suchanek
mein Brief an Herrn OB Ude:
Von: A. Suchanek [mailto:astrid.suchanek@tierschutz-union.de]
Gesendet: Montag, 25. März 2013 19:04
An: \'rathaus@muenchen.de\'
Cc: \'buergerberatung.dir@muenchen.de\'
Betreff: Herrn OB Christian Ude: \"Taubensport\"
astrid suchanek
M 7, 1a
68161 Mannheim
Herrn Christian Ude
Regierender OB der Stadt München
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
kürzlich habe ich Sie bei dem von mir sehr verehrten Kabarettisten Pelzig und an anderer Stelle im Interview gesehen. Sie kamen
sehr sympathisch herüber, und das im eklatanten Gegensatz zu einem anderen Politiker, den ich vergessen habe, womit viel
zu Ihren Gunsten gesagt ist…
Sehr geehrter Herr Ude,
ich habe Ihnen wohl schon 2x - ohne Antwort - geschrieben, und ich schreibe Ihnen heute wieder - wegen der Tauben. Bitte löschen Sie die Mail nicht gleich, sondern lesen Sie bitte erst bis runter. Vielleicht schreiben Sie mir dann doch noch… Tun Sie die Sache nicht ab als die von einer Spinnerin und wegen lächerlicher Tauben. Ich bin mitnichten spinnert, und die Tauben sind auch kein lächerlicher Sachverhalt. Sie sind arme Tiere, die man vorsätzlich aushungert, so daß sie nach einer Schrift der Stadt Mannheim nur 2 Jahre leben und in der Zeit trotzdem viele Nachkommen haben, von denen die meisten in den ersten Wochen verhungern. DAS ist unmenschlich.
Wir Tierfreunde/Tierschützer kranken an dem Elend dieser und anderer Tiere, an den Verbrechen, die ihnen angetan werden. Es gibt ja keine Tierquälerei, die es nicht gibt, auf allen Ebenen und in Massen und in allen undenkbaren Formen. Und wir kranken an der Ignoranz der kleinen und großen Politiker, die nichts anderes als Lobbyismus und Geld kennen, keine Verantwortung für die wehrlosen Tiere, von denen wir vergeblich die Beendigung der Tierquälerei fordern. Wir erfahren jeden Tag unsere Ohnmacht, obwohl wir doch im „demokratischen Rechtsstaat“ leben.
Die Bankster u. Wirtschaftsbosse mögen als ihren Lebensinhalt als einziges Geld, Geld, Geld kennen, bei den Politkern sollte die Prämisse die Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Natur sein. Aber genau das ist auch dort in der Regel nicht der Fall. Das gilt natürlich nicht für alle Politiker, und deshalb schreibe ich Ihnen heute noch einmal.
Das TSchG wird in bezug auf den sog. Taubensport von Politik, Justiz und Stadtbeamten mißachtet. Sie fragen: wieso. In den Städten leben tausende Tauben in diversen Populationen, weil sie per „Taubensport“ von ihren Züchtern ausgesetzt wurden. Ca. 40 % der Tiere finden den Heimweg nicht und stranden in den Städten, da sie von Natur aus Felsenbewohner sind/waren. In den Städten werden die Unschuldigen von den Verwaltungen und manchmal auch von verdummten Menschen verfolgt. Da die Tauben Haustiere sind und von den Züchtern mit Getreidemischungen gefüttert wurden, können sie in den Städten nicht gesund leben, weil es die dort nicht gibt. Straßendreck ist keine Nahrung. Mitleidige, oft unwissende Bürger erbarmen sich notdürftig der hungernden Tiere und füttern sie unter ihrer Kriminalisierung durch die Städte heimlich. Weiteres lesen Sie bitte unten. Meine Bitte:
Da das Aigner-Ministerium im Traum nicht daran denkt, seine Aufgabe als oberste Tierschutzbehörde wahrzunehmen, die Städte ihre eigenen Tauben- und Fütterer-Verfolgungs-VOs erlassen haben, mit denen sie sich ihrer Versorgungspflicht den Tauben gegenüber entziehen, sehe ich nur eine Möglichkeit, das Elend der Tauben zu beenden:
Der Städtetag kann alles ändern. Bitte setzen Sie sich im Städtetag dafür ein, daß er seine Mitglieder veranlaßt, die Taubenfütterungsverbote aufzuheben und gemäß dem Augsburger Modell die Tauben ihren Bedürfnissen entsprechend zu versorgen. Ich greife dem Text unten vor: Die Tauben sind keine Krankheitsüberträger. Diese vor Jahren verbreitete Lüge wird heute nicht mehr von den Städten praktiziert. Heute lastet man den Tauben an, daß durch ihren Kot die „Häuser zerfallen“ würden. Beides ist falsch. Der Verein Menschen für Tierrechte hat ein Konzept erarbeitet, das viele Städte anwenden, wenn auch völlig unzureichend, aber es ist ein Anfang, der ausbaufähig ist, wenn man richtig an die Sache herangeht. Dazu unten mehr.
