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Eintrag-Nr. 3550 -
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
auch ich möchte Sie bitten, sich für die Sicherheit der Fußgänger auf den Fußwegen einzusetzen.
Meine Familie und ich haben selbst unschöne und teilweise sehr gefährliche \"Erlebnisse\" mit Radfahrern gehabt.
Ich selbst wurde beinahe von einer jungen Frau mit dem Fahrrad auf dem Fußweg angefahren. Nur durch einen beherzten Sprung konnte ich ausweichen. Dann bekam ich statt einer Entschuldigung noch den Spruch: \"Ja, das passiert halt.\" Damit radelte sie unbekümmert auf dem Fußweg weiter. Meinem Mann fuhr ein verhinderter Lance Armstrong mit dem Vorderrad zwischen die Beine. Auf dem Weg unten am Moselufer. Wahrscheinlich ärgerte er sich, dass wir nebeneinander liefen, obwohl er noch genug Platz hatte, an uns vorbei zu fahren. Sein Spruch: \"Hier dürfen auch Radfahrer fahren. Machen Sie gefälligst Platz!\". Wir hatten schon das Handy draussen und wollte die Polizei rufen, da gab er \"Gas\" und war verschwunden. Das nur als Beispiel.
Ich könnte noch mehr berichten. Über Beschimpfungen und dauerndes \"Anklingeln\" auf dem Fußweg. Über Raser, die ohne Rücksicht über Plätze und durch Fußgängerzonen rasen. Über Radfahrer, die auch im größten Gewühl bei Veranstaltungen noch meinen sich auf dem Fahrrad durch die Menschenmenge bewegen zu müssen. Interessiert sie nicht, ob sie dabei die Menschen verletzten. Es sind ja nur ein paar Schrammen oder blaue Flecke, die man abbekommt. Über Radfahrer, die bei \"Rot\" über die Ampel rasen. Egal ob auf der Straße oder auf dem Zebrastreifen. Ich habe den Eindruck, für Radfahrer gilt keine StVO. Sie machen, was sie wollen und sie meinen noch, sie haben Recht.
Hier muss dringend etwas passieren!!!
Herzliche Grüße
Gabi Born
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
auch ich möchte Sie bitten, sich für die Sicherheit der Fußgänger auf den Fußwegen einzusetzen.
Meine Familie und ich haben selbst unschöne und teilweise sehr gefährliche \"Erlebnisse\" mit Radfahrern gehabt.
Ich selbst wurde beinahe von einer jungen Frau mit dem Fahrrad auf dem Fußweg angefahren. Nur durch einen beherzten Sprung konnte ich ausweichen. Dann bekam ich statt einer Entschuldigung noch den Spruch: \"Ja, das passiert halt.\" Damit radelte sie unbekümmert auf dem Fußweg weiter. Meinem Mann fuhr ein verhinderter Lance Armstrong mit dem Vorderrad zwischen die Beine. Auf dem Weg unten am Moselufer. Wahrscheinlich ärgerte er sich, dass wir nebeneinander liefen, obwohl er noch genug Platz hatte, an uns vorbei zu fahren. Sein Spruch: \"Hier dürfen auch Radfahrer fahren. Machen Sie gefälligst Platz!\". Wir hatten schon das Handy draussen und wollte die Polizei rufen, da gab er \"Gas\" und war verschwunden. Das nur als Beispiel.
Ich könnte noch mehr berichten. Über Beschimpfungen und dauerndes \"Anklingeln\" auf dem Fußweg. Über Raser, die ohne Rücksicht über Plätze und durch Fußgängerzonen rasen. Über Radfahrer, die auch im größten Gewühl bei Veranstaltungen noch meinen sich auf dem Fahrrad durch die Menschenmenge bewegen zu müssen. Interessiert sie nicht, ob sie dabei die Menschen verletzten. Es sind ja nur ein paar Schrammen oder blaue Flecke, die man abbekommt. Über Radfahrer, die bei \"Rot\" über die Ampel rasen. Egal ob auf der Straße oder auf dem Zebrastreifen. Ich habe den Eindruck, für Radfahrer gilt keine StVO. Sie machen, was sie wollen und sie meinen noch, sie haben Recht.
Hier muss dringend etwas passieren!!!
