3900 Einträge
Eintrag-Nr. 3530 -
Sehr geehrter Herr Römer,
das erwidere ich sehr gerne.
Mfg
JoHo
Sehr geehrter Herr Römer,
das erwidere ich sehr gerne.
Mfg
JoHo
Eintrag-Nr. 3529 -
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
super - vielen Dank! Das wäre mir sehr wichtig.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und erholsame Osterzeit!
Herzliche Grüße
Gunnar Römer
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
super - vielen Dank! Das wäre mir sehr wichtig.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine schöne und erholsame Osterzeit!
Herzliche Grüße
Gunnar Römer
Eintrag-Nr. 3528 -
Sehr geehrter Herr Römer,
Ich werde die beiden Ämter bitten, diesen Hinweis in die aprüfung einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen
JoHo
Sehr geehrter Herr Römer,
Ich werde die beiden Ämter bitten, diesen Hinweis in die aprüfung einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen
JoHo
Eintrag-Nr. 3527 -
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
herzlichen Dank für Ihre umfassende Rückmeldung. Allerdings sind mir die Auswirkungen auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg doch noch wesentlich wichtiger als auf die Gemeinde Wolken. Insofern habe ich mich innerlich bereits mit dem 3. Bauabschnitt gegenüber vom Amazon arrangiert.
Größte Sorgen bereiten mir die Planungen auf Koblenzer Gebiet. Die Vorschläge, mit den Gewerbeflächen auf das Gelände der ehemaligen Kiesgrube bzw. nördlich der L52/östlich der L125 auszuweichen, wären für das LSG extrem schädlich. Eine Siedlungsausweitung nördlich der Zaunheimer Straße bzw. direkt in Richtung Koblenzer Kreuz (evtl. sogar mir der Möglichkeit einer zusätzlichen Anbindung an die A48) wären hier sicherlich günstiger.
Haben Sie hier aktuelle Informationen bzw. könnten diesbezüglich nachhaken. Die Angelegenheit in Wolken beunruhigt mich zwar auch, bereitet mir aber insgesamt derzeit weniger Kopfzerbrechen.
Ich danke Ihnen herzlich!
Viele Grüße
Gunnar Römer
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
herzlichen Dank für Ihre umfassende Rückmeldung. Allerdings sind mir die Auswirkungen auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg doch noch wesentlich wichtiger als auf die Gemeinde Wolken. Insofern habe ich mich innerlich bereits mit dem 3. Bauabschnitt gegenüber vom Amazon arrangiert.
Größte Sorgen bereiten mir die Planungen auf Koblenzer Gebiet. Die Vorschläge, mit den Gewerbeflächen auf das Gelände der ehemaligen Kiesgrube bzw. nördlich der L52/östlich der L125 auszuweichen, wären für das LSG extrem schädlich. Eine Siedlungsausweitung nördlich der Zaunheimer Straße bzw. direkt in Richtung Koblenzer Kreuz (evtl. sogar mir der Möglichkeit einer zusätzlichen Anbindung an die A48) wären hier sicherlich günstiger.
Haben Sie hier aktuelle Informationen bzw. könnten diesbezüglich nachhaken. Die Angelegenheit in Wolken beunruhigt mich zwar auch, bereitet mir aber insgesamt derzeit weniger Kopfzerbrechen.
Ich danke Ihnen herzlich!
Viele Grüße
Gunnar Römer
Eintrag-Nr. 3526 -
Sehr geehrter Herr Römer,
vielen Dank für die große Mühe, die Sie sich gemacht haben. Mir ist die Angelegenheit als Wirtschaftsdezernent sehr wohl vertraut. Und Sie schreiben dazu ja auch Zutreffendes im Hinblick auf die positive Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt als Oberzentrum. Wir verdanken der Wirtschaftsansiedlung nicht nur sehr hohe Einnahmen (Gewerbesteuer, als wichtigste selbst-gestaltbare Einnahmequelle einer Kommune, die uns als einziges Oberzentrum in Rheinland-Pfalz dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt ermöglicht), sondern auch eine einzigartige Arbeitsplatzdichte mit 100.000 Arbeitsplätzen (auf 113.000 Einwohnern, darunter selbstverständlich viele noch nicht und nicht mehr Erwerbsfähige) und demzufolge 40.000 Einpendler/-innen aus Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus.
