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Montag 13. März 2017
Tagsüber ein typischer „Rathaus-Montag“ : Morgenlage, Leitung der Sitzung des Stadtvorstands, Amtsleiterbesprechung; der letzte Termin findet so rund zwei- bis dreimal mal im Jahr statt und dient der Binnenkommunikation über dezernatsübergreifende Themen.
Am Spätnachmittag treffe ich mich mit der Geschäftsführung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (GKM). Zu der Besprechung kommt später noch Sozialstaatssekretär David Langner hinzu, um das weitere Vorgehen beim Bauprojekt des GKM miteinander zu erörtern.
Am Abend tagt mein „Unterstützerkreis“ im Weindorf (zwei Zusammenkünfte im Jahr: im Herbst und im Frühjahr). Ich gebe dort einen „Koblenz-Werkstattbericht“ zur laufenden Arbeit . Als Gast ist diesmal OB-Kandidat David Langner dabei, um seine Vorstellungen zu diskutieren. Im vergangenen Herbst hatte sich dort der damals neue Baudezernent Bertram Flöck vorgestellt.

Dienstag 14. März 2017
Nach der Radio-Bürgersprechstunde von Antenne Koblenz 98,0, deren Audio-Dateien aus technischen Gründen bisher noch nicht auf dieser Info-Plattform dokumentiert werden konnten, geht es zu internen Rücksprachen ins Rathaus. Nach einem Vorgespräch mit Dr. Josef-Peter Mertes, dem Vorsitzenden des Haushaltsstrukturkommission (HSK), tagt die Kommission – wie immer informativ. Im Anschluss treffe ich mich mit dem Vorsitzenden des Vorstands der Sparkasse Koblenz Matthias Nester, der auch als unabhängiger Sachverständiger in der HSK mitwirkt.
Am Nachmittag treffe ich mich mit unserem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger. Im zweiten Teil des Gesprächs werden uns Unterschriften über die unhaltbaren Zustände in den Mietobjekten der LEG auf der Karthause und in der Goldgrube überreicht. Wir wollen uns beide darum kümmern.
Dann geht es nach Bubenheim zu meiner Stadtteil-Bürgersprechstunde. Wie nun seit zwei, drei Jahren werde ich wieder mit extremen sozialen Notlagen, zumeist verbunden mit drohender Obdachlosigkeit, konfrontiert. Das nimmt einen auch psychisch mit. Da die Bürgersprechstunden von meinem Büro vorbereitet, begleitet und nachbereitet werden, ist dies ein sehr wirksames Instrument gelebter Bürgernähe in Ergänzung zu den anderen Instrumenten (Petitionen, E-Mails, Briefe, Gästebuch dieser Info-Plattform, direkte Begegnungen bei Veranstaltungen).

Mittwoch 15. März 2017
Nach der „Morgenlage“ treffe ich mich mit dem Leiter des Rechnungsprüfungsamts Harald Klein, um die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 zu erörtern.
Anschließend treffe ich Vertreter der evm AG, um die IT-Strategie zu besprechen. Am Nachmittag treffe ich mich mit dem Vorsitzenden des Vorstands der evm AG Josef Rönz, um Sponsoring-Fragen zu erörtern.
Mit dem Vorsitzenden der Koblenzer Winzerschaft Karsten Lunnebach bespreche ich die geplanten Marketingaktivitäten für den Koblenzer Wein.
Anschließend leite ich die Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses des Stadtrats; der Arbeitstag wird abgeschlossen mit der Erledigung der Tagesakten.

Donnerstag 16. März 2017
Nach internen Terminen treffe ich mich mit den Vertretern von „Alle lieben Koblenz e.V.“ zu unserem traditionellen jährlichen Stadtrundgang mit dem Einzelhandelverband, um an markanten Punkten Weiterentwicklungsprojekte zu besprechen. Das mache ich als Wirtschaftsdezernent seit Jahren gemeinsam mit dem Baudezernenten. Mittags besprechen wir uns abschließend in und mit der IHK, was immer sehr konstruktiv verläuft.
Dann muss ich rasch zurück ins Rathaus zu weiteren internen Besprechungen und zur Leitung des Umweltausschusses des Stadtrats. Danach begrüße ich kurz die Gäste bei der Infoveranstaltung der evm AG zum Thema Heizungsmodernisierung.
Der Arbeitstag wird abgeschlossen mit der Teilnahme an einem großartigen Konzert „Deutsche Philharmonie Bonn goes U“ im Rahmen der Internationalen Konzerttage Mittelrhein (ikm), diesmal in der Halle der Firma Eugen-König. Nach dem Konzert bleiben wir noch eine längere Zeit beim Empfang, um mit vielen begeisterten Konzertbesuchern(-besucherinnen ins Gespräch zu kommen, darunter auch mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs.

Freitag 17. März 2017
Wir bereiten intensiv die Sitzung des Stadtvorstands in einer internen Runde vor. Anschließend treffe ich den Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden, um uns über den Sachstand des Projekts „neue Synagoge“ zu sprechen.
Mittags treffe ich mich mit dem Ehepaar Wagenknecht anlässlich ihres 50. Hochzeitstags, Heirat damals Standesamt Koblenz. Ich kenne das Paar noch aus meiner Bonner Zeit.
Danach leite ich die konstituierende Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Ortsbeiräte, die den für Jahresbeginn 2018 geplante ersten Bürgerentscheid vorbereitet. Anschließend geht es zum AHC zum Maßnehmen meiner Uniform anlässlich meines geplanten Beitritts zum kommenden 11.11. um 11:11 Uhr.

Samstag 18. März 2017
Bei vielen internationalen Konferenzen in Koblenz übernehme ich die Schirmherrschaft, um damit Respekt vor deren Arbeit zu signalisieren und unsere Gäste Willkommen zu heißen. Wenn ich es zeitlich schaffe, gehe ich auch gerne hin, um unsere Gäste persönlich begrüßen zu können. So ist das heute mit der Internationalen Fachkonferenz zur „Unterwasser Archäologie“, die in der Hochschule tagt. Ich schildere unseren Gästen die gewachsene Attraktivität unserer Stadt, besonders seit der BuGa 2011. Das ist für mich praktisches Stadtmarketing. Während der BuGa habe ich derartige Termine bis zu 15 Auftritte an einem Wochenende absolviert. Das hat Spaß gemacht, war nützlich, aber auch anstrengend sechs Monate ohne Pause.

Sonntag 19. März 2017
Am Spätnachmittag f geht es- wie jedes Jahr – zum Frühjahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Koblenz im Autohaus Löhr und Becker. Entsprechende Einladungen anderer Parteien, wie z. B. SPD, Grüne, BIZ habe ich in der Vergangenheit auch gern angenommen, um damit zu zeigen, dass der OB für alle Koblenzer/-innen unabhängig vom Parteibuch gegenwärtig ist. Der traditionelle Empfang der örtlichen CDU ist dabei mit mehreren hundert Besucherinnen und Besuchern stets auch ein gesellschaftliches Ereignis. Die CDU lädt regelmäßig einen prominenten Gastreferenten ein, diesmal den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Alle Reden der zweiundeinhalb-stündigen Veranstaltung sind niveauvoll und respektvoll auch gegenüber der politischen Konkurrenz. Insofern sind solche Empfänge auch interessant, um neue Perspektiven zu eröffnen.

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