Gästebuch

3900 Einträge
Hofmann-Göttig (NR. 3050) schrieb am 2. März 2016 um 15:46:
Sehr geehrter Herr Mildenberger (GB 3047),
Sie haben selbstverständlich recht: Ich wohne nicht im Stadtteil Ehrenbreitstein, bin allerdings häufig da und kenne sehr viele Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die meisten sind stolz auf die schöne Entwicklung des Stadtteils und leben gern da. Ihre sehr fundamentale Unzufriedenheit kann ich nicht nachvollziehen, aber eben auch nicht ändern. Ihren konkreten Vorschlag in Sachen Parkplätze habe ich an das Tiefbauamt weiter geleitet. MfG JoHo
Hofmann-Göttig (NR. 3049) schrieb am 2. März 2016 um 11:59:
Sehr geehrte Frau Seifert-Steinert (GB 3036),
Sie haben mir ja auch persönlich geschrieben und in Ihrer schwierigen Situation um Unterstützung gebeten. Wir werden den Sachverhalt sorgsam prüfen und ich werde Ihnen selbstverständlich entsprechend antworten. Bis dahin bitte ich Sie noch um etwas Geduld. Herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig
Anna-Maria Plato (NR. 3048) schrieb am 29. Februar 2016 um 09:30:
Sehr geehrter Herr Prof. Hofmann-Göttig,
am Samstagnachmittag (27.02.16) war ich in der Koblenz-Touristik im Forum. Da wir demnächst eine Austauschschülerin aus Frankreich bekommen, wollte ich mich mit Infomaterial ausstatten, sowohl in deutscher, als auch in französischer Sprache. Ein Stadtplan in deutscher Sprache war leider z. Z. nicht erhältlich, aber wenigstens in französischer Sprache. Ausflugtipps waren in beiden Sprachen vorrätig. Weitere Infos in französischer Sprache alle vergriffen. Wenigstens bekam ich dann noch einige Infos in deutscher Sprache. Beim Durchschauen zu Hause war ich dann gänzlich schockiert. Ich erhielt eine Gastrofibel Ausgabe 11 von 2014/2015, einen Flyer von der Festung Ehrenbreitstein „Erholung-Kultur-Genuss“ mit sämtlichen Veranstaltungen aus dem Jahr 2015 - also alles für die Mülltonne.
Wie kann das sein? Vieles vergriffen und was man bekommt veraltet! Und das, wo gerade die Saison anfängt.
Ein Armutszeugnis für die Stadt Koblenz.
Wann kann man mit neuem Infomaterial rechnen? Und bitte lassen Sie alle „alten“ Prospekte schnellstens entsorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Anna-Maria Plato
Jens Mildenberger (NR. 3047) schrieb am 28. Februar 2016 um 12:07:
Sehr geehrter Herr OB,

vielleicht weichen unsere Meinungen deshalb von einander ab, weil ich, im Gegensatz zu Ihnen, hier wohne und seit Jahrzehnten die Entwicklung miterlebt habe. Zwar stamme ich aus Arenberg, war aber bereits in den 70er Jahren als Kind hier regelmäßig vor Ort und im Vereinsleben engagiert.

Damals hatte man in der Tat das Gefühl, in der Stadt angekommen zu sein, wenn man mit dem Bus aus Arenberg nach Ehrenbreistein kam.

Davon kann doch heute keine Rede mehr sein!

Zu einem \"zweiten Stadtzentrum\" gehören ja wohl Einzelhandel und Gastronomie, beides in Ehrenbreitstein praktisch nicht mehr vorhanden, jedenfalls viel weniger als etwa in Lützel, Metternich, Neuendorf, Rauental und sogar vielen Höhenstadtteilen.

Dies war in den 70er Jahren noch ganz anders, als sogar noch ein eigenes Nachtleben existierte (zugegeben: ein ziemlich wildes!).

Jetzt haben wir hier eine, immer noch schöne, aber \"keimfreie\" Hülle, die man schön vorzeigen kann, die aber irritierten Touristen mehr verspricht, als sie hält und den grundlegenden Bedürfnissen der Einwohner (z.B. Parkplätze, Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten, allgemeine Infrastruktur wie Post etc. ..) heute viel weniger Rechnung trägt, als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Anstatt dieser über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur haben wir jetzt eine Plattform für Großveranstaltungen, die man nach deren Beendigung praktisch mit dem Schlauch ausspritzen kann.

Diese Veranstaltungen gehen dann regelmäßig mit einem Verkehrsinfarkt einher und die ortsansässige Bevölkerung profitiert davon kaum, trägt aber die Lasten!