Dafür ist ein Oberzentrum allerdings auch da: Arbeitsplätze und Infrastruktur (Bildung, Gesundheit, Verkehr, Kultur, Sport, Freizeit u.a.) schaffen, auch für das Umland. Die Stadt Koblenz ist sich ihrer Verantwortung für die Region Mittelrhein in Punkto Arbeit und Infrastruktur sehr bewusst und stellt sich dieser Herausforderung. Die Entwicklung des Güterverkehrszentrum an der A61 ist für alldas ein Schlüsselprojekt der letzten Jahre und auch für die Zukunft. Die Ansiedlung von AMAMZON war für die Wirtschaftsentwicklung für Arbeit und Wirtschaftskraft sehr wichtig. Und sie hat einen positiven Sog ausgelöst, dem wir uns stellen zusammen mit den Partnern im Zweckverbandsgebiet (Landkreis Mayen-Koblenz, Gemeinden Bassenheim und Kobern-Gondorf). Die Auswirkungen der weiteren Entwicklungen in diesem Bereich für die Gemeinde Wolken kann ich nur mit Beteiligung der zuständigen Ämter kommentieren. Ich habe daher das Amt für Wirtschaftsförderung sowie das Amt für Stadtentwicklung und Bauplanung auf Ihren Gästebucheintrag aufmerksam gemacht und um eine abgestimmt Stellungnahme gebeten, die allerdings angesichts der begonnenen Osterpause und der Komplexität der Materie ihre Zeit brauchen wird. Soweit aber erst mal aus meiner Sicht mit den besten Wünschen für die Osterpause. Herzliche Grüße Hofmann-Göttig, Wirtschaftsdezernent und Kämmerer
Sehr geehrter Herr Römer,
vielen Dank für die große Mühe, die Sie sich gemacht haben. Mir ist die Angelegenheit als Wirtschaftsdezernent sehr wohl vertraut. Und Sie schreiben dazu ja auch Zutreffendes im Hinblick auf die positive Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt als Oberzentrum. Wir verdanken der Wirtschaftsansiedlung nicht nur sehr hohe Einnahmen (Gewerbesteuer, als wichtigste selbst-gestaltbare Einnahmequelle einer Kommune, die uns als einziges Oberzentrum in Rheinland-Pfalz dieses Jahr einen ausgeglichenen Haushalt ermöglicht), sondern auch eine einzigartige Arbeitsplatzdichte mit 100.000 Arbeitsplätzen (auf 113.000 Einwohnern, darunter selbstverständlich viele noch nicht und nicht mehr Erwerbsfähige) und demzufolge 40.000 Einpendler/-innen aus Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus.
