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Montag 11. Juli 2016
Im Stadtvorstand haben wir eine riesige Tagesordnung, wie immer kurz vor den Sommerferien. Aber wir schaffen unser Programm in professioneller Harmonie.
Am Nachmittag empfange ich die Bürgermeisterin der luxemburgischen Gemeinde Esch mit einer Delegation, um über unsere Erfahrungen mit der Seilbahn zu informieren. Das mache ich gern, schon wegen der guten Beziehungen zur Firma Doppelmayr. Dem folgen Wirtschaftsgespräche und interne Termine.
Am Abend nehme ich an der Sitzung der SPD-Ratsfraktion teil, um die bevorstehende Stadtratssitzung vorzubereiten.

Dienstag 12. Juli 2016
Mein erster auswärtiger Termin des Tages ist die Bürgersprechstunde bei Antenne Koblenz 98,0, auf die ich anschließend wieder viel Resonanz erhalte, nicht zuletzt, weil die Audio Dateien auch auf dieser Homepage sehr gefragt sind.
Dann geht es in die Kreisverwaltung MYK, wo der Arbeitskreis der Gesellschafter des Großklinikums Mittelrhein (GKM) tagt. Wir spüren erneut: Das Klima der Zusammenarbeit” läuft rund”, die Stimmung ist gut. Wir freuen uns, dass das Personalkonzept steht und wir mit dem Projekt “Sanierung” vorankommen.
Zwischendurch beteilige ich mich an der originellen Pressekonferenz zum bevorstehenden “Taschenlampenkonzert”.
Am Spätnachmittag beteilige ich mich an der Diplomfeier der VWA, deren formeller Koblenzer Leiter ich bin, auch wenn selbstverständlich andere die Arbeit machen.
Danach geht es zur unvermeidlichen Aktenarbeit zurück ins Rathaus.

Mittwoch 13. Juli 2016
Nach Terminlage und Großklinikum Mittelrhein-Jour-Fixe mit der GKM-Geschäftsführung habe ich kurzfristig den Stadtvorstand zu einer Sondersitzung eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen letzte Vorbereitungen für den Stadtrat, um eine gemeinsame Position der Verwaltung zu Änderungsanträgen zu einigen Tagesordnungspunkten abzustimmen.
Dann fahre ich zum  Technologie-Zentrum (TZK) und nehme an der Aufsichtsratssitzung teil. Im Weindorf richte ich einen Traditionsempfang für ehemalige jüdische Mitbürger/-innen aus. Dort informiere ich auch über den Sachstand zum Thema neue Synagoge in Koblenz.
In einem Medienhintergrundgespräch erläutere ich die Erwartungen an die kommende Stadtratssitzung.
In einem Empfang für die Iranische Paralympik-Nationalmannschaft “Sitzvolleyball” lerne ich das erste mal im Leben einen Mann kennen, der tatsächlich 2,44 Meter lang ist. Das ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man mit seinen 1,80 Metern daneben steht!
Anschließend leite ich die Gesellschafterversammlung der Bäder GmbH. Sie braucht länger. So bin ich der Kulturdezernentin sehr dankbar, dass sie mich spontan bei einer Vernissage auf der Festung vertritt.
Am späten Abend sind wir beim Jazz-Konzert mit Klaus Doldinger im Rahmen des Mittelrhein Musik Festival auf der Festung gern wieder dabei. In der Pause habe ich Gelegenheit zum “Small Talk” mit dem von mir geschätzten Klaus Doldinger backstage. Der 80-Jährige ist sehr sympathisch. Wir erleben einen w8underschönen musikalischen Abend…

Donnerstag 14. Juli 2016
Stadtratstag: Üblicherweise mache ich da keine externen Termine, weil ich Zeit für Rücksprachen mit Stadträten und Verwaltung brauche, die Antworten der Verwaltung auf Anträge und Anfragen ein letztes Mal durchgehe, meine Reden vorbereite. Ich lasse es mir aber als Ehrenpräsident des Tierschutzvereins nicht nehmen, wenigstens kurz am Runden Tisch “Friedliches Miteinander mit den Nilgänsen im Oberwerther Schwimmbad” teil zu nehmen.
Der Stadtrat fordert mich wieder im vollem Umfang, nicht nur im öffentlichen, sondern vor allem im anschließenden nicht-öffentlichen Teil. Der erfreulichste Punkt: Die sehr harmonische Verabschiedung vom scheidenden Baudezernenten Martin Prümm, der am 31. August mit seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand geht. Auch beim anschließenden Empfang mache ich deutlich, was in seiner gut 15-jährigen Amtszeit alles an bedeutsamen Projekten in seinem Dezernat gewesen ist. Der wichtigste Punkt ist allerdings: Der Mann hat Charakter. Er vertritt die Position der Verwaltung, auch wenn das “seine Partei” nicht erfreut. So soll es sein. Dafür sind wir Beamte der Stadt und keiner Partei verpflichtet.

Freitag 15. Juli 2016
Neben vielen internen Terminen stehen zwei Termine an, für deren Vorbereitung wir viel gearbeitet haben: Mittags nehme ich mit einem Grußwort an der Baustelleneröffnung des Bürgerzentrums Lützel teil. Auf das Projekt wurde ich 2009 bereits bei meinem damaligen OB- Wahlkampf angesprochen. Seither habe ich es positiv begleitet.
Anschließend geht es nach Metternich, um die Abrissbirne beim alten Hotel “Fährhaus am Stausee” zu schwingen, was sich als gar nicht so leicht gestaltet. Ich gratuliere Frank Gotthardt in aller Form und sage ihm die Unterstützung der Stadt für seinen ambitionierten Neubau auch weiterhin gern zu, weil ich an die Sinnhaftigkeit und die Attraktivität des Projekts glaube. Scherzhaft sage ich: “Wir vertrauen ja hier Jemandem, den wir gut kennen aus der Region.” Jeder denkt dabei selbstredend an den Flughafen Hahn, zumal ich abschließend augenzwinkernd hinzufüge: “Wir brauchen auch nicht die Expertise der KPMG!”

Samstag / Sonntag 16. / 17. Juli 2016
Keine öffentlichen Termine; Erledigung von digitalen Akten.

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