Fairerweise räume ich ein, dass ein zartes, kulturelles Leben entsteht in einem Segment, das hier früher nicht existierte und auch, dass man Sie persönlich für die Entwicklung nur sehr eingeschränkt verantwortlich machen kann.
Das ist vielmehr ein Erfolg der ursprünglich ansässigen, sozial aufgestiegenen, mittlerweile großenteils seit Jahrzehnten weggezogenen Nachkriegsgeneration, die zum Ehrenbreitsteiner Markt mit dem SUV hier einfällt und unter der teuren Sonnenbrille die dritten Zähne in der Sonne blitzen lässt!

Für die meisten Ehrenbreitsteiner kommen die aus einer völlig anderen Welt.

Diese ehemaligen Einwohner, die sich bei Ihnen vielleicht als \"echte Dähler\" vorstellen, besitzen hier die meisten Immobilien und können sich die Hände reiben, kommen sie doch jetzt voll auf ihre Kosten!

Aber wie sollten Sie das durchschauen...

Trotzdem...ich bin durchaus nicht hoffnungslos, was die weitere Entwicklung angeht, auch wenn die ursprüngliche Bevölkerung aufgrund steigender Mieten verdrängt (ausgetauscht) werden wird...

Ich weiß auch, dass ich den \"Fortschritt\" nicht aufhalten kann, dass vermutlich eine zunehmend verkalkende, egoistische und ignorante Mehrheit das anders sieht und finde mich damit ab, auch wenn es mir das Herz rausreißt!

Ich verstehe es halt nicht, so wie ich nie verstanden habe, wer eigentlich immer und immer wieder Kohl und Merkel gewählt hat...

Das ist jetzt wirklich nicht polemisch gemeint: hier leben Menschen und vorrangig denen gehört der Stadtteil! Diese haben meist eher wenig Geld, viele sind sogar ausgesprochen arm und sie werden nicht weniger. Doch sie haben keine politische Stimme. Sie bewältigen halt ihren Alltag, gehen nicht mehr wählen und sehen resigniert, dass ihre Interessen nicht zählen.

Sie, als OB, werden das nicht ändern können, es sollte aber auch mal erwähnt werden, vielleicht wussten Sie das ja bisher gar nicht!

Also:
Das ist Ehrenbreitstein!

Bitte helfen Sie wenigstens beim Thema Parkplätze, das brennt auf den Nägeln, da können Sie konkret helfen!

Zum Thema:

der konkrete Vorschlag, zwei Parkplätze neu auszuweisen am Bückerplatz zwischen den Einmündungen Blindtal und Kolonnenweg (GB 3042).

MfG Jens Mildenberger
Hofmann-Göttig (NR. 3046) schrieb am 27. Februar 2016 um 14:38:
Sehr geehrter Herr Mildenberger,
ich habe Ihre Meinungsäußerungen zeimal gelesen. Mir ist nicht klar, welchen Vorschlag ich durch wen prüfen lassen soll. Im Übrigen: Unsere Sicht auf Ehrenbreitstein ist sehr abweichend. Für mich ist Ehrenbreitstein ein wunderschöner Stadtteil geworden, sehr aufgewertet durch die Sanierungsmaßnahmen. Dem Grunde nach ist hier ein zweites Zentrum entstanden. Ich kann wenig nachvollziehen, warum Sie den Stadtteil so negativ beschreiben. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig
Jens Mildenberger (NR. 3045) schrieb am 26. Februar 2016 um 18:09:
Sehr geehrter Herr OB,

zunächst vielen Dank für die Daten!

Zu GB 3044, Abs. 2, Satz 1:

\"...ist zu bedenken, dass nie alle Bewohner-Pkw gleichzeitig vor Ort sind...\"

Doch, jeden Tag, nämlich abends und nachts!
Alle Anwohner mit Parkausweis wollen da, wo sie wohnen, auch schlafen, logisch, oder...?
Das ist aber folglich auf legale Weise nicht möglich, zumal wegen des nächtlich freien Parkens auch viele Besucher die Anwohnerparkplätze belegen.
Ein Ausweichen auf benachbarte Bereiche ist schwer möglich, da man dazu, wegen des räumlichen Abstands, nach Pfaffendorf, Niederberg oder Urbar ausweichen müsste, das sind dann schon sehr sportliche Distanzen, da könnte man schon fast eher in der Innenstadt parken und über die Brücke laufen!

Natürlich ist der Parkraum in Vor-, Innen- und Altstadt knapp! Ich kenne zig Betroffene... Aber zumindest in der Innenstadt werden die dortigen Parkplätze nachts frei, weil die Geschäfte schließen.

