06:40 Familienfrühstück, Studium der Rhein-Zeitung, Vorbereitung der Termine.

08:30 Industriegebiet, Besuch in der Rhein-Mosel-Werkstatt für behinderte Menschen. Die Einrichtung bietet an den verschiedenen Orten berufliche Betreuung für rund 800 Menschen mit Beeinträchtigungen. Ich bin beeindruckt über die hohe Qualität der in der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen erarbeiteten Produkte.

10:00 Goldgrube, Stadtteilrundgang. Ich besichtige die Begegnungsstätte
St. Franziskus, die mich sehr im Hinblick auf die Vielfalt der gesellschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten erstaunt. Als Staatssekretär besuche ich die Overbergschule und nach dem Mittagsimbiss die Berufsschule Cusanus.

15:00 Goldgrube, Gespräche in den Geschäften rund um den Overbergplatz und mit den Platzbenutzern. Anschließend gibt es ein Treffen mit dem Vereinsring Goldgrube und Vertretern der Familie Reinhardt, bei dem ich viel Unterstützung für meine OB-Kandidatur erfahre. Gleichzeitig freue ich mich über die wunderschöne Sinti-Musik, die ich wieder einmal genießen darf und zu der ich mich schon immer hingezogen fühlte.

19:00 Lützel, auf Einladung des überparteilichen Arbeitskreises gegen Mobbing halte ich  einen 45-minütigen Vortrag zum Thema „Werteverlust in der Arbeitswelt“ und führe u.a. Folgendes aus:
Die These, die über der Veranstaltungsreihe steht, geht von einem bedeutsamen Verlust an Werten aus. Ich würde lieber von Wertewandel sprechen, der bei vielen jungen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen von Individualisierung und Pragmatismus geprägt ist. Bei den Arbeitgebern ist zunächst einmal festzustellen, dass im Zuge der Globalisierung der Produktivitätsdruck gestiegen ist. Im übrigen gilt es zwischen großen, fremdbestimmten internationalen Konzernen und Inhabergeführten Mittelstandsbetrieben zu unterscheiden, wo es noch unternehmerischen Familiensinn und Heimatliebe gibt. Wertewandel ist aber nicht nur negativ. So ist heute die ökologische Verantwortung, die Bereitschaft zur Migranten- und Migrantinnenintegration und zur Geschlechtergerechtigkeit ausgeprägter als in früheren Zeiten.
Meinem Vortrag schließt sich eine intensive Aussprache an.

21:30 Zurück zu Hause geht es an die üblichen Büroarbeiten: Texte schreiben, Fotos vom Tag bearbeiten, dieses Tagebuch schreiben, Internetarbeiten, Emails erstellen und bearbeiten sowie Beantwortungen der Gästebucheinträge zu schreiben.

01:00 Feierabend.

Nachbemerkung:
Die Öffentlichkeit wartet den 6. Tag vergeblich auf eine Terminzusage meines Lahnsteiner Mitbewerbers  für eine gemeinsame Fernsehdiskussion bei TV-Mittelrhein…

Rhein-Mosel-Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen

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Goldgrube: Besuch des katholischen Pfarrzentrums

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Goldgrube: Gespräch mit Familie Reinhardt

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Rede zum “Werteverlust in der Arbeitswelt”

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