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Jens Mildenberger (NR. 3010) schrieb am 27. Januar 2016 um 01:41:
Anmerkung: die Uhrzeit des Posts stimmt manchmal gar nicht...
Jens Mildenberger (NR. 3009) schrieb am 27. Januar 2016 um 01:37:
Sehr geehrter Herr OB,

Ehrenbreitstein ist sicher immer noch und war auch vorher schon sehr schön und kulturell attraktiv, allerdings früher mal wesentlich brodelnder und lebendiger. Es war zwar mal eine eigenständige Stadt und ein Knotenpunkt zwischen rechter Rheinachse und rechtsrheinischen Stadtteilen, ist aber viel zu klein, um ein \"zweites Stadtzentrum\" von Koblenz sein zu können...
Lassen Sie bitte Raum zum Atmen, bzw. stellen Sie diesen bitte wieder her!

Was ist eigentlich aus den Plänen für die Parkraumbewirtschaftung auf dem Oberwerth geworden?



Hallo Herr Enders, altes Haus!

Dass Sie sich selbst mit einem Hegel identifizieren (GB 2998) spricht hier wohl für sich!

Sie lassen auch durchblicken, kein Autofahrer zu sein, irgendwie beruhigend, wenn man in Koblenz unterwegs ist...

Vielleicht gehören Sie dann eher zu der Kategorie \"Radfahrer\" (nach oben buckeln und nach unten treten)?

Nein, Karneval haben wir noch nicht, Sie können also den Piccolo und die Troll-, pardon, die Narrenkappe wieder in den Schrank packen (und essen Sie nochmal was Gutes, denn demnächst müssten Sie ja konsequenterweise fasten)!

Tja, jetzt werden Sie leider nie erfahren, ob ich nicht auch gleichzeitig vielleicht Herr Friedrich, Herr Wiege, Herr Klaus oder Frau Born bin, ts ts ...

Ich gebe Ihnen mal einen Tipp:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär\'s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element...



Hallo Frau Born (GB 3002),

ich glaube, der wollte sich nur mit Ihnen treffen, das ist so seine Masche...huh, gruselig!



Hallo Herr Friedrich, Herr Wiege und Herr Klaus,

schöne Grüße und viel Glück!
Aber nein, das mit der Knöllchenquote glaube ich nicht, wohl aber daran, dass mit den Knöllchen mehr Geld verdient wird als mit Anwohnerparkausweisen und Parkgebühren zusammen!

Trotzdem bin ich froh, die Möglichkeit zu haben, mich hier zu äußern.
Ich glaube, wir gehören zu einer Minderheit, die in der Demokratie dann leider unterliegen muss...

Man könnte jedoch mal über eine Sperrminorität reden...

Mit freundlichen Grüßen

Jens Mildenberger
Andreas Friedrich & Alexander Wiege (NR. 3008) schrieb am 26. Januar 2016 um 16:43:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

dass bereits Lösungsansätze erarbeitet werden, ist eine positive Nachricht. Auch wir hatten ja einige Vorschläge eingereicht, die aber bisher unbeantwortet blieben.

Sie sollten dabei allerdings nicht vergessen, dass trotz der langen Abstimmungsphase durch Einbeziehung vieler Ämter, das Problem in unserer Straße weiterhin fortbesteht. Jeder weiterer Tag stellt eine wachsende Belastung dar, wir müssen inzwischen schon 2 Nachbarn anrufen, um überhaupt aus der Einfahrt ausparken zu können und sind dementsprechend von deren Erreichbarkeit abhängig. Es kam auch schon vor, dass wir zugeparkt wurden und niemand erreichbar war, obwohl wir unserer Spätschicht nachgehen mussten. Bei unserem Auftraggeber, der uns dann extra abholen lassen musste und sich auf der anderen Seite der Stadt befindet, hat dies natürlich eine befremdliche Reaktion uns gegenüber ausgelöst, trotz der Tatsache, dass wir diese Umstände gar nicht zu verantworten haben. Dieses ist nur ein Problem von vielen, vor welchen wir fast jeden Tag stehen, zumal es um unsere konkrete Betroffenheit schon lange nicht mehr geht, sondern wir hier mittlerweile durchaus für sehr viele Anwohner der Hofstraße sprechen. Das Parkplatzkontingent ist restlos ausgeschöpft, viele Nachbarn parken in unserer Wohnungseinfahrt, da sie überall anders offenbar schon ein Knöllchen erhalten haben. Und so geht es wohl noch viele Wochen weiter.