Frage: Muss Ehrenbreitstein im Winter und nachts (nach ästhetischen Gesichtspunkten) \"...für die Menschen nutzbar und erlebbar...\" sein?
Was sind denn Ihrer Ansicht nach Menschen? Die Schulterklopfer? Anwohner etwa nicht? Meinen Sie im Ernst, dass ein Ehrenbreitsteiner Anwohner, der nach Feierabend gezwungenermaßen im Parkverbot parkt, sich zur Entspannung leere Plätze ansehen will?
Wem gehört Ihrer Meinung nach Ehrenbreitstein? Den Touristen? Da bin ich anderer Meinung!

Zu Ihrer Information: Einpendler haben wir hier nicht, jedenfalls nicht in nenneswerten Größenordnungen, weil es keine nennenswerten Betriebe gibt (die \"Kirchenleute\" haben ihre eigenen Parkplätze), wir haben nur Auspendler!

Ein Nachtleben existiert hier nicht!

Wann kommen denn die \"Sightseeing-Touristen\"...?
Im Sommerhalbjahr, am Wochenende zwischen 14.00 und 20.00 Uhr! Oder bei Veranstaltungen (Lidl-Parkplatz freimachen)!

Und alltags?

\"..Ein Platzerlebnis stellt sich nur dort ein, wo es freie, unbeparkte Flächen und Sichtbeziehungen gibt. ...\" (wer sagt das denn? Meinen Sie die Sicht auf die Brückenstraße mit Hochwasserschutz und Lärmschutz, die B 42 und die Bahnstrecke?).

Ein Platzerlebnis erfordert wohl einen Platz. Was für ein Platz? Mir fällt da nur der Marktplatz ein!

Die Betonwüste Kapuzinerplatz kann da wohl nicht gemeint sein (ein einziger gastronomischer Betrieb in der äußersten nordöstlichen Ecke)!

Ich bin jedenfalls bewusst nicht in die Innen- oder Altstadt gezogen, sondern in ein Wohngebiet!

Und das ist und bleibt am Ende Ehrenbreitstein, für Touristen fehlt hier jegliche Infrastruktur!

Bei der durchschnittlichen Ehrenbreitsteiner Bevölkerung sind die Touristen unerwünscht, meistens haben sie sich eh verfahren und wollten eher auf die Festung! Geld lassen die auch nicht hier, höchstens bei mobilen Marktständen, bei Cafe Hahn, der Koenitz GmbH oder anderen gehätschelten Lokal-Oligarchen!

Vielleicht sollte man es ihnen auch deutlich mitteilen, etwa durch Zettel hinter die Scheibenwischer...

Wer ist Souverän und Subjekt der Politik, hier der Kommunalpolitik? Wem gehört Ehrenbreitstein? Den Tagestouristen? Kann ja wohl nicht wahr sein...!

Sorgen Sie für Akzeptanz, für Infrastruktur! Das Auto ist Realität und für die Mitte der Gesellschaft unverzichtbar!
Wissen Sie, was ein Kevag-Einzelfahrschein für nur eine Station vom Kapuzinerplatz über die Pfaffendorfer Brücke kostet? 2,95 €! Da ist der Verzicht aufs Auto auch für nicht (mehr) Erwerbstätige wahrlich keine Alternative!

Wird mein Vorschlag weitergeleitet und geprüft?

