Wortlaut des Grußwortes von OB Hofmann-Göttig zu 120 Jahre MGV Moselgruss Güls, Februar 2012

„Es wohnt zu Güls ein arbeitsarmes aber auch lebensfrohes Völkchen“ schrieb der Koblenzer Heimatforscher Dr. Hans Bellinghausen im Jahr 1915. Daran hat sich bis heute nichts geändert und ganz sicher gehören die Sänger des MGV Moselgruss Güls  zu diesem Menschenschlag. Mit ihrer Musik verbinden sie die Menschen und machen unser aller Leben reicher. Deshalb gratuliere ich dem MGV herzlich zu seinem 120 – jährigen Bestehen.
Dies ist nicht nur für die Vereinsmitglieder, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger aus unserem schönen Moselstadtteil Güls ein gelungener Anlass zum Feiern und Grund zu Stolz und Freude. Seit dem Jahr 1892  sind die Männer des Chores die singenden Botschafter von Güls. Sie erfreuen überregional, sind Repräsentanten des Kulturgutes unserer Heimatstadt Koblenz und Vorbilder im örtlichen Kulturleben.
Das Singen gehört zu den ureigensten Bedürfnissen des Menschen. Deshalb halte ich die Pflege des Chorgesangs für eine unbedingt erhaltenswerte Tradition. Chorgesang ist Sinn stiftend und notwendig für unser Gemeinwesen, das sich genau durch diese ehrenamtliche Tätigkeit definiert. Das Wichtigste sollte man nicht verschweigen: Chorgesang macht den Beteiligten und den Zuhörern einfach Spaß!

Ich wünsche den Aktiven des MGV Moselgruss weiterhin viel Erfolg und Freude im Vereinsleben und auf der Bühne. Den Organisatoren des Jubiläumsfestes am 2. Juni wünsche ich einen guten Verlauf und den Festteilnehmern schöne Stunden bei Musik und Geselligkeit.

Herzlichst
Ihr
Joachim Hofmann-Göttig

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