Dafür ist ein Oberzentrum allerdings auch da: Arbeitsplätze und Infrastruktur (Bildung, Gesundheit, Verkehr, Kultur, Sport, Freizeit u.a.) schaffen, auch für das Umland. Die Stadt Koblenz ist sich ihrer Verantwortung für die Region Mittelrhein in Punkto Arbeit und Infrastruktur sehr bewusst und stellt sich dieser Herausforderung. Die Entwicklung des Güterverkehrszentrum an der A61 ist für alldas ein Schlüsselprojekt der letzten Jahre und auch für die Zukunft. Die Ansiedlung von AMAMZON war für die Wirtschaftsentwicklung für Arbeit und Wirtschaftskraft sehr wichtig. Und sie hat einen positiven Sog ausgelöst, dem wir uns stellen zusammen mit den Partnern im Zweckverbandsgebiet (Landkreis Mayen-Koblenz, Gemeinden Bassenheim und Kobern-Gondorf). Die Auswirkungen der weiteren Entwicklungen in diesem Bereich für die Gemeinde Wolken kann ich nur mit Beteiligung der zuständigen Ämter kommentieren. Ich habe daher das Amt für Wirtschaftsförderung sowie das Amt für Stadtentwicklung und Bauplanung auf Ihren Gästebucheintrag aufmerksam gemacht und um eine abgestimmt Stellungnahme gebeten, die allerdings angesichts der begonnenen Osterpause und der Komplexität der Materie ihre Zeit brauchen wird. Soweit aber erst mal aus meiner Sicht mit den besten Wünschen für die Osterpause. Herzliche Grüße Hofmann-Göttig, Wirtschaftsdezernent und Kämmerer
Eintrag-Nr. 3525 -
Sehr geehrter Herr Neumann, Danke für Ihren Hinweis. Ich habe ihn an das Tiefbauamt weiter geleitet. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Sehr geehrter Herr Neumann, Danke für Ihren Hinweis. Ich habe ihn an das Tiefbauamt weiter geleitet. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Eintrag-Nr. 3524 -
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
leider bin ich durch Zufall gerade auf eine Information gestoßen, die mich überaus beunruhigt. Und zwar so sehr, dass ich mit meinem Schreiben gar nicht mehr bis zum kommenden Morgen warten möchte. Als Bürger der Gemeinde Wolken sehe ich schon lange mit einer gewissen Sorge auf die städtebaulichen Entwicklungen am Rande unserer Gemeinde (Stromtrasse, Amazon, etc.). Aber mir ist natürlich bewusst, dass die Region Koblenz ihre Stellung als Oberzentrum halten muss und Gewerbeausweitungen hier teilweise unvermeidbar sind.
Dennoch sehe ich mit großer Sorge dem wohl kaum noch aufzuhaltenden dritten Bauabschnitt des Industrieparks/GVZ A61 südlich der L52 entgegen. Wie nah mögen die Baugebiete wohl an den Ort Wolken heranreichen? Bleibt noch etwas von dem „schönen Dorf im Grünen“ übrig? Das alles ist aber harmlos gegen das, was ich dann in dem Sitzungsprotokoll der OV Rübenach vom 24.01.2017 lesen musste. Unter heißt es zu Beginn von Seite 4 des Sitzungsprotokolls: „Eine Anregung aus der Zuhörerschaft ist, ob nicht ein Teil der ausgewiesenen Fläche im Bereich L52/Anderbachstraße in Richtung Heyerberg verlegt werden könne. Wegen der dortigen schlechteren Bodenverhältnisse wäre eine Gewerbeansiedlung in diesem Bereich sicher ein Alternativstandort. Im Gegenzug bliebe wertvolles Ackerland bestehen.“ Herr Hastenteufel und Herr Hammann sicherten zu, der Vorschlag „werde zur weiteren Prüfung angenommen“
Herr Oberbürgermeister, Sie kennen „meine“ Vorgeschichte ja etwas (Thema Schleider Bach). Wie begeistert war ich von der tollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Koblenz und uns als Grundstückbesitzer im Landschaftsschutzgebiet Heyerberg-Kimmelberg. Aber wenn wir ehrlich sind: Wenn dieser Vorschlag von der Sitzung angenommen würde, wäre der GAU für das Landschaftsschutzgebiet perfekt. Leider kann ich Ihnen die entsprechende Landkarte hier nicht zeigen, aber Sie kennen diese sicher selber gut. Eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 (in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg) wäre eingekesselt durch das Gebiet unter der RVO des LSG Heyerberg-Kimmelberg. Lichtverschmutzung, Lärmemissionen und sonstige Begleiterscheinungen würden den ökologischen Wert des Gebietes zumindest größtenteils gegen Null tendieren lassen. Natürlich bin ich nicht ganz neutral aus den Ihnen bekannten Gründen. Aber bei allem Siedlungsdruck: Das kann ja wohl nicht im Sinne des Erfinders sein, eine der idyllischsten Gegenden der Stadt Koblenz praktisch zu zerstören. Im Übrigen frage ich mich, wie viel Anteil dieser Fläche in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg überhaupt zur Gemarkung Rübenach gehört. Oder wollen die Gülser und Metternicher da auch mitmachen? Das Windrad in der Nähe der Metternicher Grillhütte gehört z. B. schon wieder zum Landschaftsschutzgebiet – wo also wäre da überhaupt Platz (Vgl. Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung)?