Herzliche Grüße
Gabi Born
Eintrag-Nr. 3549 -
Sehr geehrter Herr OB,
ich danke Ihnen dafür, dass Sie das Thema wieder aufnehmen!
Es geht um Prävention.
Die Stadtverwaltung könnte schon so einiges tun...
In der Kriminalprävention engagiert sie sich ja auch sehr stark, obwohl es hier gar keine geteilte Zuständigkeit zwischen Polizei und Ordnungsamt gibt, sondern die Verfolgung von Straftaten allein der Polizei obliegt.
So könnte man seitens der Stadt die Polizei kontaktieren, auf das Problem aufmerksam machen und eine Kooperation anregen. Man könnte die Kompetenzen eindeutig klären und dem Bürger mitteilen, wohin er sich wenden kann.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes könnten Radfahrer ansprechen und sie darauf aufmerksam machen, dass Fahren auf dem Gehweg eine Gefährdung und eine Ordnungswidrigkeit darstellen. Man könnte im Einzelfall die Polizei dazu rufen. Man könnte darüber aufklären, welche Konsequenzen den Radfahrern drohen, die auf dem Gehweg fahren (Kampagne, Broschüre?), oder die Polizei bitten, das zu tun.
Man könnte deutlich machen, dass das Radfahren auf dem Gehweg auch Konsequenzen für den Führerschein haben kann: Punkte, Fahrverbote bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis, Anordnung einer MPU, etc. ...
Und hier kommt die Zuständigkeit der Stadtverwaltung auch wieder ins Spiel, denn das fällt ganz eindeutig in die Kompetenz der Führerscheinstelle (Ordnungsamt).
Es gibt Fälle, in denen kommunale Stellen ungeeigneten Personen das Radfahren (das Autofahren sowieso) untersagen können, sogar unbefristet (also lebenslang).
Man könnte seitens der Stadt die Polizei bitten, hier verstärkt zu kontrollieren und die entsprechenden Personen der Führerscheinstelle zu melden. Oder die Polizei bitten, Fahrradstreifen einzurichten.
Ich könnte mir auch gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsamt vorstellen. Die Stadt könnte das initiieren.
Dadurch könnte man deutlich machen, dass der Stadt die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit ihrer Bürger ebenso am Herzen liegt, wie der Schutz ihres Eigentums (vergl. Kriminalprävention).
Besonders gefährdet sind hier die Schwächsten der Gesellschaft (und für die ist der Gehweg da): Kinder, Senioren, Behinderte...
Die sollte man doch nicht allein lassen!
Das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt sollte es uns wert sein, hier ein bisschen mehr Kreativität zu entwickeln...
Das bisherige Konzept, nämlich einfach auf die Reife, Einsicht und Rücksichtnahme der Radfahrer zu vertrauen, die sich selbst allzu oft als Avantgarde einer neuen Mobilität begreifen und folglich auch kaum in ihrem Verhalten hinterfragen, ist jedenfalls dabei, gründlich in die Hose zu gehen...
MfG, Jens Mildenberger
Sehr geehrter Herr OB,
ich danke Ihnen dafür, dass Sie das Thema wieder aufnehmen!
Es geht um Prävention.
Die Stadtverwaltung könnte schon so einiges tun...
In der Kriminalprävention engagiert sie sich ja auch sehr stark, obwohl es hier gar keine geteilte Zuständigkeit zwischen Polizei und Ordnungsamt gibt, sondern die Verfolgung von Straftaten allein der Polizei obliegt.
So könnte man seitens der Stadt die Polizei kontaktieren, auf das Problem aufmerksam machen und eine Kooperation anregen. Man könnte die Kompetenzen eindeutig klären und dem Bürger mitteilen, wohin er sich wenden kann.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes könnten Radfahrer ansprechen und sie darauf aufmerksam machen, dass Fahren auf dem Gehweg eine Gefährdung und eine Ordnungswidrigkeit darstellen. Man könnte im Einzelfall die Polizei dazu rufen. Man könnte darüber aufklären, welche Konsequenzen den Radfahrern drohen, die auf dem Gehweg fahren (Kampagne, Broschüre?), oder die Polizei bitten, das zu tun.
Man könnte deutlich machen, dass das Radfahren auf dem Gehweg auch Konsequenzen für den Führerschein haben kann: Punkte, Fahrverbote bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis, Anordnung einer MPU, etc. ...
