01:30 Es ist dann doch wieder später geworden, aber spannend.
06:15 Medienanalyse, Frühstück, 75-Minutenlauf in die aufgehende Sonne
hinein. Herrlich.
Anruf von Gerd Kesseler, dem langjährigen Vorsitzenden des Koblenzer
Karnevals und Vorsitzenden des Einzelhandelsverbands Mittelrhein e.V. Er
tritt meiner Wählerinitiative bei. Das könne ich öffentlich verwenden.
Seine Frau werde nach Genesung alsbald folgen. Das freut uns. Wir
schätzen die in Koblenz alteingesessene Familie persönlich sehr.
09:30 Fahrt nach Trier. Terminvorbereitungen, Aktenarbeit.
11:00 Pressekonferenz zu „Brot und Spielen“, einem beliebten Event im
Rahmen des jährlich wiederkehrenden Kultursommers Rheinland-Pfalz.
Vorher werde ich von der Deutschen Presseagentur abgefangen zu einem
Interview zum Stichwort „Unabhängiger Bewerber“.
Dann kann ich als stellvertretender Vorsitzender des Vereins
„Kultursommer Rheinland-Pfalz“ tätig werden. Ich halte eine Rede über
die Bedeutung dieses Festivals für die altrömische Stadt Trier und
erläutere den gestiegenen Finanzierungsanteil des Landes.
12:00 Fahrt nach Mainz. Kaum sitze ich im Auto,“ holt mich Koblenz“ per
Autotelefon „ein“. Interview mit dem Deutschen Depeschen Dienst zum
Thema Koblenzer OB-Kandidatur. In Mainz wartet bereits ein Fernsehteam
für die rheinland-pfälzischen Abendnachrichten des Südwestrundfunks.
13:30 Teilnahme an dem Festakt aus Anlass des 60. Geburtstages des
Landtagspräsidenten Joachim Mertes. Dort Gespräche u.a. auch mit vielen
Koblenzern mit Zustimmung zu meinem „Koblenzer Weg“, zwischendurch das
SWR-Fernseh-Interview.
15:15 Zurück im Ministerium dann viele Rücksprachen mit Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der Kulturabteilung, vor allem zu Haushaltsthemen.
Aktenarbeit, E-Mails, Telefonate.
17:00 Fahrt nach Koblenz.
18:00 Jugendkunstwerkstatt (JuKuWe). Der Vorstand der Jusos-Koblenz hat
mich um einen Termin gebeten. Ich lerne den Vorstand kennen und stelle
mich vor. Im Mittelpunkt der intensiven Diskussion steht die Frage nach
der Begegnung zwischen jungen Leuten und Erwachsenenpolitik am Beispiel
des Oberbürgermeisteramts. Wie kann man jungen Leuten erklären, worauf
es wirklich ankommt beim Amt des Oberbürgermeisters, was ein
Oberbürgermeister „arbeitet“? Es wird überlegt, ob „Schnuppertage“
junger Leute beim Oberbürgermeister eingeführt werden sollten, damit
hautnah Erfahrungen über die Arbeit eines OB gemacht werden können. Das
erinnert mich an das Mentoring-Programm, das ich gerade wieder einmal
mit mache: Junge Leute begleiten Politiker bei der Arbeit und „gucken
ihnen über die Schulter“. Warum nicht neue Wege gehen? Die Begegnungen
und das miteinander Reden über die Generationen hinweg – Jüngere zu
Älteren und Ältere zu Jüngeren – sind und waren mir persönlich immer ein
ganz wichtiges Anliegen. Und als Vater zweier
Schülerinnen/Auszubildenden bin ich sprachlich auch nicht so weit weg
von der „heutigen Jugend“, ihren kritischen Fragen und Ansichten.
19:40 Wir machen uns auf den Weg auf die „Horchheimer Höhe“, unterwegs
im Auto kann ich heute sogar in einem kleinen Fernseher „Rheinland-Pfalz
Aktuell“ sehen mit u.a. dem Bericht über meine unabhängige Kandidatur
mit meinem Interview aus dem Landtag von heute Nachmittag.
20:00 Ich stelle mich vor im SPD-Ortsverein Pfaffendorf unter Leitung
des jungen, engagierten Landtagsabgeordneten David Langner. Wir haben
verabredet, dass ich keinen Vortrag halte, sondern wir direkt mit Fragen
und Antworten das Ganze lebendiger machen. Wir kommen rasch ins
Gespräch. Die Fragen an mich umfassen die Zukunftsperspektiven für
Koblenz, Seniorenpolitik, Probleme des Vandalismus in den Rheinanlagen
und am Bahnhof , die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer
Gesellschaft bis hin zu meiner unabhängigen Koblenzer OB-Kandidatur und
mein Verhältnis zur SPD und zu den anderen demokratischen Parteien.
Gegen Ende der Veranstaltung werde ich sehr interessiert und motiviert
gefragt, wie man mir denn helfen könne, was man gern möchte. Ich
antworte: „Seit gestern hat das so genannte Projekt „230“ begonnen. Ich
brauche 230 Unterschriften von Befürwortern meiner OB-Kandidatur. Jeder
kann helfen, die Unterschriften zu besorgen.“ Viele nicken, weil sie das
entstehende „Schneeballsystem“ unterstützen wollen. Das ist der
Vorteil der unabhängigen Kandidatur. Nicht ein Parteitag stellt auf und
bestimmt Kandidaten, sondern die Bürger und Bürgerinnen. Egal, ob mit
oder ohne Parteibuch, denn es geht um die Unterstützung des Menschen als
OB-Kandidat. Jeder kann helfen und mittun und so an der Lebendigkeit,
die auch in einer Demokratie „wohnt“, mitwirken.
22:00 Zurück Zuhause. Nach dem Essen geht es wieder an die beruflichen
und privaten Mails, über 40 Stück. Ich möchte den „virtuellen
Schreibtisch“ leer kriegen, denn morgen geht es den ganzen Tag um die
Mittelrheinbrücke bei St Goar. Das wird spannend werden.
00:55 Es ist geschafft. Feierabend. Der neue Tag kann kommen….
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