Vor diesem Hintergrund könnten Sie als Stadt doch auch vorübergehende, \"weiche\" Lösungen festlegen, die schnell entscheidbar sind und uns als Anwohner entlasten, statt noch mehr belasten. Warum werden die Preise für den Ausweis des Parkbereichs 17 im Hinblick auf das überfüllte Kontingent nicht gesenkt bzw. der Verkauf einstweilen komplett eingestellt? Warum wird dem Ordnungsamt nicht die Dienstanweisung gegeben, zumindest mit Anwohnern (Ausweis) etwas toleranter umzugehen? Wir verlangen ja nicht, dass die Kollegen künftig komplett wegsehen - aber so lang niemand durch bestimmte Parkweisen behindert wird, könnte man aus Rücksicht ja auch mal ein Auge zu drücken. Oder liegt es wirklich an der inoffiziellen Knöllchenquote? Ist es denn so abwegig, dass an manchen Tagen auch mal alle Leute richtig parken? So wirkt es nämlich bisher, als versuche man aus unserer Notsituation immer mehr Profit zu schlagen, was unsere Lage nochmals drastisch verschlimmert.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Friedrich & Alexander Wiege
Hofmann-Göttig (NR. 3007) schrieb am 26. Januar 2016 um 11:05:
Sehr geehrter Herr Baumann, danke für die freundlichen Hinweise.
Gestatten Sie mir eine leicht karnevalistische Replik: Der frühere Werkleiter von Koblenz Touristik Andreas Bilo aus Lay hatte am Samstag Abend bei der Großen Karnevalsgesellschaft einen guten Auftritt als Layener Fährjunge!
Mit freundlichen Grüßen
JoHo
Mario Baumann (NR. 3006) schrieb am 26. Januar 2016 um 10:55:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig,
vielen Dank für Ihre ausführliche Berichterstattung, die ja Grund zur Hoffnung auf Erhalt der Fähre gibt.
Wünschenswert wäre nun, wenn sich z.B. die Touristikier darum bemühen würden, die Koblenzer Fähren intensiver in die Attraktionen der Stadt einzubinden.
Zudem wäre doch eine Wegekette von Lay über die Fähre mit dem Bus nach Metternich nützlich für Studenten, die dann auch in Lay wohnen könnten und mit dem Semesterticket zur Uni fahren könnten.
Es wäre schade, wenn die Potenziale nicht geutzt würden.
Nochmals vielen Dank für Ihren Einsatz!
M Baumann
Hofmann-Göttig (NR. 3005) schrieb am 26. Januar 2016 um 09:41:
Sehr geehrter Herr Baumann (GB 3003),
wie so vieles im Leben hat alles seine zwei Seiten. Nicht anders bei der Fähre Lay. Einerseits ist sie ein Kulturgut auf der Mosel und für unseren wunderschönen Stadtteil Lay. Andererseits ist die Nachfrage gering (spätestens seit Inbetriebnahme der Kurt-Schumacher-Brücke) und der Zuschussbedarf steht in keinem Verhältnis zur Nachfrage.
Als Kämmerer wollte ich vor einigen Jahren bereits den Fährbetrieb einstellen. Das sah auch der Stadtrat so. Wir haben uns allerdings vom bürgerschaftlichen Engagement für die Fähre beeindrucken lassen und gesagt, kleinere Instandsetzungen finanzieren wir noch, große nicht. So ist nach wie vor die Haltung der Mehrheit im Stadtrat. Nun kam ein neues Problem hinzu: Der Fährmann ging und der augeguckte Nachfolger hat noch kein Fährpatent. Nach gültiger bundesweiter Rechtslage muss er seine praktische Prüfung auf dem Schiff machen, das er künftig fahren soll. Das bringt uns in die Zwickmühle, dass wir das Schiff reparieren müssen für viel Geld, bevor wir wissen, ob der Fährmann auch die praktische Prüfung besteht. Übrigens lief auch diese Debatte so, wie häufig: zunächst wurde die Verwaltung beschimpft, wir würden die Sanierungskosten künstlich hochrechnen, um die Fähre einzustellen. Heute wissen wir, der Sanierungsaufwand ist deutlich höher als 50.000 Euro und trägt auch nur für ein bis zwei Jahre. Das darf nicht in Vergessenheit geraten. Und die dann notwendige Neubeschaffung will niemand finanzieren.