Und hier kommt die Zuständigkeit der Stadtverwaltung auch wieder ins Spiel, denn das fällt ganz eindeutig in die Kompetenz der Führerscheinstelle (Ordnungsamt).
Es gibt Fälle, in denen kommunale Stellen ungeeigneten Personen das Radfahren (das Autofahren sowieso) untersagen können, sogar unbefristet (also lebenslang).
Man könnte seitens der Stadt die Polizei bitten, hier verstärkt zu kontrollieren und die entsprechenden Personen der Führerscheinstelle zu melden. Oder die Polizei bitten, Fahrradstreifen einzurichten.
Ich könnte mir auch gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsamt vorstellen. Die Stadt könnte das initiieren.
Dadurch könnte man deutlich machen, dass der Stadt die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit ihrer Bürger ebenso am Herzen liegt, wie der Schutz ihres Eigentums (vergl. Kriminalprävention).
Besonders gefährdet sind hier die Schwächsten der Gesellschaft (und für die ist der Gehweg da): Kinder, Senioren, Behinderte...
Die sollte man doch nicht allein lassen!
Das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt sollte es uns wert sein, hier ein bisschen mehr Kreativität zu entwickeln...
Das bisherige Konzept, nämlich einfach auf die Reife, Einsicht und Rücksichtnahme der Radfahrer zu vertrauen, die sich selbst allzu oft als Avantgarde einer neuen Mobilität begreifen und folglich auch kaum in ihrem Verhalten hinterfragen, ist jedenfalls dabei, gründlich in die Hose zu gehen...
MfG, Jens Mildenberger
Eintrag-Nr. 3548 -
Sehr geehrter Herr Mildenberger,
ich habe das Ordnungsamt gebeten, zur von Ihnen aufgeworfenen Rechtsfrage Stellung zu nehmen. Der Polizei habe ich den gewünschten Hinweis gegeben. Anordnen kann ich da allerdings nichts. Polizei ist in Landeszuständigkeit, wie Sie ja wissen. Angesichts der Rechtslage kann ich auch keine "andere Lösung" finden. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Mildenberger,
ich habe das Ordnungsamt gebeten, zur von Ihnen aufgeworfenen Rechtsfrage Stellung zu nehmen. Der Polizei habe ich den gewünschten Hinweis gegeben. Anordnen kann ich da allerdings nichts. Polizei ist in Landeszuständigkeit, wie Sie ja wissen. Angesichts der Rechtslage kann ich auch keine "andere Lösung" finden. MfG JoHo
Eintrag-Nr. 3547 -
Sehr geehrter Herr OB (3545),
vielen Dank für Ihre Antwort!
Dass für den fließenden Verkehr die Polizei zuständig ist, habe ich allerdings schon vorher gewusst.
Frage: ist ein Radfahrer auf dem Gehweg fließender Verkehr, ein Fußgänger jedoch nicht? Wenn doch, warum ist das Ordnungsamt dann für Fußgänger zuständig? Muss man nur anfangen zu rennen, um zu fließendem Verkehr zu mutieren und sich der Zuständigkeit des Ordnungsamtes zu entziehen? Oder aufs Fahrrad schwingen und davon radeln? Was ist dann ein Jogger, ein Kinderwagen, eine Sackkarre, ein Rollschuhfahrer, Rollerfahrer, Stelzenläufer oder gar ein Rollstuhlfahrer?
Muss ich dann eine Ordnungswidrigkeit nur zum Rollen bringen um mich einer Verfolgung zu entziehen? Kann ein Radfahrer dann auch pöbeln, Passanten bedrohen, mit Flaschen werfen oder wild urinieren (seit Jan Ulrichs Zeiten bei der Tour de France weiß ich, dass das möglich ist)?
Jeder Radfahrer hält einmal an, wie sieht es dann aus? Muss man ihn nur zum Anhalten bringen?
Meiner Ansicht nach hat mit Ausnahme von Kleinkindern und Rollstuhlfahrern kein fließender Verkehr auf dem Gehweg stattzufinden!