MfG Jens Mildeneberger
Hofmann-Göttig (NR. 3044) schrieb am 26. Februar 2016 um 13:21:
Sehr geehrter Herr Mildenberger (GB 3034),
zunächst die gewünschten Daten, nach Rückmeldung durch das Tiefbauamt: In der Parkraumbewirtschaftungszone 17 in Ehrenbreitstein gibt es ca. 130 Parkstände im Straßenraum und auf öffentlichen Parkplätzen der Stadt, davon ungefähr die Hälfte im Parkdeck Nord unter der B42. Dieses Parkdeck und ca. 40 weitere Parkstände sind ausschließlich für die Bewohner/-innen reserviert, also ca. 105 Parkstände. Auch die restlichen ca. 25, die allgemein nutzbar sind, können die Bewohnerinnen und Bewohner mit Parkausweis bevorzugt belegen, gebührenfrei und ohne Parkhöchstdauerbegrenzung. Wenn man nun das Parkstandsangebot zu den ausgegebenen Bewohnerparkausweisen in Bezug setzt, ist zu bedenken, dass nie alle Bewohner-Pkw gleichzeitig vor Ort sind. In Ehrenbreitstein sind aktuell 201 Bewohnerparkausweise ausgestellt, woraus sich ein Verhältnis von 1,55 berechtigten Pkw pro Parkstand ergibt. Das ist kein gutes Verhältnis und wir wollen es auch verbessern. Aber es gibt durchaus Parkraumbewirtschaftungszonen in Koblenz, in denen das Verhältnis noch etwas ungünstiger ist, zum Beispiel in einigen Parkraumbewirtschaftungszonen der Innenstadt und Vorstadt. Dort ist die Situation objektiv betrachtet kritischer als in Ehrenbreitstein, weil mehr "Fremdparker" (wie Einpendler/-innen, Einkaufskundschaft etc.) auftreten und/oder weniger Alternativ-Parkmöglichkeit als in Ehrenbreitstein bereitstehen (z.B. dortiges Parkdeck Süd in Höhe Kapuzinerplatz und der Parkplatz am Bahnhof Ehrenbreitstein). Die offiziellen Empfehlungen für die Anlagen des ruhenden Verkehrs besagen auch, dass es sich empfiehlt, "einen Schlüssel von durchschnittlich 1,6 parkberechtigten Fahrzeugen je vorhandenen Parkstand nicht zu überschreiten." In Ehrenbreitstein wollen wir aber einen deutlich günstigeren Schlüssel erreichen. Deshalb arbeiten wir - wie ich in meinem Gästebuch schon angekündigt habe - an einer wesentlichen Erhöhung der Parkstände, die der Bewohnerschaft dann auch kostenlos zur Verfügung steht. Es sind allerdings noch rechtliche und finanzielle Hürden zu überwinden. Ich gehe aber davon aus, dass wir entsprechende Lösungen finden werden.
Aber noch einen Hinweis zur Stadtentwicklung: Die Stadt Koblenz verfolgt seit Jahren das klare Ziel, Ehrenbreitstein aufzuwerten. Dazu gehört auch, dass Straßen und Plätze ästhetisch gestaltet und für die Menschen nutzbar und erlebbar sind. Diese Entwicklung dürfen wir nicht gefährden. Ein Platzerlebnis stellt sich nur dort ein, wo es freie, unbeparkte Flächen und Sichtbeziehungen gibt. Eine Stadt ist vital, wenn sich Menschen auf den Straßen und Plätzen aufhalten können. Das zeigt sich besonders in der Altstadt. Diese Entwicklung dürfen wir nicht gefährden. Im Gegenteil: Wir brauchen beides: Lebensqualität und ausreichende Parkplätze für die Bewohner/-innen. Daran arbeiten wir. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, OB
Hofmann-Göttig (NR. 3043) schrieb am 25. Februar 2016 um 18:18:
Meine Herren (GB 3041/42), welche Ideen zur Zeit geprüft werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Für konkrete prüffähige Vorschläge sind wir immer aufgeschlossen und dankbar. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig
Jens Mildenberger (NR. 3042) schrieb am 25. Februar 2016 um 17:11:
Sehr geehrter Herr OB (GB 3039, Abs.2),

Hier ein konkreter Vorschlag:

Zwei zusätzliche Parkplätze am Bückerplatz zwischen den Einmündungen Blindtal einerseits und Kolonnenweg andererseits (vor der Mauer, wo der \"Hundekottütenautomat\" hängt).

Sehen täuschend echt wie ausgewiesene Parkplätze aus, wegen der baulichen Anlage (rechts und links begrenzt von neu gepflanzten Bäumen, in der Mitte geteilt durch eine Laterne). Die tatsächlich erlaubten Parkbuchten sehen viel verdächtiger aus! Habe dort selbst schon in bestem Glauben geparkt, Knöllchen bekommen, erregt das Ordnungsamt angerufen und Aufklärung erfahren.

So geht es leider immer wieder auch auswärtigen Besuchern, die da gutgläubig parken und brav ein Ticket ziehen gehen, um dann doch eine Verwarnung zu kassieren (eine echte Falle!).

Dort parkende Autos stören nicht den fließenden Verkehr, weil da wegen der begrenzenden Bäume eh keiner durchfahren kann.

Wäre mal ein Anfang! Wenn gewünscht, werde ich weitere konkrete Vorschläge machen.

Möchte auch die anderen Betroffenen dazu aufrufen!

MfG Jens Mildenberger
Andreas Friedrich & Alexander Wiege (NR. 3041) schrieb am 25. Februar 2016 um 16:19:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig (GB 3039),

auch wenn noch nichts abschließend beschlossen wurde, aber darf man denn fragen, um welchen umsetzbaren Lösungsansatz es sich konkret handelt, der momentan verwaltungsintern debattiert wird?

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Friedrich & Alexander Wiege