Wir haben hohe Schulden im städtischen Haushakt und werden im laufenden Jahr weitere 30 Millionen Defizit machen. Für uns ist das also ein "blöde" Situation. Ohne Sanierung der Fähre keine praktische Prüfung des Fährmanns. Ohne Fährmann kein Fährbetrieb. Wir sanieren also auf Risiko. Falls wir keinen patentierten Fährmann bekommen, dann haben wir die Sanierung in den Sand gesetzt. Deshalb haben die Fraktionen von FBG und FDP in einem Antrag für die Sitzung des Stadtrats übermorgen empfohlen, dieses Risiko nicht einzugehen und die Fähre nicht "auf Verdacht" für viel Geld zu sanieren. Diese Haltung ist mir als Kämmerer sehr gut nachvollziehbar.
Dieser Tage war der Ortsvorsteher von Lay bei mir und hat einen Kompromissvorschlag unterbreitet. Wir sollten mit der Sanierung einige Tage zuwarten bis der Fährmann Anfang Februar seine theoretische Prüfung abgelegt hat. Wenn er sie bestanden hat, dann könnten wir die Sanierung riskieren. Denn die praktische Prüfung dann auf dem sanierten Schiff, auf dem er aufgewachsen ist, würde er schon schaffen. Ich habe diesen Kompromißvorschlag mit den zuständigen Stellen in der Verwaltung besprochen und wir können uns den Vorschlag zueigen machen.
Wir werden uns also am Donnerstag im Stadtrat dafür aussprechen, die Sanierung der Fähre Lay nach erfolgter theoretischer Prüfung des Fährmanns zu betreiben. Ich gehe davon aus, dass dies mehrheitsfähig ist. Die Fähre kann dann im Frühjahr wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn der Fährmann sein Patent dann hat. Ich betone aber nochmals: Das ist eine zeitlich befristete Lösung. Die große Sanierung bzw. Neuanschaffung für mehrere Hundertausend Euro erscheint unverantwortbar. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, OB
Hofmann-Göttig (NR. 3004) schrieb am 26. Januar 2016 um 08:56:
Zur Diskussion über die Parkplatzsituation in Ehrenbreitstein (GB 3002 - 2991 und frühere):
Ehrenbreitstein hat sich zu einem Art zweiten Zentrum der Stadt entwickelt. Ehrenbreitstein ist sehr schön geworden und auch kulturell attraktiv. Im Zuge der Sanierungen sind zahlreiche Parkplätze weggefallen. Das Anwohnerparken ist objektiv schwieriger geworden. Die von den Anwohnern/Anwohnerinen beschriebenen Probleme sind nicht nur empfunden, sondern statistisch nachweisbar vorhanden.
Deshalb hat der Baudezernent bereits Ende vorigen Jahres zugesagt, Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Das ist auch geschehen. Wenn dies noch nicht zu greifbaren Lösungen geführt hat, dann deshalb, weil sie schwierig sind, viele Ämter betroffen und teuer sind. Das federführende Tiefbauamt hat sich kontinuierlich mit der Problematik auseinander gesetzt. Da es aber noch keine Lösungen gibt, konnten auch die Petitionen nicht beantwortet werden.
Gestern hat sich der Stadtvorstand mit der Thematik auseinander gesetzt. Ferner hat gestern ein Gespräch mit mir und den beteiligten Ämtern auf Veranlassung von Ratsherrn Manfred Diehl statt gefunden. Es gibt Lösungsüberlegungen, deren verwaltungsinterne Abstimmung sich allerdings noch einige weitere Wochen ziehen werden. Einige Diskutanten im GB werden sich erinnern, dass die Debatte um das Anwohnerparken in der Altstadt ähnlich verlief. Am Ende hatten wir Lösungen, die zumindest zu einer teilweisen Entspannung führten.
