05:55 Jogging-Runde zum Pegelhaus (5 km) – das Kuppelglasdach ist fast fertig – , Familienfrühstück, Pressestudium.

07:45 Fahrt nach Mainz, unterwegs Bearbeitung von Terminakten.

09:00 Ministeriumsbüro, Rücksprache mit der Kulturabteilungsleiterin und ihrem Stellvertreter über aktuelle Themen.

09:30 Gespräch mit einem Journalisten der Deutschen Presse Agentur über

die Mittelrheinbrücke St. Goar/St. Goarshausen sowie für ein Porträt.

11:00 Gespräch mit der Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz Catherine Rückwardt über aktuelle Fragen, anschließend eine Unterredung mit einem Mitarbeiter der Kulturabteilung sowie dann eine rasche Mittagessen-Unterbrechung.

13:00 Rücksprache mit drei Mitarbeitern/innen der Kulturabteilung zum Thema „Zukunft der Antikenfestspiele in Trier“.
Die Antikenfestspiele hatten im letzten Jahr 10 jährigen Geburtstag. Sie sind ein Open-Air-Festival mit römischen Bauwerken als Spielstätten, z.B. Porta Nigra, Amphitheater und Kaiserthermen. Werke aus dem Bereich Musiktheater und Schauspiel, deren Inhalt auf antike Stoffe zurückgeht, kommen zur Aufführung. Sie finden seit 10 Jahren im Zeitraum von Juni bis Juli im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt und werden von einem Antikensymposium der Universität Trier begleitet.

14:00 Gespräch mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal Landrat Bertram Fleck und weiteren Gesprächspartnern zum Thema „Bespielung des Welterbegebiets mit Hilfe von Skulpturen und künstlerischer Umgestaltung der Landschaft“.

15:30 Vorstandssitzung des Vereins Kultursommer unter Leitung von Staatsministerin Doris Ahnen. Wir beschäftigen uns unter anderem mit der Eröffnungsveranstaltung des Kultursommers Anfang Mai 2011 in Koblenz im Rahmen der Bundesgartenschau.

16:45 Rücksprache von Ministerin Doris Ahnen über aktuelle kulturpolitische Themen.

17:00 Fahrt nach Koblenz-Horchheim, unterwegs bearbeite ich Ministeriumsakten, unterbrochen durch mehrere Telefonate.

18:15 leicht verspätet wegen vieler Staus auf der A 61 komme ich in Horchheim bei der Freiwilligen Feuerwehr an, meinem nächsten Termin. Dort bekomme ich eine sehr interessante Einführung über die laufende Arbeit vor Ort. Das ehrenamtliche Engagement, häufig genug mit Gefährlichkeiten verbunden, ist bewunderungswürdig. Die „Rundumverfügbarkeit“ dieser Menschen im Dienst für Andere kann nicht oft genug, auch öffentlich anerkannt werden.

18:45 Auf Einladung von Gertrud Block stelle ich mich rund 40 Interessierten zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung im Rahmen meiner unabhängigen Koblenzer OB-Kandidatur.
Nachdem ich mich als Person vorgestellt habe, schildere ich einige Motive und Vorhaben meiner Kandidatur, wenn ich als Oberbürgermeister gewählt werden sollte, wie:
Koblenz nach vorn bringen, die Verwaltung als Dienstleister und Partner für Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft, die Bundesgartenschau nutzen als Motor für dauerhafte, umweltverträgliche Tourismusentwicklung im Welterbegebiet, Koblenz als Hauptstadt des Nordens in der Region vernetzen, Bildung, Gesundheit, Zusammenleben von Älteren und Jüngeren, Familien, Bundeswehr, Polizei und Justiz, Handelsstadt Koblenz, das sind zentrale Stichworte der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.
Dem schließt sich eine lebhafte Diskussionsrunde an, in der es geht um die Stärkung der Wirtschaft, meine Vorstellung zur Verkehrsplanung in der Innenstadt, das Verhältnis zur Kirche und zu kirchlichen Kindertagesstätten, die Zukunft der Seilbahn, der Mittelrheinbrücke, zu Stadtteil bezogenen Problemen und um die Bahnpolitik.
Im Anschluss an die Veranstaltung sprechen mich noch mehrere Teilnehmer/-innen an. Die meisten äußern sich beeindruckt von der Sachlichkeit der Veranstaltung. Ein Teilnehmer fragt mich, ob ich denn nie emotional sauer würde. Doch, antworte ich, wenn ich Intrigen auf die Spur käme. Der Fragesteller kommt aus Lahnstein und zeigt sich beeindruckt, dass ich kein negatives Wort über meinen Mitbewerber aus Lahnstein sage und fragt, warum das so ist. Ich berichte ihm, dass wir uns das gemeinsam vorgenommen haben.

20:15 Der Landtagsabgeordnete David Langner ist so freundlich und fährt mich nach Hause. So haben wir Gelegenheit, die Veranstaltung gemeinsam nach zu bereiten.

20:30 zu Hause geht es an den Schreibtisch. Es ist sehr viel Post gekommen und viele Emails sind zu beantworten sowie das Tagebuch zu verfassen. Parallel informiere ich mich über die aktuelle Sendung von TV-Mittelrhein.

23:50 Wir lassen den Tag beim Abendessen ausklingen.

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