Für mich ganz persönlich, aber gewiss auch für viele weitere Bürger wäre dies sicherlich ein Albtraum. Aus meiner fast wöchentlichen Erfahrung kann ich sagen: Eine Renaturierung des Schleider Bachs wäre dann fast obsolet. Zumindest im Oberlauf wäre dieser dann lediglich wenige hundert Meter von einem Gewerbegebiet entfernt und die Tier- und Pflanzenwelt würde massiv darunter leiden. Wie bereits erwähnt: Diese von einigen Rübenacher Bürgern vorgeschlagenen Grundstücke wären eingerahmt vom Landschaftsschutzgebiet. Ok, sie liegen nun einmal nicht drin. Aber die Auswirkungen wären dennoch gravierend. Ein bedeutender Wanderweg führt direkt von der L52 (Einfahrt in Richtung Reithalle Metternich) ins LSG und dieser wäre dann gewissermaßen ein „Spazierpfad zwischen Gewerbehallen und LKWs“.
Auch wenn ich nie ein Gegner des wirtschaftlichen Fortschritts war: Gerade in Koblenz und Umgebung ist der Flächenverbrauch gigantisch (zumindest subjektiv empfunden). Was ist mit den Vorgaben, und hier darf ich Ihre geschätzte Nachricht vom 13.09.2012 (GB-Eintrag 1375) zitieren, „sparsamer Umgang mit Grund und Boden“ und dem Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“?
Überaus kritisch sehe ich auch eine mögliche Siedlungsausweitung auf die sog. „Winninger Höhe“, also dem Gebiet nördlich der L52 und östlich der L125. Auch hier würde ein unmittelbarer, sich stark auf die Ökologie auswirkender Einfluss auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg genommen. Der Abstand zwischen dem LSG und dem potenziellen Gewerbegebiet würde hier unter 100 Meter betragen. Im Übrigen handelt es sich hier ja auch um eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Fläche, die auch Freizeit- und Erholungswert für die Rübenacher Bürger besitzt. Auch hier darf ich auf einen Schriftwechsel zwischen uns verweisen. Auf meine Frage nach einer möglichen Siedlungsausweitung in diesem Areal (30.04.2015) antworteten Sie mir (GB-Eintrag 2620): „Zur Ihrer zweiten Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass der Flächennutzungsplan derzeit keine derartige Nutzung vorsieht. Primäres Ziel ist die Vermarktung der vorhandenen Industriebauflächen im Industriegebiet A61 / GVZ Koblenz“. Natürlich ist so eine Aussage nicht bindend. Aber sind wir keine zwei Jahre später schon so von der Realität eingeholt worden? In selbigem GB-Eintrag verweisen Sie auf weiteres Flächenpotenzial „nördlich der Zaunheimer Straße“.
Ohne das Sankt-Florians-Prinzip bedienen zu wollen: Wäre eine Gewerbeflächenausweitung nicht genau dort – also nördlich der Zaunheimer Straße (wie ja teilweise schon geschehen) – wesentlich sinnvoller? Meinetwegen auch südlich der L52 gegenüber von Amazon und der Rhein-Zeitung? Hier würde man das Prinzip „Innen- vor Außenentwicklung“ zumindest ansatzweise realisieren. Ich verstehe die Sorgen der Rübenacher, nach der sich die Acker- und Grünflächen um den Ort herum weiter reduzieren. Aber sollte zu einem derartig wichtigen und wertvollen Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet wie Heyerberg-Kimmelberg nicht auch ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt werden? Mit dem Hochregallager (ehem. Dialog) und der Spedition Dachser ist man schon sehr nah herangerückt. Ich kenne indes kein vergleichbar reichhaltiges Stück Natur, das gleichzeitig so nah an einer Großstadt liegt. Und dies sage ich nicht, weil ich dort selber ein Grundstück besitze. Die Tierwelt ist ungewöhnlich reichhaltig und die Landschaft unverwechselbar, ja fast etwas südländisch anmutend. Vor wenigen Tagen stieß ich auf einen Artikel in der RZ mit dem Titel „Koblenz soll bis 2020 leiser werden“. Dort heißt es „Im Gegenzug definiert der Lärmaktionsplan übrigens auch ruhige Gegenden, die erhalten bleiben sollen, damit sich Stadtbewohner wohnortnah erholen können. Dazu gehören beispielsweise der Stadtwald, aber auch der Immendorfer Wald und Heyerberg/Kimmelberg in Metternich“.