Wenn also der Gehsteig prinzipiell kein Ort ist, an dem fließender Verkehr zulässig ist, kann man sich meines Erachtens auch nicht darauf berufen! Es ist einfach eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, und zwar eine erhebliche! Wenn die Polizei einen Radfahrer anhält, erlischt dann gleichzeitig ihre Zuständigkeit?
Was ist mit dem Jedermannsrecht: darf ich einen Radfahrer an- und festhalten, wenn er mich gefährdet? Oder nur festhalten, wenn er an der nächsten Ampel steht? Wenn er dann steht, rufe ich das Ordnungsamt oder die Polizei? Darf ich Pfefferspray einsetzen, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwehren?
Ihre Antwort kann nicht zufriedenstellen! Bitte erwirken Sie als Stadtoberer, dass die Polizei sich der Sache annimmt oder finden Sie eine andere Lösung!
MfG, Jens Mildenberger
Sehr geehrter Herr OB (3545),
vielen Dank für Ihre Antwort!
Dass für den fließenden Verkehr die Polizei zuständig ist, habe ich allerdings schon vorher gewusst.
Frage: ist ein Radfahrer auf dem Gehweg fließender Verkehr, ein Fußgänger jedoch nicht? Wenn doch, warum ist das Ordnungsamt dann für Fußgänger zuständig? Muss man nur anfangen zu rennen, um zu fließendem Verkehr zu mutieren und sich der Zuständigkeit des Ordnungsamtes zu entziehen? Oder aufs Fahrrad schwingen und davon radeln? Was ist dann ein Jogger, ein Kinderwagen, eine Sackkarre, ein Rollschuhfahrer, Rollerfahrer, Stelzenläufer oder gar ein Rollstuhlfahrer?
Muss ich dann eine Ordnungswidrigkeit nur zum Rollen bringen um mich einer Verfolgung zu entziehen? Kann ein Radfahrer dann auch pöbeln, Passanten bedrohen, mit Flaschen werfen oder wild urinieren (seit Jan Ulrichs Zeiten bei der Tour de France weiß ich, dass das möglich ist)?
Jeder Radfahrer hält einmal an, wie sieht es dann aus? Muss man ihn nur zum Anhalten bringen?
Meiner Ansicht nach hat mit Ausnahme von Kleinkindern und Rollstuhlfahrern kein fließender Verkehr auf dem Gehweg stattzufinden!
Wenn also der Gehsteig prinzipiell kein Ort ist, an dem fließender Verkehr zulässig ist, kann man sich meines Erachtens auch nicht darauf berufen! Es ist einfach eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, und zwar eine erhebliche! Wenn die Polizei einen Radfahrer anhält, erlischt dann gleichzeitig ihre Zuständigkeit?
Was ist mit dem Jedermannsrecht: darf ich einen Radfahrer an- und festhalten, wenn er mich gefährdet? Oder nur festhalten, wenn er an der nächsten Ampel steht? Wenn er dann steht, rufe ich das Ordnungsamt oder die Polizei? Darf ich Pfefferspray einsetzen, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwehren?
Ihre Antwort kann nicht zufriedenstellen! Bitte erwirken Sie als Stadtoberer, dass die Polizei sich der Sache annimmt oder finden Sie eine andere Lösung!
MfG, Jens Mildenberger
Eintrag-Nr. 3546 -
Sehr geehrte Frau Werner (GB 3544),
Sie wissen, dass ich mich mit dem Tierschutz auch emotional sehr verbunden fühle. In meiner Kindheit war ich "Vollvegetarier", weil ich die Tiere vor Augen hatte, die ich essen sollte. Erst als Erwachsener konnte ich mich dazu bringen, wenigstens sehr moderat Fleisch zu essen, Fisch, Wild, Lamm, Innereien, Geflügel bis zum heutigen Tag nicht. Ich kann im wahrsten sinne des Wortes, nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun. Ich bin von Kindesbeinen an mit Hunden aufgewachsen. Unsere beiden Tierschutz-Hunde sind uns treue Familienmitglieder. Ich habe mich von Herzen für das neue Tierheim engagiert und bin deshalb vom Tierschutzverein zum "Ehrenpräsidenten" ernannt worden. Insoweit habe ich auch vor Ihrem, mir bekannten Engagement großen Respekt und fühle mich mit Ihnen verbunden.
