Gästebuch

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Anja Debrich (NR. 3390) schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:27:
Thema Casinostraße, da wir dort wohnen und leben, unmittelbar betroffen sind, können wir zweifelslos beurteilen, was in der Casinostraße tagtäglich passiert. Auch von uns wurden schon diverse Kommentare zu den dortigen Geschehnissen im Gästebuch eingetragen. Leider ohne Erfolg. Die Lärmbelästigung, der stetig anwachsende Verkehr, die negative Entwicklung des Umfeldes, auch die Geschwindigkeitsüberschreitungen und Rasereien wurden schon vermehrt angesprochen. Immer wurde nur alles schön geredet, für gutgeheißen, alles wurde in Rosarot dargestellt. Kritik wurde kleingeredet, gar nicht wahrgenommen. Wir als Anwohner wurden, oder wie aktuell zu lesen, werden immer noch mit Phrasen abgefertigt, als wären wir nur bedingt beurteilungsfähig oder wir seien eingeengt in unseren Sichtweisen. Wir erleben täglich was hier passiert und mögen dies auch ohne Zweifel bewerten können. Die Casinostraße ist trotz 20iger Zone zu einer Rennstrecke geworden! Aufheulende Motoren, Autos welche die Geschwindigkeit von Anfang bis Ende hochziehen, rund um das Forum Wettrennen fahren. Linienbusse die dort viel zu schnell unterwegs sind. Autofahrer die einem den Vogel zeigen, wenn man die Straße quert und Sie durch zurufen auf die Geschwindigkeitsbegrenzung der 20iger Zone aufmerksam macht. Passanten die kopfschüttelnd über dieses Treiben am Gehweg stehen. Alles selbst gesehen oder auch erlebt. Nicht gesehen, das Ordnungsamt oder die Polizei, nie. Es kümmert nicht. Auch wenn Sie das Gegenteil behaupten und so die Aussagen der Gästebuchschreiben entkräften wollen. Die Realität ist so wie beschrieben. Auch diese \"Nase\", keinerlei Nutzen. Diese wird großzügig umfahren, tagtäglich und immerwährend. Einhalt gebieten kann man den Rasern durch die Casinostraße nur mit Boden-, Temposchwellen, einer baulichen Erhebung auf der Fahrbahn, die zu einer Geschwindigkeitsdämpfung führen und damit zur Verkehrsberuhigung beitragen soll. In der Pfuhlgasse praktiziert, hier wird der Fahrzeugverkehr wirksam verlangsamt. Es wäre ebenso hilfreich rückblickend einmal nachzusehen, wie viele Gästebuchschreiber Sie schon auf diese Missstände aufmerksam gemacht haben, die Zeit wäre nun reif hier Vorschub zu leisten und tätig zu werden.

Grüße Anja Debrich
Martina Werner (NR. 3389) schrieb am 14. Dezember 2016 um 10:39:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bis heute habe ich leider noch nichts von den Bäumen an der L 127 gehört, außer natürlich und dafür hätte ich meinen Kopf verwettet, dass die Bäume krank waren und gefällt werden müssen. Was auch sonst, andere Ausreden fallen den zuständigen Leuten ja nicht ein.
Ich fahre sehr regelmäßig dort her, diese Bäume haben die ganzen schweren Unwetter des Frühjahrs und Sommers überstanden ohne das sie auch nur einen Ast verloren hätten, geschweige denn umgefallen sind. So schlimm kann das also mit dem Hallimaschbefall gar nicht sein.
Ferner ist mir aufgefallen, ich habe übrigens Bilder davon gemacht, dass man die gesamten Wurzelballen ausgegraben hat und in diese Löcher die neuen Bäume gepflanzt hat. Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, wann auch diese Bäume vom Hallimasch befallen werden, da, wie allgemein bekannt ein Pilz hauptsächlich unterirdisch wächst und nun wurden die Sumpfeichen genau in die Löcher gesetzt in der der Pilz angeblich beheimatet ist.