Keinesfalls wird dies noch möglich sein, wenn eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg oder nördlich der L52/östlich der L125 beschlossen wird. Ich schätze seit vielen Jahren den äußerst sachlichen und fairen Dialog mit Ihnen hier im GB aber auch in einer persönlichen Sprechstunde 2013 im Kindergarten Rübenach. In einigen Wochen werden wir uns auf der Delegationsfahrt nach Austin sehen. Und bitte sehen Sie mir diese deutlich formulierte Bitte nach: Schützen Sie das LSG Heyerberg-Kimmelberg und seine direkte Umgebung vor einer Bebauung! Mir ist bewusst, dass Koblenz unter massivem Wettbewerbsdruck steht und die Flächen knapp werden. Dennoch kann es nicht sein, dass den Menschen nun die gesamte Identifikation mit der Heimat genommen wird. Gegenden wie der Stadtwald und das LSG Heyerberg-Kimmelberg sollten absolut tabu bleiben! Eine Gewerbeflächenausweitung in unmittelbarer Nähe zum Kreuz Koblenz ist sicherlich auch für potenzielle Investoren interessanter.
Ich danke Ihnen für Ihr offenes Ohr und ich hoffe sehr, dass auch in Zeiten dynamische Entwicklungen ein paar Dinge so bleiben, wie sie waren.
Es grüßt Sie herzlich
Gunnar Römer
Wissenschaftsjournalist
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
leider bin ich durch Zufall gerade auf eine Information gestoßen, die mich überaus beunruhigt. Und zwar so sehr, dass ich mit meinem Schreiben gar nicht mehr bis zum kommenden Morgen warten möchte. Als Bürger der Gemeinde Wolken sehe ich schon lange mit einer gewissen Sorge auf die städtebaulichen Entwicklungen am Rande unserer Gemeinde (Stromtrasse, Amazon, etc.). Aber mir ist natürlich bewusst, dass die Region Koblenz ihre Stellung als Oberzentrum halten muss und Gewerbeausweitungen hier teilweise unvermeidbar sind.
Dennoch sehe ich mit großer Sorge dem wohl kaum noch aufzuhaltenden dritten Bauabschnitt des Industrieparks/GVZ A61 südlich der L52 entgegen. Wie nah mögen die Baugebiete wohl an den Ort Wolken heranreichen? Bleibt noch etwas von dem „schönen Dorf im Grünen“ übrig? Das alles ist aber harmlos gegen das, was ich dann in dem Sitzungsprotokoll der OV Rübenach vom 24.01.2017 lesen musste. Unter heißt es zu Beginn von Seite 4 des Sitzungsprotokolls: „Eine Anregung aus der Zuhörerschaft ist, ob nicht ein Teil der ausgewiesenen Fläche im Bereich L52/Anderbachstraße in Richtung Heyerberg verlegt werden könne. Wegen der dortigen schlechteren Bodenverhältnisse wäre eine Gewerbeansiedlung in diesem Bereich sicher ein Alternativstandort. Im Gegenzug bliebe wertvolles Ackerland bestehen.“ Herr Hastenteufel und Herr Hammann sicherten zu, der Vorschlag „werde zur weiteren Prüfung angenommen“
Herr Oberbürgermeister, Sie kennen „meine“ Vorgeschichte ja etwas (Thema Schleider Bach). Wie begeistert war ich von der tollen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Koblenz und uns als Grundstückbesitzer im Landschaftsschutzgebiet Heyerberg-Kimmelberg. Aber wenn wir ehrlich sind: Wenn dieser Vorschlag von der Sitzung angenommen würde, wäre der GAU für das Landschaftsschutzgebiet perfekt. Leider kann ich Ihnen die entsprechende Landkarte hier nicht zeigen, aber Sie kennen diese sicher selber gut. Eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 (in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg) wäre eingekesselt durch das Gebiet unter der RVO des LSG Heyerberg-Kimmelberg. Lichtverschmutzung, Lärmemissionen und sonstige Begleiterscheinungen würden den ökologischen Wert des Gebietes zumindest größtenteils gegen Null tendieren lassen. Natürlich bin ich nicht ganz neutral aus den Ihnen bekannten Gründen. Aber bei allem Siedlungsdruck: Das kann ja wohl nicht im Sinne des Erfinders sein, eine der idyllischsten Gegenden der Stadt Koblenz praktisch zu zerstören. Im Übrigen frage ich mich, wie viel Anteil dieser Fläche in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg überhaupt zur Gemarkung Rübenach gehört. Oder wollen die Gülser und Metternicher da auch mitmachen? Das Windrad in der Nähe der Metternicher Grillhütte gehört z. B. schon wieder zum Landschaftsschutzgebiet – wo also wäre da überhaupt Platz (Vgl. Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung)?