Zu allgemeiner Frustration oder Beleidigung der Stadtverwaltung oder des OB gibt es keinen Anlass. Wir sind an der Arbeit. Wenn es Neuigkeiten gibt, dann werde ich berichten. Das gilt auch für das Ordnungsamt, das nun einmal dafür da ist, die Einhaltung der beschlossenen Regelungen zu kontrollieren. Geschieht das, ärgert man sich über Knöllchen. Geschieht es nicht, ärgert man sich über das Zuparken. Die Kollegen/Kolleginnen vom Ordnungsamt haben es nicht leicht. Ob sie immer am rechten Ort zur rechten Zeit eingesetzt werden, das ist wieder ein anderes Thema. Übrigens: formale Quoten gibt es nach meine Kenntnis nicht, allerdings will die Leitung schon sehen, dass die Mitarbeiter/-innen auch gearbeitet und nicht weggesehen, sondern hingesehen haben. Das dürfte nachvollziehbar sein.
Thomas Enders ist eine Privatperson, die weder für die Stadt arbeitet, noch je für die Stadt gearbeitet hat. Er beteiligt sich ohne parteiliche Bindungen aus eigener Sachmotivation als politisch-interessierter Bürger ohne jegliche Absprache mit dem OB an politischen Debatten. Mit freundlichen Grüßen Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister (seit 6 Uhr morgens auf dem Weg nach Berlin und daher endlich Zeit, sich genauer um das GB zu kümmern)
Mario Baumann (NR. 3003) schrieb am 26. Januar 2016 um 00:57:
Manchmal lohnt ein Blick in die Ratssitzung-Agenda: Am Donnerstag droht das AUS der Fähre Lay, kurz vorm Ziel, nach all den Bemühungen, einen neuen Fährmann zu gewinnen.
Es wäre schade für die Fährtradition, schade für Lay, schade für Güls und Metternich, schade für ganz Koblenz, wenn wieder ein umweltfreundliches Verkehrsmittel aus Finanzgründen gestoppt wird. Koblenz hat so viel Potential, besonders im Tourismus, es muss nur genutzt und vermarktet zu werden!!
Die Layer Fähre gehört dazu!
Gabi Born (NR. 3002) schrieb am 25. Januar 2016 um 23:35:
Sehr geehrter Herr Hofmann-Göttig, ja bitte, klären Sie uns auf. Ist Herr Enders Ihr Pressesprecher? Ich kann mich erinnern, dass er mir vor Jahren, als ich mich über den Lärm der Hotelschiffe beschwert habe, angeboten hat, mir bei der Wohnungssuche behilflich zu sein. Das fand ich damals auch schon etwas befremdlich. Da Herr Enders aber so bemüht ist, hier aufkommende Anfragen und Beschwerden zu beurteilen oder zu verurteilen, würde ich gerne einmal wissen, welche Funktion er in der Stadtverwaltung inne hat. Herzlichen Dank und einen schönen Abend. Gabi Born
Andreas Friedrich & Alexander Wiege (NR. 3001) schrieb am 25. Januar 2016 um 20:47:
Sehr geehrter Herr Gerhartz (GB 3000),

wir geben Ihnen damit absolut Recht. Auch uns stört es sehr, dass sich Herr Enders bei nahezu jedem kritischen Anliegen, das ursprünglich eigentlich an den OB gerichtet ist, ohne erkennbaren Grund und ohne Funktion miteinklinkt. Solche überflüssigen Diskussionen lenken letztendlich nur vom eigentlichen Thema ab und zerstören jegliche Sachlichkeit. Aber vermutlich hat sich besagter Schreiber in seiner Rolle als Provokateur genau das zum Ziel gesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Friedrich & Alexander Wiege