Ich muss Ihnen ehrlich sagen, da ich Ihr Gästebuch interessiert verfolge, was hier in Koblenz im allgemeinen so passiert kann einen ja auch nur aufregen. Uns wurde zu Beginn der Bauarbeiten für die BUGA versprochen, dass die ganzen Arbeiten danach besser und vor allem weniger werden. Man hat aber das Gefühl es wird in dieser Stadt immer schlimmer mit Baustellen, Verboten, Umleitungen usw.
Die Stadt wie auch die Vororte sind ein einziges Chaos.
Was mir immer unverständlich ist, wenn ich als Privatperson ein bisschen mehr Geld habe, lege ich mir das zurück, für schlechtere Zeiten. Wenn die Städte mehr Geld verteilt bekommen wird es mit vollen Händen rausgeschmissen für irgendwelche dubiosen Bauvorhaben, anstatt mal versucht wird von unserem riesigen Schuldenberg herunter zu kommen.
Und auch dies fällt mir immer wieder auf: Für Natur- und Tierschutzprojekt ist hier anscheinend überhaupt kein Geld und auch kein Interesse da. Egal mit welchem Anliegen man der Verwaltung kommt, alles wird stillschweigend abgetan oder es wird von vorn herein gesagt, dass dafür ein Geld zur Verfügung steht.
Eigentlich sollte man aufhören sich über die Verwaltung aufzuregen oder eine Bitte an sie zu richten, man macht sich die Nerven kaputt und passieren tut doch nichts.
Ich finde das einen schlimmen Zustand, denn normalerweise sollte die Verwaltung für die Bürger arbeiten und da sein und nicht sich in ihrem allzu bequemen Schneckenhaus zurückziehen.

MfG Martina Werner
Hofmann-Göttig (NR. 3388) schrieb am 13. Dezember 2016 um 19:48:
Sehr geehrter Herr Brecht (GB 3381),
ich kann Ihnen versichern, dass unser Ordnungsamt tüchtig im Stadtgebiet unterwegs ist. Den einen zu viel. ich bekomme viele Beschwerden, von "Opfern" so empfundener "Abzocke"; den anderen zu wenig, weil sie sich durch die Rechtsverstöße in ihren Rechten beeinträchtigt fühlen. Wir haben den Eindruck, dass wir uns mit unserer Personalstärke und in der Arbeitsweise auch im Vergleich mit anderen großen Städten in Rheinland-Pfalz in einem mittleren Feld bewegen. Das wollen wir so fortsetzen. MfG JoHo, Kämmerer
Hofmann-Göttig (NR. 3387) schrieb am 13. Dezember 2016 um 19:43:
Sehr geehrte Frau Plato (GB 3383),
ich informiere mich und antworte dann. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 3386) schrieb am 13. Dezember 2016 um 19:42:
Sehr geehrter Herr Berger (GB 3379),
die Tätigkeit des Ordnungsamts erfolgt auch nachts und an Wochenenden, allerdings im gesamten Stadtgebiet und demnach selbstverständlich stichprobenhaft und möglichst unberechenbar. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 3385) schrieb am 13. Dezember 2016 um 14:52:
Sehr geehrter Herr Achatz (GB 3367/ 3368),
ich habe mit der Straßenverkehrsbehörde gesprochen. Die Fahrbahneinengung in der Emser Straße am Fußgängerüberweg wurde in erster Linie eingerichtet, weil trotz des gesetzlichen Halteverbots unmittelbar vor einem Fußgängerüberweg regelmäßig Fahrzeuge dort geparkt wurden und die Sicht auf den querenden Fußgänger versperrt wurde. Ein Fußgängerüberweg soll eine sichere Querungsstelle für Fußgänger/-innen bieten. Dies kann nur funktionieren, wenn der Fahrzeugverkehr den Fußgängerverkehr auch sehen kann. Ein weiterer Effekt der Fahrbahneinengung ist die tatsächliche Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit im Bereich des Fußgängerüberwegs. An engen Stellen reduziert der/die durchschnittliche Autofahrer/-in seine/ihre Geschwindigkeit. Dass es neben der Fahrbahneinengung durch die parkenden Fahrzeuge in der Emser Straße leider hin und wieder zu Schwierigkeiten im Verkehrsfluss kommt, ist der Verwaltung bekannt. Allerdings herrscht in diesem Bereich in Pfaffendorf auch in den Abendstunden durch die Bewohner/-innen ein hoher Parkdruck, sodass die Einrichtung von Halteverboten das Parkplatzangebot weiter reduzieren und die Situation für die Bewohner/-innen weiter erschweren würde. Was die von Ihnen angesprochenen Geschwindigkeitsüberschreitungen angeht, wird sich das Ordnungsamtes gerne mit der Situation vor Ort befassen. Mit freundlichen Grüßen JoHo
Peter Brecht (NR. 3384) schrieb am 13. Dezember 2016 um 14:06:
Sehr geehrter Herr OB,