Für mich ganz persönlich, aber gewiss auch für viele weitere Bürger wäre dies sicherlich ein Albtraum. Aus meiner fast wöchentlichen Erfahrung kann ich sagen: Eine Renaturierung des Schleider Bachs wäre dann fast obsolet. Zumindest im Oberlauf wäre dieser dann lediglich wenige hundert Meter von einem Gewerbegebiet entfernt und die Tier- und Pflanzenwelt würde massiv darunter leiden. Wie bereits erwähnt: Diese von einigen Rübenacher Bürgern vorgeschlagenen Grundstücke wären eingerahmt vom Landschaftsschutzgebiet. Ok, sie liegen nun einmal nicht drin. Aber die Auswirkungen wären dennoch gravierend. Ein bedeutender Wanderweg führt direkt von der L52 (Einfahrt in Richtung Reithalle Metternich) ins LSG und dieser wäre dann gewissermaßen ein „Spazierpfad zwischen Gewerbehallen und LKWs“.
Auch wenn ich nie ein Gegner des wirtschaftlichen Fortschritts war: Gerade in Koblenz und Umgebung ist der Flächenverbrauch gigantisch (zumindest subjektiv empfunden). Was ist mit den Vorgaben, und hier darf ich Ihre geschätzte Nachricht vom 13.09.2012 (GB-Eintrag 1375) zitieren, „sparsamer Umgang mit Grund und Boden“ und dem Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“?
Überaus kritisch sehe ich auch eine mögliche Siedlungsausweitung auf die sog. „Winninger Höhe“, also dem Gebiet nördlich der L52 und östlich der L125. Auch hier würde ein unmittelbarer, sich stark auf die Ökologie auswirkender Einfluss auf das LSG Heyerberg-Kimmelberg genommen. Der Abstand zwischen dem LSG und dem potenziellen Gewerbegebiet würde hier unter 100 Meter betragen. Im Übrigen handelt es sich hier ja auch um eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Fläche, die auch Freizeit- und Erholungswert für die Rübenacher Bürger besitzt. Auch hier darf ich auf einen Schriftwechsel zwischen uns verweisen. Auf meine Frage nach einer möglichen Siedlungsausweitung in diesem Areal (30.04.2015) antworteten Sie mir (GB-Eintrag 2620): „Zur Ihrer zweiten Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass der Flächennutzungsplan derzeit keine derartige Nutzung vorsieht. Primäres Ziel ist die Vermarktung der vorhandenen Industriebauflächen im Industriegebiet A61 / GVZ Koblenz“. Natürlich ist so eine Aussage nicht bindend. Aber sind wir keine zwei Jahre später schon so von der Realität eingeholt worden? In selbigem GB-Eintrag verweisen Sie auf weiteres Flächenpotenzial „nördlich der Zaunheimer Straße“.