http://www.tierrechte.de/themen/stadttauben/1-film-ueber-das-stadttaubenkonzept-einfuehrung
http://www.tierrechte.de/themen/stadttauben/2-praxis-dvd-zum-stadttaubenkonzept
Taubenhäuser Taubenschläge Taubenbetreuung:
Bauanleitung und Taubenbetreuungs-Unterlagen bei:
Menschen für Tierrechte
Bundesarbeitsgruppe Stadttauben Roermonder Str. 4
52072 Aachen
Tel: 0241/157214
Fax: 0241/155642
info@stadttauben.de
um ihren toten Partner trauernde Taube:
aus http://www.tierschutz-guetersloh.de/
Bitte sehen Sie diese Bitte nicht als Belästigung an, weil sie viele andere Aufgaben haben. Sie haben auch die Aufgabe, Humanismus, Moral und Tierschutz voran zu helfen, wenigstens in Ihrer Stadt, in der Sie das Gewaltmonopol haben. Bitte, helfen Sie, das Verhungernlassen der Tauben und die Kriminalisierung der Fütterer zu beenden. Ihrer Meinung dazu sehe ich dankend entgegen.
mit freundlichem Gruß
astrid suchanek
Der Tierschutzverein Koblenz u. Umgebung hat den Koblenzer OB zum Ehrenpräsidenten und zum Schirmherr über den Tierheim-Neubau ernannt.
Sehr geehrter Herr Follmann, ich teile Ihre Sorge, dass wir die Chance auf Internet in Lichtgeschwindigkeit verpassen könnten. Es fehlen in der Tat noch rund 300 Verträge. Eine weitere Verlängerung über den 30.4. hinaus wird es nicht geben. Der geplante Ausbau des Netzes durch die Telekom ist wirtschaftlich eine große Chance für Koblenz, ein zweistelliges Millioneninvest. Der Internetausbau in der Innenstadt ist auch eine Chance für die potenziellen Nutzer/-innen. Deshalb bin ich als Oberwerther Bürger Erstunterzeichner und werbe bei meinen Mitbürgern und Mitbürgerinnen für Vertragszeichnung. Damit sind wir für die Zukunft gerüstet. Ich weiß heute nicht, wie sich die Telekom verhalten wird, sollten wir die Zielgerade knapp verfehlen. In manchen Städten musste auf die Investitionsplanung verzichtet werden. Das wollen wir für Koblenz nicht hoffen. Die hohe Beteiligung beim Netzverlegen zeigt das Interesse in Koblenz am Netz in Lichtgeschwindigkeit. Hoffen wir, dass in den nächsten Tagen auch noch die fehlenden Vertragsabschlüsse zustande kommen. Wenn nicht, werde ich natürlich mit der Telekom verhandeln mit dem Ziel, dass das superschnelle Netz trotzdem nach Koblenz kommt. Aber der Ausgang der Verhandlungen kann heute nicht prognostiziert werden. Deshalb: Sicher ist sicher. Lieber jetzt Verträge abschließen. Herzliche Grüße vom Deutschen Städtetag in Frankfurt, Hofmann-Göttig