Das ist die eine Seite, die emotionale Seite, zu der ich voll stehe. So wie ich kein Tier töten könnte, so respektiere ich, dass es Jäger und Förster gibt, die das tun und - ja - auch tun müssen. Unser Zusammenleben zwischen Mensch - Tier - Flora und Fauna lebt vom Gleichgewicht. Sie lebt auch von der Priorität zur Sicherung der Lebensbedingungen für uns Menschen. Deshalb musste ich - auch wenn mir das persönlich sehr schwer fällt - in meiner bisherigen Zeit als OB akzeptieren, dass auf Nil- und Kanadagänse sowie auf Wildschweine in dicht besiedelten Wohnquartieren Jagd gemacht wurde. Wir versuchen Tauben zu vergrämen und ihnen andernorts Lebensbedingungen zu schaffen. Und gewiss wünschen sich die Menschen in Wohngebieten keine Ratten. Ich finde, das müssen wir auch bei aller Empathie für den Tierschutz respektieren. Das ist jedenfalls meine Überzeugung, die ich vertrete bei aller Verbundenheit mit dem Tierschutz. Mit freundlichen Grüßen JoHo.
Sehr geehrte Frau Werner (GB 3544),
Sie wissen, dass ich mich mit dem Tierschutz auch emotional sehr verbunden fühle. In meiner Kindheit war ich "Vollvegetarier", weil ich die Tiere vor Augen hatte, die ich essen sollte. Erst als Erwachsener konnte ich mich dazu bringen, wenigstens sehr moderat Fleisch zu essen, Fisch, Wild, Lamm, Innereien, Geflügel bis zum heutigen Tag nicht. Ich kann im wahrsten sinne des Wortes, nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun. Ich bin von Kindesbeinen an mit Hunden aufgewachsen. Unsere beiden Tierschutz-Hunde sind uns treue Familienmitglieder. Ich habe mich von Herzen für das neue Tierheim engagiert und bin deshalb vom Tierschutzverein zum "Ehrenpräsidenten" ernannt worden. Insoweit habe ich auch vor Ihrem, mir bekannten Engagement großen Respekt und fühle mich mit Ihnen verbunden.
Das ist die eine Seite, die emotionale Seite, zu der ich voll stehe. So wie ich kein Tier töten könnte, so respektiere ich, dass es Jäger und Förster gibt, die das tun und - ja - auch tun müssen. Unser Zusammenleben zwischen Mensch - Tier - Flora und Fauna lebt vom Gleichgewicht. Sie lebt auch von der Priorität zur Sicherung der Lebensbedingungen für uns Menschen. Deshalb musste ich - auch wenn mir das persönlich sehr schwer fällt - in meiner bisherigen Zeit als OB akzeptieren, dass auf Nil- und Kanadagänse sowie auf Wildschweine in dicht besiedelten Wohnquartieren Jagd gemacht wurde. Wir versuchen Tauben zu vergrämen und ihnen andernorts Lebensbedingungen zu schaffen. Und gewiss wünschen sich die Menschen in Wohngebieten keine Ratten. Ich finde, das müssen wir auch bei aller Empathie für den Tierschutz respektieren. Das ist jedenfalls meine Überzeugung, die ich vertrete bei aller Verbundenheit mit dem Tierschutz. Mit freundlichen Grüßen JoHo.