Ohne das Sankt-Florians-Prinzip bedienen zu wollen: Wäre eine Gewerbeflächenausweitung nicht genau dort – also nördlich der Zaunheimer Straße (wie ja teilweise schon geschehen) – wesentlich sinnvoller? Meinetwegen auch südlich der L52 gegenüber von Amazon und der Rhein-Zeitung? Hier würde man das Prinzip „Innen- vor Außenentwicklung“ zumindest ansatzweise realisieren. Ich verstehe die Sorgen der Rübenacher, nach der sich die Acker- und Grünflächen um den Ort herum weiter reduzieren. Aber sollte zu einem derartig wichtigen und wertvollen Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet wie Heyerberg-Kimmelberg nicht auch ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt werden? Mit dem Hochregallager (ehem. Dialog) und der Spedition Dachser ist man schon sehr nah herangerückt. Ich kenne indes kein vergleichbar reichhaltiges Stück Natur, das gleichzeitig so nah an einer Großstadt liegt. Und dies sage ich nicht, weil ich dort selber ein Grundstück besitze. Die Tierwelt ist ungewöhnlich reichhaltig und die Landschaft unverwechselbar, ja fast etwas südländisch anmutend. Vor wenigen Tagen stieß ich auf einen Artikel in der RZ mit dem Titel „Koblenz soll bis 2020 leiser werden“. Dort heißt es „Im Gegenzug definiert der Lärmaktionsplan übrigens auch ruhige Gegenden, die erhalten bleiben sollen, damit sich Stadtbewohner wohnortnah erholen können. Dazu gehören beispielsweise der Stadtwald, aber auch der Immendorfer Wald und Heyerberg/Kimmelberg in Metternich“.
Keinesfalls wird dies noch möglich sein, wenn eine Gewerbeflächenausweitung südlich der L52 in Richtung ehem. Kiesgrube Heyerberg oder nördlich der L52/östlich der L125 beschlossen wird. Ich schätze seit vielen Jahren den äußerst sachlichen und fairen Dialog mit Ihnen hier im GB aber auch in einer persönlichen Sprechstunde 2013 im Kindergarten Rübenach. In einigen Wochen werden wir uns auf der Delegationsfahrt nach Austin sehen. Und bitte sehen Sie mir diese deutlich formulierte Bitte nach: Schützen Sie das LSG Heyerberg-Kimmelberg und seine direkte Umgebung vor einer Bebauung! Mir ist bewusst, dass Koblenz unter massivem Wettbewerbsdruck steht und die Flächen knapp werden. Dennoch kann es nicht sein, dass den Menschen nun die gesamte Identifikation mit der Heimat genommen wird. Gegenden wie der Stadtwald und das LSG Heyerberg-Kimmelberg sollten absolut tabu bleiben! Eine Gewerbeflächenausweitung in unmittelbarer Nähe zum Kreuz Koblenz ist sicherlich auch für potenzielle Investoren interessanter.
Ich danke Ihnen für Ihr offenes Ohr und ich hoffe sehr, dass auch in Zeiten dynamische Entwicklungen ein paar Dinge so bleiben, wie sie waren.
Es grüßt Sie herzlich
Gunnar Römer
Wissenschaftsjournalist
Eintrag-Nr. 3523 -
Sehr geehrter OB,
danke für die rasche Antwort.
Vielleicht ist das Ziel, dass der Radverkehr auf der Strasse geführt wird. Tatsache ist jedoch, dass der überwiegende Teil der Radler aus dem Schartwiesenweg kommend den Fussweg entlang der Hochwasserschutzmauer (Hafenrückseite)zumindest bis zum Spielplatz an der Ecke Neuendorfer-/Strassburger Strasse benutzt. Ebenfalls, aber vielleicht in geringerer Anzahl, aus der Stadt kommend.
Vielleicht reicht ja ein Logo auf dem Weg.
Mit freundlichen Grüßen
J. Neumann
Sehr geehrter OB,
danke für die rasche Antwort.