ich bin sehr oft in der Stadt, auch in der Casinostraße unterwegs. Das Ordnungsamt mag viel behaupten, doch egal an welchem Tag oder zu welcher Uhrzeit, ich habe dort noch nie Geschwindigkeitskontrollen feststellen können. Mir scheint manches als eine Schönrederei, dem Bürger eine fachliche Stellungnahme vorlegen, Thema vom Tisch. Leider sieht die Realität in der Stadt anders aus. Nicht nur aus meiner Sicht wie es scheint, hier scheint großer Handlungsbedarf.

MfG Peter Brecht
Plato Anna-Maria (NR. 3383) schrieb am 13. Dezember 2016 um 14:06:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
als ich eben nach Hause kam, sah ich, dass die Verteilung der gelben Säcke in unserem Stadtteil (Arenberg) stattgefunden hat. Leider erfolgte die Verteilung so, wie auch die Jahre zuvor, nämlich aus dem Auto rauswerfend Richtung Haustüre, egal wo sie dann landen. In Arenberg gibt es viele Häuser mit Vorgärten, d.h. auf den nassen Rasenflächen kann man dann seine Säcke aufsammeln; die ersten Säcke kann man direkt entsorgen, die sind voll Dreck, schmutzig und nass.
Im letzten Jahr habe ich mich direkt bei den Verteilern über die Art des Verteilens beschwert und bekam daraufhin zu hören, dass man zeitlich nicht in der Lage wäre, von Haustür zu Haustür zu gehen, da man zeitliche Vorgaben bekäme, bis wann die Säcke zu verteilen seien. Ich erwiderte darauf, dass ich gerne auf dem entsprechenden Amt anrufen wolle und mich bei ihren Vorgesetzen dafür einsetzen würde, dass ihnen mehr Zeit zum Verteilen zur Verfügung gestellt werden sollte. Daraufhin wurden die Verteiler sehr pampig (vermutlich war das nur so dahin gesagt) und brachten mit frische, neue Säcke an die Haustür. Im letzten Jahr ließ ich das Ganze damit beruhen.
Aber leider sind die Verteiler nicht lernfähig. Heute durfte ich wieder auf dem nassen (mit Regenwürmern durchzogenen) Rasen die Gelben Säcke einsammeln. Leider waren die Verteiler nicht mehr zu sehen.
Deshalb heute meine Frage an Sie:
a) Gibt es für die Verteilung der Gelben Säcke zeitliche Vorgaben, die nur das Rausschmeißen aus dem Auto möglich machen?
b) Oder sollen die Gelben Säcke bis zur Haustür gebracht werden.
Denn nur dort ist für die Verteiler auch ersichtlich, wie viele Parteien in einem Haus wohnen. Auch was von der Straße als Einfamilienhaus aussieht, kann mehrere Parteien beinhalten (siehe Briefkasten und Namensschilder) und dafür werden dann zu wenige Gelben Säcke „auf dem Rasen verteilt“.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen

Anna-Maria Plato
Peter Berger (NR. 3382) schrieb am 13. Dezember 2016 um 10:32:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
auch ich beschere mich über die Raser in der Casinostraße.
Ihre Gästebuchantwort 3375 sagt allerdings nichts über die Uhrzeiten aus, wo das Ordnungsamt dort tätig ist.
Arbeiten die Radarmesser vom Ordnungsamt auch am Wochenende und hier in der Zeit ab 21 Uhr bis tief in die Nacht? Denn genau am Wochenende ab ca 21 Uhr wird die Casinostraße als Rennstrecke benutzt. Sporadische Kontrollen tagsüber mitten in der Woche spiegeln nicht die Realität wieder.
Könnten sie veranlassen, daß auch am Wochenende ab 21 Uhr dort geblitzt wird?
Dank
Peter Berger
Hofmann-Göttig (NR. 3381) schrieb am 12. Dezember 2016 um 12:36:
Zum Gästebucheintrag G. Webert (GB 3372),
siehe meine in die gleiche Richtung zielende Antwort GB 3377. MfG JoHo