Eintrag-Nr. 3545 -
Sehr geehrte Frau Sänger (GB 3539),
sehr geehrte Herren Mildenberger (GB 3536) und Döhler (GB 3538),
nach meinen persönlichen Antworten (GB 3536 / 3543) liegt mir nun auch die amtliche Auskunft vor, wie folgt: "Die Überwachung des fließenden Verkehrs, mit Ausnahme der Geschwindigkeitsüberwachung (Kfz) in geschlossenen Ortschaften, obliegt in Rheinland-Pfalz allein der Polizei. Nur die Polizei ist ermächtigt, Radfahrer/-innen anzuhalten und die Personalien der Betroffenen im Zusammenhang mit der begangenen Ordnungswidrigkeit festzustellen. Insofern werde ich Ihre Eingaben an die zuständige Verkehrsdirektion der Polizei weiterleiten." Letzteres ist zwischenzeitlich erfolgt. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Sehr geehrte Frau Sänger (GB 3539),
sehr geehrte Herren Mildenberger (GB 3536) und Döhler (GB 3538),
nach meinen persönlichen Antworten (GB 3536 / 3543) liegt mir nun auch die amtliche Auskunft vor, wie folgt: "Die Überwachung des fließenden Verkehrs, mit Ausnahme der Geschwindigkeitsüberwachung (Kfz) in geschlossenen Ortschaften, obliegt in Rheinland-Pfalz allein der Polizei. Nur die Polizei ist ermächtigt, Radfahrer/-innen anzuhalten und die Personalien der Betroffenen im Zusammenhang mit der begangenen Ordnungswidrigkeit festzustellen. Insofern werde ich Ihre Eingaben an die zuständige Verkehrsdirektion der Polizei weiterleiten." Letzteres ist zwischenzeitlich erfolgt. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Eintrag-Nr. 3544 -
Sehr geehrter Herrn Prof. Dr. Hofmann-Göttig,
ich möchte heute hier einmal mehr etwas los werden, was mich eigentlich schon Jahre bedrückt, was sicher auch nicht geändert oder verbessert wird, aber trotzdem für mich schlimm ist.
Heute im Schängel, wie jedes Jahr wieder zu lesen, dass man die Ratten vergiften wird.
Ich kann leider an diesen sinnlosen Töten in Koblenz nichts ändern. Was ich besonders schlimm finde, dass es mit einer Selbstverständlichkeit und Banalität in den Medien angekündigt wird. Als ob es das normalste der Welt sei, andere Lebewesen um ihre Heimat, ihre Unterkunft und um ihr Leben zu bringen.
Da werden genaue Anweisungen geben, wie man das Töten handhaben muss und danach entledigt man sich der Tiere in dem man sie in die Mülltonne wirft.
Ich weiß das es Utopie ist und höchst wahrscheinlich auch nie passieren wird, aber mir kommt dann jedes mal, egal ob es sich um Krähen, Tauben, Nil- oder Graugänse, Ratten, Kaninchen oder andere Tiere handelt, der Gedanke, wenn auf diesem Planeten einmal andere Spezies von fremden Sternen landen würden und diese würden beschließen, dass wir niedere Kreaturen sind mit denen man machen kann was man will, wie würden wir das wohl empfinden? Wenn mit uns einmal so umgegangen würde, wie wir dies mit unseren Mitgeschöpfen tun?
Es ist schlimm genug, dass der Mensch töten muss, egal aus welchem Grund, aber vielleicht sollte dies nicht immer so dargestellt werden als wäre es das Normalste der Welt.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Werner
Sehr geehrter Herrn Prof. Dr. Hofmann-Göttig,
ich möchte heute hier einmal mehr etwas los werden, was mich eigentlich schon Jahre bedrückt, was sicher auch nicht geändert oder verbessert wird, aber trotzdem für mich schlimm ist.
Heute im Schängel, wie jedes Jahr wieder zu lesen, dass man die Ratten vergiften wird.
Ich kann leider an diesen sinnlosen Töten in Koblenz nichts ändern. Was ich besonders schlimm finde, dass es mit einer Selbstverständlichkeit und Banalität in den Medien angekündigt wird. Als ob es das normalste der Welt sei, andere Lebewesen um ihre Heimat, ihre Unterkunft und um ihr Leben zu bringen.
Da werden genaue Anweisungen geben, wie man das Töten handhaben muss und danach entledigt man sich der Tiere in dem man sie in die Mülltonne wirft.
Ich weiß das es Utopie ist und höchst wahrscheinlich auch nie passieren wird, aber mir kommt dann jedes mal, egal ob es sich um Krähen, Tauben, Nil- oder Graugänse, Ratten, Kaninchen oder andere Tiere handelt, der Gedanke, wenn auf diesem Planeten einmal andere Spezies von fremden Sternen landen würden und diese würden beschließen, dass wir niedere Kreaturen sind mit denen man machen kann was man will, wie würden wir das wohl empfinden? Wenn mit uns einmal so umgegangen würde, wie wir dies mit unseren Mitgeschöpfen tun?