Vielleicht ist das Ziel, dass der Radverkehr auf der Strasse geführt wird. Tatsache ist jedoch, dass der überwiegende Teil der Radler aus dem Schartwiesenweg kommend den Fussweg entlang der Hochwasserschutzmauer (Hafenrückseite)zumindest bis zum Spielplatz an der Ecke Neuendorfer-/Strassburger Strasse benutzt. Ebenfalls, aber vielleicht in geringerer Anzahl, aus der Stadt kommend.
Vielleicht reicht ja ein Logo auf dem Weg.
Mit freundlichen Grüßen
J. Neumann
Eintrag-Nr. 3522 -
Sehr geehrte Frau Adams,
Sie wissen, dass ich das Projekt seit Anbeginn meiner Tätigkeit als OB unterstütze. Bei all meinen Bürgersprechstunden in Wallersheim ging es alljährlich auch um dieses Thema. Wenn die nächste Bürgersprechstunde für Sie zu spät kommt, dann können wir auch einen anderen Termin nutzen. Ich habe meinen Büroleiter gebeten, das zu terminieren und vorzubereiten.
Ich freue mich auf die nächste Begegnung, die mich stets fasziniert, wegen Ihrer positiven Grundauffassung und Ihrem ungebrochenen Engagement für eine Sache nicht des persönlichen Interesses, sondern des Gemeinwohls.
Ihr
JoHo
Sehr geehrte Frau Adams,
Sie wissen, dass ich das Projekt seit Anbeginn meiner Tätigkeit als OB unterstütze. Bei all meinen Bürgersprechstunden in Wallersheim ging es alljährlich auch um dieses Thema. Wenn die nächste Bürgersprechstunde für Sie zu spät kommt, dann können wir auch einen anderen Termin nutzen. Ich habe meinen Büroleiter gebeten, das zu terminieren und vorzubereiten.
Ich freue mich auf die nächste Begegnung, die mich stets fasziniert, wegen Ihrer positiven Grundauffassung und Ihrem ungebrochenen Engagement für eine Sache nicht des persönlichen Interesses, sondern des Gemeinwohls.
Ihr
JoHo
Eintrag-Nr. 3521 -
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hofmann- Göttig,
wir wissen Ihre bisherige Unterstützung bei unserem Herzensprojekt „Dachausbau Grundschule Wallersheim“ sehr zu schätzen und möchten Ihnen auch auf diesem Wege ganz herzlich dafür danken!
Leider ist das Projekt momentan wieder in eine extreme Notlage geraten – in einer Zeit, in der wir fast täglich mit dem Startschuss der Maßnahme gerechnet hätten und entsprechend eigentlich sehr gut vorbereitet sind.
Für Ihre Bürgersprechstunde am 6.6.2017 (an unserer Schule) habe ich schon einen Termin reserviert. Leider befürchte ich, dass dieser Zeitpunkt zu spät ist.
Hätten Sie eventuell vorher noch einmal kurz Zeit für uns?
Emotional ist es gerade sehr schwer – für Schüler, Eltern, das Team und ganz Waschem. Irgendwie befinden wir uns gerade tief im Keller und wollten doch hoch auf´s Dach…
Herzlichen Dank und viele Grüße
Nicole Adams
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hofmann- Göttig,
wir wissen Ihre bisherige Unterstützung bei unserem Herzensprojekt „Dachausbau Grundschule Wallersheim“ sehr zu schätzen und möchten Ihnen auch auf diesem Wege ganz herzlich dafür danken!
Leider ist das Projekt momentan wieder in eine extreme Notlage geraten – in einer Zeit, in der wir fast täglich mit dem Startschuss der Maßnahme gerechnet hätten und entsprechend eigentlich sehr gut vorbereitet sind.
Für Ihre Bürgersprechstunde am 6.6.2017 (an unserer Schule) habe ich schon einen Termin reserviert. Leider befürchte ich, dass dieser Zeitpunkt zu spät ist.
Hätten Sie eventuell vorher noch einmal kurz Zeit für uns?
Emotional ist es gerade sehr schwer – für Schüler, Eltern, das Team und ganz Waschem. Irgendwie befinden wir uns gerade tief im Keller und wollten doch hoch auf´s Dach…
Herzlichen Dank und viele Grüße
Nicole Adams