Es ist schlimm genug, dass der Mensch töten muss, egal aus welchem Grund, aber vielleicht sollte dies nicht immer so dargestellt werden als wäre es das Normalste der Welt.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Werner
Eintrag-Nr. 3543 -
Sehr geehrter Herr Döhler (GB 3538), sehr geehrte Frau Sänger (GB 3539), ich werde das Ordnungsamt bitten, Ihre Schilderungen in die angeforderte (vgl. GB 3541) Stellungnahme zum Gästebuch-Eintrag von Herrn Mildenberger (GB 3536) einzubeziehen und komme dann darauf zurück. MfG JoHo
Sehr geehrter Herr Döhler (GB 3538), sehr geehrte Frau Sänger (GB 3539), ich werde das Ordnungsamt bitten, Ihre Schilderungen in die angeforderte (vgl. GB 3541) Stellungnahme zum Gästebuch-Eintrag von Herrn Mildenberger (GB 3536) einzubeziehen und komme dann darauf zurück. MfG JoHo
Eintrag-Nr. 3542 -
Sehr geehrter Herr Mundorf (GB 3537), Sie haben recht, dass die TuS eine wichtige Visitenkarte zum Wohlfühlen und Vorzeigen ist. Das haben wir schon sehr häufig zum Ausdruck gebracht. Es ist völlig falsch, die TuS für unser "einziges sportliches Aushängeschild" zu sehen. Vor einigen Wochen habe ich zusammen mit der Bürgermeisterin, sie ist Sportdezernentin, über 120 Koblenzerinnen und Koblenzer ausgezeichnet, die bei Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften im vergangen Jahr auf dem Treppchen standen. Diese Leistungen gilt es ebenso zu respektieren. Auf Ihre beleidigenden, unbegründeten Vorhaltungen will ich nicht eingehen. Nur soviel: Die Stadt Koblenz hat mit dem Haushalt 2017 den ersten ausgeglichenen Haushalt seit acht Jahren. Kein anderes Oberzentrum in Rheinland-Pfalz hat das geschafft. So schlecht kann unsere Finanzpolitik die letzten Jahre demnach nicht gewesen sein. Die lange Zeit verschobene Renovierung der Tartanbahn ist notwendig, weil es die sportpolitische Entscheidung des Stadtrates ist, das Stadion nicht nur als Fußballstadion, sondern als multifunktionale Sportstätte weiterhin nutzen zu wollen. MfG Hofmann-Göttig, Kämmerer
Sehr geehrter Herr Mundorf (GB 3537), Sie haben recht, dass die TuS eine wichtige Visitenkarte zum Wohlfühlen und Vorzeigen ist. Das haben wir schon sehr häufig zum Ausdruck gebracht. Es ist völlig falsch, die TuS für unser "einziges sportliches Aushängeschild" zu sehen. Vor einigen Wochen habe ich zusammen mit der Bürgermeisterin, sie ist Sportdezernentin, über 120 Koblenzerinnen und Koblenzer ausgezeichnet, die bei Welt-, Europa- und nationalen Meisterschaften im vergangen Jahr auf dem Treppchen standen. Diese Leistungen gilt es ebenso zu respektieren. Auf Ihre beleidigenden, unbegründeten Vorhaltungen will ich nicht eingehen. Nur soviel: Die Stadt Koblenz hat mit dem Haushalt 2017 den ersten ausgeglichenen Haushalt seit acht Jahren. Kein anderes Oberzentrum in Rheinland-Pfalz hat das geschafft. So schlecht kann unsere Finanzpolitik die letzten Jahre demnach nicht gewesen sein. Die lange Zeit verschobene Renovierung der Tartanbahn ist notwendig, weil es die sportpolitische Entscheidung des Stadtrates ist, das Stadion nicht nur als Fußballstadion, sondern als multifunktionale Sportstätte weiterhin nutzen zu wollen. MfG Hofmann-Göttig, Kämmerer
Eintrag-Nr. 3541 -
Sehr geehrter Herr Mildenberger (GB 3536),
vielen Dank für Ihren sehr anschaulichen Bericht eines nachvollziehbaren, gefährlichen Missstandes.
Ich werde das Ordnungsamt um eine Stellungnahme bitten.
MfG
JoHo
Sehr geehrter Herr Mildenberger (GB 3536),
vielen Dank für Ihren sehr anschaulichen Bericht eines nachvollziehbaren, gefährlichen Missstandes.
Ich werde das Ordnungsamt um eine Stellungnahme bitten.
MfG
JoHo